Studie belegt: grüner Tee unterstützt die Fettverbrennung

In den vergangenen Jahren wurde immer wieder darüber berichtet, dass grüner Tee beim Abnehmen hilft. Dabei stellt sich für Viele natürlich die Frage, ob das wirklich funktioniert oder ob es sich dabei lediglich um einen Hype handelt welcher von Vitaminproduzenten ins Leben gerufen wurde, um die Verkaufszahlen in die Höhe zu treiben. Dieser Vermutung liegen jedoch keine Rechtfertigungen zugrunde, da inzwischen zahlreiche Studien veröffentlicht wurden, aus denen hervorgeht, wie grüner Tee beim Abnehmen helfen kann.

Grüner Tee wirkt sich unterstützend auf das Abnehmen aus, weil der Noradrenalin-Abbau verhindert wird. Dabei handelt es sich um einen Neurotransmitter, welcher eine entscheidende Rolle spielt, wenn es darum geht überschüssige Pfunde zu verlieren.

Unser Körper bildet natürlicherweise einen Stoff namens „Catechol-O-Methyltransferase„, welcher mit „COMT“ abgekürzt wird. Dieser Stoff regelt sowohl die Bildung als auch die Wirkung des Neurotransmitters Noradrenalin. Bei den im grünen Tee enthaltenen Catechinen handelt es sich um chemische Stoffe, welche die COMT hemmen. Damit kann das Noradrenalin nicht abgebaut werden. Dies hat zur Folge, dass mehr Noradrenalin zur Verfügung steht, welches dem Körper dabei helfen kann Gewicht zu verlieren.

Grüner Tee enthält gleich mehrere Catechine. Hauptsächlich aber das Epigallocatechingallat, welches mit „EGCG“ abgekürzt und häufig beim Bewerben von Grüntee-Ergänzungsmitteln genannt wird. Nahrungsergänzungsmittel lassen sich mit diesen Catechinen bereichern. Dementsprechend ist es nicht notwendig literweise grünen Tee zu trinken, um überschüssige Pfunde loszuwerden.

Das geht aus den Studien hervor

Im American Journal of Clinical Nutrition wurden verschiedene Studien über den Grüntee-Extrakt veröffentlicht. Aus diesen Studien geht hervor, wie welchen Nutzen dieser Extrakt beim Abnehmen hat. In einer Studie wurden gesunde Männer untersucht, wobei die Forscher die Fettoxidation auf den Prüfstand stellten.

Das bedeutet, dass untersucht wurde wie schnell der Körper Fett verbrennt. Parallel dazu wurde die Glukoseintoleranz des Körpers getestet. Die Probanden welche das Grüntee-Extrakt bekamen, konnte eine deutliche Steigerung der Glukosetoleranz und Fettverbrennung verzeichnet werden. Die Fettverbrennung der Männer die das Ergänzungsmittel eingenommen haben, war stolze 17 Prozent höher als bei den Probanden ohne Grüntee-Extrakt.

Im selben Magazin wurde eine weitere Studie veröffentlicht, bei der die Wissenschaftler untersuchten, ob der Abnehmerfolg tatsächlich auf die im Tee enthaltenen Catechnie zurückzuführen sind oder das Koffein für die höhere Fettverbrennung verantwortlich war. Dazu wurden die Probanden in drei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe bekam ein Grüntee-Ergänzungsmittel. Die zweite Gruppe sollte ein Koffein-Ergänzungsmittel einnehmen und die dritte Gruppe erhielt lediglich ein Placebo. Danach wurde der 24-Stunden-Energievebrauch gemessen.

Die erste Gruppe die das Grüntee-Ergänzungsmittel einnahm zeigte einen deutlichen Anstieg des Energieverbrauchs im Vergleich zu den anderen Gruppen. Damit konnte belegt werden, dass die fettverbrennenden Eigenschaften von grünem Tee nicht durch das Koffein hervorgerufen werden.

Die zweite Gruppe die das Koffein erhalten hat zeigte tatsächlich keine Steigerung des Energieverbrauchs. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass der grüne Tee die Fettoxidation so weit fördert, dass diese mit dem Koffeingehalt nicht erklärt werden kann. Das bedeutet, dass das Koffein im grünen Tee nicht für die gesteigerte Fettverbrennung ist.

Weitere Studien zum Thema

Grüner Tee kann aber noch mehr. Er hilft nicht nur dabei die Fettverbrennung zu steigern, auch das Einlagern in den Fettzellen, wird offenbar gehindert. Eine weitere Studie wurde zur Wirkung EGCG-Gehalts durchgeführt. Das EGCG ist in Grüntee-Ergänzungsmitteln enthalten. Dabei konnten die Forscher beobachten, dass die Fettansammlung in Adipozyten und in Fettzellen effektiv vermindert wurde. Und auch bei Mäusen konnten diese Ergebnisse beobachten werden.

Dazu wurde eine Studie an der Penn State University durchgeführt, bei der Mäusen ein fettreiches Futter verabreicht wurde, welches mit EGCG angereichert war. Diese Mäuse nahmen langsamer zu als Mäuse die dasselbe Futter bekamen, welches jedoch nicht mit EGCG angereichert war. Das ist ein Hinweis darauf, dass EGCG bei der Gewichtsreduzierung helfen kann. Unabhängig von anderen Aktivitäten und Effekten.

Quelle: http://www.muensterschezeitung.de/Leben-und-Erleben/Ratgeber/Gesundheit/2006397-Gesundheit-Studie-belegt-gruener-Tee-unterstuetzt-die-Fettverbrennung

 

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EGCG In Green Tea Reduces Weight Gain, Type 2 Diabetes

Green tea has been used for thousands of years as medicine due to its health benefits. The light green liquid is loaded with antioxidants and nutrients that help improve our wellbeing. Now, a study published in The FASEB Journal suggests a compound in green tea can combat the negative health effects of a Western Diet, including weight gain, type 2 diabetes, and poor brain function.

This diet, also dubbed the „American“ diet, is defined by foods rich in red and processed meats, high in saturated fats, refined sugars, and refined carbohydrates while being low in fruits, vegetables, whole grains, seafood and poultry.

Researchers of the College of Food Science and Engineering, Northwest A&F University, in Yangling, China, found green tea extract — epigallocatechin gallate (EGCG) — reduced the development of insulin resistance, obesity, and memory impairments in a group of mice fed a high-fat and high-fructose diet (HFFD). Gallated catchin (GC) in green tea acutely reduces blood glucose levels through its activities in the alimentary tract — part of the digestive system — while increasing the glucose level when in circulation by blocking normal glucose uptake into the tissues. In other words, this action helps prevent type 2 diabetes and obesity from developing.

„The ancient habit of drinking green tea may be a more acceptable alternative to medicine when it comes to combatting obesity, insulin resistance, and memory impairment,“ said Xuebo Liu, author of the study, in a statement.

To assess the effects of EGCG on consumers of a Western diet, Liu and her colleagues separated young adult mice into three groups: a group of mice fed a HFFD; a group fed both a HFFD with two grams of EGCG in every liter of drinking water; and a group fed a standard diet. The mice were then tested on a wide range of parameters, including a water maze memory test to test their cognitive and memory function in a probe trial. This is used to measure how long the mice spend in a „target quadrant“ or area of the maze where the platform used to be before the researchers removed it.

The findings revealed the mice eating HFFD plus EGCG were less likely to gain more weight and experience insulin resistance in response to a HFFD. The supplementation of EGCG seemed to counter the effects of the Western diet. In addition, the mice who consumed EGCG performed better on the Morris water maze; the mice were repeatedly much faster at finding the escape platform; and they also took a shorter route to locate it. The researchers noted insulin function was better in the nervous system of mice fed EGCG, suggesting the compound has a neuroprotective effect on the brain, specifically the hippocampus — responsible for learning and memory.

„Many reports, anecdotal and to some extent research-based, are now greatly strengthened by this more penetrating study,“ said Thoru Pederson, Editor-in-Chief of The FASEB Journal.

Further study is needed to confirm if researchers can replicate these findings in human trials. However, there is scientific data that suggests green tea can ward away various health ailments, like metabolic syndrome. For example, a 2013 study found drinking green tea for eight weeks was associated with significant increases in blood antioxidant capacity and glutathione levels, which may improve the body’s antioxidant protection in those with metabolic syndrome.

Green tea isn’t part of a normal Western diet, but starting to drink the medicinal tea influences our health for the better, as further research focuses on EGCG’s effects on our mind and body.

Quelle: http://www.medicaldaily.com/ecgc-green-tea-reduces-weight-gain-type-2-diabetes-420787

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Grüner Tee: Der Zauberstoff

Ist grüner Tee eine Wunderwaffe? Krebs, Alzheimer, hoher Blutzucker oder Entzündungen: EGCG, der Wirkstoff in Grüntee, gilt als Zaubermittel gegen viele Leiden. Noch ist der positive Nutzen nicht bewiesen – doch erste Ergebnisse sind vielversprechend.

GunPowder, Temple of Heaven, Morgentau, Gyokuro – für viele Grünteefans ein Muss. Die Sorten sorgen nicht nur für einen Hauch belebender Exotik in der Teetasse. Grüner Tee, so das jahrtausendealte Image des traditionellen Getränks, kann allerlei Leiden heilen. Alzheimer, Multiple Sklerose, Darm- und Prostatakrebs oder Diabetes sind nur einige der Krankheiten, bei denen Grüntee hilfreich sein soll – sogar beim Abnehmen soll der Sud helfen.

Doch kaum eines der Heilsversprechen ist durch wissenschaftliche Daten klinischer Studien bisher hinreichend belegt. Immerhin: Grüner Tee ist bei Medizinern ein beliebtes Forschungsobjekt.

Ein aktuelles Mäuse-Experiment etwa lässt aufhorchen, denn das Ergebnis von US-Forschern legt nahe: Weniger als zwei Tassen grüner Tee – zum Essen getrunken – könnten genügen, um den Blutzuckeranstieg nach einer stärkehaltigen Mahlzeit (also reich an Nudeln, Kartoffeln oder Getreide) zu halbieren. Zuständig für diese Wirkung ist eine Substanz namens Epigallocatechingallat, kurz EGCG, welche die Stärkespaltung hemmt. Auf diese Weise erhöht sich der Blutzucker nach dem Essen langsamer. Insbesondere für die Gefäßgesundheit wäre der Effekt von Vorteil.

Für viele Forscher ist EGCG geradezu ein Zauberstoff, auf dem viele positive Wirkungen dieser Art beruhen. Auch Werner Hunstein, einst überzeugter Schulmediziner und Gegner alternativer Medizin sowie Facharzt für Blutkrankheiten, ließ sich von der Wirkung von EGCG überzeugen: Seit 2001 litt der damals 72-Jährige an einer seltenen leukämieähnlichen Blutkrankheit, einer speziellen Form der sogenannten Amyloidose. Bei dieser Erkrankung bilden sich zwischen den Zellen unlösliche Eiweißklumpen in Form kleiner Fasern, Amyloidfibrillen genannt. Diese lagern sich in wichtigen Organen ab, wodurch deren Funktion zunehmend gestört wird.

Zwei Liter Grüntee täglich

Bei Hunstein waren Herz und Nieren besonders stark betroffen. 2005 hatte er den Tod vor Augen. Die bei dieser Krankheit übliche Chemotherapie war für ihn die Hölle, und der erhoffte therapeutische Durchbruch blieb aus. Zufälligerweise hörte er von einem Vortrag des Molekularbiologen Erich Wanker vom Max-Delbrück-Zentrum in Berlin. Das Thema: Die Wirkung von EGCG aus Grüntee auf Amyloidfibrillen. Ein ehemaliger Mitarbeiter Hunsteins hatte den Vortrag gehört und legte ihm anschließend nahe, viel grünen Tee zu trinken.

Wankers wissenschaftliche Daten weckten einen Hoffnungsschimmer bei Hunstein, und so ließ er sich auf einen Selbstversuch ein. Fortan trank er täglich bis zu zwei Liter grünen Tee. Mit der Zeit verbesserte sich sein Zustand derart, dass er 2007 schließlich einen Artikel zu seinem Selbstversuch im renommierten Medizinjournal „Blood“ veröffentlichte. Darin forderte er mehr wissenschaftliche Studien zu EGCG, um diesen Einzelerfolg auch wissenschaftlich bestätigen zu können.

Hunstein starb Anfang dieses Jahres im Alter von 83 Jahren und war bis zuletzt davon überzeugt, dass der Wirkstoff im grünen Tee bei einer ganzen Reihe von Erkrankungen helfen könnte. Positive Erfahrungsberichte vieler anderer Menschen hatten ihn zusätzlich bestärkt.

Ergebnisse der Grundlagenforschung sind vielversprechend

Während die Forschung zu EGCG in vielen Bereichen noch am Anfang steht, liegen nach einer Studie in Heidelberg schon erste Ergebnisse vor. Untersucht wurden 19 schwerkranke Patienten, die an einer Amyloidose des Herzens leiden. Einen allzu großen Effekt konnten die Forscher aber bisher nicht beobachten – die Verdickungen an der Herzscheidewand der Patienten nahmen um zehn Prozent ab. „Wir hatten uns mehr Erfolg erhofft, möglicherweise ist die EGCG-Konzentration zu gering“, sagt der Heidelberger Kardiologe Arnt Kristen. Die Teilnehmer hatten täglich etwa 500 Milligramm Grüntee-Extrakt geschluckt, also etwas weniger als Hunstein täglich zu sich nahm. „Zumindest trat aber keine Verschlechterung der Amyloidose auf. Das ist auch schon ein Erfolg.“

Möglicherweise spielen auch andere Faktoren eine Rolle, die bisher nicht berücksichtigt wurden. Zahlreiche Arbeiten aus der Grundlagenforschung, also vor allem in Experimenten mit Zellkulturen, haben in den vergangenen Jahren ermutigende Ergebnisse zum Grüntee-Extrakt geliefert. So haben Forscher vor ein paar Jahren etwa Hinweise darauf entdeckt, dass EGCG entzündungshemmend wirkt und ein fehlgeleitetes Immunsystem drosseln könnte. Außerdem schützt es Nervenzellen vor schädlichen Einflüssen des Immunsystems und vor hochaggressiven Sauerstoffverbindungen. Auch im Hinblick auf Krebs könnte Grüntee-Extrakt positiv sein: EGCG scheint Schäden an der Erbsubstanz zu verhindern und die Bildung von Blutgefäßen zu hemmen. Dieser als Angiogenese bezeichnete Vorgang ist für das Tumorwachstum wichtig.

„Derzeit ist aber noch nicht klar, ob das EGCG allein wirksam ist, oder möglicherweise Wechselwirkungen mit den vielen anderen Inhaltsstoffen des Grüntees vorliegen“, sagt der Neurologe Friedemann Paul vom Exzellenzcluster NeuroCure der Universitätsmedizin Berlin. Als Allheilmittel sollte man grünen Tee und den Wirkstoff EGCG also ohne weiteres nicht sehen. So müssen beispielsweise klinische Studien noch zeigen, inwieweit Grüntee-Extrakt in ausreichender Menge durch die Blut-Hirn-Schranke gelangen kann, um zum Beispiel bei Alzheimer auch im menschlichen Gehirn zu wirken.

Quelle: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/gruener-tee-wie-der-wirkstoff-ecgc-die-gesundheit-foerdert-a-869518.html

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Grüner Tee schützt offenbar die Sehkraft

Der klassische Ausspruch „abwarten und Tee trinken“ ist nicht nur passend, wenn es um die Stressbewältigung geht. Forscher haben herausgefunden, dass der Genuss von grünem Tee einen positiven Einfluss auf den Sehnerv hat. Wer täglich eine Tasse davon trinkt, kann das persönliche Risiko auf ein Glaukom (Grüner Star) messbar senken.

Mit gesundem Lebensstil das Risiko für ein Glaukom reduzieren

Der Augenarzt spricht von einem Glaukom, wenn der Sehnerv im Auge durch einen dauerhaft erhöhten Innendruck verletzt wurde. Diese Vorgang geschieht schleichend, sodass viele Betroffene über Jahre ohne ihr Wissen mit einem erhöhten Augeninnendruck durch den Alltag gehen. Schmerzen und Sehminderungen treten erst in einem fortgeschrittenem Stadium auf.

Bei einer Vorsorgeuntersuchung kann abgeklärt werden, ob ein individuelles Risiko auf Grünen Star besteht, doch am besten es es, wenn durch einen gesunden Lebensstil die Gefahr an sich klein gehalten wird.

Zum gesunden Lebensstil gehört in diesem Zusammenhang offenbar grüner Tee, wie eine US-Studie nun mitteilte. Die Forscher hatten mit 1.678 Menschen zusammengearbeitet, die zwischen 2005 und 2006 im Rahmen der „National Health and Nutrition Examination Survey“-Studie genaue Angaben zu ihren Lebensumständen gemacht hatten. Für die Erhebung der gesundheitlichen Verfassung war bei jedem ein Test auf Grünen Star durchgeführt worden.

Grüntee gegen Grünen Star

Bei fünf Prozent fiel die Diagnose positiv aus. Verglich man diese Teilgruppe nun mit den übrigen Probanden und achtete besonders auf die Ernährung, stach der tägliche Genuss von Grünem Tee hervor. Wer jeden Tag eine heiße Tasse davon zu sich nahm, konnte das individuelle Risiko auf ein Glaukom um 74 Prozent senken. Teesorten ohne Koffein hatten hingegen überhaupt keine Auswirkung und schützten den Sehnerv nicht.

Allerdings zeigte die Studie auch, dass der Genuss von kaltem Tee mit Koffein und das Trinken von Kaffee keine Schutzwirkung zeigt. Es kann also nicht allein das Koffein sein, das vor Grünem Star schützt. Weitere Nachforschungen sind daher bereits geplant.

Quelle: http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Getraenke/Gruener_Tee/News/115598.php

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Vorteile des Grünen Tees für den Sport

In der von Zeitmangel geprägten Welt, in der wir leben, will jeder das Maximum aus seinem Training herausholen. Mit diesen Tatsachen im Hinterkopf hat Business Insider den 27-jährigen Personal Trainer Max Lowery, den Mann hinter dem „Zwei Mahlzeiten am Tag“-Diätplan, zu seinen Gewohnheiten vor und nach dem Work-out befragt, mit denen er es schafft, das Maximum aus jeder Trainingseinheit herauszuholen.

Er hatte zuvor berichtet, dass er noch nie einen Proteinshake zu sich genommen hätte. Es gibt jedoch eine Routine, die er vor jedem Training wiederholt.

Training nach Koffeinaufnahme

Lowery, ein ehemaliger professioneller Sprinter, erklärte Business Insider, dass das so ziemlich einzige Mal, dass er Koffein zu sich nimmt, vor dem Training sei. Er trainiert also stets unter dem Einfluss von Koffein.

Da er nicht zu den Kaffeetrinkern gehört, nimmt er einen starken grünen Tee oder Grüntee-Extrakt genau 30 Minuten vor seinem Training zu sich. Er sagt aber, dass mit einem schwarzen Kaffee die gleiche Wirkung erzielt werden könnte.

Es wurden bereits diverse Studien zu den Auswirkungen und Vorzügen von Koffein auf das Training durchgeführt. Wenn auch angemerkt werden sollte, dass ein Großteil der von Business Insider berücksichtigten Forschungen in diesem Feld lediglich mit relativ kleinen Probandengruppen durchgeführt wurden.

Ein Zusammenschluss aus australischen Ärzten veröffentlichte im „Journal of Applied Physiology“ eine Studie zu eben diesem Thema. An ihr nahmen 14 in ihrer Freizeit aktive Probanden teil und die Studie bestand aus einem Experiment in Ruhe, einem Trainingsexperiment unter Einsatz eines Placebos sowie einem Trainingsdurchlauf unter Koffeineinfluss. Letzteres führte dabei zu einer signifikanten Verbesserung der Ausdauer sowie der Fettverbrennung.

Die unter Koffeineinfluss durchgeführte Trainingseinheit führte dabei zu einem größeren Energiedefizit. Sie hatte ebenso zur Folge, dass das Training als „weniger schwierig und angenehmer“ empfunden wurde.

Die Vorteile des Grünen Tees

Lowery ist besonders von den Vorteilen des Grünen Tees vor einem Work-out überzeugt. Er sagte: „Als ich noch Sprinter war, habe ich während meiner Wettkämpfe den gesamten Tag über Grüntee zu mir genommen.“ „Studien haben gezeigt, dass Grüner Tee die Fettverbrennungsrate während des Trainings steigern kann. Er unterstützt dabei, das Enzym zu hemmen, das in unseren Körpern maßgeblich zum Abbau des fettverbrennenden Hormons Noradrenalin dient.“

Ewa Jówko kam in ihrem Kapitel „Katchine des Grünen Tees und sportliche Leistung”, das im von Manfred Lamprecht herausgegebenen Buch „Antioxidantien im Sport“ erschien, zu dem Fazit, dass die Aufnahme der Katechine des Grünen Tees – dem Hauptbestandteil des Extraktes – zu erhöhter Fettverbrennung und Energiebereitstellung führt — und das besonders, wenn er mit Koffein kombiniert wird.

Sie schrieb, dass „diese Auswirkungen bei physisch aktiven sowie inaktiven Personen während einer Trainingseinheit gleichermaßen festgestellt“ wurden. Es könnte sich also lohnen, vor dem nächsten Fitnessstudiobesuch den Wasserkocher einzuschalten.

Quelle: http://www.businessinsider.de/koffein-vor-dem-training-2017-12

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Neue Studie zeigt: Grüner Tee hilft gegen Akne

Grüner Tee enthält viele Antioxidantien, die Entzündungen hemmen und hormonelle Aktivitäten regulieren können. Eine neue Studie belegt nun, dass der regelmässige Konsum von grünem Tee auch das Hautbild erwachsener Frauen verbessern kann.

Was ist Akne?

Akne ist eine weitverbreitete Hauterkrankung, für die häufig hormonelle Abläufe im Körper verantwortlich sind, die die Talgproduktion sowie die Verstopfung der Poren provozieren, wodurch schliesslich unschöne Pickel und fettige Haut entstehen. Verschiedene Faktoren führen zu unreiner Haut und Akne. Es gibt verschiedene Formen von Akne und an der Entstehung von Akne sind mehrere Faktoren beteiligt. Eine hormonelle Umstellung ist oft Ursache von Akne.

Akne: Was kann man dagegen tun?

Für eine Studie haben Forscher der National Yang-Ming University in Taiwan 80 Frauen zwischen 25 und 45 mit mittelschwerer bis schwerer Akne ausgewählt. Die eine Hälfte der Frauen trank vier Wochen lang einen entkoffeinierten Extrakt aus grünem Tee, der einer Tasse täglich entsprach. Die andere Hälfte bekam ein Placebo.

Grüner Tee als Mittel gegen Akne

Nach Ablauf der vier Wochen zeigte sich, dass die Frauen, die den grünen Tee konsumiert hatten, in den kritischen Bereichen wie Nase und Kinn wesentlich weniger Akne aufwiesen. Dafür soll das im Grüntee enthaltende Antioxidans EGCG (Epigallocatechingallat) verantwortlich sein, das für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt ist. Interessanterweise wies die Gruppe der Frauen, die den Grüntee-Extrakt zu sich nahm, auch sehr viel geringere Cholesterinwerte auf.

Grüner Tee wird schon seit vielen Jahrhunderten in der chinesischen Medizin eingesetzt. Er soll bei Kopfschmerzen und Depressionen helfen. Ausserdem ist er reich an Vitamin B, Folsäure, Mangan, Kalium, Koffein und anderen Antioxidantien und wird oftmals auch von Menschen getrunken, die abnehmen und ihren Cholesterinspiegel reduzieren wollen.

Quelle:  Blick Schweiz

https://www.blick.ch/life/gesundheit/medizin/neue-studie-zeigt-gruener-tee-hilft-gegen-akne-id5049984.html

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Können grüner Tee und EGCG Alzheimer verhindern?

Grüner Tee gilt als Superfood mit vielen heilenden Eigenschaften . So ist es nicht verwunderlich, dass grüner Tee mit seinen antioxidativen Faktoren auch mit der Prävention von Alzheimer in Verbindung gebracht wird. Neue Forschungen haben ergeben, dass es mehr Schutz bietet als ursprünglich angenommen.

Grüner Tee ist reich an Antioxidantien, die schädliche freie Radikale bekämpfen. Nach einigen Schätzungen können die im grünen Tee gefundenen Antioxidantien 20 mal stärker sein als Vitamin E, das nachgewiesenermaßen die Gehirnfunktionen gesundheitlich unterstützt. Aber neue Forschungen zeigen, dass grüner Tee noch mehr aufzuweisen hat als nur eine geballte Power an Antioxidantien.

Nach einer neuen wissenschaftlichen Studie an der McMaster University in Hamilton, Kanada veröffentlichte das „Journal of the American Chemical Society“, dass Epigallocatechingallat (EGCG) einen weiteren gesundheitlichen Nutzen hat: Es verhindert die Bildung von Beta-Amyloid-Plaques, die mit Alzheimer in Verbindung gebracht werden. Beta-Amyloid-Plaques sind seit langem als kausale Faktoren bei Alzheimer bekannt.

Die Suche nach Wegen, um die Bildung schädlicher Plaques zu stoppen, war das Ziel vieler Forscher. Beta-Amyloid-Plaques unterbrechen die Kommunikation zwischen Gehirn- und Nervenzellen, was zu Gedächtnisverlust und Demenz führt, die die typischen Anzeichen der Alzheimer-Krankheit sind.

EGCG als effektiver Schutz der gesunden Zellen

Diese neue Studie fand heraus, dass EGCG in grünem Tee effektiv verhindert, dass Plaques gesunde Zellen schädigen können. Während der genaue Mechanismus wie EGCG diesen Schutz erreicht, noch nicht vollständig geklärt ist, ist diese Entdeckung für eine gesunde Gehirnfunktion und Alzheimer jedoch sehr bedeutsam.

Diese bahnbrechende Studie bietet Hoffnung für die weltweit 50 Millionen Menschen, die an der Alzheimer-Krankheit leiden, da EGCG das Fortschreiten der Plaque und damit auch der Krankheit verlangsamen kann. Es ist auch eine Unterstützung für jeden, der versucht, diese Krankheit zu verhindern.

Regelmäßige Einnahme reduziert kognitiven Verfall um die Hälfte

Andere Forschungen im „American Journal of Medicine“ haben ergeben, dass regelmäßiger Teegenuss das Risiko eines kognitiven Verfalls um die Hälfte reduzieren kann. Da die Forschung noch ziemlich in den Kinderschuhen steckt ist nicht klar, wie viel grüner Tee oder EGCG benötigt wird, um die gesundheitlichen Effekte zu erreichen.

Die meisten Experten sind sich einig, dass ein paar Tassen grüner Tee täglich bei der Gesundheit des Gehirns hilfreich sein können. Frühere Forschungsergebnisse, die im „American Journal of Epidemiology“ veröffentlicht wurden, fanden heraus, dass Menschen, die zwei oder mehr Tassen Tee pro Tag tranken, seltener an Parkinson erkrankten.

Quelle: http://www.care2.com/greenliving/can-green-tea-prevent-alzheimers-disease.html

 

 

 

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Wirkstoff aus grünem Tee könnte bei Endometriose und Myomen helfen

Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG), der Hauptwirkstoff des grünen Tees, könnte eine nebenwirkungsarme Möglichkeit sein, Endometriose und Myome zu bekämpfen. Verschiedene Studien haben bereits Hinweise auf die Wirksamkeit geliefert.

 

Dem Extrakt des grünen Tees werden viele gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt

Endometriose und Myome (Uterus myomatosus) sind die häufigsten gutartigen Erkrankungen der Frau. Myome sind Wucherungen, die in der Muskelschicht der Gebärmutter auftreten. Meist verursachen sie keine Beschwerden und werden zufällig entdeckt, doch manchmal können sie zu Blutungsstörungen oder Schmerzen führen. Die Endometriose ist eine gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut, bei der sich die Zellen aus der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle ansiedeln. Dies führt bei vielen Betroffenen zu starken Menstruationsbeschwerden und kann auch Unfruchtbarkeit zur Folge haben. In schweren Fällen können bei beiden Erkrankungen Operationen notwendig sein oder Medikamente zum Einsatz kommen. Einen nebenwirkungsärmeren Therapieansatz stellt möglicherweise der Einsatz von Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG) dar, des Hauptwirkstoffs des grünen Tees.

EGCG konnte Größe der Myome reduzieren

In Experimenten mit Hamstern und Mäusen wurde bereits gezeigt, dass EGCG die Entwicklung einer experimentellen Endometriose zurückdrängen konnte. Auch in humanen Zellkulturen konnte die Vermehrung der Zellen signifikant reduziert werden. Klinische Studien am Menschen liegen allerdings noch nicht vor. Anders bei den Myomen: Hier konnte eine randomisierte Studie mit 33 Frauen zeigen, dass eine Gabe von 800 mg Grüntee-Extrakt über vier Monate zu einem signifikanten Rückgang der Wucherungen führte. Auch Symptome wie Schmerzen oder erhöhter Blutverlust konnten durch das EGCG deutlich reduziert werden.

Um die Ergebnisse zu bestätigen, sind jedoch noch weitere Studien notwendig. Die Wirkung von EGCG wird mittlerweile vielfach untersucht. So werden dem Stoff unter anderem antioxidative, entzündungshemmende sowie metastasierungshemmende Wirkungen zugeschrieben.

Grüner Tee bei verschiedenen Krankheiten sinnvoll?

Aus diesen Gründen werden dem Extrakt des grünen Tees mittlerweile positive Wirkungen auf verschiedene Erkrankungen nachgesagt. So wird er bei Bluthochdruck empfohlen, bei Multipler Sklerose, und sogar bei Morbus Alzheimer soll er positive Effekte haben. Allerdings sollte man die Hoffnungen zurzeit noch nicht zu hoch ansetzen, denn noch fehlen wirkliche Beweise für die Wirkkraft des EGCGs. Und allein mit dem Genuss von grünem Tee wird man die erforderlichen therapeutischen Wirkspiegel wahrscheinlich sowieso nicht erreichen. Höherdosiertes EGCG kann man allerdings in freiverkäuflichen Kapseln erwerben.

 

Gesundheitsstadt Berlin
10.01.2017
https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wirkstoff-aus-gruenem-tee-koennte-bei-endometriose-und-myomen-helfen-7873/

 

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