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  • Grüner Tee macht Labormäuse schlank

    Grüner Tee macht in Verbindung mit einer Diät schlank. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschern der Ohio State University http://osu.edu . An Menschen ist das jedoch noch nicht erwiesen. Richard Bruno, Professor für Ernährungswissenschaften, hat mit Mäusen experimentiert. Jenen Tieren, die mit grünem Tee angereicherte Nahrung bekamen, ging es danach deutlich besser als den restlichen Mäusen. Bekannt ist, dass dieses asiatische Getränk Menschen guttut, die ein hohes Risiko haben, an Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden zu erkranken.

    Verbesserte Verdauung

    Bruno sieht als Ursache für den Erfolg der Diät eine Verbesserung der Darmflora, also der Anreicherung von Mikroorganismen, die der Mensch für einen optimalen Stoffwechsel braucht. „Unsre Studie zeigt, dass grüner Tee das Wachstum von guten Bakterien fördert“, unterstreicht der Ernährungswissenschaftler. Das führe zu einer ganzen Reihe von Vorteilen für die Gesundheit, einschließlich einer Minderung des Risikos von Fettleibigkeit.

    Grüner Tee hat in Asien eine lange Geschichte. Außerhalb dieser Region kommt das Getränk wegen seiner vermeintlichen gesundheitsfördernden Wirkung auch gut an. In den Inhaltssoffen finden sich Catechine, die ein hohes antioxidatives Potenzial haben. Daher senken sie das Risiko, an Krebs zu erkranken. Sie haben auch positive Auswirkungen auf Herz und Leber. Grüner Tee reduziert zudem die Gefahr von Entzündungen.

    Täglich zehn Tassen trinken

    Aus den Experimenten folgern die Forscher, dass Menschen täglich zehn Tassen grünen Tee trinken müssen, um eine Wirkung zu erzielen. „Das klingt nach einer Menge, aber in vielen Teilen der Welt ist es üblich, so viel zu trinken“, sagt Bruno. Er warnt allerdings davor, die Ergebnisse aus den Tests einfach so auf Menschen zu übertragen.

    Quelle: https://www.pressetext.com/news/20190315002

  • Abnehmen mit grünen Tee: So klappt’s

    Kann man gesünder abnehmen als mit dem grünen Tee? Laut zahlreicher Studien ist es fast unmöglich, auf einer besseren Art und Weise abzunehmen. Grüner Tee ist nicht nur das Heißgetränk, auf das die Chinesen seit über 4000 Jahren setzen, sondern tatsächlich ein Wundermittel der asiatischen Kultur. Erst seit dem 17. Jahrhundert hat der Aufguss seinen Weg nach Europa gefunden, wo 1900 herausgefunden wurde, dass grüner Tee das Abnehmen fördert. 

    Abnehmen Grüner Tee: Positive Effekte, um sein Traumgewicht zu erreichen

    • Grüner Tee gilt als Fett- und Kohlenhydrat Blocker
    • Darin enthaltene Bitterstoffe fördern die Leber und reduzieren den Heißhunger
    • Epigallocatechingallat, das Antioxidans, wirkt sich positiv auf den Hormonhaushalt aus
    • Pilzinfektionen lassen sich mit dem grünen Tee behandeln
    • Die Darmflora wird zudem durch grünen Tee reguliert

    Wie du sehen kannst, hat grüner Tee nicht nur einen positiven Effekt auf das Abnehmen, sondern beteiligt sich auch an der allgemeinen Gesundheit des Körpers sehr positiv.

    Nimmt man zu 100% mit grünem Tee ab?

    Nein, da der Stoffwechsel von zahlreichen Faktoren abhängt, ob am Ende tatsächlich die Pfunde fallen. Während der eine grandiose Ergebnisse damit erzielen kann, geht es bei dem anderen nur schleppend voran. Eine Sache, die beide Seiten jedoch glücklich machen wird, ist die positive Wirkung auf die Gesundheit. Daher ist der Genuss des grünen Tees auf jeden Fall empfehlenswert. Falls man sich unsicher ist, es aber gerne ausprobieren möchte, so raten wir dazu, einen Arzt aufzusuchen, um einen Körpercheck durchzuführen und sich bei seinem Vorgehen betreuen zu lassen. Aufgepasst: Bei Grüntee Kapseln ist es besonders wichtig, sich nicht selbst zu therapieren und mit einem Arzt zu sprechen, um wertvolle Tipps zur Gewichtsreduktion zu erhalten.

    Wie funktioniert die „Abnehmen mit grünen Tee“ Prozedur

    Sicher hast du dir Gedanken zu deinem Idealgewicht gemacht, und erwartest, innerhalb von kurzer Zeit bereits Top-Ergebnisse zu erzielen. Leider funktioniert das Abnehmen mit dem grünen Tee nicht so schnell, wie du es dir vielleicht vorgestellt hast. Nach wenigen Tagen Unterstützung durch Grüntee kann kein effektiver Fettverbrennungsprozess stattfinden. Dieser findet erst nach acht bis zwölf Wochen statt, fanden Forscher heraus. Um eine noch bessere Fettverbrennung zu gewähren, bedarf es, nebenbei noch Sport zu machen und sich gesund zu ernähren, das heißt, möglichst wenige Kalorien, Fette und Zucker.

    Grüntee ein Wundermittel?

    Forscher warnen davor, grünen Tee als Abnehmwundermittel anzusehen, da es viele als einen Hauptbestandteil der Diät verstehen und sie daher in großen Maßen den grünen Tee trinken. Das Heißgetränk soll jedoch, wie bei einem Nahrungsergänzungsmittel, nur ergänzend getrunken werden und nicht die Mahlzeiten ersetzen.

    Welche Grünteesorten eignen sich zum Abnehmen?

    Wie bei allen Teesorten existieren unterschiedliche Pflanzensorten, die durch verschiedenste Anbautechniken das Endprodukt bestimmen und somit die Qualität beeinflussen. Deshalb besitzt jede Grünteesorte unterschiedliche Inhaltsstoffe, die individuelle Wirkungsspektren nachweisen. Natürlich machen die Menge, Qualität und die Kombination einen enormen Unterschied aus, in wieweit sich der Erfolg messen lässt. Ähnlich verhält es sich bei der Zubereitung, hier entscheiden die Dosierung, Wassertemperatur und Ziehzeit maßgeblich über den Erfolg. Folgende Sorten sind empfehlenswert:

    • Viele schwören auf die Grünteesorte Sencha*, die hervorragend zum Abnehmen geeignet ist und der eine positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel nachgesagt wird.
    • Gyokuru* ist ein japanischer Grüntee, der eine äußerst positive Wirkung auf den Zuckerstoffwechsel hat.
    • Auch ein grüner Tee zur Übersäuerung hilft enorm, da eine Übersäuerung den Fettstoffwechsel stark beeinträchtigt. Hier empfehlen wir den Grüntee Bancha*.
    • Ein ähnlich guter Tee mit einer hohen Zahl von Antioxidantien ist der Grüntee Matcha*, der freie Radikale mit seiner Vielzahl an Antioxidantien bekämpfen und somit Krebserkrankungen verhindern kann.

    Mit diesem Grüntee Sortiment gehst du nicht nur gegen das Gewicht vor, sondern du erzielst auch anregende Wirkung auf den Grundumsatz und die Gesundheit.

    Fazit: Grüner Tee Abnehmen

    Wie du siehst, ist grüner Tee zwar keine Wunderwaffe, um im Kampf gegen das Fett eine sofortige Wirkung zu erzielen. Nicht desto trotz unterstützt es eine Diät im Kampf gegen die Pfunde. Es sollte nebenbei auch Sport getrieben werden, um die ganze Fettverbrennung effektiv zu entfalten. Dennoch gilt grüner Tee zum Abnehmen als psychologischer Faktor, um die Diät durchzustehen und einen zu motivieren. Wir empfehlen hier ganz klar, grünen Tee zu testen und würden uns freuen, wenn du deine Erfahrung mit dem grünen Tee mit uns in der Kommentarfunktion teilst.

    Quelle: https://www.derneuemann.net/abnehmen-gruenen-tee/6688

  • Grüner Tee gegen Amyloidose

    Werner Hunstein war jahrzehntelang ein knallharter Schulmediziner bis eines Tages auch bei ihm eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wurde und er – wie die WELT berich­tete – von Schülern einen Tipp bekam. Der emeritierte Hoch­schulprofessor zählt zu den onkologischen Pionieren Deutschlands. Er baute vor Jahrzehnten die Abteilung Häma­tologie, Onkologie und Rheumatologie an der Heidelberger Medizinischen Poliklinik auf und leitete sie bis 1998. An seiner Abteilung wurde im Jahr 1983 die erste Transplantation von Blutstammzellen erfolgreich durchgeführt.

    Vor mehr als 6 Jahren wurde dem heute 79Jährigen eine ähn­liche Diagnose gestellt, wie er sie bei vielen anderen Patienten jahrzehntelang behandelte: eine Amyloidose. Interessanter­weise wurde diese leukämieähnliche Bluterkrankung ebenfalls in Heidelberg zum 1. Mal beschrieben, nämlich 1859. Dabei produzieren krankhafte Blutzellen, nämlich Plasmazellen, ein bestimmtes Eiweiß, das Leichtketten genannt wird. Diese für die Immunabwehr zuständigen Proteine werden vom Körper nicht mehr abgebaut, sondern klumpen sich als unauflösliche Fäden – in der Fachsprache Amyloidfibrillen genannt – zu­sammen und lagern sich im Gewebe lebenswichtiger Organe, vor allem in Herz und Nieren ein. Dadurch verdicken sich die Organe, sie werden verhärtet und nehmen in ihrer Funktion ab. Daran stirbt letztendlich der Patient.

    Hunstein wusste, was diese Diagnose bedeutet: Als junger Pathologe in Berlin hatte er Organe an Amyloidose verstorbener gesehen, ihre Leber und Milz waren steinhart. Daran mag er sich erinnert haben, als sein eigenes Herz immer schwächer wurde und er Mühe hatte, einige wenige Meter zurückzulegen. Selbst seine Zunge war verdickt und hinderte ihn am Sprechen. Der Hämatologe erlebte am eigenen Körper, so schrieb er, wie es seinen Patienten ging, denen er jene Chemotherapie verord­nete, der er nun selbst unterzogen wurde: Geschmackstörun­gen, Schlaflosigkeit, körperliche Schwäche und enormer Ge­wichtsverlust waren der Preis, dass sich die Krankheit immer­hin 1½ Jahre lang stabilisierte, dennoch der erhoffte Durch­bruch blieb aus. Der Professor war austherapiert – wie das der Mediziner so unschön zu sagen pflegt – und wartete nur noch auf den Tod.

    Doch dann ereignete sich etwas skurriles: Zwei seiner ehema­ligen Oberärzte gaben ihm einen Tipp; sie hatten in Berlin ei­nen interessanten Vortrag gehört, bei dem der Molekular­mediziner Erich Wanka am Max-Delbruck-Zentrum Unter­su­chungen vorgestellt hat, wonach mit einem bestimmten In­haltsstoff des Grünen Tees, dem Epigallocatechingallat, Amyloidablagerungen verhindert, ja sogar aufgelöst werden können.

    Hunstein hatte nichts mehr zu verlieren, fortan trankt der Tod­kranke täglich 1,5 bis 2 Liter Grünen Tee. Die Wirkung ver­blüffte den passionierten Schulmediziner: Nach wenigen Wo­chen hatte sich sein subjektiv empfundener Zustand drama­tisch verbessert und auch objektiv ging es ihm besser. Die Herzscheidewand wurde langsam wieder dünner, von Monat zu Monat, das Herz dadurch wieder belastungsfähiger und auch die zunehmende Nierenschwäche konnte gestoppt werden. Aber Schulmediziner bleibt Schulmediziner und so entschloss sich Hunstein, seinen Selbstversuch im angesehe­nen Journalblatt „BLOOD“ einzureichen – wo es auch tat­sächlich ange­nommen wurde.

    Das entfachte eine große Diskussion und Prof. Erich Wanka legte nach: Die Amyloidbildung, die durch den Grünen Tee verringert werden kann, spielt auch bei anderen schweren Er­krankungen eine große Rolle, so bei der Chorea Huntington, beim Morbus Alzheimer, beim Morbus Parkinson, sowie bei Lymphomen. Für die Nervenkrankheit Chorea Huntington wurde das bereits gezeigt, eine neue Arbeit belegt die amy­loidhemmende Wirkung des Epigallocatechingallats eindeutig beim Morbus Parkinson und beim Morbus Alzheimer. Dies hat die Wissenschaft enorm stimuliert: Im Amyloidose Zent­rum der Universität Heidelberg steht man offensichtlich schon in den Startlöchern, in der Amerikanischen Mayo-Klinik wird das Epigallocatechingallat auf seine Wirkungen bei bestimm­ten Blutkrebsen getestet.

    Quelle: https://www.drhuber.at/gruener-tee/

  • Grüner Tee kann zum Schutz vor Brustkrebs beitragen

    Grüner Tee kann bei einem regelmäßigen und erhöhten Konsum vermutlich dazu beitragen, vor Brustkrebs und nach der Krankheit auch vor Rückfällen zu schützen. Mehrere Studien haben die präventiven und vermutlich chemotherapeutischen Aktivitäten von Grüntee-Polyphenolen und vor allem von EGCG gegen verschiedene Krebsarten, darunter auch Brustkrebs, gezeigt.

    Tee gehört zu den weltweit beliebtesten Getränken, er wird aus den Blättern und Knospen der Camellia sinensis gewonnen. Nach der Ernte führen verschiedene Techniken zu den drei Hauptteesorten, die sich durch einen unterschiedlichen Gehalt an Polyphenolen und Aromen auszeichnen. Der grüne Tee entsteht, indem frische Blätter unmittelbar nach der Ernte Hitze oder heißem Dampf ausgesetzt werden, was zu einer geringen Polyphenol-Oxidation führt. Durch die schonende Zubereitung enthält der grüne Tee besonders viele gesundheitlich nützliche Inhaltsstoffe. Geschieht die Zubereitung etwas später, entsteht der Oolong-Tee, eine Zwischenstufe zwischen grünem und schwarzem Tee.

    Letzterer wird durch eine Reihe von Prozessen erreicht, darunter einige Vorbehandlungen sowie die Fermentation und Trocknung. Ursprünglich wurde Tee in der Volksmedizin Chinas verwendet, erst später verbreitete er sich als Getränk nach und nach auf der ganzen Welt. Die positiven Wirkungen sind auf große Mengen an bioaktiven Verbindungen zurückzuführen, viele davon gehören zu den Polyphenolen (sekundäre Pflanzenstoffe). Catechine sind die wichtigste Klasse der Polyphenole im Tee, sie sind vor allem im grünen Tee in größeren Mengen enthalten (30 bis 42 % des Gesamt-Trockengewichts). Die häufigsten Catechine sind Epigallocatechin-3-gallat (EGCG), gefolgt von Epigallocatechin (EGC), Epigallocatechin-3-gallat (ECG) und Epicatechin (EC).

    Mehrere Studien haben die präventiven und vermutlich chemotherapeutischen Aktivitäten von Grüntee-Polyphenolen und vor allem von EGCG gegen verschiedene Krebsarten, darunter auch Brustkrebs, gezeigt. Dabei sind die molekularen Mechanismen noch unbekannt. Zu den plausibelsten Erklärungen gehören u.a. die antioxidativen Aktivitäten, die Hemmung der Expansion von Krebs-Stammzellen, die Down-Regulation von Onkogenen und die Up-Regulation von Tumorsuppressor-Genen. Vor kurzem zeigte sich, dass EGCG die Angiogenese (Entstehung von Blutgefäßen aus vorgebildeten Blutgefäßen) durch verschiedene Mechanismen hemmen kann. Frühere Studien hoben außerdem die Rolle von EGCG bei der Modifikation von Genen hervor, die an der frühen Karzinogenese und/oder dem Fortschreiten von Brustkrebs beteiligt sind. Bei Frauen ist Brustkrebs weltweit der häufigste Krebs. Dabei sind die Vorkommen in Europa und Nordamerika höher als in Asien und Afrika.

    Obwohl bekannte erbliche und genetische Faktoren an der Entstehung beteiligt sind, können zahlreiche Faktoren den Brustkrebs beeinflussen. Dazu gehören orale Verhütungsmittel, Geburten, Menstruation, körperliche Aktivität, Stillen und die Ernährung. Frühere Studien lieferten einige Hinweise für die Verbindung zwischen dem Konsum von grünem Tee und dem Risiko von Brustkrebs, die jedoch bisher nicht einstimmig waren. Eine italienische Forschergruppe wertete daher die relevante Literatur aus. Neben der Beziehung vom grünen Tee zu Brustkrebs wurde dabei auch das Risiko eines Wiederauftretens der Krankheit und das Risiko von Brustkrebs in Bezug auf die Wechseljahre bewertet.

    Nach der umfassenden Literaturrecherche wählten die Forscher aus 40 relevanten Studien schließlich 13 Studien aus, die qualitativ für eine Meta-Analyse geeignet waren. Einbezogen wurden acht Bevölkerungsstudien (rund 151.000 Teilnehmerinnen) und fünf Fall-Kontroll-Studien (rund 12.000 Teilnehmerinnen). In dieser Analyse fanden die Forscher eine statistisch signifikante, schützende Wirkung vom grünem Tee auf Brustkrebs, mit einer Risikosenkung von 15 % bei einem hohen Konsum an Grüntee. Das galt auch für Brustkrebs-Rezidive. Die Ergebnisse waren jedoch auch hier nicht immer einheitlich.

    Positive Beziehungen zeigten besonders die Fall-Kontroll-Studien, was für die Einschätzung der Wirkungen besonders wichtig ist. In weiteren Studien sollten diese Ergebnisse weiter untersucht werden. In Bezug auf die nötige Grüntee-Dosis machen die Forscher keine Angaben. Bisher geht man von wenigstens fünf Tassen Grüntee täglich für einen unterstützenden Effekt aus. Auch mit Grüntee-Extrakten lassen sich die Inhaltsstoffe, vor allem die Catechine, aufnehmen.

    Quelle: https://www.openpr.de/news/1037765/Gruener-Tee-kann-zum-Schutz-vor-Brustkrebs-beitragen.html

  • Abnehmen: So lässt Grüner Tee die Pfunde purzeln

    Grüner Tee ist nicht nur besonders gesund, sondern gilt auch als Schlankmacher-Getränk. Wie Grüntee dabei hilft, deine Kilos purzeln zu lassen, erklärt eine Ernährungswissenschaftlerin.

    Grüner Tee steckt voller gesunder Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen. Studien zufolge schützt grüner Tee, täglich getrunken, gegen Zellschäden und vorzeitiges Altern. Die Teesorte gilt aber nicht nur als Gesundheitsbooster, sondern auch als natürliches Mittel zum Abnehmen. Wirklich? Ernährungswissenschaftlerin Maya Feller erklärt gegenüber ‚popsugar‘, wie Grüntee das Köperfett schmelzen lässt.

    Bessere Fettverbrennung durch Grüntee?

    „In Tierversuchen brachten Mäuse, die auf eine fett- und zuckerrreiche Diät gesetzt wurden und zusätzlich Polyphenole aus Grüntee erhielten, ein signifikant geringeres Körpergewicht auf die Waage als Mäuse, die nur auf eine fett- und zuckerreiche Diät gesetzt wurden“, sagt Feller.

    Diverse Studien zeigen, dass grüner Tee die Fettverbrennung beeinflussen kann. Seine Inhaltsstoffe fördern die Verbrennung von Fettgewebe, indem er die Umwandlung von Nahrungsenergie in Körperwärme anregt. Solche Substanzen werden als thermogen bezeichnet: Sie erhöhen die Stoffwechselrate des Körpers und verbrennen zusätzlich Kalorien.

    Sein hoher Koffeingehalt macht Grüntee nicht nur zur idealen Kaffee-Alternative, sondern auch zum Schlankmacher. Denn Koffein aktiviert das sympathische Nervensystem und mobilisiert Speicherfett, was wiederum die Fettbrennung steigert.

    Macht Grüner Tee wirklich schlanker?

    Feller betont jedoch, dass die Studienlage zu den Wirkungen von Grüntee an Menschen noch unzureichend sei. „Wissenschaftler haben zwar positive Effekte belegt, aber noch nicht ausreichend.“

    In Untersuchungen an übergewichtigen und fettleibigen Probanden konnte Grüntee nur eine geringfügige Abnahme der allgemeinen Fettmasse feststellen. Trotz der unzureichenden Forschung empfiehlt Feller den Konsum von Grüntee, nicht zuletzt aufgrund seiner vielen Vorteile für die Gesundheit. Grüner Tee wirkt entgiftend, kann das Immunsystem stärken und die Verdauung in Schwung halten.

    Quelle: https://www.fitforfun.de/news/abnehmen-so-laesst-gruener-tee-die-pfunde-purzerln-299694.html

  • Grüner Tee in der Krebsprävention

    Auf der Suche nach krebsvorbeugenden Substanzen stoßen Wissenschaftler in den letzten Jahren häufig auf Inhaltsstoffe von Pflanzen, darunter z.B. das sog. Epigallocatechingallat (EGCG), das in hohem Maße im Grünen Tee vorzufinden ist.

    Unter der Bezeichnung „Krebs“ werden eine Reihe unterschiedlicher (Tumor-)Erkrankungen zusammengefasst, die die Gemeinsamkeit haben, dass sie mit einem vermehrten Gewebewachstum einhergehen. Laut den aktuellen Erhebungen der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland erkranken jährlich insgesamt ca. 424.250 Menschen an Krebs (ca. 218.250 Männer und ca. 206.000 Frauen).

    Bei der Entstehung von Krebserkrankungen spielen die sogenannten vermeidbaren Risikofaktoren wie Rauchen, ungesunde Ernährung, hoher Alkoholkonsum, Umwelteinflüsse wie Feinstaub, aber auch häufige Sonnenbrände, sowie Toxin- oder Strahlenexposition am Arbeitsplatz eine bedeutende Rolle, wobei das Rauchen in der Ursachenliste mit einer Rate zwischen einem Viertel und einem Drittel aller Krebstodesfälle ganz oben anzutreffen ist.

    Auf der Suche nach krebsvorbeugenden Substanzen stoßen die Wissenschaftler in den letzten Jahren häufig auf Inhaltsstoffe in Organismen wie Gemüse- oder Gewürzpflanzen, deren krebshemmende Wirkung in Experimenten und klinischen Studien geprüft wird. In den letzten Jahren ziehen vermehrt gesundheitserhaltende Substanzen pflanzlichen Ursprungs die Aufmerksamkeit der Wissenschaftlicher auf sich, wie sie in hohem Maße im Grünen Tee vorzufinden sind, so z.B. das sog. Epigallocatechingallat (EGCG), ein Katechin, das zur Untergruppe der Polyphenole gehört. Diesem Katechin wird neben antioxidativen Eigenschaften eine höhere Schutzfunktion der Zellen nachgesagt. In Verbindung mit Krebs würde dies eine Hemmung von Prozessen des Krebszellenwachstums bedeuten.

    Grüner Tee wird wie Schwarzer Tee und Oolong-Tee aus der Teepflanze, Camellia sinensis, hergestellt, unterläuft aber in der weiteren Verarbeitung nicht wie diese beiden Teesorten dem Fermentationsprozess [a,2]. So lässt sich die (rötlich-)braune Farbe mancher Teesorten erklären, während der Grüne Tee seine grüne Farbe beibehält. Besonders im asiatischen Raum wird Grüner Tee konsumiert, findet aber im westlichen Raum immer mehr Anhänger. Neben der krebshemmenden Wirkung konnte in experimentellen Untersuchungen und klinischen Studien auch gezeigt werden, dass den Inhaltsstoffen des Grünen Tees eine wichtige Rolle als Radikalfänger in der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Verhinderung der Zellschädigung durch Oxidation (z.B. bei Rauchern) zukommen. Da Camellia sinensis die Pflanze mit dem höchsten Fluoridgehalt ist, trägt das Trinken von (Grünem) Tee zudem noch zur Kariesprophylaxe bei.

    Mehrere in Japan durchgeführte epidemiologische Studien weisen auf dessen krebshemmende Wirkung hin. Dabei wurde in einer Studie festgestellt, dass die Lebenszeitverlängerung von Krebspatienten, die Tag für Tag um die zehn Tassen Grünen Tee tranken, 8,7 Jahre (Frauen) bzw. 3 Jahre (Männer) betrug. In der Kontrollgruppe, die täglich lediglich drei Tassen des Tees zu sich genommen hatten, konnte dieser Effekt nicht beobachtet werden.

    Besonders die Erkrankung an Krebsarten wie Darm-, Blasen-, Brust-, Magen-, Bauchspeicheldrüsen-, Lungen-, Speiseröhrenkrebs und insbesondere Prostatakrebs könnte durch den regelmäßigen Konsum mehrerer Tassen Grünen Tees pro Tag verhindert werden, wie die meisten der vorliegenden Studien vermitteln. In einer aktuellen randomisierten Studie erhielten 60 männliche Probanden, die an einer Vorstufe des Prostatakrebs litten, über einen Zeitraum von einem Jahr entweder drei Kapseln à 200 mg Extrakt aus den Katechinen des Grünen Tees oder Placebo. Nur bei einem der 30 Probanden in der Gruppe, die Grünen Tee zu sich genommen hat, wurde nach Ende der Studienzeit ein Tumor festgestellt, während in der Placebo-Gruppe 9 von 30 Probanden Tumoren aufwiesen.

    Eine kürzlich in Japan durchgeführte Beobachtungsstudie (Ohsaki-Studie) konnte jedoch die in den letzten Jahren aufgezeigten positiven Effekte nicht bestätigen. Die Langzeitstudie, in deren Rahmen die Effekte verschieden hohen Konsums Grünen Tees bei über 40.000 Erwachsenen im Alter zwischen 40 und 79 über 11 Jahre beobachtet worden waren, konnte allerdings keine verminderte Sterblichkeit hinsichtlich auftretender Krebserkrankungen aufzeigen. Insbesondere die in früheren Studien gezeigten Erfolge bei Prostatakrebs konnten nicht bestätigt werden. Demgegenüber steht ein deutlicher Rückgang von Sterbefällen in Verbindung mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Gruppe, die täglich mehr als 3 bzw. 4 Tassen Grünen Tee getrunken haben.

    Aufgrund der aktuellen Widerlegungen der positiven Erwartungen hinsichtlich einer krebsvorbeugenden Wirkung von Grünem Tee kann jedoch keine entgültige Empfehlung ausgesprochen werden, bevor nicht weitere, vergleichbare Studien die aktuellen Ergebnisse bestätigen oder widerlegen. In den klinischen Beobachtungen verursachte der Grüne Tee kaum unerwünschte Wirkungen. Vor einem übertrieben hohen Konsum – auch in der Schwangerschaft – ist zu warnen.

    Quelle: https://www.carstens-stiftung.de/artikel/gruener-tee-in-der-krebspraevention.html

  • Wirkstoff aus dem grünen Tee zur Endometriose- und Myomtherapie

    Die Endometriose und der Uterus myomatosus sind die häufigsten gutartigen Erkrankungen der Frau. Ein möglicher kostengünstiger und  nebenwirkungsarmer Therapieansatz für diese beiden Erkrankungen könnte der Einsatz von Epigallocatechin-3-Gallate (EGCG) sein, dem Hautptwirkstoff des grünen Tees.

    Die in Deutschland von den Krankenkassen zugelassenen Therapieoptionen der Endometriose bestehen in der operativen Sanierung, dermedikamentösen Behandlung mit Dienogest sowie mit GnRH-Analoga. Im Off-Label-Use finden orale Kontrazeptiva im Langzyklus sowie das Levornogestrel-freisetzende Intrauterinpessar bzw. Kombinationen häufige Anwendung.

    Das Behandlungsspektrum des symptomatischen Uterus myomatosus besteht aus der präoperativen Therapie mit Gn-RH-Analoga [8], der Therapie mit Ulipristalacetat, der Embolisation der Arteria uterina, der HiFUS [Magnetic Resonance Guided Focused Ultrasound for Fibroid Treatment, 14 sowie verschiedenen organerhaltenden bzw. nicht organerhaltenden Operationstechniken. Die medikamentöse Therapie ist in Deutschland budgetintensiv und in vielen Ländern der Welt für betroffene Frauen nicht erhältlich, was auch für die operativen und radiologischen Interventionstechniken gilt. Es wäre ideal, wenn es Substanzen gäbe, die frei erhältlich, nicht kostenintensiv, wirksam und nebenwirkungsarm wären. Ein möglicher Therapieansatz in diesem Sinne könnte der Einsatz von Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG), dem Hauptwirkstoff (Hauptcatechin) des grünen Tees sein.

    EGCG und Endometriose

    Bisher liegen In-vitro- sowie In-vivo-Studien vor. So konnte an separierten Stroma- und Epithelzellen des Hamster-endometriums gezeigt werden, dass EGCG die E2-stimulierte Aktivierung, die Proliferation sowie die VEGF-Expression unterdrückt. Die antiangiogenen Effekte des EGCG wurden auch im Mausmodell bestätigt: Die Entwicklung einer experimentellen Endometriose kann gehemmt werden, wobei dies über die VEGF-A- Supression und eine Verringerung der Gefäßdichte realisiert wird. Außerdem kann EGCG neben der Angiogenese auch die VEGF-C- sowie die VEGFR-2 Expression unterdrücken und somit Einfluss auf verschiedene Signaltransduktionswege nehmen. Zwischenzeitlich konnte ein Prodrug des EGCG entwickelt werden, das die Bioverfügbarkeit und die Wirksamkeit im Vergleich zum EGCG im Endometriose-Mausmodell verbesserte.

    Eine signifikante Reduktion der Zellproliferation und der Gefäßdichte sowie eine zunehmende Apoptose konnte in humanen Zellkulturen sowie im Mausmodell bestätigt werden. Derzeit liegen noch keine Studien am Menschen vor. Hier würden sich zunächst randomisierte Placebo-Studien anbieten oder aber der Ansatz Dienogest versus Dienogest + EGCG über sechs Monate. Man sollte nach den vorliegenden Daten mit mindestens 600 mg/d sechs Monate lang behandeln.

    EGCG und Uterus myomatosus

    Im Gegensatz zur Endometriose liegt für den symptomatischen Uterus myomatosus eine doppelblind placebokontrollierte randomisierte klinische Studie vor. 33 Frauen mit symptomatischen Uterus myomatosus (Myome > 2 cm3) erhielten für vier Monate 800 mg Grüntee-Extrakt (n = 22; EGCG 45%) bzw. 800 mg Placebo (n = 17, brauner Reis). Ausgewertet wurde: Myom-Volumen, Symptombeschwerden, Health-related Quality of Life (HRQL), der Blutverlust (ml/Monat) sowie das Hämoglobin (Hb, g/dL). In der Placebo Gruppe kam es zu sechs Drop-outs. Insgesamt zeigte sich, dass es in der Placebo-Gruppe zu einer Myomvergrößerung (24,3%) im Studienverlauf kam, während in der Verum-Gruppe eine Myomreduktion von 32,6% zu verzeichnen war. Dieser Effekt entspricht auch anderen modernen Therapieansätzen. Hinsichtlich der Symptomschwere zeigte sich unter EGCG eine signifikante Verbesserung im Vergleich zu Placebo (32,4%, p = 0,0001). Gleiches galt für die HRQL (18,53%, p = 0,01).

    Auch bei den Anämieparametern Blutverlust (in ml) und Hämoglobin zeigten sich signifikante Effekte zugunsten EGCG im Vergleich zu Placebo. Die Reduktion des Myomvolumens wird auf die Apoptoseinduktion zurückgeführt, während antiinflammatorische Effekte nicht zu den primären Wirkmechanismen zu zählen sind.

    Zusammenfassung

    Epigallocatechin-3-Gallat wird intensiv untersucht. Die Substanz verfügt über zahlreiche interessante Wirkmechanismen, wie z.B. Hemmung des Zellzyklus, Antioxidanz, Apoptoseinduktion, Antiinflammation, Antiproliferation, Angiogenesemodulation, Metastasierungshemmung (über MMP, TIMP-2, Vimentin), Beeinflussung der Expression und Funktion von Wachstums- und Transkriptionsfaktoren sowie von verschiedenen Proteinkinasen.

    Der Einsatz des als Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland freiverkäuflichen EGCG bei Endometriose muss in klinischen Studien weiter untersucht werden, wie dies auch bei anderen komplementären Behandlungsformen geschieht. Sollten sich die beschriebenen Befunde beim symptomatischen Uterus myomatosus in größeren Studien reproduzieren lassen, so wäre der Einsatz von EGCG therapeutisch, aber auch i.S. der Chemoprävention [28] sicher, effektiv und kostengünstig sowie für eine breite Bevölkerung (z.B. in der zweiten und dritten Welt) erhältlich.

    Das EGCG kann derzeit in freiverkäuflichen Kapseln verabreicht werden, um die entsprechenden Wirkspiegel zu gewährleisten, die mit dem Genuss von grünem Tee leider nicht zu erreichen sind.

    Quelle: https://www.natum.de/files/natum_gruener_tee_proof.pdf

  • Tee-Extrakt lindert Hautschäden bei Strahlentherapie

    Tee-Extrakte können Hautschäden bei einer Strahlentherapie bei Krebs deutlich verringern. Sie wirken entzündungshemmend und führen auch nach Ende der Bestrahlung zu einer schnelleren Heilung der angegriffenen Haut. Das haben deutsche und amerikanische Forscher um Frank Pajonk von der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden.

    Sie brachten Extrakte von Grüntee und Schwarztee auf die Haut von Patienten auf und untersuchten außerdem deren Wirkung auf Zellkulturen. Dort hemmen sie die Ausschüttung von entzündungsfördernden Substanzen und schützen damit die Haut.

    Die amerikanischen Forscher arbeiteten mit deutschen Kollegen vom Universitätskrankenhaus in Freiburg zusammen. Dort untersuchten sie sechzig Patienten mit Tumoren im Kopf-, Hals- und Beckenbereich. Durch die Bestrahlung der Krebsgeschwüre bekamen etliche der Patienten Schäden der Haut. „Das äußert sich erst in einer Rötung wie bei einem Sonnenbrand. Dann platzt die Haut auf. Die oberste Hautschicht ist dann nicht mehr vorhanden“, erklärt der an der Studie beteiligte Freiburger Strahlenmediziner Michael Henke gegenüber wissenschaft.de.

    Die Forscher behandelten die damit verbundenen Entzündungen mit Tee-Extrakten. Sie verglichen dabei die Wirkung von Extrakten der Aufgüsse von Standardbeuteln Grüntee und Schwarztee. Beide Extrakte milderten die Schäden und unterstützten die Regenerationsfähigkeit der Haut. Im Vergleich schnitt Grüner Tee besser ab.

    Mit dem Auftragen der Tee-Extrakte können Mediziner nicht nur die Hautverträglichkeit der Strahlentherapie verbessern. Auch auf den Therapieerfolg könnte sich die Methode positiv auswirken, schreiben die Forscher. „Hautschäden können dazu führen, dass wir eine Therapie unterbrechen müssen“, sagt Henke. Durch Anwendung der Tee-Extrakte könnten Mediziner möglichst genau dem optimalen Strahlentherapieplan folgen.

    Quelle: https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/tee-extrakt-lindert-hautschaeden-bei-strahlentherapie/

  • Grüner Tee und Amyloidose

    Dem grünen Tee (Camellia sinensis) werden seit langem vielseitige gesundheitsfördernde Effekte zugesprochen, ohne schwerwiegende Komplikationen aufzuweisen. Ungefähr ein Drittel der Trockenmasse des grünen Tees machen Catechine aus, die zur Untergruppe der Polyphenole zählen und aufgrund seiner positiven gesundheitsfördernden Wirkung geschätzt wird.

    Epigallocatechingallat (EGCG) ist der Hauptanteil dieser Substanzen in grünem Tee, dem vielseitige gesundheitsfördernde Effekte zugesprochen werden. Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass die gesundheitsfördernden Effekte am ehesten durch EGCG (Epigallocatechin-3-Gallat), verursacht werden. In einem Liter Tee sind ca. 140 – 190 mg EGCG enthalten.

    In einem Tiermodell des Morbus Alzheimer konnte durch die Anwendung von EGCG einer Verminderung der Amyloidablagerungen erreicht werden. Weiterhin konnte in anderen Reagenzglasversuchen durch EGCG die Kraft von Herzmuskelzellen gestärkt und das Auftreten von Herzrhythmusstörungen gezeigt werden. In weiteren Experimenten im Reagenzglas führte EGCG zur Auflösung von einem speziellen Amyloid, das bei Alzheimer-Patienten im Gehirn abgelagert wird. Ob der Wirkstoff auch in der Lage ist, anderes Amyloid (wie zum Beispiel Leichtketten- oder Transthyretinamyloid) im Reagenzglas aufzulösen, wurde bisher noch nicht untersucht, soll aber in Zukunft experimentell geprüft werden.

    Ein im letzten Jahr veröffentlichter klinischer Einzelfallbericht (W. Hunstein: Epigallocathechin-3-gallat in AL amyloidsis: a new therapeutic Option? Blood 2007, 110(6),2216) erbrachte bei diesem Patienten positive Effekte auf die bei ihm bestehende Herzamyloidose durch einen Konsum von 2 Liter grünem Tee pro Tag. Es wurde eine deutliche Besserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und vor allem eine Verminderung der Herzwanddicke beobachtet. Mit großem Interesse verfolgen wir die öffentlichen Diskussionen zum Einsatz von grünem Tee in der Behandlung von Amyloidosen, die sich alle auf den oben genannten Selbstversuch von Prof. Hunstein als Einzelfall beziehen. Bisher fehlt allerdings ein wissenschaftlicher Beleg für die Übertragbarkeit dieser Einzelfallbeobachtung auf andere Patienten mit derselben oder mit anderen Formen der Amyloidose.

    Insbesondere aufgrund des meist fortschreitenden Verlaufs der Erkrankung und der fehlenden Vorsorgemöglichkeiten oder der nur sehr eingreifenden Therapieoptionen für die Transthyretin-Amyloidose erscheint der Konsum von grünem Tee ein vielversprechender Ansatz zu sein.

    Quelle: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Gruener-Tee-und-Amyloidose.130498.0.html

  • Grüner Tee: Epigallocatechingallat wirkt medizinisch

    Grüner Tee und sein medizinisch wirksamer Inhaltsstoff Epigallocatechingallat (EGCG) tauchen immer häufiger in der Forschung auf. Experten setzen große Hoffnungen auf die Substanz für sowohl die Behandlung als auch die Vorbeugung ganz unterschiedlicher Erkrankungen.

    Bislang wurde die Wirkung des Stoffes vornehmlich in Laborversuchen nachgewiesen, aber inzwischen laufen auch verschiedene Studien am Menschen. So hilft das EGCG falsch gefaltete Proteine aufzulösen, die eine Ursache von Alzheimer sein könnten. Allerdings ist das Epigallocatechingallat instabil, so dass es bis zum Medikament noch ein weiter Weg ist, sagen die beteiligten Forschergruppen in einer gemeinsamen Mitteilung. Zudem wird es vom Körper nicht immer ausreichend aufgenommen. Die Wissenschaftler wollen daher neue Wirkstoffe mit den Eigenschaften des EGCG identifizieren, die sich besser als Medikament eignen. Darüber hinaus arbeiten sie an maßgeschneiderten Wirkstoffen, die direkt an der fehlerhaften Struktur der Eiweiße ansetzen. Solche fehlgefalteten Eiweißablagerungen spielen auch bei Parkinson und Diabetes mellitus eine Rolle.

    Derselbe Wirkstoff kann die Gehirnaktivitäten von Menschen mit Down-Syndrom deutlich verbessern. Zu diesem Ergebnis kam 2016 eine Studie. Nach einem einjährigen klinischen Test wiesen die Patienten ein deutlich verbessertes Wahrnehmungs- und Erinnerungsvermögen auf, so die Wissenschaftler: „Erstmalig hat hier eine Behandlung bei den kognitiven Fähigkeiten von Menschen mit diesem Syndrom Wirkung gezeigt.“

    Das EGCG soll zudem die Kraft von Herzmuskelzellen stärken und das Auftreten von Herzrhythmusstörungen hemmen sowie den chronischen Entzündungsprozess im zentralen Nervensystem bremsen, der bei Multipler Sklerose auftritt, wie weitere Studien zeigten. 2009 fanden die Virologen des Hamburger Heinrich-Pette-Instituts heraus, dass EGCG auch die Infektiosität des Aids-Erregers bei Sexualkontakten drastisch senkt. Hierzu ist anders als bei den übrigen Krankheiten aber nicht die Aufnahme des Stoffs als Getränk oder Medikament in der Körper nötig. Er soll vielmehr in hoher Konzentration als Vaginalcreme angewendet werden.

    Für die Herstellung von grünem und schwarzen Tee werden die gleichen Teeblätter verwendet. Für grünen Tee werden sie allerdings kurz gedämpft oder geröstet. Der Tee behält seine grüne Farbe und seine Zellstruktur. Mit der kurzzeitigen Dämpfung wird verhindert, dass die Blätter fermentiert und braun und somit zu schwarzem Tee werden.

    Schon 2700 vor Christus tauchten in der chinesischen Literatur die ersten Hinweise auf den Teestrauch auf. 1600 nach Christus kam der Tee über den Seeweg nach Europa. Zunächst wurde der Tee hier grün genossen. 200 Jahre später kam schließlich die schwarze Variante in Mode und verdrängte den grünen Tee. Heute ist grüner Tee wieder beliebt, man kann ihn auch aromatisiert oder mit Fruchtstücken kaufen.

    Quelle: https://www.3sat.de/page/?source=/nano/glossar/tee_gruen.html

  • Wundermittel grüner Tee: So viel gesunde Wirkung steckt drin

    Eigentlich ist es nichts Neues. Grüner Tee wird schon seit Jahren wegen seiner gesundheitlichen Wirkung gehypt und in den Himmel gelobt. Doch was ist dran? Kann eine Tasse grüner Tee wirklich unser Leben verlängern? Egal, ob es stimmt oder nicht: Grüner Tee hat ohne Frage eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit.

    Wie sehr, darüber streitet die Wissenschaft noch. Damit ihr davon profitiert, solltet ihr mindestens zwei bis drei Tassen am Tag trinken. Alternativ könnt ihr euch auch Matcha-Pulver (ja, das ist auch grüner Tee) oder Kapseln mit Grüntee-Extrakt kaufen, im Tee stecken jedoch mehr Inhaltsstoffe.

    Neugierig geworden? Wir verraten euch, was grüner Tee alles kann und warum ihr ihn jeden Tag trinken solltet.

    Grüner Tee ist super fürs Immunsystem

    Vitamin C, E sowie der Mineralstoff Zink sind eine super Kombi gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit. Grüner Tee enthält daneben noch weitere Inhaltsstoffe, die die Immunabwehr so richtig in Schwung bringen und uns speziell in den kalten Monaten vor Erkältungen und Co. schützen sollen.

    Grüner Tee soll das Krebsrisiko senken

    Erste Studien zeigen, dass grüner Tee nicht nur eine positive Wirkung aufs Immunsystem hat, sondern auch auf Krebszellen. Im Tee sollen sogenannte Antioxidantien stecken, die freie Radikale unschädlich machen, die zur Veränderung von Körperzellen führen und Krebs verursachen können.

    Grüner Tee hat eine positive Wirkung auf den Blutdruck

    Bluthochdruck ist ein ernstes gesundheitliches Problem, das leider oft unentdeckt bleibt. Beugt mit grünem Tee vor. Das Trinken von zwei, drei Tassen am Tag soll Studien zufolge den Blutdruck senken. Der Tee soll dabei die Bildung von Angiotensin unterdrücken, was für Bluthochdruck verantwortlich ist.

    Grüner Tee soll den Cholesterinspiegel senken

    Grüner Tee hat nicht nur eine positive Wirkung auf den Blutdruck, er soll auch den Cholesterinspiegel senken. Der Grund: Der Tee soll die Aufnahme von Fetten hemmen und so das Verhältnis vom guten HDL Cholesterin zum schlechten LDL verbessern.

    Grüner Tee beugt Karies vor

    Trinkt ihr grünen Tee ohne Zucker, freuen sich eure Zähne. Im Tee steckt nämlich reichlich Fluor, der den Zahnschmelz härtet und so vor Karies schützt. Außerdem hat grüner Tee eine antibakterielle Wirkung, sprich, er macht Bakterien und Keime unschädlich.

    Grüner Tee soll eine positive Wirkung beim Abnehmen haben

    Endlich schlank! Auch hierbei soll grüner Tee helfen. Seine positive Wirkung ist aber bislang noch nicht abschließend geklärt. Asiatische Forscher fanden heraus, dass er das Fett zum Schmelzen bringen soll.

    Grüner Tee hat eine hautpflegende Wirkung

    Grünen Tee könnt ihr nicht nur trinken, als Extrakt wird er mittlerweile in Kosmetikprodukten verarbeitet und soll das Hautbild verbessern. Auch hier kommen die entzündungshemmenden Substanzen zum Tragen. Das enthaltene Chlorophyll sorgt zudem für eine kleine Hauterfrischung.

    Grüner Tee soll eine Anti Aging Wirkung haben

    Grüner Tee pflegt die Haut nicht nur, er hält sie auch jung. Das liegt an den enthaltenen Antioxidantien bzw. Gerbstoffen (auch Polyphenole genannt), die für einen Hautschutz und eine schnellere Erneuerung der Zellen sorgen. Zusätzlich wirkt der Tee entwässernd und lässt die Haut straffer erscheinen. Für den besten Effekt, solltet ihr pro Tag circa 3 – 4 Tassen trinken.

    Grüner Tee ist toll für die Haare

    Keine Lust grünen Tee zu trinken? Dann brüht ihn auf, lasst ihn etwas abkühlen und gießt ihn dann über euer Haar. Das soll die Haare stärken und für Extra-Glanz sorgen.

    Grüner Tee hat eine entspannende Wirkung

    Oooommm … Alle Stressgeplagten sollten den Kaffee in der Kanne lassen und sich lieber grünen Tee brühen. Die im Tee enthaltene Aminosäure L-Theanin soll Stress abbauen und dabei helfen, das innere Gleichgewicht wiederzufinden. Und weil erhöhter Stress häufig Übergewicht begünstigt, ist grüner Tee in Kombination mit Bewegung ein echter Schlankmacher.

    Quelle: https://www.gofeminin.de/gesundheit/gruner-tee-wirkung-s1770303.html

  • Grüntee: Anti-Aging-Talent und mehr

    Grüner Tee ist weltweit beliebt: nicht nur wegen seines Geschmacks, sondern auch wegen seiner positiven Wirkung auf die Gesundheit. Denn er enthält neben Koffein viele sekundäre Pflanzenstoffe, besonders Catechine. Erfahren Sie, bei welchen Erkrankungen Sie Grüntee unterstützend einsetzen können, welche Wechselwirkungen es gibt und worauf Sie bei der Einnahme achten müssen.

    Wichtige sekundäre Pflanzenstoffe in Grüntee

    Die im Grüntee enthaltenen Pflanzenstoffe sind aufgrund ihrer positiven Wirkung ins Interesse der Forschung und der Öffentlichkeit gerückt. Die gesundheitsfördernde Wirkung macht Grüntee für die Mikronährstoffmedizin sehr interessant. Die wichtigsten Pflanzenstoffe sind:

    Polyphenole: Früher wurden diese Inhaltsstoffe auch als Gerbstoffe oder Tannine bezeichnet. Polyphenole helfen dabei, das Wachstum der Pflanzen zu regulieren sowie Krankheiten und Schädlinge abzuwehren. Polyphenole sind natürliche Antioxidanzien. Ihnen wird der eigentliche gesundheitsfördernde Effekt des Grüntees zugesprochen.

    Catechine: Catechine sind eine Untergruppe der Polyphenole. In einem zubereiteten grünen Tee sorgen die Catechine für den leicht bitteren Geschmack. Von allen bekannten Teephenolen besitzen sie die größte Wirkung auf die Gesundheit. Die wichtigsten sind Epicatechin (EC), Epicatechingallat (ECG), Epigallocatechin (EGC) und Epigallocatechingallat(EGCG).

    Epigallocatechingallat(EGCG): Die meisten Studien untersuchen das Catechin EGCG. Es wird vor allem im Zusammenhang mit der Krebsprävention sowie der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erforscht.

    Üblicherweise empfehlen Ärzte in der Mikronährstoffmedizin einen Grüntee-Extrakt. Extraktees enthalten die Pflanzenstoffe in höheren Mengen als grüner Tee oder ein Grüntee-Pulver.

    Grüntee: Aufnahme in den Körper

    Die Polyphenole des Grüntees werden teilweise im Dünndarm aufgenommen, teilweise gelangen sie in den Dickdarm. Dort werden sie von den Bakterien zu anderen Substanzen umgebaut, die wahrscheinlich ebenfalls die Gesundheit unterstützen.

    Welche Aufgabe übernehmen Grüntee-Catechine?

    Schutz vor freien Radikalen: Catechine wirken antioxidativ. Das heißt, sie entgiften gefährliche Oxidantien (freie Radikale), die Gewebe und die Erbsubstanz schädigen könnten. Daher wird dem grünen Tee eine Anti-Aging-Wirkung zugesprochen. Zudem zeigte das Catechin EGCG in verschiedenen Tier- und Zellstudien krebshemmende und herzschützende Eigenschaften.

    Aufnahme von Fetten: Grüntee-Catechine können einige Enzyme im Fettstoffwechsel hemmen. Das mindert die Aufnahme von Fetten, wodurch der Blutfettspiegel sinkt.

    Schutz von Blutgefäßen: Die Catechine können Gefäßverengungen und letztlich einer koronaren Herzkrankheit vorbeugen. Sie verhindern atherosklerotische Gefäßwandverdickungen und Gewebewucherungen. Damit sinkt die Gefahr von Gefäßverstopfungen (Thrombosen). Daneben regulieren sie vermutlich auch den Blutdruck.

    Hemmung von Bakterien und Viren: Insbesondere Epigallocatechingallat (EGCG) und Epicatechingallat (ECG) hemmen das Wachstum vieler Bakterien und Viren. Letzteres belegte eine Studie, bei der die Wirkung von EGCG auf Herpes-Simplex-Viren untersucht wurde. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass die Catechine, insbesondere das EGCG, bei der Behandlung von Infektionen im Mundraum, bei Karies und Zahnfleischerkrankungen nützlich sind.

    Nervenschutz: Das Catechin EGCG verhindert vermutlich die Bildung bestimmter Verbindungen, die für die Nervenzellen giftig sind. Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson beruhen auf einer Fehlfunktion von Eiweißen in den Nervenzellen: Sie verklumpen und schädigen dadurch die Zelle. Versuche an tierischen Zellen zeigten, dass EGCG die verklumpten Eiweißbündel zum Teil wieder lösen konnte.

    Grüntee-Extrakt als Anti-Aging-Kur

    Das Epigallocatechingallat (EGCG) sowie andere Polyphenole im grünen Tee wirken als starke Radikalfänger. Sie entgiften den Körper und schützen ihn von Schäden, die durch freie Radikale verursacht wurden. Freie Radikale beschleunigen den Alterungsprozess, wie etwa die Entwicklung von Falten im Gesicht. Als Radikalfänger kann EGCG Hautalterung verlangsamen.

    Gerade UV-Strahlung schadet der Haut. Davor können Grüntee-Polyphenole schützen. Dies zeigten Studien am Menschen. Die Forscher gehen von einem Schutz sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlung aus.

    Für die Unterstützung eines guten Hautbildes sowie der Verlangsamung des Alterungsprozesses werden täglich 250 Milligramm EGCG empfohlen. Diese Einnahme ist lebenslang möglich. Bei akuten Belastungen durch Sonne oder Stress kann man Grüntee-Extrakt als Kur über mehrere Wochen einnehmen. Dann sollte die Einnahme bei 500 Milligramm EGCG täglich liegen.

    Quelle: https://www.vitamindoctor.com/naehrstoffe/sekundaere-pflanzenstoffe/gruenteeextrakt/

  • Grüntee-Extrakt EGCG reduziert Größe von Gebärmutter-Myomen

    Der Grüntee-Extrakt EGCG ist ein erstaunliches Antioxidans, das viel mehr tut, als vor den oxidativen Schäden durch freie Radikale zu schützen. In einer interessanten Studie erfuhren Frauen, dass eine tägliche 800 mg Einnahme von EGCG über 4 Monate das Volumen der Gebärmuttermyoms reduziert und Symptome wie starke Blutungen reduziert. Uterusmyome sind nicht einfach zu beseitigen und es braucht Zeit, um die Größe zu reduzieren.

    Wie bei allen chronischen Erkrankungen betrachten wir den ganzen Menschen und was in seinem Körper passiert. Es ist auch notwendig, sich mit dem Östrogenspiegel und den Umweltfaktoren zu befassen, die möglicherweise ein hohes Maß an Östrogen erzeugen. Der Östrogenstoffwechsel könnte ebenfalls beeinträchtigt sein, und wenn ja, muss dies korrigiert werden. Das Hinzufügen von EGCG könnte die Ergebnisse jedoch verbessern, wie diese großartige Studie unten berichtet.

    Hintergrundwissen

    Uterusmyome betreffen 70% der Frauen im reproduktiven Alter. Sie stellen eine große Belastung für die gesundheitsbezogene Lebensqualität prämenopausaler Frauen dar und ist ein Anliegen der öffentlichen Gesundheit. Für Frauen mit symptomatischer Uterusmyomen gibt es derzeit keine wirksamen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten.

    Ziele

    Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Grüntee-Extrakt (Epigallocatechin-Gallat[EGCG]) hinsichtlich UF-Belastung und Lebensqualität bei Frauen mit symptomatischer UF in einer doppelblinden, placebokontrollierten, randomisierten klinischen Studie.

    Methoden

    Insgesamt 39 Frauen im reproduktiven Alter (Alter 18-50 Jahre, Tag 3 Serum-Follikelstimulationshormon <10 \U/mL) mit symptomatischer UF wurden für diese Studie rekrutiert. Alle Probanden hatten mindestens eine fibroide Läsion von 2 cm, 3 oder mehr, wie durch transvaginale Ultraschalluntersuchungen bestätigt. Die Probanden wurden für 4 Monate zur oralen täglichen Behandlung mit entweder 800 mg Grüntee-Extrakt (45% EGCG) oder Placebo (800 mg Braunreis) randomisiert, und die UF-Volumina wurden am Ende gemessen, ebenfalls mittels transvaginaler Sonographie. Die fibroid-spezifische Symptomstärke und HRQL dieser UF-Patienten wurden bei jedem monatlichen Besuch mit Hilfe der Symptomstärke und der Fragebögen zur Lebensqualität bewertet. Der Student’s t-Test wurde verwendet, um die statistische Signifikanz des Behandlungseffekts zwischen den beiden Gruppen zu bewerten.

    Ergebnisse

    Von den letzten 39 Frauen, die für die Studie rekrutiert wurden, waren 33 konform und absolvierten alle fünf Besuche der Studie. In der Placebogruppe (n = 11) stieg das fibroide Volumen während des Studienzeitraums um 24,3%; Patienten, die mit Grüntee-Extrakt (n = 22, 800 mg/Tag) behandelt wurden, zeigten jedoch eine signifikante Reduktion (32,6%, P = 0,0001) des gesamten UF-Volumens. Darüber hinaus reduzierte die EGCG-Behandlung die myom-spezifische Symptom-Schwere (32,4%, P = 0,0001) signifikant und führte zu einer deutlichen Verbesserung der HRQL (18,53%, P = 0,01) im Vergleich zur Placebogruppe. Die Anämie verbesserte sich ebenfalls klar um 0,7 g/dl (P = 0,02) in der EGCG-Behandlungsgruppe, während der durchschnittliche Blutverlust signifikant von 71 mL/Monat auf 45 mL/Monat (P = 0,001) sank. Keine Nebenwirkungen, endometriale Hyperplasie oder andere endometriale Pathologie wurden in beiden Gruppen beobachtet.

    Fazit

    EGCG zeigt vielversprechende Eigenschaften als sicheres und wirksames Therapeutikum für Frauen mit symptomatischen Uterusmyomen. Eine so einfache, kostengünstige und oral verabreichte Therapie kann die Gesundheit von Frauen weltweit verbessern.

    Quelle: https://thegutbrainclinic.com.au/2016/06/13/green-tea-extract-egcg-reduces-size-of-uterine-fibroids/

  • Grüner Tee zur Behandlung des Human Papilloma Virus (HPV)

    Derzeit wird an dem Wirkstoff namens Polyphenol-E – hergestellt aus Extrakten von grünem Tee – hinsichtlich seiner Anwendung zur Behandlung von Infektionen mit dem humanen Papillomavirus (HPV) geforscht. Eine Studie untersucht, wie orale Dosen von Polyphenol-E HPV-Infektionen des Gebärmutterhalses beseitigen können.

    HPV wurde als ein Virus identifiziert, das Gebärmutterhalskrebs verursacht, indem normale Zellen auf dem Gebärmutterhals abnormal gedreht werden. Meistens geht HPV von selbst weg, und die Gebärmutterhalszellen normalisieren sich wieder. Aber wenn das Virus viele Jahre andauert, können diese Zellen zu Krebs werden. Deshalb ist es für Frauen wichtig, jährliche Pap-Prüfungen zu erhalten.

    Die Wirkstoffe in Polyphenol-E sind eine definierte Mischung aus Grünteekatechinen, darunter Epigallocatechin-Gallat (EGCG) aus Grünteeblättern, das als Immunsystem-Modulator wirkt und auch wichtige Funktionen des Virus hemmt. Der größte Teil der Forschung wurde mit EGCG-Extrakt durchgeführt. Diese Studien haben gezeigt, dass grüner Tee viele medizinische Vorteile hat.

    Derzeit gibt es keine konventionellen Behandlungen für das humane Papillomavirus direkt. Sobald eine HPV-Infektion gefunden wurde (von einem abnormalen Pap), beschränkt sich die Behandlung auf die Entfernung der abnormalen Zellen, anstatt HPV zu eliminieren. Die Forscher interessierten sich deswegen für grünen Tee und seine Wirkung auf HPV, weil er das Immunsystem stimulieren und vor allem das Wachstum von Krebszellen hemmen kann.

    Quelle: https://greensfirst.com/blog/green_tea_to_treat_human_papilloma_virus_hpv

     

  • Grüner Tee Wirkstoff könnte Herzinfarkte verhindern

    Grüner Tee könnte den Schlüssel zur Verhinderung von Todesfällen durch Herzinfarkte und Schlaganfälle infolge von Atherosklerose darstellen. Das ergaben die Forschungsergebnisse, die von der British Heart Foundation finanziert und im Journal of Biological Chemistry veröffentlicht wurde.

    Wissenschaftler der Lancaster University und der University of Leeds haben herausgefunden, dass eine Verbindung, die in grünem Tee enthalten ist und derzeit auf ihre Fähigkeit untersucht wird, Amyloid-Plaques im Gehirn bei der Alzheimer-Krankheit zu reduzieren, auch potenziell gefährliche Protein-Plaques in den Blutgefäßen auflöst.

    Atherosklerose ist die Ansammlung von Fettmaterial in unseren Arterien, das den Blutfluss zu Herz und Gehirn reduzieren kann. In fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung kann ein Protein namens Apolipoprotein A-1 (apoA-1) Amyloidablagerungen bilden, die in ihrer Struktur denen der Alzheimer-Krankheit ähnlich sind. Diese Ablagerungen bilden sich in atherosklerotischen Plaques. Hier erhöhen sie die Größe der Plaques, was die Durchblutung weiter einschränkt, und können die Plaques auch weniger stabil machen, was das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls erhöht.

    Forscher fanden heraus, dass Epigallocatechin-3-gallate (EGCG), am häufigsten mit grünem Tee assoziiert, sich an die Amyloidfasern von apoA-1 bindet. Dadurch werden die Fasern in kleinere lösliche Moleküle umgewandelt, die weniger schädlich für die Blutgefäße sind.

    Jetzt arbeitet das Team daran, Wege zu finden, wie man effektive Mengen an EGCG in den Blutkreislauf einbringen kann, ohne große und potenziell schädliche Mengen an grünem Tee trinken zu müssen. Dies könnte bedeuten, dass die chemische Struktur von EGCG verändert wird, dass es leichter aus dem Magen aufgenommen werden kann und widerstandsfähiger gegen den Stoffwechsel ist, oder dass neue Methoden entwickelt werden, um das Molekül an die Plaques zu bringen – zum Beispiel durch eine Injektion.

    David Middleton, Professor für Chemie an der Lancaster University, sagte:

    „Die gesundheitlichen Vorteile von grünem Tee wurden umfassend gefördert und es ist seit einiger Zeit bekannt, dass EGCG die Strukturen von Amyloid-Plaques im Zusammenhang mit der Alzheimer-Krankheit verändern kann. Unsere Ergebnisse zeigen, dass diese faszinierende Verbindung auch gegen die Arten von Plaques wirksam sein könnte, die Herzinfarkte und Schlaganfälle verursachen können.“

    Professor Jeremy Pearson, Associate Medical Director bei der British Heart Foundation, sagte: „Unser Körper ist sehr gut darin, EGCG abzubauen, so dass es kaum einen großen Unterschied in Bezug auf die Gesundheit Ihres Herzens machen wird, Ihren Tee gegen grünen Tee einzutauschen. „Aber wenn wir das Molekül leicht verändern, können wir vielleicht neue Medikamente gegen Herzinfarkt und Schlaganfall herstellen.“

    Professor Sheena Radford, Direktorin des Astbury Centre for Structural Molecular Biology an der University of Leeds und Mitautorin der Forschung, sagte: „Die Ergebnisse dieser Studienrunde sind sehr ermutigend. Wir müssen jetzt die besten wissenschaftlichen Techniken anwenden, um herauszufinden, wie wir das molekulare EGCG-Element aus grünem Tee nehmen und in ein funktionierendes Instrument zur Bekämpfung lebensbeeinträchtigender Gesundheitsprobleme verwandeln können.“

    Quelle: https://www.sciencedaily.com/releases/2018/05/180531190840.htm

  • Wissenschaftler erklären, was mit dem Körper passiert, wenn man täglich grünen Tee trinkt

    Tee wird seit Jahrhunderten angebaut, mit Beginn in Indien und China. Heute ist Tee nach Wasser das meist verwendete Getränk der Welt. Hunderte von Millionen Menschen trinken Tee, und Studien deuten darauf hin, dass vor allem grüner Tee (Camellia sinesis) viele gesundheitliche Vorteile hat. – University of Maryland Medical Center

    Wenn wir an Tee denken, stellen sich die meisten von uns ein erfrischendes Getränk vor, um uns im Sommer zu kühlen. Wir sprechen hier jedoch nicht von süßem Tee (obwohl er köstlich ist!), sondern von der Kräutersorte in Form von grünem Tee.

    Grüner Tee hat eine hohe Konzentration an Polyphenolen, einem starken Antioxidans. Dies ist die Grundlage dafür, warum grüner Tee so vorteilhaft für die menschliche Gesundheit ist, denn unsere Zellen sind aufgrund von Umwelt-, genetischen und Ernährungsfaktoren, um nur einige zu nennen, stark geschädigt. Freie Radikale oder zellschädigende Moleküle können zu vielen gesundheitlichen Problemen führen, aber grüner Tee kann helfen, die freien Radikale zu bekämpfen, die sie verursachen.

    Der Nutzen von grünem Tee wurde ausführlich untersucht, und wir werden einige der Forschungsarbeiten aus diesen Studien weiter unten durchgehen. Sobald Sie über die breite Palette der Vorteile, die grüner Tee bieten kann, lesen, können Sie beginnen wollen, einen für sich aufzusetzen!

    HIER IST, WAS PASSIERT, WENN MAN TÄGLICH GRÜNEN TEE TRINKT.

    1. SENKT DEN BLUTZUCKERSPIEGEL

    Weltweit leiden etwa 400 Millionen Menschen an Typ-2-Diabetes. Diese Zahl steigt wahrscheinlich aufgrund von Stress, schlechter Ernährung und Bewegungsmangel. Grüner Tee kann jedoch helfen, schlechten Lebensgewohnheiten und einem niedrigen Blutzuckerspiegel entgegenzuwirken.

    Eine japanische Studie ergab, dass Teilnehmer, die den meisten grünen Tee tranken, eine 42% geringere Chance hatten, Typ-2-Diabetes zu entwickeln Zusätzlich ergab eine Überprüfung von 7 Studien mit insgesamt 286.701 Teilnehmern, dass Grünteetrinker ein 18% geringeres Risiko für die Entwicklung von Diabetes hatten.

    2. VERBESSERT DIE VERDAUUNGSGESUNDHEIT

    Da grüner Tee ein entzündungshemmendes Mittel ist, hilft er, die Symptome von Verdauungsproblemen im Zusammenhang mit Entzündungen wie entzündliche Darmerkrankungen (IBD), Colitis ulcerosa und Morbus Crohn zu reduzieren.

    Wissenschaftler erklären, was mit deinem Körper passiert, wenn du grünen Tee trinkst, jeden Tag grünen Tee.
    Tee wird seit Jahrhunderten angebaut, beginnend in Indien und China. Heute ist Tee das meistverwendete Getränk der Welt, das nach Wasser das zweitgrößte ist. Hunderte von Millionen Menschen trinken Tee, und Studien deuten darauf hin, dass vor allem grüner Tee (Camellia sinesis) viele gesundheitliche Vorteile hat. – Medizinisches Zentrum der Universität von Maryland

    Wenn wir an Tee denken, können sich die meisten von uns ein erfrischendes Getränk vorstellen, um uns im Sommer zu kühlen. Wir sprechen hier jedoch nicht von süßem Tee (obwohl er köstlich ist!), sondern von der Kräutersorte in Form von grünem Tee.

    Grüner Tee hat eine hohe Konzentration an Polyphenolen, ein starkes Antioxidans. Dies ist die Grundlage dafür, warum grüner Tee so vorteilhaft für die menschliche Gesundheit ist, denn unsere Zellen sind aufgrund von Umwelt-, genetischen und Ernährungsfaktoren, um nur einige zu nennen, stark geschädigt. Freie Radikale oder zellschädigende Moleküle können zu vielen gesundheitlichen Problemen führen, aber grüner Tee kann helfen, die freien Radikale zu bekämpfen, die sie verursachen.

    Der Nutzen von grünem Tee wurde ausführlich untersucht, und wir werden einige der Forschungsarbeiten aus diesen Studien weiter unten durchgehen. Sobald Sie über die breite Palette der Vorteile, die grüner Tee bieten kann, lesen, können Sie beginnen wollen, einige sofort zu brauen!

    HIER IST, WAS PASSIERT, WENN MAN TÄGLICH GRÜNEN TEE TRINKT:

    1. SENKT DEN BLUTZUCKERSPIEGEL
    Weltweit leiden etwa 400 Millionen Menschen an Typ-2-Diabetes. Diese Zahl steigt wahrscheinlich aufgrund von Stress, schlechter Ernährung und Bewegungsmangel. Grüner Tee kann jedoch helfen, schlechten Lebensgewohnheiten und einem niedrigen Blutzuckerspiegel entgegenzuwirken.

    Eine japanische Studie ergab, dass Teilnehmer, die den meisten grünen Tee tranken, eine 42% geringere Chance hatten, Typ-2-Diabetes zu entwickeln.

    Zusätzlich ergab eine Überprüfung von 7 Studien mit insgesamt 286.701 Teilnehmern, dass Grünteetrinker ein 18% geringeres Risiko für die Entwicklung von Diabetes hatten.

    2. VERBESSERT DIE VERDAUUNGSGESUNDHEIT
    Da grüner Tee ein entzündungshemmendes Mittel ist, hilft er, die Symptome von Verdauungsproblemen im Zusammenhang mit Entzündungen wie entzündliche Darmerkrankungen (IBD), Colitis ulcerosa und Morbus Crohn zu reduzieren.

    3. KANN HELFEN, KREBS ZU VERHINDERN
    Krebs ist zum größten Teil auf oxidative Schäden an Zellen zurückzuführen, und die hohe Konzentration an Antioxidantien im grünen Tee kann helfen, Krebs zu bekämpfen. Hier sind einige erstaunliche Statistiken:

    Brustkrebs: Eine Analyse vieler Studien ergab, dass Frauen, die den meisten grünen Tee tranken, ein um 20-30% geringeres Risiko hatten, Brustkrebs zu entwickeln, den häufigsten Krebs bei Frauen.
    Prostatakrebs: Eine Studie ergab, dass Männer, die grünen Tee tranken, ein 48% geringeres Risiko hatten, Prostatakrebs zu entwickeln, den häufigsten Krebs bei Männern.
    Darmkrebs: Eine Analyse von 29 Studien ergab, dass Grünteetrinker 42% weniger wahrscheinlich Darmkrebs entwickeln.
    Grüner Tee hat sich auch bei anderen Krebsarten wie Lungen-, Blasen-, Ösophagus-, Haut-, Magen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs bewährt.

    4. SENKT DEN CHOLESTERINSPIEGEL
    Die Antioxidantien im grünen Tee können die Cholesterinaufnahme im Darm verhindern und die LDL-Partikel vor Oxidation schützen, was zu Herzerkrankungen und Schlaganfall beiträgt. Darüber hinaus erhöht grüner Tee auch beim Menschen den guten Cholesterinspiegel (HDL) erheblich.

    5. SENKT DAS RISIKO VON HERZERKRANKUNGEN
    Herzkrankheiten sind weltweit eine der häufigsten Todesursachen. Studien deuten darauf hin, dass der Überfluss an Antioxidantien des grünen Tees die Atherosklerose verlangsamen oder sogar verhindern kann, d.h. den Aufbau von Fetten, Cholesterin und anderen Substanzen in den Arterien. Studien zeigen, dass Grünteetrinker eine bis zu 31% geringere Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine um 10% geringere Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt haben.

    6. VERBESSERT DIE LEBERGESUNDHEIT
    Die Leber profitiert auch vom Konsum von grünem Tee. Grünteetrinker können die Auswirkungen von Alkohol auf die Leber umkehren und sich vor Lebertumoren schützen. Wissenschaftler führen dies auf Pflanzenchemikalien namens Katechine zurück, die im grünen Tee reichlich vorhanden sind.

    7. HILFT BEI DER GEWICHTSABNAHME
    Einige Studien deuten darauf hin, dass grüner Tee den Stoffwechsel anregt und somit bei der Fettverbrennung hilft. Studien zeigten, dass grüner Tee in Kombination mit Koffein die Gewichtsabnahme bei mäßig fettleibigen und übergewichtigen Bevölkerungsgruppen beschleunigte. Grüner Tee enthält einen Phytonährstoff namens EGCG, der hilft, ein Hormon zu erhöhen, das das Gefühl der Fülle fördert.

    8. ERHÖHT DIE KOGNITIVE FUNKTION
    Laut einer Studie an der Universität Basel in der Schweiz verbessert das Trinken von grünem Tee die Gedächtnisleistung. Es kann wichtige Auswirkungen auf die Behandlung neuropsychiatrischer Störungen, einschließlich kognitiver Beeinträchtigungen, haben. Derzeit laufen Studien über mögliche Behandlungen von Demenz und Alzheimer mit grünem Tee.

    9. SONSTIGE VORTEILE
    Studien haben gezeigt, dass grüner Tee helfen kann bei:

    – Vorbeugung von Zahnkaries

    – Behandlung vonAarthritis

    – Behandlung von Genitalwarzen

    – Behandlung verschiedener Hauterkrankungen

    – Vorbeugung von Erkältungs- und Grippesymptomen

    Wir wünschen Ihnen allen Gesundheit und viel Spaß beim Tee trinken!

    Übersetzt aus dem Original: https://www.powerofpositivity.com/health-benefits-of-green-tea/?fbclid=IwAR2ZgMdcX2f3vgmD4mVtdQP8rxazdCpzgIZfbYAcufmMni_mQwMK2fZ4_Zk

  • Grüner Tee stärkt das Immunsystem

    Die gesundheitlichen Wirkungen des grünen Tees sind schon sehr lange bekannt. Zu den Vorteilen, die grüner Tee bietet gehören: Stärkung des Immunsystems, senken des Cholesterinspiegels und senken des Bluthochdrucks.

    In der westlichen Welt findet der Grüner Tee immer mehr Anhänger, da er gesund ist und das Wohlbefinden fördert. Es gibt immer mehr Menschen, die die positiven Eigenschaften des grünen Tee für sich nutzen möchten. Im grünen Tee findet man die folgenden Bestandteile: Vitamin C, Vitamin E, Spurenelementen, Kalzium und Aminosäuren. Damit wird der menschliche Körper auf natürliche Weise mit den wichtigsten Grundstoffen versorgt.

    Wirkung von grünem Tee

    Die folgenden positiven Wirkungen werden dem grünen Tee zugeschrieben:

    • Die im grünen Tee enthaltenen Gerbstoffe wirken beruhigend auf den Magen und Darm.
    • Dank seines antibakteriellen Effektes verhindert grüner Tee die Bildung von Karies.
    • Grüner Tee wirkt anregend auf den Kreislauf und reguliert den Blutdruck.
    • Grüner Tee enthält u.a. Flavonoide. Diese sind für die Farbgebung der Blätter verantwortlich und schützen die Teepflanze vor schädlichen Umwelteinflüssen. Die Flavonoide beeinflussen eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen in unserm Körper und wirken positiv auf unser Immunsystem.
    • In den asiatischen Ländern wird Grüner Tee als Lebenselixier geschätzt und ist wegen seiner positiven Eigenschaften auf den menschlichen Organismus bekannt.
    • Grüner Tee senkt den Cholesterinspiegel. Man trinkt ihn bei hohem Blutdruck, weil er den Blutdruckt senkt. Er stärkt den Geist und man sieht viele Dinge sehr viel gelassener.
    • Grüner Tee hilft bei:  Magen und Darmbeschwerden, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Stoffwechselerkrankungen, Diabetes, Gicht, Harnsteinen, Rheuma, Entzündungen, Zahn und Knochenschwund, Krebserkrankungen, nachlassender Leistungsfähigkeit.
    • Taiwanesische Wissenschaftler haben u. a. herausgefunden, dass sich der hohe Fluoridgehalt des Grünen Tees positiv auf die Knochendichte auswirkt und damit Osteoporose vorbeugt.

    Ob sich der Genuss von grünem Tee positiv auf die Verhinderung von Krebserkrankungen auswirkt, konnte nicht zweifelsfrei belegt werden. Es ist allerdings zu vermuten das grüner Tee einen positiven Einfluss auf die Vermeidung und der Verlauf Leberkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, der Lunge und der Prostata hat. Bei Frauen mit erblicher Vorbelastung scheint er das Risiko an Brustkrebs zu erkranken zu mindern.

    Trotz zahlreicher wissenschaftlicher Studien sind keine schädlichen Nebenwirkungen des grünen Tee festgestellt worden. Es ist ein ausgewogenes und gesundes Naturprodukt.

    Quelle: https://www.das-tee-magazin.de/gruener-tee-staerkt-das-immunsysem/

  • Grüner Tee verhindert die Entstehung von Typ-2-Diabetes

    Das Risiko für Typ-2-Diabetes kann durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung reduziert werden. Es ist auch möglich, die Entstehung der Erkrankung zu vermeiden, indem Sie ein spezielles Getränk als Teil ihres täglichen Frühstücks zu sich nehmen – grünen Tee!

    Diabetes ist eine häufig auftretende Erkrankung, welche weltweit Millionen Menschen betrifft. Wenn Sie einem erhöhten Blutzuckerspiegel und Typ-2-Diabetes vorbeugen möchten, empfiehlt es sich, morgens zum Frühstück grünen Tee zu trinken.

    Erste Symptome für Typ-2-Diabetes?

    Typ-2-Diabetes wird dadurch verursacht, dass die Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin produziert. Häufige Diabetes-Symptome umfassen beispielsweise einen unerklärlichen Gewichtsverlust und eine schlechte Wundheilung und häufiges Urinieren. Das Risiko für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes kann aber reduziert werden, indem Menschen grünen Tee zu sich nehmen.

    Grüner Tee verbessert die Insulinempfindlichkeit

    Seit Jahren ist bereits bekannt, dass grüner Tee sehr gesund ist. Scheinbar kann der Konsum auch Typ-2-Diabetes vorbeugen, weil er hilft die Insulinempfindlichkeit zu verbessern, erläutern Experten von Diabetes.co.uk. Grüner Tee könne auch das Risiko von Herzerkrankungen senken. Dies ist von entscheidender Bedeutung, denn Diabetiker sind stärker gefährdet Herzkrankheiten zu erleiden. Diese gesundheitlichen Vorteile von Tee seien nicht bei Kräutertees festzustellen.

    Weitere positive Auswirkungen von grünem Tee

    Grüner Tee kann außerdem auch zur Bekämpfung von Fettleibigkeit und Gedächtnisstörungen verwendet werden. Wissenschaftler der Northwest A&F University in China fanden vor einiger Zeit bei ihrer im englischsprachigen Fachblatt „FASEB Journal“ publizierten Untersuchung heraus, dass Grüner Tee vor Übergewicht und Gedächtnisverlust schützt. Zusätzlich kann grüner Tee vor Herzinfarkten und Schlaganfällen schützen, stellten Wissenschaftler der University of Lancaster und der University of Leeds bei einer gemeinsamen Studie fest. Die Ergebnisse hierzu veröffentlichten die Mediziner in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Journal of Biological Chemistry“.

     Wodurch entsteht Typ-2-Diabetes?

    Typ-2-Diabetes wird durch Insulinresistenz verursacht, diese tritt auf, wenn Menschen aufhören empfindlich auf Insulin zu reagieren. Unempfindlich gegenüber Insulin zu sein bedeutet, dass die Bauchspeicheldrüse mehr und mehr Insulin produzieren muss, was im Laufe der Zeit die Insulin produzierende Zellen zerstören kann. Bereits mehrere Studien haben gezeigt, dass Tee die Insulinempfindlichkeit verbessert, solange Sie keine Milch hinzufügen.

    Auch schwarzer Tee kann helfen, Typ-2-Diabetes zu verhindern

    Schwarzer und grüner Tee können helfen einen gesunden Blutdruck zu halten, und der Konsum kann sogar das Risiko für bestimmte Arten von Krebs senken, erläutern die Experten. Bei Menschen, bei denen noch kein Diabetes diagnostiziert wurde, könne das Trinken von Tee auch dazu beitragen, ein Entstehen des hohen Blutzuckerspiegels zu verhindern. Dies gelte auch für schwarzen Tee. Etwa drei bis fünf Tassen schwarzer Tee pro Tag wirken der Entwicklung von Typ-2-Diabetes entgegen, erläutern die Mediziner. Aber Vorsicht beim Kauf von schwarzem Tee, einige Marken enthalten Pestizide. Mancher schwarzer Tee ist mit krebserregenden Stoffen belastet.

    Diese Anzeichen deuten auf Typ-2-Diabetes hin

    Typ-2-Diabetes ist eine lebenslange Erkrankung, welche das tägliche Leben erheblich beeinflusst. Patienten müssen möglicherweise ihre Ernährung ändern, Medikamente einnehmen oder regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchführen. Viele Menschen können Diabetes haben, ohne überhaupt von ihrer Erkrankung zu wissen, da die Symptome teilweise nicht leicht zu erkennen sind. Wenn Sie sich häufig sehr müde fühlen, oft einen nahezu unstillbaren Durst haben oder unter einer verschwommenen Sicht leiden, könnten dies Warnzeichen für Typ-2-Diabetes sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie ähnliche Symptome an sich bemerken oder wenn Sie glauben, dass Sie ein erhöhtes Risiko für die Krankheit haben könnten. (as)

    Quelle: https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/gruener-tee-verhindert-die-entstehung-von-typ-2-diabetes-20181012427864

  • Grünteeextrakt bei Endometriose und Myomen

    Endometriose und Myome sind zwei häufige Frauenbeschwerden, die zu Schmerzen, starken Blutungen, Zwischenblutungen oder vielen anderen Problemen führen können. Die tatsächlichen Ursachen sind unbekannt, so dass auch die jeweiligen Therapien oft zu wünschen übrig lassen. Es werden Medikamente verordnet und im Zweifel wird operiert. In der Naturheilkunde gibt es dagegen ganz andere Ansätze. Neben einer insgesamt gesunden Ernährungs- und Lebensweise kann auch Grünteeextrakt zum Einsatz kommen.

    Was ist eine Endometriose?

    Bei der Endometriose kommt es zu zwar gutartigen, aber meist sehr schmerzhaften Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut, und zwar nicht innerhalb, sondern außerhalb der Gebärmutter. Diese Wucherungen entwickeln sich im Rhythmus des Zyklus und werden daher auch zum Zeitpunkt der Menstruation abgebaut.

    Doch kann das Blut natürlich nicht abfließen, wenn die Wucherungen beispielsweise im Bauch- und Beckenraum vorhanden sind, so dass sich dort nun Zysten entwickeln. Es kann auch zu Verklebungen der Eileiter und damit zu Unfruchtbarkeit kommen. Ja, Endometriose gilt als eine der wichtigsten Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch.

    Manche der betroffenen Frauen haben keine Beschwerden. Ihre Endometriose wird oft nur zufällig entdeckt. Auch wird die Endometriose häufig erst nach vielen Jahren – im Schnitt nach 10 Jahren – diagnostiziert.

    Was sind Myome?

    Myome sind gutartige Wucherungen (Tumore) in der Gebärmuttermuskelwand. Ähnlich wie bei der Endometriose können sie Beschwerden verursachen oder aber auch völlig symptomlos bestehen. Myome sind ebenfalls hormonabhängig, was bedeutet, dass sie unter Östrogeneinfluss wachsen und daher in den Wechseljahren entweder schrumpfen oder zumindest nicht weiter wachsen.

    Abhängig von der Lage der Myome können sie zu Menstruationsstörungen, aber auch zu Beschwerden an der Blase (häufige Blasenentzündungen), den Nieren oder dem Darm (z. B. Verstopfung) führen und sogar Rückenschmerzen verursachen, wenn sie auf die entsprechenden Nerven drücken.

    Grünteeextrakt als natürliches Mittel bei Endometriose

    Während in der Schulmedizin nun in beiden Fällen (wenn Beschwerden vorhanden sind) operiert oder medikamentös behandelt wird, ist in der Naturheilkunde schon seit einigen Jahren der Grünteeextrakt als gut verträgliches und natürliches Mittel gegen Endometriose und Myome im Gespräch.

    Erste Studien (aus Brasilien) mit Mäusen stammen aus dem Jahr 2013. Hier zeigte sich, dass die Gabe von Grünteeextrakt (EGCG, Epigallocatechingallat) oder auch von Resveratrol die Zahl und den Umfang der Wucherungen verringern kann.

    Beide Mittel gehören zur Gruppe der Polyphenole und sind für ihre krebshemmenden und antioxidativen Eigenschaften bekannt.

    In einer weiteren Studie aus demselben Jahr zeigte sich bei Mäusen in einem vierwöchigen Zeitraum ebenfalls eine Unterdrückung der Endometriose, wenn man ihnen EGCG gab, also den isolierten Wirkstoff des Grünteeextraktes. Auch eine französische Studie aus 2014 kam zu diesem Ergebnis. Allerdings beklagte man die schlechte Bioverfügbarkeit des Stoffes und sah in EGCG lediglich dann ein hilfreiches Arzneimittel bei Endometriose, wenn man es schaffen könnte, die Bioverfügbarkeit zu erhöhen.

    Grünteeextrakt als natürliches Mittel bei Myomen

    Aus dem Jahr 2013 stammt eine doppelblinde placebokontrollierte Studie, in der man die Wirksamkeit des Grünteeextraktes bei 33 Frauen mit Myomen (Leiomyomen) untersuchte. Sie erhielten über den Zeitraum von vier Monaten entweder 800 mg Grünteeextrakt (45 Prozent EGCG-Gehalt) oder ein Placebo.

    In der Placebogruppe wuchsen die Myome um durchschnittlich 24,3 Prozent, bei den Teilnehmerinnen, die den Grünteeextrakt erhielten, zeigte sich hingegen eine Reduzierung des Myomumfanges um durchschnittlich 32,6 Prozent. Hier besserte sich auch die Lebensqualität der Frauen, sie hatten weniger Schmerzen, ihr monatlicher Blutverlust war geringer und die bei vielen Frauen vorliegende Anämie ging zurück, was in der Placebogruppe nicht der Fall war. Nebenwirkungen hatte der Grünteeextrakt keine.

    Teilnehmerinnen für Anwendungsbeobachtung gesucht!

    Derzeit (Herbst 2018) sucht die Berliner Charité Teilnehmerinnen für eine Anwendungsuntersuchung von Grünteeextrakt bei Myomen. Gesucht werden 40 Teilnehmerinnen mit den folgenden Voraussetzungen:

    • 18 bis 50 Jahre
    • Myom oder mehrere Myome
    • keine oder nur geringe myombedingte Beschwerden
    • keine Beschwerden durch Wechseljahre

    Die Probandinnen sollen über sechs Monate dreimal täglich eine Grüntee-Kapsel mit je 130 mg EGCG einnehmen und über eine Änderung der Lebensqualität berichten. Eine Anmeldung ist direkt an der Charité bei Rebecca Biro hier möglich.

    Grünteeextrakt könnte somit begleitend eine Möglichkeit sein, Myome und Endometriose einzudämmen. Neben individuell passenden Nahrungsergänzungen sollte jedoch unbedingt die Ernährung auf eine vitalstoffreiche und vollwertige Kost umgestellt werden und die Lebensweise insgesamt gesund gestaltet werden. Inzwischen gibt es auch konkrete Myom-Kochbücher, die Sie über die passende Ernährung informieren.

    Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruenteeextrakt-bei-endometriose-myome-810908.html

  • Grüner Tee gegen Amyloidose

    Der Inhaltsstoff Catechin im Grünen Tee (Camellia sinensis) macht ein weiteres Mal von sich Reden, er verhindert die Ablagerung von schädlichen Eiweissen, die die Amyloidose verursachen.

    GRÜNER TEE VERHINDERT ABLAGERUNG SCHÄDLICHER EIWEISSE

    Catechine zählen zu einer Untergruppe der Polyphenole, die wiederum den sekundären Pflanzenstoffen zugeordnet werden. Etwa ein Drittel der Trockenmasse von grünem Tee besteht aus Catechinen. Verantwortlich für die bislang bekannten gesundheitsfördernden Effekte ist nach wissenschaftlicher Ansicht der Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG), von dem etwa 140 mg bis 190 mg pro Liter grünem Tee enthalten ist.

    AMYLOIDOSE – STUDIE DER UNIVERISTÄT HEIDELBERG

    In einer Studie der Universität Heidelberg fanden die Forscher heraus, dass der tägliche Genuss von zwei Litern grünem Tee oder Kapseln mit Grünteeextrakt nach 12 Monaten bei erblich und altersbedingten Formen der Amyloidose weitere Schäden bei Patienten verhindern konnte. Und zwar ohne Nebenwirkungen. In dieser Zeit lagerten sich bei den Probanden keine weiteren Eiweiße mehr ab. Vorhandene Ablagerungen wurden sogar abgebaut.

    Amyloidose gilt bislang als unheilbar und bezeichnet eine seltene Erkrankung, die erworben werden oder genetisch bedingt sein kann. Bei der Erkrankung sammeln sich bei mehr als 50 % der Patienten fehlgebildete Eiweiße (Amyloide) im Herzen an, die schließlich zum Herzversagen führen können. Betroffen sein können auch andere Körperbereiche wie Nerven, Darm oder Augen. Man unterscheidet zwischen dem Befall kleiner Areale (lokale Amyloidose) und dem Befall mehrerer Organe (systemische Amyloidose). Etwa 20 bisher bekannte Proteine können Amyloidose auslösen. Die Ablagerungen der Eiweiße schränken die Organe zunehmend ein und können bis hin zum Organversagen führen.

    BISLANG KEINE MEDIKAMENTE VERFÜGBAR

    Die Behandlung erfolgt in der Regel durch Lebertransplantation, da die schädlichen Eiweiße in der Leber gebildet werden. Medikamente gegen Amyloidose gibt es derzeit nicht.

    GRÜNER TEE AUCH HILFREICH BEI MORBUS ALZHEIMER

    Tierstudien und Studien im Reagenzglas hatten darüber hinaus gezeigt, dass sich bei Morbus Alzheimer nach Anwendung von EGCG die Ablagerungen schädlicher Eiweiße verminderten und sogar aufgelöst werden konnten. Forscher gestalten weitere klinische Studien mit Grünem Tee. Während in Heidelberg zur Amyloidose geforscht wird, forscht man in Berlin zu Alzheimer und in China zur Wirkung von Grüntee auf die Parkinson-Krankheit.

    Quelle: https://infothek-gesundheit.de/gruener-tee-studienergebnisse/

  • Grüner Tee gegen Multiple Sklerose

    Grüner Tee könnte eine neue Therapieoption für Patienten mit Multipler Sklerose liefern. Ein Inhaltsstoff bremst offensichtlich den chronischen Entzündungsprozess im zentralen Nervensystem, der für die Erkrankung typisch ist.

    Verantwortlich für die erhofften positiven Effekte des grünen Tees ist die Substanz Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG), ein Naturstoff aus der Gruppe der so genannten Flavanoide. Er ist in geringerer Menge auch in schwarzem Tee enthalten. EGCG kann offensichtlich sowohl ein fehlgeleitetes Immunsystem drosseln als auch die Nervenzellen vor schädlichen Einflüssen des Immunsystems schützen. Das fanden Wissenschaftler um Professor Frauke Zipp vom Institut für Neuroimmunologie der Charité in Berlin jetzt heraus. Sie überprüften die Wirksamkeit der Substanz im Tierversuch und in Kulturen von menschlichen Immun- und Nervenzellen. „Wir haben mit EGCG erstmals eine Substanz gefunden, die oral verabreicht über unabhängige immunmodulatorische und nervenzellschützende Eigenschaften verfügt”, erklärt Dr. Orhan Aktas, der die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Timour Prozorovski durchführte. „Somit scheint EGCG die zerstörerischen Krankheitsprozesse der Multiplen Sklerose von zwei Seiten anzugreifen. Darüber hinaus hat die Substanz den Vorteil, dass sie wahrscheinlich kaum Nebenwirkungen verursacht.“

    Studien am Patienten geplant

    Aktas, Prozorovski und ihre Kollegen wiesen nach, dass EGCG in das Wachstum aktivierter Immunzellen, der so genannten T-Lymphozyten, eingreift und die Expansion dieser Zellen hemmt. Gleichzeitig kann EGCG die Nervenzellen vor verschiedenen schädlichen Substanzen schützen, die das Immunsystem freisetzt. „Die Ergebnisse sind viel versprechend, zumal die Therapieerfolge mit den bisher bekannten Behandlungsmöglichkeiten vergleichsweise bescheiden ausfallen. Unsere Versuche haben gezeigt, dass EGCG auch bei bereits erkrankten Tieren wirkt. Dies entspricht der Behandlungssituation bei Patienten, die sich nach dem ersten Schub einer Multiplen Sklerose bei ihrem Arzt vorstellen“, erläutert Aktas. Als nächstes planen die Wissenschaftler Studien, die untersuchen sollen, ob eine Behandlung mit EGCG bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose wirksam und sicher ist. „Wenn diese Studien positiv ausfallen, steht mit EGCG vielleicht bald eine neue Therapie für Patienten mit Multipler Sklerose zur Verfügung“, hofft Aktas.

    Abwehrsystem attackiert Nervenzellen

    Die Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Nervensystems, die meist im frühen Erwachsenenalter beginnt und ganz unterschiedlich verlaufen kann. Wissenschaftler gehen von einer fehlgeleiteten Immunreaktion aus, bei der das Abwehrsystem die eigenen Nervenzellen attackiert. Die Beschwerden sind vielfältig und können schubförmig auftreten. Häufig leiden die Betroffenen unter Sehstörungen, Sensibilitätsstörungen sowie Sprach- und Gleichgewichtsstörungen. Im weiteren Verlauf können außerdem Lähmungen von Armen und Beinen sowie Störungen der Blasenfunktion auftreten.

    Quelle: https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/gruner-tee-gegen-multiple-sklerose-3073.php

  • Grüner Tee senkt natürlich den Blutdruck

    Reines Wasser ist bei weitem das ideale Getränk der Wahl, aber hochwertiger Tee kann eine wertvolle Ergänzung sein. Tee rehydriert nicht nur wie Wasser, die meisten Tees haben auch zusätzliche gesundheitliche Vorteile, darunter die Senkung des Bluthochdrucks.

    Besonders hochwertiger Grüntee enthält Polyphenol-Antioxidantien, die für ihre Krankheitsvorbeugung und Anti-Aging-Eigenschaften bekannt sind. Polyphenole können bis zu 30 Prozent des Trockengewichtes von grünem Tee ausmachen.

    Zu den Polyphenolen gehören Flavonoide, die Catechine enthalten. Eines der stärksten Katechine ist Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG), das in grünem Tee enthalten ist. Es hat sich gezeigt, dass EGCG eine Reihe von Krankheiten und Zuständen positiv beeinflusst.

    Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass Grüntee-Polyphenole auf molekularen Wegen die Produktion und Ausbreitung von Tumorzellen stoppen. Sie verhindern auch das Wachstum der Blutgefäße, die die Tumore ernähren.

    EGCG wirkt sogar als Antiaging- und antitumorales Mittel und hilft, die Reaktion der Tumorzellen auf eine Chemotherapie zu modulieren. Studienergebnisse zeigen auch, dass EGCG bei der Prävention von Arteriosklerose, zerebraler Thrombose, Herzinfarkt und Schlaganfall hilfreich sein kann, da es die Arterien entspannt und den Blutfluss verbessert.

    Grüner Tee senkt natürlich den Blutdruck

    Einige der neuesten Forschungen auf diesem Gebiet bestätigen erneut solche gesundheitlichen Vorteile. Nach der Analyse von 25 randomisierten kontrollierten Studien kam die im British Journal of Nutrition veröffentlichte systematische Übersicht zu dem Schluss, dass die langfristige Einnahme von Tee den Blutdruck signifikant verbessert. Wie im Time Magazine berichtet:

    „Nach 12 Wochen Teetrinken war der Blutdruck um 2,6 mmHg systolisch und 2,2 mmHg diastolisch niedriger. Grüner Tee hatte die bedeutendsten Ergebnisse, während schwarzer Tee die nächstbeste….

    Eine Senkung des systolischen Blutdrucks um 2,6 mmHg würde das Schlaganfallrisiko um 8 Prozent, die Mortalität bei koronarer Herzkrankheit um 5 Prozent und die Gesamtmortalität um 4 Prozent auf Bevölkerungsebene senken….'“.

    Obwohl sie nicht genau bestimmen können, wie viel Tee Sie trinken müssen, um diese Vorteile zu erhalten, haben einige frühere Studien vorgeschlagen, dass die ideale Menge bei drei bis vier Tassen Tee pro Tag liegt.

    Beispielsweise fand eine Studie aus dem Jahr 2007 „klare Beweise“ dafür, dass drei oder mehr Tassen Tee – in diesem Fall schwarzer Tee – das Risiko einer koronaren Herzkrankheit reduzierten.

    Grüner Tee – hilfreich gegen Adipositas, Diabetes und Alzheimerkrankheit

    Es gibt bestimmte Verbindungen und Nährstoffe, die fast grenzenloses Gesundheitspotenzial zu haben scheinen, und Katechine sind Teil dieses Pakets. Glücklicherweise ist hochwertiger grüner Tee eine ausgezeichnete Quelle für diese Antioxidantien, die sie leicht verfügbar machen.

    Neben den positiven Auswirkungen auf den Kreislauf haben frühere Studien gezeigt, dass insbesondere EGCG eine regulierende Wirkung auf den Fettstoffwechsel hat, wodurch die Fettoxidation erhöht und Fettleibigkeit verhindert wird. Es kann sogar helfen, die Trainingsleistung zu verbessern.

    Eine Studie aus dem Jahr 2010, in der das Potenzial von EGCG zur Gewichtsabnahme bewertet wurde, ergab, dass es die Fettoxidation um beachtliche 33 Prozent erhöht. EGCG kann auch zur Gewichtsabnahme beitragen, indem es die Entwicklung von Fettzellen hemmt und die Fettausscheidung erhöht. Adipositas und Diabetes neigen dazu, Hand in Hand zu gehen, und was für den einen von Vorteil ist, ist in der Regel auch für den anderen von Vorteil.

    In der Tat fand eine Tierstudie, dass EGCG so wirksam war wie das Diabetikermedikament Avandia bei mäßig diabetischen Mäusen, was darauf hindeutet, dass grüner Tee oder ein hochwertiger Grüntee-Extrakt für die Prävention und/oder Behandlung von Diabetes hilfreich sein könnte.

    Forscher haben auch entdeckt, dass grüner Tee das Potenzial hat, die Funktion Ihres Gehirns zu verbessern und altersbedingte Hirndegeneration zu verhindern.

    Insbesondere scheint EGCG die Produktion des Proteins Beta-Amyloid zu verringern, das sich im Gehirn überlagern kann, was zu Nervenschäden und Gedächtnisverlust im Laufe der Zeit führt – ein Zustand, der mit der Alzheimer-Krankheit zusammenhängt.

    In einer 2005 veröffentlichten Studie injizierten Forscher reines EGCG in Mäuse, die genetisch programmiert waren, um Alzheimer zu entwickeln; die Ergebnisse zeigten einen Rückgang von bis zu 54 Prozent in der mit Alzheimer assoziierten Plaque.

    Quelle: https://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2014/11/03/green-tea-helps-lower-blood-pressure.aspx

     

     

  • EGCG in grünem Tee reduziert Gewichtszunahme, Typ 2 Diabetes

    Grüner Tee wird seit Jahrtausenden wegen seiner gesundheitlichen Vorteile als Medizin verwendet. Die hellgrüne Flüssigkeit ist mit Antioxidantien und Nährstoffen angereichert, die unser Wohlbefinden verbessern. Eine Studie, die im FASEB Journal veröffentlicht wurde, legt nahe, dass eine Verbindung in grünem Tee die negativen gesundheitlichen Auswirkungen einer westlichen Diät bekämpfen kann, einschließlich Gewichtszunahme, Typ-2-Diabetes und schlechter Gehirnfunktion.

    Diese Diät, auch die „amerikanische“ Diät genannt, wird durch Lebensmittel definiert, die reich an rotem und verarbeitetem Fleisch sind, reich an gesättigten Fetten, raffiniertem Zucker und raffinierten Kohlenhydraten, während sie wenig Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Meeresfrüchte und Geflügel enthalten.

    Verhindert, dass sich Typ-2-Diabetes und Fettleibigkeit entwickeln

    Forscher des College of Food Science und Engineering, Nordwest-A & F-Universität, in Yangling, China, gefunden Grüntee-Extrakt – Epigallocatechingallat (EGCG) – reduziert die Entwicklung von Insulinresistenz, Fettleibigkeit und Gedächtnisstörungen in einer Gruppe von Mäusen gefüttert Fett und High-Fructose-Diät (HFFD). Galiliertes Catchin (GC) in grünem Tee reduziert akut die Blutglucosespiegel durch seine Aktivitäten im Verdauungstrakt – Teil des Verdauungssystems – und erhöht gleichzeitig den Glukosespiegel im Blutkreislauf durch Blockierung der normalen Glukoseaufnahme in das Gewebe. Mit anderen Worten hilft diese Aktion zu verhindern, dass sich Typ-2-Diabetes und Fettleibigkeit entwickeln.

    „Die alte Gewohnheit, grünen Tee zu trinken, könnte eine akzeptablere Alternative zur Medizin sein, wenn es darum geht, Fettleibigkeit, Insulinresistenz und Gedächtnisstörungen zu bekämpfen“, sagte Xuebo Liu, Autor der Studie, in einer Erklärung.

    Um die Auswirkungen von EGCG auf Verbraucher einer westlichen Diät zu beurteilen, trennten Liu und ihre Kollegen junge erwachsene Mäuse in drei Gruppen: eine Gruppe von Mäusen, die mit einer HFFD gefüttert wurden; eine Gruppe speiste beide HFFD mit zwei Gramm EGCG in jedem Liter Trinkwasser; und eine Gruppe ernährte sich mit einer Standarddiät. Die Mäuse wurden dann mit einer Vielzahl von Parametern getestet, einschließlich eines Wasser-Labyrinth-Gedächtnistests, um ihre kognitive und Gedächtnisfunktion in einem Sondenversuch zu testen. Dies wird verwendet, um zu messen, wie lange die Mäuse in einem „Zielquadranten“ oder Bereich des Labyrinths verbringen, in dem sich die Plattform befand, bevor die Forscher sie entfernten.

    Weniger Gewichtszunahmen durch EGCG

    Die Befunde zeigten, dass die Mäuse, die HFFD plus EGCG essen, weniger wahrscheinlich an Gewicht zunehmen und als Reaktion auf eine HFFD eine Insulinresistenz erfahren. Die Supplementation von EGCG schien den Auswirkungen der westlichen Ernährung entgegenzuwirken. Außerdem zeigten die Mäuse, die EGCG konsumierten, eine bessere Leistung im Morris-Wasserlabyrinth; die Mäuse waren wiederholt viel schneller darin, die Fluchtplattform zu finden; und sie nahmen auch eine kürzere Route, um sie zu lokalisieren. Die Forscher stellten fest, dass die Insulinfunktion im Nervensystem von Mäusen, die mit EGCG gefüttert wurden, besser war, was darauf hindeutet, dass die Verbindung eine neuroprotektive Wirkung auf das Gehirn hat, speziell den Hippocampus – verantwortlich für Lernen und Gedächtnis.

    „Viele Berichte, anekdotisch und in gewissem Maße forschungsbasiert, werden jetzt durch diese eindringlichere Studie stark gestärkt“, sagte Thoru Pederson, Chefredakteur des FASEB Journals .

    Weitere Studien sind erforderlich, um zu bestätigen, ob Forscher diese Ergebnisse in Studien am Menschen reproduzieren können. Es gibt jedoch wissenschaftliche Daten, die darauf hindeuten, dass grüner Tee verschiedene gesundheitliche Beschwerden wie das metabolische Syndrom abwehren kann. Eine Studie aus dem Jahr 2013 stellte beispielsweise fest, dass das Trinken von grünem Tee über acht Wochen mit einem signifikanten Anstieg der antioxidativen Kapazität und der Glutathionspiegel im Blut einherging, was den antioxidativen Schutz des Körpers bei Patienten mit metabolischem Syndrom verbessern könnte.

    Grüner Tee ist nicht Teil einer normalen westlichen Diät, aber der Beginn des Trinkens des medizinischen Tees beeinflusst unsere Gesundheit zum Besseren, da weitere Forschung sich auf die Auswirkungen von EGCG auf unseren Körper und Geist konzentriert.

    Quelle: Mi Y, Qi G, Fan R et al. EGCG lindert durch die Regulierung von IRS / AKT und ERK / CREB / BDNF fettreiche und fructoseinduzierte kognitive Defekte. Das FASEB Journal . 2017.

  • Abnehmen: So lässt Grüner Tee die Pfunde purzeln

    Grüner Tee ist nicht nur besonders gesund, sondern gilt auch als Schlankmacher-Getränk. Wie Grüntee dabei hilft, deine Kilos purzeln zu lassen, erklärt eine Ernährungswissenschaftlerin.

    Grüner Tee steckt voller gesunder Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen. Studien zufolge schützt grüner Tee, täglich getrunken, gegen Zellschäden und vorzeitiges Altern.

    Die Teesorte gilt aber nicht nur als Gesundheitsbooster, sondern auch als natürliches Mittel zum Abnehmen. Wirklich? Ernährungswissenschaftlerin Maya Feller erklärt gegenüber ‚popsugar‘, wie Grüntee das Köperfett schmelzen lässt.

    Bessere Fettverbrennung durch Grüntee?

    „In Tierversuchen brachten Mäuse, die auf eine fett- und zuckerrreiche Diät gesetzt wurden und zusätzlich Polyphenole aus Grüntee erhielten, ein signifikant geringeres Körpergewicht auf die Waage als Mäuse, die nur auf eine fett- und zuckerreiche Diät gesetzt wurden“, sagt Feller.

    Diverse Studien zeigen, dass grüner Tee die Fettverbrennung beeinflussen kann. Seine Inhaltsstoffe fördern die Verbrennung von Fettgewebe, indem er die Umwandlung von Nahrungsenergie in Körperwärme anregt. Solche Substanzen werden als thermogen bezeichnet: Sie erhöhen die Stoffwechselrate des Körpers und verbrennen zusätzlich Kalorien.

    Sein hoher Koffeingehalt macht Grüntee nicht nur zur idealen Kaffee-Alternative, sondern auch zum Schlankmacher. Denn Koffein aktiviert das sympathische Nervensystem und mobilisiert Speicherfett, was wiederum die Fettbrennung steigert.

    Macht Grüner Tee wirklich schlanker?

    Feller betont jedoch, dass die Studienlage zu den Wirkungen von Grüntee an Menschen noch unzureichend sei. „Wissenschaftler haben zwar positive Effekte belegt, aber noch nicht ausreichend.“

    In Untersuchungen an übergewichtigen und fettleibigen Probanden konnte Grüntee nur eine geringfügige Abnahme der allgemeinen Fettmasse feststellen. Trotz der unzureichenden Forschung empfiehlt Feller den Konsum von Grüntee, nicht zuletzt aufgrund seiner vielen Vorteile für die Gesundheit. Grüner Tee wirkt entgiftend, kann das Immunsystem stärken und die Verdauung in Schwung halten.

    Autorin: Julia Poggensee

    Quelle: https://www.fitforfun.de/news/abnehmen-so-laesst-gruener-tee-die-pfunde-purzerln-299694.html

     

  • Grüner Tee kann vor Herzinfarkten und Schlaganfällen schützen

    Bereits seit mehreren Jahren gibt es Aussagen darüber, dass der Konsum von grünem Tee sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Forscher fanden jetzt heraus, dass eine Substanz in grünem Tee vor Herzinfarkten zu schützen scheint.

    Wie wirkt sich der grüne Tee auf die Gesundheit des Herzens aus?

    Die Wissenschaftler der University of Lancaster und der University of Leeds stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass der Konsum von grünem Tee zu einem verminderten Risiko für Herzinfarkte führen könnte. Die Experten publizierten die Ergebnisse ihrer Studie in dem englischsprachigen Fachblatt „Journal of Biological Chemistry“.

    Was ist EGCG?

    Eine Substanz, welche in grünem Tee vorkommt, könnte Medizinern dabei helfen, neue Wege zu finden, um das Risiko für einen Herzinfarkt zu verringern. Ein Molekül in grünem Tee, bekannt als EGCG, kann sich an ein Protein binden, welches in sogenannten Plaques vorkommt. Diese Plaques stehen mit einer koronaren Herzkrankheit in Verbindung, erläutern die Autoren der Studie. Die Entdeckung könnte neue Möglichkeiten für die Entwicklung von Molekülen eröffnen, um Ablagerungen in Blutgefäßen zu bekämpfen, die zu einer sogenannten Koronararterien-Erkrankung beitragen, hoffen die Wissenschaftler. Es ist aber keineswegs klar, ob das Trinken von grünem Tee bei der Erkrankung helfen kann.

    EGCG soll optimiert werden

    Wenn Menschen normale Mengen grünen Tees trinken, wird dies wahrscheinlich keinen besonderen Effekt haben, erklärt Studienautor Professor David Middleton von der University of Lancaster. Das Molekül EGCG müsse nun sorgfältiger untersucht werden, um es zu modifizieren oder anzupassen, damit es besser zu den Plaques gelangen kann. Es hat sich bereits früher gezeigt, dass EGCG die Architektur von Proteinen beeinflusst, welche mit Alzheimer verbundene Plaques bilden. Bei der aktuellen Untersuchung erforschten die Wissenschaftler die Wirkung von grünem Tee auf ApoA-I. Dieses Protein ist eine Schlüsselkomponente des sogenannten gesunden Cholesterins HDL ist.

    ApoA-I kann unter bestimmten Umständen feine Fasern bilden, die sich innerhalb der Arterien in Plaques ansammeln. Die Zugabe dieser Fasern erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Plaques in Stücke zerbrechen, wodurch das Risiko für einen Herzinfarkt und einen Schlaganfall erhöht wird, sagt Professor Middleton. EGCG schien die feinen Fasern des Proteins in kleinere, kreisförmige Formen aufzubrechen, die unter bestimmten Umständen löslich waren.

    Wie kann das Risiko einer koronaren Herzkrankheit reduziert werden?

    Eine ausgewogene Ernährung, nicht zu Rauchen und andere Aspekte des Lebensstils sind Schlüsselwege, die bei Menschen das Risiko einer koronaren Herzkrankheit senken. Bei dem Konsum von grünem Tee bleibt der Effekt hingegen unklar. Der Körper spaltet die Bestandteile von grünem Tee auf, und es ist nicht klar, wie viel EGCG wirklich in das Blut gelangt, sagen Kritiker der aktuellen Studie.

    Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/herz-kreislauf-gesundheit-gruener-tee-kann-vor-einem-herzinfarkt-und-schlaganfaellen-schuetzen-20180601411922

  • Weight Loss Benefits of Green Tea

    Since 1977, obesity has become an epidemic in the United States, and this has gradually affected the entire world. Starting about 10 years later, type 2 diabetes has also risen dramatically. Prevention and treatment strategies are global priorities. A randomized controlled trial done in 2016 showed that green tea helped in the treatment of obesity.

    Numerous supplements have been purported to help with weight loss, but most fail when tested in a scientifically rigorous manner. Many miracle diet pills have come and gone. There were the prescription drugs like Fen-Phen, which, like the old street drug ‘speed’ caused weight loss, but also caused all kinds of heart problems. Fen-Phen could make you thin, but could also kill you. There was Orlistat, which blocks fat absorption. It caused weight loss, but also some bothersome side effects like diarrhea from all that mal-absorbed fat. Best advice for Orlistat? Don’t wear white pants. Then there was Meridia, which caused weight loss, but a little side effect like heart attacks and strokes caused it to be discontinued.

    There was also weight loss supplements that wouldn’t kill you, but didn’t really work either. Green coffee, raspberry ketones and grapefruit extract all come to mind. They sound great, but they all turned out to be pure hype. One substance, though seems to have stood the test of time — green tea, with traditional Asian medicine touting the weight loss effects for thousands of years.

    Modern randomized trials are just now demonstrating the benefits of tea for cardiovascular disease, high blood pressure and cholesterol. Green tea is particularly beneficial due to it’s high concentration of EGCG, a type of catechin (50–80% of total catechins in green tea). Catechins are absorbed in the intestine, but the presence of food significantly decreases absorption. Studies often use green tea extracts due to the dose needed, but also because the bio-availability in extracts is much higher than brewed tea. Typically a cup of brewed tea may have 70–100 g of catechins. Using a cold brew crystal process such as Pique Tea have about triple that amount per cup.

    In the 2016 randomized, placebo controlled trial, researchers used a fairly high dose of EGCG of 856 mg, which required high dose green tea extract (GTE). Trying to drink this much from hot brewed green tea is daunting as it would require 12 cups per day. Supplements have high placebo effects, so randomization and placebo controlling is important. If people believe a supplement will make them lose weight, it generally will, no matter what it is. In order to maximize extraction of EGCG, the GTE was prepared by steeping green tea leaves in pure water at 90 C three times for 20 minutes each, then cooling the extract to preserve the catechin content. The extract was dried under low temperature and pressure conditions and also decaffeinated.

    The GTE lowered body weight by about 1 kg and reduced the waist circumference as well. The placebo, by contrast did not reduce either body weight or waist size.

    Ghrelin showed a trend towards lowering, but a significant difference when compared to the placebo group (not shown in this table). GTE reduced ghrelin from 621 to 529, where the placebo increased it from 599 to 664, so there was a big statistically significant difference between two groups.

    Ghrelin is often referred to as the ‘hunger hormone’. If ghrelin is high, then you are hungrier. Anecdotal studies and personal experience have hinted at the appetite suppressing effect of green tea but this provides some rational basis for explaining how high dose catechin suppresses hunger. Adiponectin was also increased significantly, which is good although the exact significance is unknown. It has known anti-atherogenic and anti-diabetic properties, but this effect is not consistently seen in the literature.

    Obviously, better hunger control hunger leads to eating less and weight loss. Hunger is a powerful obstacle because it is one of the most basic of human instincts. The three most powerful human needs are known as the 3F’s — Fluids, Feeding and Procreation. You may be able to temporarily ignore hunger, but when it persists for day after day, it becomes progressively more difficult to ignore. Controlling hunger is one of the keys to long term weight loss. Most calorie restriction plans ignore this factor, pretending it is all about will power. You can’t ‘decide’ to be less hungry. Fasting, on the other hand, tends to reduce overall hunger. Green tea, with its small effect on decreasing ghrelin is a great complement to fasting.

    A 2009 meta-analysis had reached the same conclusion that green tea may cause a loss of 1.31 kg of body weight. Asians show consistently better results compared to Caucasians perhaps as a result of genetic differences in COMT (the enzyme blocked by catechins, discussed in previous post) activity, which can vary by as much as 3-fold. Asians have a higher frequency of the high-activity COMT variation, so therefore may benefit more from the inhibition of COMT by green tea catechins. Weight loss for Asians averaged 1.51 kg, but only 0.8 kg for Caucasians. However, 0.8kg is still a substantial benefit.

    The other major differences between Asian and Caucasian populations include the typical Asian preference for green or oolong tea versus black (higher levels of catechins) and the fact that Asians often drink tea like water, so drink more throughout the day.

    Caffeine itself may play a synergistic role in increasing metabolic rate. A meta-analysis of 15 studies showed that shows that green tea catechins given with caffeine was able to decrease body weight compared to catechins given alone. I will note that green tea does in fact contain some caffeine, whereas green tea extracts are may or may not contain it. Some studies sugges that regular and high caffeine usage may blunt the benefits of the GTE. In one study, using more than 300 mg/day of caffeine daily negated much of the benefits (a cup of brewed green tea only has 30 mg caffeine). Caucasian population typically drink more coffee and perhaps higher doses of catechins are necessary for benefits.

    In addition to effects to suppress hunger, the increased noradrenalin may act to increase 24 hour energyexpenditure. A small randomized controlled trial of green tea extract increased caloric expenditure by 4%. A meta-analysis of studies on the increased energy expenditurealso generally found a synergistic effect of catechins and caffeine.

    Ancient traditional Chinese medicine believes tea to have weight loss effects, and these beliefs are increasing found since the 1990s in westernized world as natural herbs that may increase energy expenditure. The stimulatory effects of the catechin-caffeine combination is greater than caffeine alone. Fat oxidation (the burning of fat for energy) increases with the catechin+caffeine but not so much with the caffeine alone group, except perhaps at very high doses.

    Oolong tea may also show this beneficial effect and raises energy expenditure by 2.9%. Oolong tea is fermented and the catechins are partially converted to theaflavins. Oolong tea is not fully fermented like black tea, and thus represents a sort of mid-way between green and black tea. It is very popular in China and Japan.

    Based on studies such as these, the optimal supplement would provide high doses of catechins with a smaller dose of caffeine (ie. not decaffeinated). This would have all the benefits of hunger suppression, increased energy expenditure, and fat oxidation. The dose would require 10 cups of green tea per day, but by using a cold brew technique, we can get this down to 3 cups per day in a easy to use formulation.

    Quele: https://medium.com/@drjasonfung/weight-loss-benefits-of-green-tea-d665b5584325

  • Grüner Tee zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    Eine große Rolle in der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielen Polyphenole, da sie die Bildung freier Radikale verhindern. In der Medizinforschung stößt man aktuell vermehrt auf die Aussage, besonders reich an Polyphenolen sei Grüner Tee.

    Im Jahr 2005 verstarben laut einem aktuellen Gesundheitsbericht des Statistischen Bundesamts rund 830.000 Männer und Frauen an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Damit bleiben Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzversagen – noch vor Krebsleiden – die Todesursache Nummer Eins in Deutschland.

    Zudem wird in Deutschland für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedeutend mehr Geld ausgegeben als in anderen europäischen Ländern. So betragen die Ausgaben pro Kopf in Deutschland 423 Euro, in Großbritannien 352 Euro, in Schweden 318 Euro und in den Niederlanden 260 Euro. Im Vergleich dazu bildet allerdings die USA mit Gesundheitskosten für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen von ca. 715 Euro pro Einwohner die Spitze.

    Zu den Ursachen der Entstehung von Herz-Kreislauf-Problemen gehören unter anderem ungesunde Ernährung, zu wenig Bewegung, Rauchen und Stress. Diese Faktoren können leicht zu erhöhten Blutdruckwerten, Übergewicht, Diabetes oder einer Verkalkung der Arterien führen. Sind diese Beschwerden erst einmal da, kann es zu einem schwerwiegenderen Folgeereignis wie einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen. Wie wichtig die Vorbeugung der Grunderkrankungen bzw. Beschwerden ist, die zu ernsthafteren Vorfällen führen können, verdeutlicht die Tatsache, dass mehr als 90 Prozent aller Herzinfarkte auf vermeidbare Risiken wie die oben genannten zurückzuführen sind.

    Eine wesentliche Rolle in der Vorbeugung diverser Erkrankungen spielen Substanzen wie z.B. die in Rotwein, Tee usw. enthaltenen Polyphenole, welche die Bildung freier Radikale verhindern und somit antioxidativ wirken, d.h. sie kommen dem Schutz der Zellen und Gefäße, z.B. vor arteriosklerotischen [a] Veränderungen zugute.

    In Meldungen aus der Medizinforschung stößt man aktuell vermehrt auf die Aussage, dass besonders Grüner Tee reich an antioxidativen Substanzen, und zwar besagten Polyphenolen, sei. Während ihrer Untersuchungen wurden die Forscher insbesondere auf das sog. Epigallocatechingallat (EGCG) aufmerksam, ein Katechin, das zur Untergruppe der Polyphenole gehört. Diesem Katechin wird neben antioxidativen Eigenschaften eine höhere Schutzfunktion der Zellen nachgesagt. Aktuelle Studien konnten jedoch die Vermutung, dass durch die regelmäßige Zufuhr von EGCG, beispielsweise durch das Trinken von Grünem Tee oder der Einnahme dieser Substanz in Kapselform, Erkrankungen an diversen Krebsformen verhindert werden könnten, nicht bestätigen.

    Grüner Tee wird wie Schwarzer Tee und Oolong-Tee aus der Teepflanze, Camellia sinensis, hergestellt, unterläuft aber in der weiteren Verarbeitung nicht wie diese beiden Teesorten dem Fermentationsprozess, der für die (rötlich-)braune Farbe dieser Teesorten verantwortlich ist. Besonders im asiatischen Raum wird Grüner Tee konsumiert, findet aber im westlichen Raum immer mehr Anhänger. Neben der schützenden Wirkung vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen weist Grüner Tee aber noch andere schützende Eigenschaften auf, wie z.B. Kariesprophylaxe durch den sehr hohen Fluoridgehalt der Teepflanze Camellia sinensis. Auch zur Reduzierung von Übergewicht – Ursache verschiedener Erkrankungen – eignet sich der Grüne Tee, da er thermogenetische Eigenschaften aufweist, die für eine bessere Energieverwertung im Organismus und damit für eine beschleunigte Fettverbrennung sorgen. Möglicherweise hilft Grüner Tee auch dabei, das Fortschreiten unheilbarer Nervenleiden wie der Huntington’schen Krankheit („Veitstanz“) zu verlangsamen, wie eine kürzlich veröffentlichte Forschungsarbeit vermuten lässt. Klinische Studien an Menschen stehen hier jedoch noch aus.

    In einer großen, in Japan über einen Zeitraum von elf Jahren durchgeführten aktuellen Beobachtungsstudie (Ohsaki-Studie) konnte gezeigt werden, dass ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Grünem Tee und einem verminderten Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, besteht. Von den 40.000 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 79 Jahren wiesen diejenigen, die mehr als fünf Tassen Grünen Tee pro Tag tranken, eine um 16% niedrigere Sterblichkeitsrate auf als diejenigen, die weniger als eine Tasse täglich konsumierten. Auffällig sind die Unterschiede in der Wirkung zwischen beiden Geschlechtern. So konnte für die Frauen im Vergleich zu den Männern durch den höheren Teekonsum ein bis zu 31% geringeres Risiko für die Erkrankung an Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt werden.

    In einer kürzlich erschienenen Übersichtsarbeit wird sogar die Vermutung nahegelegt, es gebe einen positiven Effekt des Konsums von Grünem Tee auf die Entwicklung von Herz-Kreislauf- und Krebs-Erkrankungen bei Rauchern. Die Forscher nennen dieses Phänomen „Asiatisches Paradox“, das die erstaunliche Beobachtung bezeichnet, dass in asiatischen Ländern, in denen ja bekanntlich häufig und viel Grüner Tee getrunken wird (durchschnittlich 1,2 Liter pro Tag), Herz-Kreislauf- und Krebs-Erkrankungen trotz hohen Zigarettenkonsums seltener auftreten.

    Zusammenfassend kann man auf der Grundlage der Studienlage feststellen, dass Grüner Tee mittlerweile eine bedeutende Rolle in der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen einnimmt, während aber hinsichtlich einer möglichen krebsvorbeugenden Wirkung noch weitere Langzeitstudien aussteht.

    Quelle: https://www.carstens-stiftung.de/artikel/gruener-tee-zur-praevention-von-herz-kreislauf-erkrankungen.html

  • Abnehmen mit grünem Tee

    In einer US-amerikanischen Studie zeigte sich, dass die regelmässige Aufnahme von entkoffeiniertem grünem Tee in Verbindung mit Lauftraining das Körpergewicht um fast 30 Prozent reduziert. Der Bauchfettanteil sank sogar um ganze 36,6 Prozent. Diese Wirkweise war vollkommen unabhängig von der sonstigen Ernährung. Die Forscher stellten fest, dass grüner Tee kombiniert mit Lauftraining den Energiestoffwechsel verändert und die Neubildung von Fettzellen reduziert.

    Bauchfett besonders ungesund

    Übergewicht ist zur Volkskrankheit geworden. In den westlichen Industrienationen werden die Menschen nicht nur immer dicker. Auch die Adipositas, also die krankhafte Fettsucht, ist auf dem Vormarsch.

    Untersuchungen zeigen immer wieder, dass bei leichtem Übergewicht die Lebenserwartung am höchsten ist. Dabei kommt es aber darauf an, wo die Fettpolster sitzen. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen dem Birnen- und dem Apfeltyp.

    Beim Birnentyp sind Oberschenkel, Gesäss und Hüften kräftig, der Oberkörper dafür eher schmal. Der Apfeltyp hat vor allem am Bauch Fettpolster – und das ist gar nicht gut.

    Besonders Männer sind vom übermässigen Bauchfett betroffen. Eine kohlenhydratreiche Kost wird als Ursache gehandelt, ebenso ein Mangel an essentiellen Aminosäuren und natürlich die fehlende Bewegung in Kombination mit häufigem Alkoholkonsum.

    Grüner Tee gegen Bauchfett

    Bauchfett erhöht nicht nur den Appetit, sondern auch den Cholesterinspiegel. Es produziert überdies zahlreiche Hormone, die mit einem wachsenden Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht werden.

    Auch zu Asthma kann es kommen, und sogar die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, nimmt mit wachsendem Bauch zu.

    Dr. Sudathip Sae-tan und Kollegen von der Pennsylvania State University begaben sich sodann auf die Suche nach einer Methode, um dem Bauchfett zu Leibe zu rücken.

    Über sechzehn Wochen hinweg führten sie einen Versuch an Mäusen durch, die fettreich ernährt wurden.

    Ein Teil der Mäuse erhielt entkoffeinierten Grüntee-Extrakt, ein Teil machte Lauftraining. An einer weiteren Gruppe wurde die Kombination aus beiden Massnahmen getestet. Eine vierte Gruppe bekam zur Kontrolle nur kalorienreiche Nahrung.

    Dreamteam: Grüner Tee und Sport

    Die Wissenschaftler stellten fest, dass diejenigen Mäuse am Ende der Studie am wenigsten Bauchfett zugelegt hatten, die den entkoffeinierten Grüntee-Extrakt einnahmen und regelmässig Sport trieben.

    Grüntee-Extrakt und Bewegung hatten zwar auch einzeln positive Auswirkungen auf das Bauchfett, in Kombination waren sie jedoch wesentlich wirksamer: Die Mäuse waren um 27 Prozent leichter und hatten 36,6 Prozent weniger Bauchfett als die Kontrollgruppe.

    Ihr Blutzuckerspiegel sank ausserdem um 17 Prozent, während gleichzeitig ihr Energiestoffwechsel angeregt wurde.

    Die Forscher nehmen an, dass die Grüntee-Sport-Kombination bestimmte Genbestandteile und Enzyme aktiviert, die den Bauchfettabbau fördern.

    Quelle: https://nachrichten.zentrum-der-gesundheit.de/abnehmen-gruener-tee-140825-news.html

  • Grüntee-Extrakt und Vitamin C: gut für die Haut, schützt aber nicht vor Sonnenbrand

    UV-Strahlung kann oxidativen Stress und entzündliche Prozesse in der Haut auslösen – Neue Studie spricht gegen einen Schutz vor UV-Strahlung durch Grüntee-Extrakt und Vitamin C. Empfehlenswert für die Hautgesundheit sind die Nährstoffe jedoch in jedem Fall.

    Im Jahre 2013 erschienen die Ergebnisse einer Studie von Wissenschaftlern der Universität Manchester, Vereinigtes Königreich, zur Wirkung von Grüntee-Extrakten. Darin wollten sie belegt haben, dass die Einnahme von Grüntee-Catechinen, das sind Polyphenol-Metaboliten oder -Zwischenprodukte, die Konzentration von Entzündungsmarkern in der menschlichen Haut reduziert.

    Hieraus folgerten die Forscher, dass auf diese Weise bei langfristiger Einnahme eine Schutzwirkung gegen Entzündungen, die bei Sonnenbränden auftreten können, entsteht sowie Schäden durch UV-Strahlung vermindert werden können (1). Im September 2015 veröffentlichte das gleiche, allerdings um Wissenschaftler der ebenfalls englischen Universitäten Bradford und Leeds erweiterte Forscherteam eine neue Studie. In dieser nehmen sie die Resultate der 2013er Studie sowie die daraus geschlossenen Hypothesen zum Teil zurück.

    Jeweils dreimonatige Einnahme von Grüntee-Extrakten und Vitamin C

    Während die Vorgänger-Untersuchung nach einem offenen, unkontrollierten Design aufgebaut war, handelt es sich aktuell um eine randomisierte, Placebo-kontrollierte Doppel-Blind-Studie. In der Auswahl der Testpersonen folgten beide Untersuchungen gleichen Kriterien. Jedes Mal wurden gesunde Erwachsene mit keltischen oder nordischen Hautypen(Typ I und Typ II nach Fitzpatrick) ausgewählt. Auch die Einnahmedauer von 12 Wochen war identisch.

    In 2015 jedoch gab es eine Placebo-Gruppe. Außerdem wurde das Grüntee-Präparat in Kapsel-Form mit jeweils 1350 Milligramm Grünteeextrakten oder 540 Milligramm Grüntee-Catechinen plus 50 Milligramm Vitamin C in doppelter Dosierung also zweimal täglich vergeben.

    Studien mit Lycopin und Superoxid-Dismutase erfolgreich

    Die Motivation beider Studien bestand in der Entdeckung, dass die Sonneneinstrahlung bei sehr hellhäutigen Menschen oxidativen Stress sowie entzündliche Entwicklungen in der Haut auslösen kann. Folglich seien Antioxidantien geeignet, diese Prozesse abzumildern. Dies wurde in weiter zurückliegenden Forschungen unter Verwendung der Antioxidantien Lycopin – das ist der rote Farbstoff beispielsweise in Tomaten und Hagebutten – sowie des Enzyms und sehr leistungsfähigen Radikalfängers Superoxid-Dismutase (SOD) bestätigt.

    Dosis-Wirkungs-Kurve von Grüntee-Catechinen unbekannt

    Die vorliegende 2015er Untersuchung zur Anwendung von Grüntee-Extrakten und Vitamin C zeigen allerdings keinerlei Einfluss auf eine Verringerung der Hautirritationen durch Sonnenbrand, der Infiltration von Leukozyten oder weißen Blutkörperchen und die Aktivität von Entzündungs-Neurotransmittern wie Eikosanoiden (2). Die englischen Wissenschaftler können natürlich keine Aussagen zu den Untersuchungen mit Lycopin oder SOD machen.

    Zu ihrer eigenen früheren Studie, die zu gegenteiligen Ergebnissen kam, bemängeln sie jedoch das offene, nicht kontrollierte Design. Außerdem führen sie die Möglichkeit einer nichtlinearen Dosis-Wirkungs-Kurve auf. Damit ist gemeint, dass eine geringere Dosierung wirksamer als eine höhere sein kann. In manchen Fällen kann es bei einer höheren Dosierung gar zu einer gegenteiligen Wirkung kommen. Da es sich allerdings bei dem Zusammenhang von Antioxidantien und ihren Wirkungen gegen die schädlichen Folgen der UV-Strahlung um Grundlagenforschung in einem sehr frühen Stadium handelt, sind diese Parameter noch völlig unbekannt und müssen von zukünftigen Studien aufgedeckt werden.

    Quelle: http://vitamine-ratgeber.com/gruentee-extrakt-vitamin-c-gut-fuer-haut-schuetzt-sonnenbrand/

  • Green Tea for HPV

    Green tea, made from the leaves of the Camellia sinensis plant, is known worldwide for its healing properties. Research has demonstrated that green tea inhibits the growth of cancer cells, lowers cholesterol, protects against cardiovascular disease, increases fat metabolism, reduces symptoms of rheumatoid arthritis, prevents abnormal blood clot formation, has antibacterial properties, and supports immune function.

    Most health benefits from green tea can be attributed to the polyphenols or flavonoids found in the plant leaves, the majority of which are catechins. Of these powerful antioxidants, epigallocatechin-3-gallate(EGCG) has been identified as the most prevalent and most therapeutic component of green tea, as well as the most studied. It is important to note, however, that evidence has demonstrated a positive synergistic effect when multiple catechins act together.1

    Current research has investigated the use of green tea extracts for the treatment of external genital warts caused by the human papilloma virus (HPV). The first botanical drug approved by the United States FDA, Sinecatechins 10 percent ointment (Veregen), contains more than 85 percent catechins, the majority of which are EGCG. Although the exact mechanisms of action of the treatment are unclear, the extract effectively clears the presence of warts, stops the spread of the virus, and reduces the likelihood of recurrence for many patients. This botanically based, patient-applied alternative appears to be a safe, effective and minimally invasive option for those wishing to treat the condition in the privacy and comfort of their own home.2

    HPV is most commonly spread through sexual activity, but it can also be spread through non-sexual skin-to-skin contact with an infected area of the body.3 Low-risk strains of the virus can cause highly contagious genital warts, contributing to the spread of the disease, and high-risk strains can cause abnormal cell growth on the cervix. In the majority of cases HPV goes away without treatment and cells return to normal, but if the virus lingers, it can lead to cervical cancer.2 Cervical cancer currently ranks third in frequency for both diagnosis and cause of death among gynecologic cancers in the United States and fourteenth for all cancers affecting women in the United States.3 Studies are currently examining the effectiveness of both EGCG and another green tea polyphenol, polyphenol E, on their ability to inhibit cervical cancer cell growth and/or kill cancer cells; however, more research is necessary for definitive conclusions.

    Quelle: https://womeninbalance.org/2015/05/14/green-tea-for-hpv/

  • Grüntee hilft bei Arthritis

    Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die schubweise auftritt und aus schulmedizinischer Sicht als unheilbar gilt. Weder kennt man die tatsächliche Ursache, noch gibt es Medikamente ohne Nebenwirkungen. Den Patienten werden starke Schmerzmittel oder Entzündungshemmer verordnet, um eine kurzfristige Linderung der Schmerzen zu erreichen. Aber es gibt auch natürliche Wirkstoffe gegen Arthritis. Erst kürzlich wurde eine Studie veröffentlicht, die zeigt, wie gut eine Substanz aus Grüntee bei Arthritis zu einer Besserung führen kann.

    Wirkstoff aus Grüntee lindert Arthritis

    Grüntee hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Er ist beispielsweise für die Zähne und die Mundschleimhaut sehr gesund; er stärkt das Herz, wirkt gegen Arteriosklerose, fördert das Gedächtnis und hilft beim Abnehmen – um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

    Eine aktuelle Studie der University of Michigan hat jetzt gezeigt, dass ein Inhaltsstoff im Grüntee – das sogenannten EGCG (Epigallocatechingallat) – auch bei Arthritis positive Auswirkungen hat. EGCG ist ein Antioxidans und kann in EGCG-reichen Teesorten bis zu 17 Prozent der Trockenmasse ausmachen. Für ihre Untersuchung isolierte das Team um Prof. Ahmed die so genannten synovialen Fibroblasten aus den arthritischen Gelenken der Studienteilnehmer.

    Ein Teil der Zellen wurde mit Grüntee behandelt. Bei den unbehandelten Zellen konnte man nach wie vor Entzündungsreaktionen feststellen, bei den mit Grüntee behandelten Zellen war die Entzündung deutlich schwächer ausgeprägt. Zusätzlich schien der Grüntee Enzyme blockieren zu können, die zur Knorpeldegeneration beitragen.

    Grüntee reduziert Schwellung der Gelenke

    Eine weitere Studie zum Thema „Grüntee gegen Arthritis“, durchgeführt an der Washington State University, wurde im Januar 2016 veröffentlicht. Dabei wurde den Probanden mit rheumatoider Arthritis in einer zehntägigen Behandlung 50 mg EGCG pro Kilogramm Körpergewicht gegeben, was zu einem deutlichen Rückgang der Gelenkschwellungen führte.

    Grüntee bei Arthritis – Die Anwendung

    Bei Arthritis kann somit die Heilwirkung des Grüntees sehr gut in ein ganzheitliches Therapiekonzept integriert werden. Da die EGCG-Menge, die sich im Aufguss des Grüntees findet, nicht so hoch ist, kann man auf Grünteeextrakt in Kapseln zurückgreifen, die höhere EGCG-Werte enthalten.

    Will man sich über Tee mit EGCG versorgen, kann man Matcha-Tee wählen, der deutlich mehr EGCG liefert als «normale» Grünteesorten. Spitzenreiter in Sachen EGCG ist jedoch der sog. Benifuuki-Tee, eine japanische Grünteesorte, die nach bisherigen Erkenntnissen auch bei Neurodermitis, Allergien und Heuschnupfen eingesetzt werden kann.

    Den Benifuuki-Tee gibt es – wie den Matcha-Tee – auch in Pulverform. Dieses Pulver kann kurweise (man empfiehlt dreimal jährlich) über einen Zeitraum von 10 Tagen (morgens 1 TL) eingenommen werden, z. B. in Smoothies gemixt.

    Natürlich wird allein der Grüntee die Arthritis nicht vollkommen aus der Welt schaffen. Doch gibt es noch viele andere ganzheitliche und naturheilkundliche Massnahmen, die umgesetzt werden können, um die Arthritis zu lindern – wie unsere nachfolgenden Empfehlungen zeigen.

    Quelle: Zentrum der Gesundheit

    https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruentee-hilft-bei-arthritis-ia.html

  • Grüntee-Polyphenole verbessern Cholesterinwerte von Frauen

    Eine Studie, veröffentlicht im American Journal of Clinical Nutrition, berichtet über einen positiven Effekt von Grüntee-Polyphenolen auf die Cholesterinwerte von postmenopausalen Frauen. 

    Samavat und Kollegen hatten  gesunden postmenopausalen Frauen über 12 Monate entweder täglich Grüntee-Polyphenolkapseln (Epigallokatechingallate – EGCG) oder ein identisch anmutendes Placebo gegeben. Zu Beginn, nach 6 und nach 12 Monaten untersuchten die Wissenschaftler die Blutfettwerte bei den 936 Frauen.

    Ergebnisse
    Bei Frauen, die Grüntee-Polyphenole verzehrten, fielen die LDL-Cholesterin- (-4,1 %) und nicht-HDL-Cholesterinspiegel (-3,1 %) signifikant ab. In der Placebogruppe hingegen stiegen die Werte an. Lediglich der Gesamtcholesterinspiegel (-2,1 %) fiel nur bei Frauen mit ursprünglich hohen Cholesterinwerten (>200 mg/dl) signifikant ab.

    Zusammenfassung
    Grüntee-Polyphenole können die Blutfettwerte nach der Menopause, vor allem bei  Frauen mit hohen Cholesterinwerten, deutlich reduzieren.

    Quelle: https://www.dgnp.de/mitgliedschaft/service/nachricht/news/detail/News/gruentee-polyphenole-verbessern-cholesterinwerte-von-frauen.html

  • Study: Active Ingredient In Green Tea Strengthens The Brain, Body

    Green tea has long been touted for its role in helping to prevent conditions from Alzheimer’s disease to cancer. Now a recent study shows it carries an ingredient that helps reduce memory loss, brain insulin resistance, and one’s risk for obesity, too.

    Research released by the Federation of American Societies for Experimental Biology shows that epigallocatechin-3-gallate (EGCG), a biologically-active ingredient prevalent in green tea, could alleviate high-fat, high-fructose-induced insulin resistance in the brain, as well as cognitive impairment.

    While previous research has identified EGCG as a way to treat many diseases in humans, this latest study shows a positive impact on insulin resistance and cognitive defects triggered in the brain by an average Western diet.

    “Green tea is the second most consumed beverage in the world after water, and is grown in at least 30 countries,” explains researcher Xuebo Liu, in a media release. “The ancient habit of drinking green tea may be a more acceptable alternative to medicine when it comes to combatting obesity, insulin resistance, and memory impairment.”

    Quelle: https://www.studyfinds.org/green-tea-egcg-memory-insulin-resistance/

  • Deshalb ist Grüntee so gut für unsere Haut

    Koffein, Tannin, Antioxidantien und Vitamine: All diese Wirkstoffe sind in grünem Tee enthalten. Daher eignet er sich nicht nur zum Trinken, sondern ist auch für seine Heilkraft bei der Haut- und Haarpflege sehr gut geeignet.

    Als gesundes Heissgetränk mit wohltuender Wirkung ist grüner Tee sehr bekannt. Aber auch als Inhaltsstoff in einer Vielzahl kosmetischer Produkte wird er eingesetzt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn auf der Liste der Inhaltsstoffe Camellia sinensis die Rede ist.

    «Grüner Tee enthält, anders als schwarzer Tee, noch alle seine Wirkstoffe, da die Blätter nicht fermentiert werden», erläutert Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW). Einer der Hauptbestandteile ist Koffein. «Koffein entwässert die Haut, was diese wiederum strafft.»

    Ausserdem sei der Tee in der Lage, die Zellen besonders gut mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. «Neben Koffein enthält grüner Tee Tannine, Vitamine, Mineralien und weitere Spurenelemente – Stoffe, die die Hautgesundheit unterstützen», zählt Huber auf. Und: «Seine antioxidative Wirkung hilft der Haut, sich zu schützen und regelmässig zu erneuern.»

    Grundsätzlich eignen sich Kosmetika mit grünem Tee für alle Hauttypen. Die Kosmetikexpertin rät aber insbesondere bei anspruchsvoller und empfindlicher Haut dazu. «In Shampoos wirkt grüner Tee beruhigend für die Kopfhaut und klärend bei fettigem Haar.»

    Quelle. https://www.bluewin.ch/de/leben/lifestyle/deshalb-ist-gruentee-so-gut-fuer-unsere-haut-74332.html

  • Grüner Tee bremst Blutzuckeranstieg

    Ein Antioxidans aus grünem Tee soll die Umwandlung von Stärke in Zucker hemmen, so dass der Blutzucker nach dem Essen weniger stark ansteigt. Das behaupten jedenfalls amerikanische Forscher.

    Nach dem Verzehr von stärkehaltigen Lebensmitteln wie beispielsweise Getreideprodukten steigt der Blutzuckerspiegel vorübergehend an. Ein amerikanisches Wissenschaftlerteam hat herausgefunden, dass der Anstieg nur halb so stark ist, wenn gleichzeitig ein Inhaltsstoff aus grünem Tee zugeführt wird. Dieser Effekt wurde zumindest bei Mäusen beobachtet. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Fachmagazin „Molecular Nutrition and Food Research“.

    Der zugeführte Inhaltsstoff ist das Antioxidans Epigallocatechingallat (EGCG), dem verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt werden. Die Forscher vermuten, dass es unter anderem die Stärkespaltung hemmt, so dass weniger Glukose entsteht und ins Blut gelangt. Die blutzuckersenkende Wirkung tritt aber nur dann auf, wenn die stärkehaltige Nahrung und der grüne Tee gleichzeitig konsumiert werden, erklären die Studienautoren. Teetrinken nach dem Essen bleibt hingegen offenbar wirkungslos.

    Blutzucker senken: zwei Tassen grüner Tee könnten reichen

    Um den blutzuckersenkende Effekt zu erzielen, genügten bei den Mäusen bereits sehr geringe Mengen des Antioxidans. Falls sich die Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen, könnten schon weniger als zwei Tassen grüner Tee beim Essen ausreichen. Eine Studie mit menschlichen Versuchspersonen soll das nun bestätigen.

    Der Effekt durch EGCG stellte sich allerdings nur ein, wenn die Nahrung Stärke enthielt. Bei Zucker wie Maltose oder Glukose wirkte das Antioxidans nicht. Die Forscher vermuten daher, dass der Effekt auf eine Hemmung des Stärkeabbaus durch das Enzym Alpha-Amylase zurückzuführen ist. Der Mensch produziert Alpha-Amylase in den Speicheldrüsen und der Bauchspeicheldrüse. Das Enzym wandelt Stärke in Zucker um, indem es die langen Molekülketten des Kohlenhydrats in kleine Bruchstücke zerlegt. Im Reagenzglastest zeigte sich, dass EGCG die Amylaseaktivität um 34 Prozent verringert.

    Wirkungen des grünen Tees

    Dem grünem Tee werden mittlweile eine ganze Reihe positiver Wirkungen auf die Gesundheit nachgesagt. So sollen die darin enthaltenen Stoffe das Herz schützen, die Zähne stärken und die Funktion des Gehirns positiv beeinflussen können. Vor Kurzem haben Wissenschaftler sogar herausgefunden, dass grüner Tee das Wachstum von Tumoren hemmen kann.

    Auch bei Entzündungsprozessen, wie sie beispielsweise bei Autoimmunerkrankungen wie der Multiplen Sklerose auftreten, soll das EGCG seine Wirkung entfalten. In Asien wird grüner Tee schon seit Jahrhunderten zur Linderung verschiedener Krankheiten eingesetzt. Allmählich scheint dieses Wissen auch in Europa anzukommen.

    Quelle: https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/gruener-tee-bremst-blutzuckeranstieg-1309/

  • Grüntee erfolgreich gegen Oralkrebs

    Mit seinem hohen Gehalt an wertvollen Antioxidantien ist grüner Tee längst ein beliebtes Mittel zur Krebsprävention. Neue Untersuchungen haben jetzt gezeigt, dass sich Grüntee bzw. die Antioxidantien daraus auch zur Behandlung von Krebs eignen. US-Wissenschaftler konnten zeigen, wie Grüntee Krebs im Mund- und Rachenraum (Oralkrebs) bekämpft.

    Grüntee greift Krebszellen an

    Die antioxidativ wirksamen Pflanzenstoffe aus grünem Tee sind für ihr krebsfeindliches Potential bekannt, werden jedoch bislang nur zur Krebsprävention empfohlen.

    Forscher der Pennsylvania State University aus den USA fanden jetzt aber nicht nur heraus, dass Grüntee bereits bestehende Krebszellen angreift, sondern können auch erklären, WIE der Grüntee dies bewerkstelligt.

    Grüner Tee ist reich an Antioxidantien, wie z. B. dem PolyphenolEpigallocatechingallat (EGCG), das stolze 30 Prozent der Trockenmasse des Tees ausmacht.

    Prof. Joshua Lambert erzählt, dass die krebshemmende Wirkung von EGCG aus grünem Tee schon länger bekannt ist. Bislang hatten Wissenschaftler jedoch keine Erklärung dafür.

    Grüner Tee gegen Oralkrebs

    Prof. Lambert und sein Team untersuchten die Wirkung von EGCG auf gesunde menschliche Zellen und auf Krebszellen aus dem Mundbereich.

    Dabei zeigte sich, dass EGCG die Schutzmechanismen gesunder menschlicher Zellen verstärkt und sie so widerstandsfähig gegen oxidativen Stress macht. Oxidativer Stress wird durch freie Radikale aus Umwelt und Nahrung hervorgerufen, führt zu Zellschäden und kann so letztendlich Krebs auslösen.

    Auf Krebszellen hatte das EGCG jedoch die umgekehrte Wirkung: Hier löste es oxidativen Stress aus! Es förderte die Entstehung von freien Sauerstoffradikalen in den Krebszellen. Diese wiederum griffen die Mitochondrien in den Zellen an, so dass die Energieversorgung der Zelle zusammenbrach, was den Zelltod zur Folge hat.

    Gleichzeitig hemmte das EGCG in den Krebszellen die Aktivität antioxidativ wirkender Gene, sodass die Krebszellen schutzlos zurück blieben.

    Warum das EGCG so unterschiedlich wirkt, hat vermutlich mit einem Protein namens Sirtuin 3 zu tun. Es spielt eine wichtige Rolle in der Mitochondrienfunktion und anderen antioxidativen Reaktionen in vielen Körpergeweben – so Prof. Lambert.

    Offenbar kann EGCG die Aktivität des Sirtuin 3 selektiv beeinflussen, so dass diese in Krebszellen abgeschaltet und in gesunden Zellen angeregt wird.

    Grüner Tee: Alternative zur Chemo?

    Die Forscher hoffen, mit diesen ersten Ergebnissen schon bald ein wirksames und nebenwirkungsfreies Mittel gegen Krebs auf den Markt bringen zu können.

    Aktuell müssen sich die meisten Krebspatienten noch einer Chemotherapie unterziehen. Diese ist mit zahlreichen Risiken und schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden.

    Prof. Lambert erläutert: “Das Problem bei vielen Chemo-Medikamenten ist – gerade im frühen Stadium – dass sie einfach nur Zellen angreifen, die sich schnell teilen.” Das ist bei Krebszellen zwar der Fall, aber ebenfalls bei Zellen in den Haarfollikeln und dem Darm.

    Daher kommt es zu den typischen Nebenwirkungen der Chemo-Therapie, wie Durchfall oder Haarausfall. Nebenwirkungen dieser Art würden bei hochdosierten Antioxidantien aus Grüntee vermutlich nicht eintreten.

    Quelle: https://nachrichten.zentrum-der-gesundheit.de/oralkrebs-gruener-tee-150000014.html

  • Studie belegt: grüner Tee unterstützt die Fettverbrennung

    In den vergangenen Jahren wurde immer wieder darüber berichtet, dass grüner Tee beim Abnehmen hilft. Dabei stellt sich für Viele natürlich die Frage, ob das wirklich funktioniert oder ob es sich dabei lediglich um einen Hype handelt welcher von Vitaminproduzenten ins Leben gerufen wurde, um die Verkaufszahlen in die Höhe zu treiben. Dieser Vermutung liegen jedoch keine Rechtfertigungen zugrunde, da inzwischen zahlreiche Studien veröffentlicht wurden, aus denen hervorgeht, wie grüner Tee beim Abnehmen helfen kann.

    Grüner Tee wirkt sich unterstützend auf das Abnehmen aus, weil der Noradrenalin-Abbau verhindert wird. Dabei handelt es sich um einen Neurotransmitter, welcher eine entscheidende Rolle spielt, wenn es darum geht überschüssige Pfunde zu verlieren.

    Unser Körper bildet natürlicherweise einen Stoff namens „Catechol-O-Methyltransferase„, welcher mit „COMT“ abgekürzt wird. Dieser Stoff regelt sowohl die Bildung als auch die Wirkung des Neurotransmitters Noradrenalin. Bei den im grünen Tee enthaltenen Catechinen handelt es sich um chemische Stoffe, welche die COMT hemmen. Damit kann das Noradrenalin nicht abgebaut werden. Dies hat zur Folge, dass mehr Noradrenalin zur Verfügung steht, welches dem Körper dabei helfen kann Gewicht zu verlieren.

    Grüner Tee enthält gleich mehrere Catechine. Hauptsächlich aber das Epigallocatechingallat, welches mit „EGCG“ abgekürzt und häufig beim Bewerben von Grüntee-Ergänzungsmitteln genannt wird. Nahrungsergänzungsmittel lassen sich mit diesen Catechinen bereichern. Dementsprechend ist es nicht notwendig literweise grünen Tee zu trinken, um überschüssige Pfunde loszuwerden.

    Das geht aus den Studien hervor

    Im American Journal of Clinical Nutrition wurden verschiedene Studien über den Grüntee-Extrakt veröffentlicht. Aus diesen Studien geht hervor, wie welchen Nutzen dieser Extrakt beim Abnehmen hat. In einer Studie wurden gesunde Männer untersucht, wobei die Forscher die Fettoxidation auf den Prüfstand stellten.

    Das bedeutet, dass untersucht wurde wie schnell der Körper Fett verbrennt. Parallel dazu wurde die Glukoseintoleranz des Körpers getestet. Die Probanden welche das Grüntee-Extrakt bekamen, konnte eine deutliche Steigerung der Glukosetoleranz und Fettverbrennung verzeichnet werden. Die Fettverbrennung der Männer die das Ergänzungsmittel eingenommen haben, war stolze 17 Prozent höher als bei den Probanden ohne Grüntee-Extrakt.

    Im selben Magazin wurde eine weitere Studie veröffentlicht, bei der die Wissenschaftler untersuchten, ob der Abnehmerfolg tatsächlich auf die im Tee enthaltenen Catechnie zurückzuführen sind oder das Koffein für die höhere Fettverbrennung verantwortlich war. Dazu wurden die Probanden in drei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe bekam ein Grüntee-Ergänzungsmittel. Die zweite Gruppe sollte ein Koffein-Ergänzungsmittel einnehmen und die dritte Gruppe erhielt lediglich ein Placebo. Danach wurde der 24-Stunden-Energievebrauch gemessen.

    Die erste Gruppe die das Grüntee-Ergänzungsmittel einnahm zeigte einen deutlichen Anstieg des Energieverbrauchs im Vergleich zu den anderen Gruppen. Damit konnte belegt werden, dass die fettverbrennenden Eigenschaften von grünem Tee nicht durch das Koffein hervorgerufen werden.

    Die zweite Gruppe die das Koffein erhalten hat zeigte tatsächlich keine Steigerung des Energieverbrauchs. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass der grüne Tee die Fettoxidation so weit fördert, dass diese mit dem Koffeingehalt nicht erklärt werden kann. Das bedeutet, dass das Koffein im grünen Tee nicht für die gesteigerte Fettverbrennung ist.

    Weitere Studien zum Thema

    Grüner Tee kann aber noch mehr. Er hilft nicht nur dabei die Fettverbrennung zu steigern, auch das Einlagern in den Fettzellen, wird offenbar gehindert. Eine weitere Studie wurde zur Wirkung EGCG-Gehalts durchgeführt. Das EGCG ist in Grüntee-Ergänzungsmitteln enthalten. Dabei konnten die Forscher beobachten, dass die Fettansammlung in Adipozyten und in Fettzellen effektiv vermindert wurde. Und auch bei Mäusen konnten diese Ergebnisse beobachten werden.

    Dazu wurde eine Studie an der Penn State University durchgeführt, bei der Mäusen ein fettreiches Futter verabreicht wurde, welches mit EGCG angereichert war. Diese Mäuse nahmen langsamer zu als Mäuse die dasselbe Futter bekamen, welches jedoch nicht mit EGCG angereichert war. Das ist ein Hinweis darauf, dass EGCG bei der Gewichtsreduzierung helfen kann. Unabhängig von anderen Aktivitäten und Effekten.

    Quelle: http://www.muensterschezeitung.de/Leben-und-Erleben/Ratgeber/Gesundheit/2006397-Gesundheit-Studie-belegt-gruener-Tee-unterstuetzt-die-Fettverbrennung

     

  • EGCG In Green Tea Reduces Weight Gain, Type 2 Diabetes

    Green tea has been used for thousands of years as medicine due to its health benefits. The light green liquid is loaded with antioxidants and nutrients that help improve our wellbeing. Now, a study published in The FASEB Journal suggests a compound in green tea can combat the negative health effects of a Western Diet, including weight gain, type 2 diabetes, and poor brain function.

    This diet, also dubbed the „American“ diet, is defined by foods rich in red and processed meats, high in saturated fats, refined sugars, and refined carbohydrates while being low in fruits, vegetables, whole grains, seafood and poultry.

    Researchers of the College of Food Science and Engineering, Northwest A&F University, in Yangling, China, found green tea extract — epigallocatechin gallate (EGCG) — reduced the development of insulin resistance, obesity, and memory impairments in a group of mice fed a high-fat and high-fructose diet (HFFD). Gallated catchin (GC) in green tea acutely reduces blood glucose levels through its activities in the alimentary tract — part of the digestive system — while increasing the glucose level when in circulation by blocking normal glucose uptake into the tissues. In other words, this action helps prevent type 2 diabetes and obesity from developing.

    „The ancient habit of drinking green tea may be a more acceptable alternative to medicine when it comes to combatting obesity, insulin resistance, and memory impairment,“ said Xuebo Liu, author of the study, in a statement.

    To assess the effects of EGCG on consumers of a Western diet, Liu and her colleagues separated young adult mice into three groups: a group of mice fed a HFFD; a group fed both a HFFD with two grams of EGCG in every liter of drinking water; and a group fed a standard diet. The mice were then tested on a wide range of parameters, including a water maze memory test to test their cognitive and memory function in a probe trial. This is used to measure how long the mice spend in a „target quadrant“ or area of the maze where the platform used to be before the researchers removed it.

    The findings revealed the mice eating HFFD plus EGCG were less likely to gain more weight and experience insulin resistance in response to a HFFD. The supplementation of EGCG seemed to counter the effects of the Western diet. In addition, the mice who consumed EGCG performed better on the Morris water maze; the mice were repeatedly much faster at finding the escape platform; and they also took a shorter route to locate it. The researchers noted insulin function was better in the nervous system of mice fed EGCG, suggesting the compound has a neuroprotective effect on the brain, specifically the hippocampus — responsible for learning and memory.

    „Many reports, anecdotal and to some extent research-based, are now greatly strengthened by this more penetrating study,“ said Thoru Pederson, Editor-in-Chief of The FASEB Journal.

    Further study is needed to confirm if researchers can replicate these findings in human trials. However, there is scientific data that suggests green tea can ward away various health ailments, like metabolic syndrome. For example, a 2013 study found drinking green tea for eight weeks was associated with significant increases in blood antioxidant capacity and glutathione levels, which may improve the body’s antioxidant protection in those with metabolic syndrome.

    Green tea isn’t part of a normal Western diet, but starting to drink the medicinal tea influences our health for the better, as further research focuses on EGCG’s effects on our mind and body.

    Quelle: http://www.medicaldaily.com/ecgc-green-tea-reduces-weight-gain-type-2-diabetes-420787

  • Grüner Tee: Der Zauberstoff

    Ist grüner Tee eine Wunderwaffe? Krebs, Alzheimer, hoher Blutzucker oder Entzündungen: EGCG, der Wirkstoff in Grüntee, gilt als Zaubermittel gegen viele Leiden. Noch ist der positive Nutzen nicht bewiesen – doch erste Ergebnisse sind vielversprechend.

    GunPowder, Temple of Heaven, Morgentau, Gyokuro – für viele Grünteefans ein Muss. Die Sorten sorgen nicht nur für einen Hauch belebender Exotik in der Teetasse. Grüner Tee, so das jahrtausendealte Image des traditionellen Getränks, kann allerlei Leiden heilen. Alzheimer, Multiple Sklerose, Darm- und Prostatakrebs oder Diabetes sind nur einige der Krankheiten, bei denen Grüntee hilfreich sein soll – sogar beim Abnehmen soll der Sud helfen.

    Doch kaum eines der Heilsversprechen ist durch wissenschaftliche Daten klinischer Studien bisher hinreichend belegt. Immerhin: Grüner Tee ist bei Medizinern ein beliebtes Forschungsobjekt.

    Ein aktuelles Mäuse-Experiment etwa lässt aufhorchen, denn das Ergebnis von US-Forschern legt nahe: Weniger als zwei Tassen grüner Tee – zum Essen getrunken – könnten genügen, um den Blutzuckeranstieg nach einer stärkehaltigen Mahlzeit (also reich an Nudeln, Kartoffeln oder Getreide) zu halbieren. Zuständig für diese Wirkung ist eine Substanz namens Epigallocatechingallat, kurz EGCG, welche die Stärkespaltung hemmt. Auf diese Weise erhöht sich der Blutzucker nach dem Essen langsamer. Insbesondere für die Gefäßgesundheit wäre der Effekt von Vorteil.

    Für viele Forscher ist EGCG geradezu ein Zauberstoff, auf dem viele positive Wirkungen dieser Art beruhen. Auch Werner Hunstein, einst überzeugter Schulmediziner und Gegner alternativer Medizin sowie Facharzt für Blutkrankheiten, ließ sich von der Wirkung von EGCG überzeugen: Seit 2001 litt der damals 72-Jährige an einer seltenen leukämieähnlichen Blutkrankheit, einer speziellen Form der sogenannten Amyloidose. Bei dieser Erkrankung bilden sich zwischen den Zellen unlösliche Eiweißklumpen in Form kleiner Fasern, Amyloidfibrillen genannt. Diese lagern sich in wichtigen Organen ab, wodurch deren Funktion zunehmend gestört wird.

    Zwei Liter Grüntee täglich

    Bei Hunstein waren Herz und Nieren besonders stark betroffen. 2005 hatte er den Tod vor Augen. Die bei dieser Krankheit übliche Chemotherapie war für ihn die Hölle, und der erhoffte therapeutische Durchbruch blieb aus. Zufälligerweise hörte er von einem Vortrag des Molekularbiologen Erich Wanker vom Max-Delbrück-Zentrum in Berlin. Das Thema: Die Wirkung von EGCG aus Grüntee auf Amyloidfibrillen. Ein ehemaliger Mitarbeiter Hunsteins hatte den Vortrag gehört und legte ihm anschließend nahe, viel grünen Tee zu trinken.

    Wankers wissenschaftliche Daten weckten einen Hoffnungsschimmer bei Hunstein, und so ließ er sich auf einen Selbstversuch ein. Fortan trank er täglich bis zu zwei Liter grünen Tee. Mit der Zeit verbesserte sich sein Zustand derart, dass er 2007 schließlich einen Artikel zu seinem Selbstversuch im renommierten Medizinjournal „Blood“ veröffentlichte. Darin forderte er mehr wissenschaftliche Studien zu EGCG, um diesen Einzelerfolg auch wissenschaftlich bestätigen zu können.

    Hunstein starb Anfang dieses Jahres im Alter von 83 Jahren und war bis zuletzt davon überzeugt, dass der Wirkstoff im grünen Tee bei einer ganzen Reihe von Erkrankungen helfen könnte. Positive Erfahrungsberichte vieler anderer Menschen hatten ihn zusätzlich bestärkt.

    Ergebnisse der Grundlagenforschung sind vielversprechend

    Während die Forschung zu EGCG in vielen Bereichen noch am Anfang steht, liegen nach einer Studie in Heidelberg schon erste Ergebnisse vor. Untersucht wurden 19 schwerkranke Patienten, die an einer Amyloidose des Herzens leiden. Einen allzu großen Effekt konnten die Forscher aber bisher nicht beobachten – die Verdickungen an der Herzscheidewand der Patienten nahmen um zehn Prozent ab. „Wir hatten uns mehr Erfolg erhofft, möglicherweise ist die EGCG-Konzentration zu gering“, sagt der Heidelberger Kardiologe Arnt Kristen. Die Teilnehmer hatten täglich etwa 500 Milligramm Grüntee-Extrakt geschluckt, also etwas weniger als Hunstein täglich zu sich nahm. „Zumindest trat aber keine Verschlechterung der Amyloidose auf. Das ist auch schon ein Erfolg.“

    Möglicherweise spielen auch andere Faktoren eine Rolle, die bisher nicht berücksichtigt wurden. Zahlreiche Arbeiten aus der Grundlagenforschung, also vor allem in Experimenten mit Zellkulturen, haben in den vergangenen Jahren ermutigende Ergebnisse zum Grüntee-Extrakt geliefert. So haben Forscher vor ein paar Jahren etwa Hinweise darauf entdeckt, dass EGCG entzündungshemmend wirkt und ein fehlgeleitetes Immunsystem drosseln könnte. Außerdem schützt es Nervenzellen vor schädlichen Einflüssen des Immunsystems und vor hochaggressiven Sauerstoffverbindungen. Auch im Hinblick auf Krebs könnte Grüntee-Extrakt positiv sein: EGCG scheint Schäden an der Erbsubstanz zu verhindern und die Bildung von Blutgefäßen zu hemmen. Dieser als Angiogenese bezeichnete Vorgang ist für das Tumorwachstum wichtig.

    „Derzeit ist aber noch nicht klar, ob das EGCG allein wirksam ist, oder möglicherweise Wechselwirkungen mit den vielen anderen Inhaltsstoffen des Grüntees vorliegen“, sagt der Neurologe Friedemann Paul vom Exzellenzcluster NeuroCure der Universitätsmedizin Berlin. Als Allheilmittel sollte man grünen Tee und den Wirkstoff EGCG also ohne weiteres nicht sehen. So müssen beispielsweise klinische Studien noch zeigen, inwieweit Grüntee-Extrakt in ausreichender Menge durch die Blut-Hirn-Schranke gelangen kann, um zum Beispiel bei Alzheimer auch im menschlichen Gehirn zu wirken.

    Quelle: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/gruener-tee-wie-der-wirkstoff-ecgc-die-gesundheit-foerdert-a-869518.html

  • Grüner Tee schützt offenbar die Sehkraft

    Der klassische Ausspruch „abwarten und Tee trinken“ ist nicht nur passend, wenn es um die Stressbewältigung geht. Forscher haben herausgefunden, dass der Genuss von grünem Tee einen positiven Einfluss auf den Sehnerv hat. Wer täglich eine Tasse davon trinkt, kann das persönliche Risiko auf ein Glaukom (Grüner Star) messbar senken.

    Mit gesundem Lebensstil das Risiko für ein Glaukom reduzieren

    Der Augenarzt spricht von einem Glaukom, wenn der Sehnerv im Auge durch einen dauerhaft erhöhten Innendruck verletzt wurde. Diese Vorgang geschieht schleichend, sodass viele Betroffene über Jahre ohne ihr Wissen mit einem erhöhten Augeninnendruck durch den Alltag gehen. Schmerzen und Sehminderungen treten erst in einem fortgeschrittenem Stadium auf.

    Bei einer Vorsorgeuntersuchung kann abgeklärt werden, ob ein individuelles Risiko auf Grünen Star besteht, doch am besten es es, wenn durch einen gesunden Lebensstil die Gefahr an sich klein gehalten wird.

    Zum gesunden Lebensstil gehört in diesem Zusammenhang offenbar grüner Tee, wie eine US-Studie nun mitteilte. Die Forscher hatten mit 1.678 Menschen zusammengearbeitet, die zwischen 2005 und 2006 im Rahmen der „National Health and Nutrition Examination Survey“-Studie genaue Angaben zu ihren Lebensumständen gemacht hatten. Für die Erhebung der gesundheitlichen Verfassung war bei jedem ein Test auf Grünen Star durchgeführt worden.

    Grüntee gegen Grünen Star

    Bei fünf Prozent fiel die Diagnose positiv aus. Verglich man diese Teilgruppe nun mit den übrigen Probanden und achtete besonders auf die Ernährung, stach der tägliche Genuss von Grünem Tee hervor. Wer jeden Tag eine heiße Tasse davon zu sich nahm, konnte das individuelle Risiko auf ein Glaukom um 74 Prozent senken. Teesorten ohne Koffein hatten hingegen überhaupt keine Auswirkung und schützten den Sehnerv nicht.

    Allerdings zeigte die Studie auch, dass der Genuss von kaltem Tee mit Koffein und das Trinken von Kaffee keine Schutzwirkung zeigt. Es kann also nicht allein das Koffein sein, das vor Grünem Star schützt. Weitere Nachforschungen sind daher bereits geplant.

    Quelle: http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Getraenke/Gruener_Tee/News/115598.php

  • Vorteile des Grünen Tees für den Sport

    In der von Zeitmangel geprägten Welt, in der wir leben, will jeder das Maximum aus seinem Training herausholen. Mit diesen Tatsachen im Hinterkopf hat Business Insider den 27-jährigen Personal Trainer Max Lowery, den Mann hinter dem „Zwei Mahlzeiten am Tag“-Diätplan, zu seinen Gewohnheiten vor und nach dem Work-out befragt, mit denen er es schafft, das Maximum aus jeder Trainingseinheit herauszuholen.

    Er hatte zuvor berichtet, dass er noch nie einen Proteinshake zu sich genommen hätte. Es gibt jedoch eine Routine, die er vor jedem Training wiederholt.

    Training nach Koffeinaufnahme

    Lowery, ein ehemaliger professioneller Sprinter, erklärte Business Insider, dass das so ziemlich einzige Mal, dass er Koffein zu sich nimmt, vor dem Training sei. Er trainiert also stets unter dem Einfluss von Koffein.

    Da er nicht zu den Kaffeetrinkern gehört, nimmt er einen starken grünen Tee oder Grüntee-Extrakt genau 30 Minuten vor seinem Training zu sich. Er sagt aber, dass mit einem schwarzen Kaffee die gleiche Wirkung erzielt werden könnte.

    Es wurden bereits diverse Studien zu den Auswirkungen und Vorzügen von Koffein auf das Training durchgeführt. Wenn auch angemerkt werden sollte, dass ein Großteil der von Business Insider berücksichtigten Forschungen in diesem Feld lediglich mit relativ kleinen Probandengruppen durchgeführt wurden.

    Ein Zusammenschluss aus australischen Ärzten veröffentlichte im „Journal of Applied Physiology“ eine Studie zu eben diesem Thema. An ihr nahmen 14 in ihrer Freizeit aktive Probanden teil und die Studie bestand aus einem Experiment in Ruhe, einem Trainingsexperiment unter Einsatz eines Placebos sowie einem Trainingsdurchlauf unter Koffeineinfluss. Letzteres führte dabei zu einer signifikanten Verbesserung der Ausdauer sowie der Fettverbrennung.

    Die unter Koffeineinfluss durchgeführte Trainingseinheit führte dabei zu einem größeren Energiedefizit. Sie hatte ebenso zur Folge, dass das Training als „weniger schwierig und angenehmer“ empfunden wurde.

    Die Vorteile des Grünen Tees

    Lowery ist besonders von den Vorteilen des Grünen Tees vor einem Work-out überzeugt. Er sagte: „Als ich noch Sprinter war, habe ich während meiner Wettkämpfe den gesamten Tag über Grüntee zu mir genommen.“ „Studien haben gezeigt, dass Grüner Tee die Fettverbrennungsrate während des Trainings steigern kann. Er unterstützt dabei, das Enzym zu hemmen, das in unseren Körpern maßgeblich zum Abbau des fettverbrennenden Hormons Noradrenalin dient.“

    Ewa Jówko kam in ihrem Kapitel „Katchine des Grünen Tees und sportliche Leistung”, das im von Manfred Lamprecht herausgegebenen Buch „Antioxidantien im Sport“ erschien, zu dem Fazit, dass die Aufnahme der Katechine des Grünen Tees – dem Hauptbestandteil des Extraktes – zu erhöhter Fettverbrennung und Energiebereitstellung führt — und das besonders, wenn er mit Koffein kombiniert wird.

    Sie schrieb, dass „diese Auswirkungen bei physisch aktiven sowie inaktiven Personen während einer Trainingseinheit gleichermaßen festgestellt“ wurden. Es könnte sich also lohnen, vor dem nächsten Fitnessstudiobesuch den Wasserkocher einzuschalten.

    Quelle: http://www.businessinsider.de/koffein-vor-dem-training-2017-12

  • Neue Studie zeigt: Grüner Tee hilft gegen Akne

    Grüner Tee enthält viele Antioxidantien, die Entzündungen hemmen und hormonelle Aktivitäten regulieren können. Eine neue Studie belegt nun, dass der regelmässige Konsum von grünem Tee auch das Hautbild erwachsener Frauen verbessern kann.

    Was ist Akne?

    Akne ist eine weitverbreitete Hauterkrankung, für die häufig hormonelle Abläufe im Körper verantwortlich sind, die die Talgproduktion sowie die Verstopfung der Poren provozieren, wodurch schliesslich unschöne Pickel und fettige Haut entstehen. Verschiedene Faktoren führen zu unreiner Haut und Akne. Es gibt verschiedene Formen von Akne und an der Entstehung von Akne sind mehrere Faktoren beteiligt. Eine hormonelle Umstellung ist oft Ursache von Akne.

    Akne: Was kann man dagegen tun?

    Für eine Studie haben Forscher der National Yang-Ming University in Taiwan 80 Frauen zwischen 25 und 45 mit mittelschwerer bis schwerer Akne ausgewählt. Die eine Hälfte der Frauen trank vier Wochen lang einen entkoffeinierten Extrakt aus grünem Tee, der einer Tasse täglich entsprach. Die andere Hälfte bekam ein Placebo.

    Grüner Tee als Mittel gegen Akne

    Nach Ablauf der vier Wochen zeigte sich, dass die Frauen, die den grünen Tee konsumiert hatten, in den kritischen Bereichen wie Nase und Kinn wesentlich weniger Akne aufwiesen. Dafür soll das im Grüntee enthaltende Antioxidans EGCG (Epigallocatechingallat) verantwortlich sein, das für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt ist. Interessanterweise wies die Gruppe der Frauen, die den Grüntee-Extrakt zu sich nahm, auch sehr viel geringere Cholesterinwerte auf.

    Grüner Tee wird schon seit vielen Jahrhunderten in der chinesischen Medizin eingesetzt. Er soll bei Kopfschmerzen und Depressionen helfen. Ausserdem ist er reich an Vitamin B, Folsäure, Mangan, Kalium, Koffein und anderen Antioxidantien und wird oftmals auch von Menschen getrunken, die abnehmen und ihren Cholesterinspiegel reduzieren wollen.

    Quelle:  Blick Schweiz

    https://www.blick.ch/life/gesundheit/medizin/neue-studie-zeigt-gruener-tee-hilft-gegen-akne-id5049984.html

  • Können grüner Tee und EGCG Alzheimer verhindern?

    Grüner Tee gilt als Superfood mit vielen heilenden Eigenschaften . So ist es nicht verwunderlich, dass grüner Tee mit seinen antioxidativen Faktoren auch mit der Prävention von Alzheimer in Verbindung gebracht wird. Neue Forschungen haben ergeben, dass es mehr Schutz bietet als ursprünglich angenommen.

    Grüner Tee ist reich an Antioxidantien, die schädliche freie Radikale bekämpfen. Nach einigen Schätzungen können die im grünen Tee gefundenen Antioxidantien 20 mal stärker sein als Vitamin E, das nachgewiesenermaßen die Gehirnfunktionen gesundheitlich unterstützt. Aber neue Forschungen zeigen, dass grüner Tee noch mehr aufzuweisen hat als nur eine geballte Power an Antioxidantien.

    Nach einer neuen wissenschaftlichen Studie an der McMaster University in Hamilton, Kanada veröffentlichte das „Journal of the American Chemical Society“, dass Epigallocatechingallat (EGCG) einen weiteren gesundheitlichen Nutzen hat: Es verhindert die Bildung von Beta-Amyloid-Plaques, die mit Alzheimer in Verbindung gebracht werden. Beta-Amyloid-Plaques sind seit langem als kausale Faktoren bei Alzheimer bekannt.

    Die Suche nach Wegen, um die Bildung schädlicher Plaques zu stoppen, war das Ziel vieler Forscher. Beta-Amyloid-Plaques unterbrechen die Kommunikation zwischen Gehirn- und Nervenzellen, was zu Gedächtnisverlust und Demenz führt, die die typischen Anzeichen der Alzheimer-Krankheit sind.

    EGCG als effektiver Schutz der gesunden Zellen

    Diese neue Studie fand heraus, dass EGCG in grünem Tee effektiv verhindert, dass Plaques gesunde Zellen schädigen können. Während der genaue Mechanismus wie EGCG diesen Schutz erreicht, noch nicht vollständig geklärt ist, ist diese Entdeckung für eine gesunde Gehirnfunktion und Alzheimer jedoch sehr bedeutsam.

    Diese bahnbrechende Studie bietet Hoffnung für die weltweit 50 Millionen Menschen, die an der Alzheimer-Krankheit leiden, da EGCG das Fortschreiten der Plaque und damit auch der Krankheit verlangsamen kann. Es ist auch eine Unterstützung für jeden, der versucht, diese Krankheit zu verhindern.

    Regelmäßige Einnahme reduziert kognitiven Verfall um die Hälfte

    Andere Forschungen im „American Journal of Medicine“ haben ergeben, dass regelmäßiger Teegenuss das Risiko eines kognitiven Verfalls um die Hälfte reduzieren kann. Da die Forschung noch ziemlich in den Kinderschuhen steckt ist nicht klar, wie viel grüner Tee oder EGCG benötigt wird, um die gesundheitlichen Effekte zu erreichen.

    Die meisten Experten sind sich einig, dass ein paar Tassen grüner Tee täglich bei der Gesundheit des Gehirns hilfreich sein können. Frühere Forschungsergebnisse, die im „American Journal of Epidemiology“ veröffentlicht wurden, fanden heraus, dass Menschen, die zwei oder mehr Tassen Tee pro Tag tranken, seltener an Parkinson erkrankten.

    Quelle: http://www.care2.com/greenliving/can-green-tea-prevent-alzheimers-disease.html

     

     

     

  • Wirkstoff aus grünem Tee könnte bei Endometriose und Myomen helfen
    Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG), der Hauptwirkstoff des grünen Tees, könnte eine nebenwirkungsarme Möglichkeit sein, Endometriose und Myome zu bekämpfen. Verschiedene Studien haben bereits Hinweise auf die Wirksamkeit geliefert.

     

    Dem Extrakt des grünen Tees werden viele gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt

    Endometriose und Myome (Uterus myomatosus) sind die häufigsten gutartigen Erkrankungen der Frau. Myome sind Wucherungen, die in der Muskelschicht der Gebärmutter auftreten. Meist verursachen sie keine Beschwerden und werden zufällig entdeckt, doch manchmal können sie zu Blutungsstörungen oder Schmerzen führen. Die Endometriose ist eine gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut, bei der sich die Zellen aus der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle ansiedeln. Dies führt bei vielen Betroffenen zu starken Menstruationsbeschwerden und kann auch Unfruchtbarkeit zur Folge haben. In schweren Fällen können bei beiden Erkrankungen Operationen notwendig sein oder Medikamente zum Einsatz kommen. Einen nebenwirkungsärmeren Therapieansatz stellt möglicherweise der Einsatz von Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG) dar, des Hauptwirkstoffs des grünen Tees.

    EGCG konnte Größe der Myome reduzieren

    In Experimenten mit Hamstern und Mäusen wurde bereits gezeigt, dass EGCG die Entwicklung einer experimentellen Endometriose zurückdrängen konnte. Auch in humanen Zellkulturen konnte die Vermehrung der Zellen signifikant reduziert werden. Klinische Studien am Menschen liegen allerdings noch nicht vor. Anders bei den Myomen: Hier konnte eine randomisierte Studie mit 33 Frauen zeigen, dass eine Gabe von 800 mg Grüntee-Extrakt über vier Monate zu einem signifikanten Rückgang der Wucherungen führte. Auch Symptome wie Schmerzen oder erhöhter Blutverlust konnten durch das EGCG deutlich reduziert werden.

    Um die Ergebnisse zu bestätigen, sind jedoch noch weitere Studien notwendig. Die Wirkung von EGCG wird mittlerweile vielfach untersucht. So werden dem Stoff unter anderem antioxidative, entzündungshemmende sowie metastasierungshemmende Wirkungen zugeschrieben.

    Grüner Tee bei verschiedenen Krankheiten sinnvoll?

    Aus diesen Gründen werden dem Extrakt des grünen Tees mittlerweile positive Wirkungen auf verschiedene Erkrankungen nachgesagt. So wird er bei Bluthochdruck empfohlen, bei Multipler Sklerose, und sogar bei Morbus Alzheimer soll er positive Effekte haben. Allerdings sollte man die Hoffnungen zurzeit noch nicht zu hoch ansetzen, denn noch fehlen wirkliche Beweise für die Wirkkraft des EGCGs. Und allein mit dem Genuss von grünem Tee wird man die erforderlichen therapeutischen Wirkspiegel wahrscheinlich sowieso nicht erreichen. Höherdosiertes EGCG kann man allerdings in freiverkäuflichen Kapseln erwerben.

     

    Gesundheitsstadt Berlin
    10.01.2017
    https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wirkstoff-aus-gruenem-tee-koennte-bei-endometriose-und-myomen-helfen-7873/

     

  • Der „Heilige Gral“ im Tee

    Ist Tee wirklich gesund? Jedenfalls ist er kein Medikament. Teeblätter enthalten aber den Wirkstoff EGCG, der unter anderem gegen Gefäßerkrankungen sowie Alzheimer und Parkinson eingesetzt wird.

    Tee regt an, aber nicht auf, sagt man so schön. Allein deswegen muss das aromatische Getränk doch einfach der Gesundheit zuträglich sein! Entsprechend riesig ist das Angebot in den Regalen der Drogerien und Apotheken.

    Aber Vorsicht: Nicht alles, worüber man heißes Wasser gießt, gilt als Tee. Kräuter- und Früchtetees etwa werden laut Gesetz als „teeähnliche Erzeugnisse“ definiert.

    Nur wenn die Blätter vom Teestrauch Camellia sinensis stammen, handelt es sich wirklich um Tee, egal ob Schwarz oder Grün.

    Tee verbreitet Gemütlichkeit und hilft bei der Bewältigung von Stresssituationen. Das Getränk ist ungezuckert zudem kalorienfrei. Teetrinkern wird gemeinhin ein gesünderer Lebensstil nachgesagt. Ob Tee aber Krankheiten entgegenwirkt, das wird weltweit erforscht.

    Das Problem ist die Dosis

    „Die Beweislage ist schwierig“, so Dr. Mario Lorenz, Molekularbiologe am Kardiologischen Forschungslabor der Berliner Charité. Hier wurde gerade erneut eine Studie abgeschlossen, deren Ergebnisse in einigen Wochen verkündet werden.

    Schlagzeilen wie „Medikament gegen Krebs gefunden“ steht Lorenz sehr skeptisch gegenüber. „Schon deshalb, weil Tee wie alle anderen Substanzen vom Unterschied zwischen Zellexperiment, Tierexperiment und Humanstudien betroffen ist.“

    So würden bei Zell- und Tierversuchen hohe Dosen an Tee- und Teeinhaltsstoffen verabreicht. „Beim Menschen wird die Sachlage wesentlich komplexer“, sagt Lorenz. „Die Dosen, die man beim Tierversuch erfolgreich verwendet, erreicht man in der Regel im Blut oder im Plasma nicht.“

    Optimistischer als bei Krebs zeigt sich Lorenz im neurologischen Bereich. Pathologische Vergrößerungen des Herzens konnte man mit Grüne-Tee-Kapseln bekämpfen. Überhaupt sei ein Trend erkennbar, mit Kapseln, also mit konzentrierten Stoffen, zu arbeiten: „Weil man so viele Liter, die nötig wären, gar nicht trinken kann.“

    Der „Heilige Gral“ im Tee

    Der Stoff, dem der Tee auch seinen bitteren Geschmack verdankt, heißt Epigallocatechingallat, kurz EGCG. Für Lorenz ist EGCG der „Heilige Gral“, sprich der wirksamste Stoff im Tee.

    Hoffnung in die Wirkung setzt der Forscher bei MS (Multiple Sklerose), mehr noch bei Alzheimer und Parkinson. „Hier spielen Proteinverklumpungen eine große Rolle. Wenn man ihnen im Reagenzglas EGCG zusetzt, wird die Neubildung der Verklumpungen verhindert, bereits gebildete schädliche Fibrillen werden sogar wieder aufgelöst.“

    Im Bereich Herz-Kreislauf ließe sich mittlerweile sagen, dass Tee die Elastizität der Gefäße verbessere sowie das LDL, das „böse Cholesterin“, im Blut mindere. Langfristig senke das Koffein im Tee außerdem den Blutdruck.

    Stoffwechsel, Gewichtsreduktion und Anwendungen für die Haut seien weitere Felder, auf denen seit einigen Jahren Humanstudien durchgeführt würden.

    Zuviel Tee birgt einige Risiken

    Generell gilt: Tee ist kein Medikament. „Es kann vielleicht, etwa in der Krebstherapie, Medikamente unterstützen.“ Beim Teegenuss gibt es sogar einige Risiken. Bei Schwangeren etwa, weil Tee Eisen entzieht. Und: „Wer Probleme mit der Leber hat, sollte ebenfalls nicht allzu viel Tee trinken“, meint Mario Lorenz.

     

    Welt.de vom 26.04.2017
    https://www.welt.de/sonderthemen/tee/article164022561/Wie-Tee-dem-boesen-Cholesterin-entgegenwirken-kann.html

     

  • Grüner Tee gegen Multiple Sklerose

    Grüner Tee könnte eine neue Therapieoption für Patienten mit Multipler Sklerose liefern. Das EGCG bremst offensichtlich den chronischen Entzündung-sprozess im zentralen Nervensystem, der für die Erkrankung typisch ist.

    Verantwortlich für die erhofften positiven Effekte des grünen Tees ist die Substanz Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG), ein Naturstoff aus der Gruppe der so genannten Flavanoide. Er ist in geringerer Menge auch in schwarzem Tee enthalten. EGCG kann offensichtlich sowohl ein fehlgeleitetes Immunsystem drosseln als auch die Nervenzellen vor schädlichen Einflüssen des Immunsystems schützen. Das fanden Wissenschaftler um Professor Frauke Zipp vom Institut für Neuroimmunologie der Charité in Berlin jetzt heraus. Sie überprüften die Wirksamkeit der Substanz im Tierversuch und in Kulturen von menschlichen Immun- und Nervenzellen. „Wir haben mit EGCG erstmals eine Substanz gefunden, die oral verabreicht über unabhängige immunmodulatorische und nervenzellschützende Eigenschaften verfügt”, erklärt Dr. Orhan Aktas, der die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Timour Prozorovski durchführte. „Somit scheint EGCG die zerstörerischen Krankheitsprozesse der Multiplen Sklerose von zwei Seiten anzugreifen. Darüber hinaus hat die Substanz den Vorteil, dass sie wahrscheinlich kaum Nebenwirkungen verursacht.“

    Studien am Patienten geplant

    Aktas, Prozorovski und ihre Kollegen wiesen nach, dass EGCG in das Wachstum aktivierter Immunzellen, der so genannten T-Lymphozyten, eingreift und die Expansion dieser Zellen hemmt. Gleichzeitig kann EGCG die Nervenzellen vor verschiedenen schädlichen Substanzen schützen, die das Immunsystem freisetzt. „Die Ergebnisse sind viel versprechend, zumal die Therapieerfolge mit den bisher bekannten Behandlungsmöglichkeiten vergleichsweise bescheiden ausfallen. Unsere Versuche haben gezeigt, dass EGCG auch bei bereits erkrankten Tieren wirkt. Dies entspricht der Behandlungssituation bei Patienten, die sich nach dem ersten Schub einer Multiplen Sklerose bei ihrem Arzt vorstellen“, erläutert Aktas. Als nächstes planen die Wissenschaftler Studien, die untersuchen sollen, ob eine Behandlung mit EGCG bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose wirksam und sicher ist. „Wenn diese Studien positiv ausfallen, steht mit EGCG vielleicht bald eine neue Therapie für Patienten mit Multipler Sklerose zur Verfügung“, hofft Aktas.

    Abwehrsystem attackiert Nervenzellen

    Die Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Nervensystems, die meist im frühen Erwachsenenalter beginnt und ganz unterschiedlich verlaufen kann. Wissenschaftler gehen von einer fehlgeleiteten Immunreaktion aus, bei der das Abwehrsystem die eigenen Nervenzellen attackiert. Die Beschwerden sind vielfältig und können schubförmig auftreten. Häufig leiden die Betroffenen unter Sehstörungen, Sensibilitätsstörungen sowie Sprach- und Gleichgewichtsstörungen. Im weiteren Verlauf können außerdem Lähmungen von Armen und Beinen sowie Störungen der Blasenfunktion auftreten.

     

    Bundesministerium für Bildung und Forschung, Stand 16.12.2013
    http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/1053.php

  • Green Tea May Prevent Alzheimer’s Disease, Say Four New Studies

    Could something as simple as drinking green tea protect you from developing Alzheimer’s? A host of new studies have looked at various aspects of how green tea affects the brain, and concluded yes.

    Writing in the University of Michigan’s NeuroHealth blog last week, prominent neurologist Henry L. Paulson, MD describes the powerful properties of EGCG (official name: epigallocatechin-3-gallate), a flavonoid in green tea. EGCG, Paulson says, appears to protect the brain from the accumulation of amyloid plaques that scientists believe cause the brain deterioration associated with Alzheimer’s Disease. Paulson describes new research published in the Proceedings of the National Academy of Sciences by Chinese scientist Mi Hee Lim and her team that shows EGCG binds to beta-amyloid, the protein that forms into amyloid plaques, and changes it to prevent that from happening.

    In a closely timed and related study published in the Journal of Biological Chemistry, A team of British researchers at the University of Leeds added green tea extract and resveratrol, an extract from red wine (See my recent reporting on resveratrol and weight loss here), to balls of amyloid protein and found that the bioflavonoids prevented the plaques from sticking to nerve cells. All of this research, and more, is described in the June 2013 issue of the Tufts University Health & Nutrition Letter, which appeared in my in-box recently. In a fascinating article titled Green Tea Protects Brain Cells, the editors describe four new studies showing that “green tea may someday be a potent weapon in the fight against Alzheimer’s disease and other forms of dementia.”

    To my mind, the most interesting study of those described was published last August in the European Journal of Clinical Nutrition. Unlike most of the current crop of green tea studies, this one was done in humans, albeit just 12 of them. (And it was double blinded and placebo-controlled.) Most importantly, it’s the first study to use MRI technology to actually look at people’s brains to see the effect EGCG might have. Participants were given a beverage to drink after which they performed a memory-stimulating task while researchers monitored their brain function. Two different doses of green tea were tested against a placebo drink that contained no green tea. In those who had received green tea extract, the researchers observed increased activity in the dorsolateral prefontal cortex, which is an area of the brain responsible for processing working memory. They also noted a dose-response, meaning there was an even greater increase in brain activity at the higher dosage of green tea, which backs up the cause and effect relationship.

    When it comes to green tea, there really isn’t much of a downside to argue about. No one has ever shown green tea to be harmful to health, and studies have also shown it to be protective against breast cancer and possibly other conditions such as Parkinson’s. I’m guessing the researchers who performed these studies are pouring themselves cups of green tea right now, and I’m about to do the same.

     

    Forbes Magazine, 30.06.2013
    http://www.forbes.com/sites/melaniehaiken/2013/06/30/green-tea-may-prevent-alzheimers-say-four-new-studies/

  • Wie grüner Tee das Krebswachstum hemmt

    Andockstelle für Antioxidans-Molekül

    Aus Tierversuchen weiß man, dass Aufgüsse von grünem Tee in einer ganzen Reihe von Organen die Krebsentstehung hemmen. Dieser Effekt wird vor allem auf die in den Blättern enthaltenen Polyphenole, besonders auf das Polyphenol EGCG zurückgeführt, das ein starkes Antioxidans ist. Nun haben Forscher der Kyushu University in Fukuoka in Japan entdeckt, wie EGCG diese Wirkung entfaltet: Das Polyphenol bindet an den sogenannten Laminin-Rezeptor auf der Oberfläche von Krebszellen und löst so im Zellinneren eine Kette von wachstumshemmenden Reaktionen aus. Bereits eine EGCG-Konzentration, wie sie im menschlichen Körper nach dem Genuss von zwei bis drei Tassen grünem Tee erreicht ist, genügte, um das Wachstum von Lungenkrebszellen um den Faktor 100 zu drosseln. Erst im vergangenen Sommer hatten Forscher aus Pennsylvania gezeigt, dass bestimmte Krebszellen übermässig Laminin-Rezeptoren produzieren. Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Tumorinvasion und der Metastasenbildung. Die Bindung von EGCG an den Laminin-Rezeptor ist aber nicht nur für die Krebsforschung interessant: Auch BSE-Prionen docken an diesen Rezeptortyp an.

    Quelle: Nature Structural and Molecular Biology, Online- Publikation vom 14. März 2004 (doi:10.038/nsmb743).

     

    Neue Zürcher Zeitung, 24. März 2013
    http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/article9HIOJ-1.232120

  • Grüner Tee: Der Zauberstoff

    Ist grüner Tee eine Wunderwaffe? Krebs, Alzheimer, hoher Blutzucker oder Entzündungen: EGCG, der Wirkstoff in Grüntee, gilt als Zaubermittel gegen viele Leiden.

    GunPowder, Temple of Heaven, Morgentau, Gyokuro – für viele Grünteefans ein Muss. Die Sorten sorgen nicht nur für einen Hauch belebender Exotik in der Teetasse. Grüner Tee, so das jahrtausendealte Image des traditionellen Getränks, kann allerlei Leiden heilen. Alzheimer, Multiple Sklerose, Darm- und Prostatakrebs oder Diabetes sind nur einige der Krankheiten, bei denen Grüntee hilfreich sein soll – sogar beim Abnehmen soll der Sud helfen.

    Ein aktuelles Mäuse-Experiment etwa lässt aufhorchen, denn das Ergebnis von US-Forschern legt nahe: Weniger als zwei Tassen grüner Tee – zum Essen getrunken – könnten genügen, um den Blutzuckeranstieg nach einer stärkehaltigen Mahlzeit (also reich an Nudeln, Kartoffeln oder Getreide) zu halbieren. Zuständig für diese Wirkung ist eine Substanz namens Epigallocatechingallat, kurz EGCG, welche die Stärkespaltung hemmt. Auf diese Weise erhöht sich der Blutzucker nach dem Essen langsamer. Insbesondere für die Gefäßgesundheit wäre der Effekt von Vorteil.

    Für viele Forscher ist EGCG geradezu ein Zauberstoff, auf dem viele positive Wirkungen dieser Art beruhen. Auch Werner Hunstein, einst überzeugter Schulmediziner und Gegner alternativer Medizin sowie Facharzt für Blutkrankheiten, ließ sich von der Wirkung von EGCG überzeugen: Seit 2001 litt der damals 72-Jährige an einer seltenen leukämieähnlichen Blutkrankheit, einer speziellen Form der sogenannten Amyloidose. Bei dieser Erkrankung bilden sich zwischen den Zellen unlösliche Eiweißklumpen in Form kleiner Fasern, Amyloidfibrillen genannt. Diese lagern sich in wichtigen Organen ab, wodurch deren Funktion zunehmend gestört wird.

    Zwei Liter Grüntee täglich

    Bei Hunstein waren Herz und Nieren besonders stark betroffen. 2005 hatte er den Tod vor Augen. Die bei dieser Krankheit übliche Chemotherapie war für ihn die Hölle, und der erhoffte therapeutische Durchbruch blieb aus. Zufälligerweise hörte er von einem Vortrag des Molekularbiologen Erich Wanker vom Max-Delbrück-Zentrum in Berlin. Das Thema: Die Wirkung von EGCG aus Grüntee auf Amyloidfibrillen. Ein ehemaliger Mitarbeiter Hunsteins hatte den Vortrag gehört und legte ihm anschließend nahe, viel grünen Tee zu trinken.

    Wankers wissenschaftliche Daten weckten einen Hoffnungsschimmer bei Hunstein, und so ließ er sich auf einen Selbstversuch ein. Fortan trank er täglich bis zu zwei Liter grünen Tee. Mit der Zeit verbesserte sich sein Zustand derart, dass er 2007 schließlich einen Artikel zu seinem Selbstversuch im renommierten Medizinjournal „Blood“ veröffentlichte. Darin forderte er mehr wissenschaftliche Studien zu EGCG, um diesen Einzelerfolg auch wissenschaftlich bestätigen zu können. Hunstein starb Anfang dieses Jahres im Alter von 83 Jahren und war bis zuletzt davon überzeugt, dass der Wirkstoff im grünen Tee bei einer ganzen Reihe von Erkrankungen helfen könnte.

    Ergebnisse der Grundlagenforschung sind vielversprechend

    Während die Forschung zu EGCG in vielen Bereichen noch am Anfang steht, liegen nach einer Studie in Heidelberg schon erste Ergebnisse vor. Untersucht wurden 19 schwerkranke Patienten, die an einer Amyloidose des Herzens leiden. Einen allzu großen Effekt konnten die Forscher aber bisher nicht beobachten – die Verdickungen an der Herzscheidewand der Patienten nahmen um zehn Prozent ab. „Wir hatten uns mehr Erfolg erhofft, möglicherweise ist die EGCG-Konzentration zu gering“, sagt der Heidelberger Kardiologe Arnt Kristen. Die Teilnehmer hatten täglich etwa 500 Milligramm Grüntee-Extrakt geschluckt, also etwas weniger als Hunstein täglich zu sich nahm. „Zumindest trat aber keine Verschlechterung der Amyloidose auf. Das ist auch schon ein Erfolg.“

    Zahlreiche Arbeiten aus der Grundlagenforschung, also vor allem in Experimenten mit Zellkulturen, haben in den vergangenen Jahren ermutigende Ergebnisse zum Grüntee-Extrakt geliefert. So haben Forscher vor ein paar Jahren etwa Hinweise darauf entdeckt, dass EGCG entzündungshemmend wirkt und ein fehlgeleitetes Immunsystem drosseln könnte. Außerdem schützt es Nervenzellen vor schädlichen Einflüssen des Immunsystems und vor hochaggressiven Sauerstoffverbindungen. Auch im Hinblick auf Krebs könnte Grüntee-Extrakt positiv sein: EGCG scheint Schäden an der Erbsubstanz zu verhindern und die Bildung von Blutgefäßen zu hemmen. Dieser als Angiogenese bezeichnete Vorgang ist für das Tumorwachstum wichtig.

    Alzheimer-Medikament in der Teekanne?

    Basierend auf Wankers Ergebnissen untersuchen Forscher der Charité Berlin derzeit etwa, ob EGCG auch im menschlichen Organismus in der Lage ist, die Bildung der krankmachenden Amyloidfibrillen bei Alzheimer und des Huntington-Proteins zu einem sehr frühen Zeitpunkt zu stoppen. Zwei weitere klinische Studien zur Wirkung von EGCG bei Multipler Sklerose (MS) laufen im klinischen Forschungszentrum des Exzellenzclusters NeuroCure.

    Auch Thomas Seufferlein vom Universitätsklinikum Ulm widmet seine Aufmerksamkeit der Wirkung von EGCG auf die Bildung von Darmpolypen, die entarten können und dann zu Darmkrebs werden. Rund 4000 Probanden lassen im Laufe von sechs Jahren ihren Darm auf Polypen inspizieren, nachdem zuvor bei ihnen Darmpolypen entfernt wurden. Was einmal kommt, wächst gerne erneut. Können täglich zwei Kapseln EGCG – was etwa sechs Tassen Grüntee entspricht – dies verhindern? Ein spezielles Mausmodell hatte entsprechende Hinweise geliefert. Sollte sich bestätigen, dass Grüntee-Extrakt das Polypenwachstum hemmt, dann könnten Patienten, die bereits einen Darmpolypen hatten, künftig vorbeugend EGCG schlucken.

    Aber erst einmal heißt es abwarten und Tee trinken – am besten Grüntee.

     

    SPIEGEL ONLINE, 07.12.2012
    http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/gruener-tee-wie-der-wirkstoff-ecgc-die-gesundheit-foerdert-a-869518.html

  • Drinking green tea may help protect against cancer of the digestive system, study says

    Green tea may help protect against cancer of the digestive system

    THE QUESTION Lab studies have indicated that components of tea could have cancer-fighting capabilities. Might this translate to fewer cases of cancer among those who regularly drink tea, especially green tea?

    THIS STUDY analyzed data on 69,310 women, middle-aged and older, who were cancer-free at the start of the study and rarely if ever smoked or drank alcohol. About 28 percent of them drank tea, mostly green tea, three or more times a week. In an 11-year span, 1,255 women developed stomach, esophageal, colorectal, liver, pancreatic or gallbladder/bile duct cancer. Regular tea drinkers were 14 percent less likely to have developed a digestive cancer than were those who never drank tea. Risk fell as tea consumption increased. Those who drank two to three cups of tea daily were 21 percent less likely to have a digestive cancer than non-tea-drinkers. Also, the longer tea-drinking had been a regular habit, the lower the women’s risk, especially for colorectal, stomach and esophageal cancers. Women who had been regular tea-drinkers for 20 years or more were 27 percent less likely to have developed a digestive cancer.

    WHO MAY BE AFFECTED? Women who drink tea. Researchers believe the polyphenol compounds in tea, which are antioxidants, are key to its possible effect on cancer. Green tea is thought to be especially beneficial.

    CAVEATS The study included only women; whether the finding applies to men remains unclear. Whether tea consumption might affect other types of cancer was not tested. Some of the data came from the women’s responses on questionnaires. All of the women lived in China; whether other aspects of their diet may have affected the results is not known.

    FIND THIS STUDY November issue of the American Journal of Clinical Nutrition.

     

    Washington Post, 12.11.2012
    http://www.washingtonpost.com/national/health-science/drinking-green-tea-may-help-protect-against-cancer-of-the-digestive-system-study-says/2012/11/12/f63e01ee-6a24-11e1-acc6-32fefc7ccd67_story.html