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  • Grüner Tee wirkt gegen Krankenhauskeime

    Grüner Tee ist gesund. Er soll gegen Herzinfarkt und Bluthochdruck wirken, das Krebsrisiko und den Cholesterinspiegel senken. Eine neue Studie setzt all dem jetzt noch die Krone auf: Forscher aus England und Deutschland haben gezeigt, dass Grüner Tee gegen multiresistente Keime hilft, die vermehrt in Krankenhäusern auftreten und vielen Menschen das Leben kosten.

    Unter dem Mikroskop sehen die Krankenhauskeime gar nicht so furchterregend aus – sie ähneln eher rosa Ohrstöpseln, nur dass sie oben und unten rund sind, leicht gebogen, mit Schuppen und Haaren. Ihr Name lautet „Pseudomonas aeruginosa“. Paul Higgins vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung kennt einige resistente Krankenhauskeime. Doch dieser habe es in sich, so der Wissenschaftler: „Das ist ein ganz, ganz gefährliches Bakterium.“

    GRÜNTEE WIRKT IN KOMBINATION MIT ANTIBIOTIKUM

    Laut Robert-Koch-Institut sind derzeit fünf Bakterienarten besonders gefährlich. Higgins und seine Kollegen wählten „Pseudomonas aeruginosa“ und konfrontierten es mit einem Bestandteil des Grünen Tees, mit „Epigallocatechin“. Dieser Wirkstoff schien geeignet, um Krankenhauskeime in Zaum zu halten. Forscher der Kölner Universität nahmen ihn daraufhin genauer unter die Lupe.

    Wie sich zeigte, kann der Grüntee-Wirkstoff allein nicht viel ausrichten. Nur in Kombination mit einem Antibiotikum schwingt er sich zu Höchstleistung auf und schafft es sogar, die gefürchteten Ohrstöpsel-förmigen Bakterien in Zaum zu halten. Higgins erklärt, wie das funktioniert: „Ein Bakterium ist wie ein Mensch mit einer Regenjacke: Es regnet und regnet, aber du bis trocken.“

    TESTS MIT MOTTENLARVEN ZEIGEN, DASS ES FUNKTIONIERT

    Nichts dringt zu den Bakterien vor, auch kein Antibiotikum, um es zu vernichten – die Regenjacke schützt es. Nun kommt der Wirkstoff des Grünen Tees ins Spiel. Er macht die Regenjacke, also die Hülle des Bakteriums, durchlässig und gibt dem Antibiotikum den Weg frei.

    Dass das funktioniert, haben die Forscher bereits an Larven einer Motte untersucht. Sie infizierten sie mit dem Bakterium und testeten dann, wie sie reagieren – zuerst auf Wasser, dann allein auf das Antibiotikum und schließlich auf die Wirkstoffkombination mit dem Grünen Tee. Das Ergebnis war eindeutig: „Mit dem Antibiotikum allein überlebten über 60 Prozent der Larven, mit dem Wasser null Prozent und mit der Kombination mit Grünem Tee 93 Prozent“, fasst Higgins zusammen.

    ZIEL SIND TABLETTEN MIT GRÜNTEE ALS WIRKSTOFF

    Die Tablette mit Grünteebestandteilen und einem Antibiotikum wird es allerdings nicht so schnell geben. Denn der Wirkstoff des Tees geht nicht über den Magen ins Blut. Er könnte als Creme auf die Haut aufgetragen werden oder mittels Spritze direkt ins Blut gelangen. Die Tablette ist aber dennoch ein Ziel, für dessen Erreichen noch mehrere Studien nötig sind.

    Quelle: https://www.mdr.de/wissen/studie-gruener-tee-wirkt-gegen-multiresistente-keime-100.html

  • Mit Grünem Tee gegen Antibiotika-Resistenzen?

    Eine gesundheitsfördernde Wirkung wird dem grünen Tee schon lange nachgesagt. Forscher entdeckten jetzt eine Substanz im grünen Tee, die das Wachstum von gefährlichen Krankenhaus-Bakterien hemmt.
    Grüner Tee schmeckt nicht nur gut, er entspannt auch, senkt den Blutdruck, regt den Stoffwechsel und Kreislauf an und unterstützt das Immunsystem. Er soll beim Abnehmen und Entgiften helfen, die Verdauung anregen und den Cholesterinspiegel senken.

    In Ostasien wird Grüner Tee seit jeher als Wundermittel gepriesen, das bei vielen Krankheiten helfen bzw. vor vielen Krankheiten schützen soll. Seit über 5000 Jahren gilt die Camilla Sinensis, deren Blätter zu dieser Teesorte verarbeitet werden, als Heilpflanze.

    Dass Grüner Tee aber im Kampf gegen Antibiotika-resistente Bakterien helfen kann, ist eine neue Erkenntnis von Forschern des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) an der Uniklinik Köln und von Wissenschaftlern der University of Surrey. Die Forscher haben ein natürliches Antioxidans im Tee entdeckt, das multiresistente Pseudomonas aeruginosa-Bakterien angreifbarer machte. Veröffentlicht wurde die Untersuchung im Journal of Medical Microbiology.

    Die Substanz im Grünen Tee heißt Epigallocatechin (EGCG) und sie konnte die Aktivität eines Antibiotikums – Aztreonam – gegen den in Krankenhäusern gefürchteten Erreger Pseudomonas aeruginosa wiederherstellen und so dessen Wachstum hemmen.
    Das P. aeruginosa kann schwere Lungeninfektionen sowie Blutvergiftungen hervorrufen und wird häufig mit Aztreonam behandelt, wenn andere Antibiotika nicht mehr helfen. Durch zunehmende Resistenzen gegenüber Aztreonam kann die Behandlung des Bakteriums aber schwierig werden.

    „Wir konnten zeigen, dass Aztreonam die Bakterienvermehrung stärker hemmte, wenn EGCG mit im Kulturmedium enthalten war“, so Prof. Harald Seifert, DZIF-Wissenschaftler an der Uniklinik Köln. Die Substanz aus dem Tee konnte demnach die Empfindlichkeit der Bakterien für das Antibiotikum wiederherstellen. Dieser synergistische Effekt wurde auch in vivo bestätigt, also am lebenden Objekt. Dafür wurden Wachsmottenlarven mit dem Antibiotikum – mal mit und mal ohne das EGCG – behandelt.

    Die toxische Wirkung von EGCG erwies sich sowohl in Versuchen mit Hautzellen als auch in den Larven als gering, was für einen möglichen klinischen Einsatz in der Zukunft entscheidend sein kann. Der Wirkmechanismus ist aber noch nicht abschließend geklärt. Eine Weiterentwicklung dieser alternativen Wirksubstanz bis hin zu klinischen Studien ist geplant.

    Schutz vor Herzkreislauferkrankungen

    2018 hatten Forscher der Universitäten Lancaster und Leeds herausgefunden, dass ein im Grünen Tee vorhandener Stoff mit Namen Epigallocatechin-3-gallat (EGCG) vor Arteriosklerose schützen kann. Arteriosklerose ist die häufigste Ursache von Herzinfarkten und Schlaganfällen. Bei einer Arteriosklerose bilden sich in den Gefäßen Ablagerungen, die den Blutfluss einschränken und das Risiko für Herzkreislauferkrankungen erhöhen.

    Zusammen mit dem Medikament Heparin kann EGCG ein Protein abbauen, das auf den Ablagerungen sitzt und die Blutgefäße somit noch mehr verstopft. Heparin und EGCG können so die Blutgefäße von den gefährlichen Ablagerungen befreien. Auf Grundlage dieser Ergebnisse versuchen die britischen Forscher nun, neue Medikamente gegen Herzkreislauferkrankungen zu entwickeln.
    EGCG und Alzheimer

    2017 hatte der Molekularbiologe Erich Wanker herausgefunden, dass das Epogallocatechin-3-gallat (EGCG) im Grünen Tee auch gegen Alzheimer eine gewisse Wirkstoff zeigen könnte. Im Labor hatte Wanker das EGCG in lebende, tierische Zellen gegeben. Daraufhin lösten sich die Eiweiße in den Zellen auf.

    Wenn Alzheimer tatsächlich dadurch entsteht, dass Eiweiße in den Nervenzellen des Gehirn verklumpen und so die Zelle zerstören, könnte eine Auflösung der Proteinbündel ein vielversprechender Ansatzpunkt zur Behandlung von Alzheimer sein. Dazu aber müsste das EGCG direkt ins Gehirn gelangen. Bislang hat der Versuch nur unter Laborbedingungen unter dem Mikroskop funktioniert.

    Quelle: https://www.dw.com/de/mit-gr%C3%BCnem-tee-gegen-antibiotika-resistenzen/a-50562411

  • Warum viele auf grünen Tee schwören

    Ob als Getränk oder als Inhaltsstoff in Cremes, Reinigungsmitteln und Shampoo: Grüner Tee enthält Studien zufolge viele gesundheitsfördernde Substanzen. Doch was bewirken die eigentlich?

    Als Getränk ist seine wohltuende Wirkung schon lange bekannt. Zahlreiche Studien belegen zudem eine Reihe von gesundheitsfördernden Aspekten. Demnach enthält grüner Tee, bei dem die Blätter nicht fermentiert, sondern nur an der Luft getrocknet werden, viele gesundheitsfördernde Stoffe wie beispielsweise Vitamin C – was unter anderem Erkältungen vorbeugt.

    Laut einer groß angelegten Studie aus Japan soll der regelmäßige Konsum von grünem Tee sogar das Risiko eines Schlaganfalls mindern. Teilnehmer, die zwei bis drei Tassen grünen Tee täglich tranken, hatten eine 14 Prozent niedrigere Schlaganfall-Risikoquote als Teilnehmer, die selten, oder nie grünen Tee zu sich nahmen. In welcher Weise die im grünen Tee enthaltenen Substanzen ihre positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System entfalten, muss noch genauer erforscht werden.

    Eine weitere japanische Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass bei Menschen, die viel grünen Tee trinken, die Anzahl der Darmpolypen zurückging. Dieses Ergebnis kann jedoch nicht unbedingt auf Europa übertragen werden, weil es die Menschen in Asien gewohnt sind, sehr viel grünen Tee zu trinken. Außerdem soll grüner Tee die Aufnahme von Fetten aus der Nahrung hemmen, hauptverantwortlich dafür sind vermutlich Gerbstoffe und Saponine. Eine Untersuchung der Oklahoma State University bestätigt die cholesterinsenkende Wirkung von Grüntee auch bei Patienten, die bereits an Fettstoffwechselstörungen leiden.

    Grünteesubstanzen in Kosmetikprodukten

    Und was von innen funktioniert, funktioniert auch von außen, behaupten zumindest Dermatologen: Grüner Tee ist mittlerweile auch Inhaltsstoff von vielen Kosmetikprodukten. Als eine „In-Substanz“ bezeichnet ihn Christiane Bayerl, die Direktorin der Klinik für Dermatologie und Allergologie der HSK Wiesbaden ist. Genauer gesagt handelt es sich dabei um ein Extrakt aus den grünen Blättern des Teebaums. Dieses Extrakt wirkt antioxidativ, was der Haut hilft, sich zu schützen und regelmäßig zu erneuern.

    „Grüner Tee ist ein gut erforschter und etablierter Radikalfänger“, so Bayerl. Das macht ihn zu einem guten Inhaltsstoff für die Gesichtspflege. Sie empfiehlt daher, Produkte mit grünem Tee vor allem nach dem Sonnenbad einzusetzen, wegen dieser speziellen Wirkungsweise.

    Das Chlorophyll der Pflanze wirke außerdem hauterfrischend, sagt Alexandra Kessler-Kiehn, Dozentin an der Berufsfachschule für Kosmetik Norkauer in München. Und sein Koffein entwässere, was wiederum die Haut strafft.
    Weiteres Plus: Da der Tee einen hohen Gerbstoffgehalt hat, wird das Koffein nicht auf einmal abgegeben, sondern für einige Stunden kontinuierlich. „Grüner Tee enthält, anders als schwarzer Tee, noch alle seine Wirkstoffe, da die Blätter nicht fermentiert wurden“, fügt Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) hinzu.

    „Ein Inhaltsstoff, den wir in der Medizin schätzen, ist Epigallocatechin-3-Gallat“, sagt Bayerl. Das sei vor allem interessant, wenn der Tee getrunken wird. Dann beeinflusse er etwa kardiovaskuläre Erkrankungen positiv.

    Mittel bei Akne und Kontaktekzemen

    Für die Haut ist neben der antioxidativen Wirkung auch die antientzündliche von Bedeutung: So könne grüner Tee womöglich bei Kontaktekzemen helfen oder als Mittel gegen Akne. Allerdings sei das noch nicht ausreichend getestet. Als Inhaltsstoff sieht Bayerl den Tee als unbedenklich an. Vor allem in seiner Standardfunktion in einer Anti-Aging-Creme sei er gut überprüft. „Grüner Tee ist nicht dafür bekannt, dass er ein hohes Allergiepotenzial besitzt“, fügt Huber hinzu.

    Aber natürlich kann ein Produkt auch andere Konservierungsstoffe enthalten, auf die manche Menschen allergisch reagieren. „Das liegt aber nicht an dem Wirkstoff grüner Tee“, ergänzt Kessler-Kiehn. Gerade wegen der Zusatzstoffe ist es aber immer sinnvoll, ein neues Kosmetikprodukt zuerst an einer kleinen Stelle auszuprobieren. Wer es gut verträgt, kann es im Anschluss dann großflächiger anwenden.

    „Grundsätzlich eignen sich Kosmetika mit grünem Tee für alle Hauttypen“, erklärt Huber. Aber besonders bei anspruchsvoller und empfindlicher Haut entfalten Pflegeprodukte damit eine erneuernde und beruhigende Wirkung.

    Kühle Beutel lindern geschwollene Augen

    Weil viele grünen Tee ohnehin im Küchenschrank stehen haben, ergeben sich auch einige Möglichkeiten, ein eigenes Pflegeprodukt daraus zu machen. Kessler-Kiehn schlägt vor, den Beutel – wenn er abgekühlt ist – als Packung auf geschwollene Augen zu legen. Oder man gießt den Beutel zunächst mit Wasser auf und schüttet dieses über Leinsamen. „Das geliert“, erklärt Kessler-Kiehn. Ausgekühlt kann die Mischung als Maske auf die Haut. „Das wirkt kühlend und beruhigend.“

    Die Kosmetikerin rät aber dazu, auf Bioprodukte zu setzen. Denn je höherwertiger der Tee, desto geringer sei er belastet und umso besser könnten die Wirkstoffe ihre Arbeit tun.

  • Wirkstoff aus dem grünen Tee zur Endometriose- und Myomtherapie

    Die Endometriose und der Uterus myomatosus sind die häufigsten gutartigen Erkrankungen der Frau. Ein möglicher kostengünstiger und nebenwirkungsarmer Therapieansatz für diese beiden Erkrankungen könnte der Einsatz von Epigallocatechin-3-Gallate (EGCG) sein, dem Hauptwirkstoff des grünen Tees.

    Epigallocatechin-3-Gallat wird intensiv untersucht. Die Substanz verfügt über zahlreiche interessante Wirkmechanismen, wie z.B. Hemmung des Zellzyklus, Antioxidanz, Apoptoseinduktion, Antiinflammation, Antiproliferation, Angiogenesemodulation, Metastasierungshemmung (über MMP, TIMP-2, Vimentin), Beeinflussung der Expression und Funktion von Wachstums- und Transkriptionsfaktoren sowie von verschiedenen Proteinkinasen [15-17].

    Der Einsatz des als Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland freiverkäuflichen EGCG bei Endometriose muss in klinischen Studien weiter untersucht werden, wie dies auch bei anderen komplementären Behandlungsformen geschieht [27]. Sollten sich die beschriebenen Befunde beim symptomatischen Uterus myomatosus in größeren Studien reproduzieren lassen, so wäre der Einsatz von EGCG therapeutisch, aber auch i.S. der Chemoprävention [28] sicher, effektiv und kostengünstig sowie für eine breite Bevölkerung (z.B. in der zweiten und dritten Welt) erhältlich.

    Das EGCG kann derzeit in freiverkäuflichen Kapseln verabreicht werden, um
    die entsprechenden Wirkspiegel zu gewährleisten, die mit dem Genuss von grünem Tee leider nicht zu erreichen sind.

    Quelle: https://www.natum.de/files/natum_gruener_tee_proof.pdf

  • Grüner Tee für HPV

    Grüner Tee, hergestellt aus den Blättern der Pflanze Camellia sinensis, ist weltweit bekannt für seine heilenden Eigenschaften. Die Forschung hat gezeigt, dass grüner Tee das Wachstum von Krebszellen hemmt, den Cholesterinspiegel senkt, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt, den Fettstoffwechsel erhöht, die Symptome der rheumatoiden Arthritis reduziert, abnormale Blutgerinnselbildung verhindert, antibakterielle Eigenschaften hat und die Immunfunktion unterstützt.

    Die meisten gesundheitlichen Vorteile von grünem Tee lassen sich auf die Polyphenole oder Flavonoide in den Pflanzenblättern zurückführen, von denen die meisten Katechine sind. Von diesen starken Antioxidantien wurde Epigallocatechin-3-gallate (EGCG) als die am weitesten verbreitete und therapeutischste Komponente des grünen Tees identifiziert, ebenso wie als die am besten untersuchte. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Beweise einen positiven synergistischen Effekt gezeigt haben, wenn mehrere Catechine zusammenwirken.1

    Aktuelle Forschungen haben den Einsatz von Grüntee-Extrakten zur Behandlung von externen Genitalwarzen untersucht, die durch das humane Papillomavirus (HPV) verursacht werden. Das erste von der US-amerikanischen FDA zugelassene pflanzliche Arzneimittel, Sinecatechins 10 Prozent Salbe (Veregen), enthält mehr als 85 Prozent Katechine, von denen die meisten EGCG sind. Obwohl die genauen Wirkungsmechanismen der Behandlung unklar sind, reinigt der Extrakt effektiv das Vorhandensein von Warzen, stoppt die Ausbreitung des Virus und reduziert die Wahrscheinlichkeit eines Wiederauftretens für viele Patienten. Diese botanisch basierte, patientenapplizierte Alternative scheint eine sichere, effektive und minimal-invasive Option für diejenigen zu sein, die die Krankheit in der Privatsphäre und im Komfort ihres eigenen Hauses behandeln wollen.2

    HPV wird am häufigsten durch sexuelle Aktivität verbreitet, kann aber auch durch nicht-sexuellen Haut-zu-Haut-Kontakt mit einem infizierten Bereich des Körpers verbreitet werden.3 Risikoschwache Stämme des Virus können hochansteckende Genitalwarzen verursachen, die zur Ausbreitung der Krankheit beitragen, und hochriskante Stämme können ein abnormales Zellwachstum am Muttermund verursachen. In den meisten Fällen geht HPV ohne Behandlung weg und die Zellen kehren zur Normalität zurück, aber wenn das Virus bleibt, kann es zu Gebärmutterhalskrebs führen.2 Gebärmutterhalskrebs steht derzeit an dritter Stelle der Häufigkeit sowohl für die Diagnose als auch für die Todesursache bei gynäkologischen Krebsarten in den Vereinigten Staaten und an vierzehnter Stelle für alle Krebsarten, die Frauen in den Vereinigten Staaten betreffen.3 Studien untersuchen derzeit die Wirksamkeit von EGCG und einem anderen Polyphenol des grünen Tees, Polyphenol E, hinsichtlich ihrer Fähigkeit, das Wachstum von Gebärmutterhalskrebszellen zu hemmen und/oder Krebszellen abzutöten; für endgültige Schlussfolgerungen ist jedoch mehr Forschung erforderlich.

    Übersetzt aus dem Englischen: https://womeninbalance.org/2015/05/14/green-tea-for-hpv/?fbclid=IwAR0ua36vQfu6KI4JhAb-dG5xVk_AoGpFnq4ZH5ODd__FFGIKrzR-gMKmlfA

  • Grüntee-Polyphenol als Basis für eine Kausaltherapie bei MSA

    Der in Grüntee enthaltene Oligomer-Modulator Epigallocatechingallat (EGCG) zeigt einer Studie zufolge keine ausreichende klinische Wirksamkeit bei Patienten mit Multisystematrophie (MSA). Dennoch kann das Grüntee-Polyphenol die Atrophie der beteiligten Hirnareale senken.

    Epidemiologische Daten geben Hinweise, dass der regelmäßige Verzehr von Grüntee das Erkrankungsrisiko einer Multisystematrophie (MSA) verringern kann. Eine entscheidende Rolle soll dabei das in Grüntee natürlich enthaltene Polyphenol Epigallocatechingallat (EGCG) spielen. Wissenschaftler untersuchten daraufhin, ob der Inhaltsstoff auch als kausaler Behandlungsansatz bei Patienten mit MSA in Frage kommt. In einer aktuellen PROMESA-Untersuchung (Progression rate of MSA under EGCG supplementation as anti-aggregation-approach) kann EGCG jedoch nicht vollständig überzeugen.

    Zu diesem Ergebnis gelangt die aktuell im Fachmagazin The Lancet publizierte industrieunabhängige Studie [1]. Trotz des negativen klinischen Primärendpunkts gibt die Untersuchung Anlass zur Hoffnung. Das grundsätzliche Wirkprinzip von EGCG konnte bei MSA-Patienten tatsächlich nachgewiesen werden (sekundärer Endpunkt). Beteiligte Hirnregionen atrophierten unter dem Grüntee-Polyphenol erheblich weniger. Jedoch verhindern zuweilen schwere hepatotoxische Nebenwirkungen bei höherer Dosierung die klinische Wirksamkeit.

    Grüntee-Studie bei Multisystematrophie (MSA)

    MSA ist eine seltene neurodegenerative atypische Parkinson-Erkrankung, die durch die Aggregation von α-Synuclein in Oligodendrozyten und Neuronen gekennzeichnet ist. Sie gehört wie Parkinson zu den Synucleinopathien. Wissenschaftler um Professor Dr. Günter Höglinger, Leiter der Klinischen Forschung Translationale Neurodegeneration am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort München, untersuchten den Einfluss von EGCG auf den Krankheitsverlauf von MSA. In der Pathogenese von Synucleinopathien scheinen vor allem kleine krankheitsassoziierte Proteinaggregate, sogenannte Oligomere, neurotoxisch zu wirken. Hier rückt der in Grüntee enthaltene Oligomer-Modulator Epigallocatechingallat in den Fokus der Wissenschaftler.

    Wirkweise EGCG

    Epigallocatechingallat aus dem Grüntee blockiert in vitro die Oligomerbildung von α-Synuclein in der Zellkultur und reduziert die damit verbundene Toxizität. Zudem zeigen verschiedene Tiermodelle die Wirksamkeit von EGCG bei Parkinson. Möglicherweise ist dieses Wirkprinzip auch auf den Menschen übertragbar. Sollte EGCG den Verlauf der MSA tatsächlich modifizieren, wären die Forscher bei der Entwicklung einer wirksamen Therapie gegen Synucleinopathien einen großen Schritt weiter. Höglinger und Kollegen generierten Oligomer-Modulatoren, die speziell als Arzneimittel eingesetzt werden können. Insbesondere überzeugte dabei die sogenannte Substanz anle138b mit einer ausgezeichneten Bioverfügbarkeit im Hirngewebe.

    PROMESA-Studie

    Die PROMESA-Untersuchung wurde als randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte klinische Studie in zwölf deutschen Neurozentren durchgeführt. Daran beteiligt waren Kollegen mit großer klinischer MSA-Expertise aus der Charité in Berlin sowie aus Fachzentren in Beelitz-Heilstätten, Dresden, Düsseldorf, Kassel, Leipzig, Lübeck, Marburg, Tübingen und Ulm. Da es sich um eine industrieunabhängige Studie handelt, waren die finanziellen Ressourcen beschränkt und der Einsatz der Arbeitsgruppen umso beeindruckender. PROMESA ist die bislang weltweit zweitgrößte durch Wissenschaftler initiierte Studie mit MSA-Patienten.

    Aufbau der Studie

    Für die PROMESA-Studie wurden insgesamt 92 Probanden zugelassen. Alle Teilnehmer waren älter als 30 Jahre und erfüllten die Konsenskriterien für eine mögliche oder wahrscheinliche Multisystematrophie. 47 Probanden erhielten nach dem Zufallsprinzip 400 mg Epigallocatechingallat, 45 Placebo in Form von Mannitol. Die Teilnehmer beider Arme nahmen jeweils einmal täglich eine Hartgelatinekapsel für vier Wochen ein, dann eine Kapsel zweimal täglich für vier Wochen und weiter eine Kapsel dreimal täglich für 40 Wochen. Nach 48 Wochen durchliefen alle Patienten eine vierwöchige Auswaschphase. Als primärer Endpunkt wurde die Änderung der motorischen Untersuchungsergebnisse nach 52 Wochen festgelegt. Diese wurde anhand der Unified Multiple System Atrophy Rating Scale (UMSARS) bestimmt.

    Auswertung der Studie

    Nachdem vier Patienten in der Verumgruppe und zwei im Placeboarm verstarben und zwei Patienten in der EGCG-Gruppe die Behandlung wegen Hepatotoxizität abbrechen mussten, kam es zu folgenden Ergebnissen:

    1. EGCG zeigte keine Auswirkungen bezüglich des Fortschreitens einer MSA-Erkrankung. Der Beleg einer signifikanten verlaufsmodifizierenden Wirksamkeit von EGCG als Arzneimittel gegen MSA konnte somit nicht erbracht werden. Die Einnahme ist demnach auch nicht zu empfehlen.
    2. Insgesamt ist EGCG gut verträglich. Bei höher dosierter EGCG-Einnahme (mehr als 800 mg/Tag) kann die Einnahme jedoch mit hepatotoxischen Wirkungen assoziiert sein.
    3. Bei einigen Patienten war mittels Bildgebung eine bedeutsame Atrophiereduktion beteiligter Hirnareale nachweisbar. Somit könnten MRT-Befunde in zukünftigen Studien einen interessanten Biomarker abgeben.

    Fazit

    Selbst ohne den Nachweis einer signifikanten Wirkrelevanz von EGCG liefert PROMESA wichtige Daten zum Krankheitsverlauf von Patienten mit Multisystematrophie. MSA wird als Modellerkrankung betrachtet, da sie besonders gut geeignet ist, um verlaufsmodifizierende Arzneimittel auf ihre Wirksamkeit beim Menschen zu untersuchen. Die Ergebnisse sind auch auf Patienten mit Parkinson-Krankheiten übertragbar. Möglicherweise wurde mit dem in Grüntee enthaltenen Oligomer-Modulator ein kausaltherapeutischer Ansatz gefunden. Die bei einer kleinen Patientenklientel beobachtete Atrophiereduktion unter EGCG legt nahe, in Zukunft weitere Studien mit besser verträglichen Antiaggregativa durchzuführen.

    Quelle: https://www.gelbe-liste.de/neurologie/gruentee-polyphenol-kausaltherapie-msa

  • Grüner Tee und Amyloidose

    Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Thema „Grüner Tee und Amyloidose“. Vor einigen Jahren konnte durch die Arbeitsgruppe von Prof. E. Wanker am Max-Delbrück-Zentrum Berlin im Reagenzglas gezeigt werden, dass der Inhaltsstoff des grünen Tees EGCG (Epigallo-Catechin-Gallat) bei Erkrankungen des Gehirns in der Lage ist, die Bildung von Amyloidfibrillen zu reduzieren.

    Seither hat sich ein großes Interesse entwickelt, EGCG bei systemischen Amyloidosen einzusetzen, um eventuell den Amyloidabbau zu fördern oder die Bildung zu reduzieren. Herr Prof. Werner Hunstein, der selbst an einer Leichtketten-Amyloidose erkrankt ist, konnte im Selbstversuch zeigen, dass der regelmäßige Genuß von grünem Tee bei ihm zu einer Verminderung der Herzwanddicke geführt hat.

    In der Medizinischen Klinik wurde inzwischen eine klinische, Placebo-kontrollierte Studie zur EGCG-Behandlung bei Patienten mit systemischer Leichtketten-Amyloidose durchgeführt. Im Oktober 2016 wurde der letzte der 38 Patienten in die Studie eingeschlossen. Die ersten Studien-Ergebnisse zeigen, dass nach einjähriger Behandlung kein Unterschied zwischen beiden Behandlungsgruppen zu beobachten ist.

    Quelle und Weiterführendes: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/interdisziplinaere-zentren/amyloidose-zentrum/fuer-patienten/gruener-tee-und-amyloidose/

     

  • Polyphenole aus Grüntee und Äpfel bekämpfen Krebs

    Äpfel und Grüntee weisen auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten auf. Und doch gibt es sie: Beide enthalten hochwirksame Polyphenole. Vielleicht wird die Heilkraft dieser Lebensmittel deshalb seit Jahrtausenden so geschätzt. Denn Polyphenole aus Äpfeln und Grüntee können – wenn die beiden Lebensmittel regelmässig und in ausreichenden Mengen verzehrt werden – die unterschiedlichsten chronischen Krankheiten im Keim ersticken. Eine aktuelle Studie hat nun erstmals gezeigt, wie Polyphenole aus Grüntee und Äpfeln Krebs bekämpfen.

    Polyphenole gegen Krebs und andere chronische Krankheiten

    Polyphenole sind das Geheimnis gesunder Ernährung – einer Ernährung, die vor chronischen Krankheiten schützt. Denn ob Herz-Kreislauf-ErkrankungenDiabetes, Krebs oder Demenz: Weltweit leiden immer mehr Menschen an chronischen Erkrankungen. In Deutschland sind bereits zwei von fünf Menschen betroffen und in der Schweiz wird heute jede fünfte Person wegen einer chronischen Krankheit ärztlich behandelt – Tendenz steigend. Zu den Ursachen zählen insbesondere ungesunde Ernährung, StressBewegungsmangel und Umweltgifte.

    Umgekehrt kann eine gesunde Ernährung mit Lebensmitteln, die reichlich Polyphenole enthalten, die so genannten Zivilisationskrankheiten abwehren. Forscher vom Institute of Food Research (IFR) in Grossbritannien haben aber erst kürzlich herausgefunden, wie die Polyphenole aus Grüntee und Äpfeln wirken.

    Polyphenole in Grüntee und Äpfeln machen gesund!

    Polyphenole sind in den meisten Pflanzen vorhanden, auch in ganz alltäglichen Lebensmitteln wie Grüntee und Äpfeln. Im Grüntee findet sich beispielsweise das Polyphenol Epigallocatechingallat (EGCG) und im Apfel das Polyphenol namens Procyanidin. Polyphenole schützen vor freien Radikalen, regulieren den Blutdruck, hemmen Entzündungen, beugen Krebs vor und wirken sich somit auf vielfältige Weise äusserst positiv auf die Gesundheit aus.

    Dr. Paul Kroon und seinem Team ist es nun anhand einer Studie gelungen, den Wirkmechanismus der Polyphenole besser zu verstehen. Die Forscher haben menschliche Blutgefässe untersucht und dabei entdeckt, dass Polyphenole im grünen Tee und in Äpfeln ein wichtiges Signalmolekül blockieren, das den komplizierten Namen „Vascular Endothelial Growth Factor“ (kurz VEGF) trägt. VEGF erfüllt viele unterschiedliche Aufgaben. Dazu zählt beispielsweise auch die Bildung neuer Blutgefässe.

    Wie Polyphenole aus Grüntee und Äpfeln Krebs bekämpfen

    Eine erhöhte Konzentration des VEGF kann auf die Gesundheit aber einen sehr negativen Effekt haben, da dadurch z. B. die Gefässverkalkung gefördert und das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten gesteigert wird. Zudem spielt das Signalmolekül eine entscheidende Rolle beim Wachstum und der Ausbreitung von Tumorzellen. Denn Tumore wollen schliesslich versorgt werden, wozu sie die Bildung eigener Blutgefässe anregen, über die sie sich mit Nährstoffen versorgen können.

    VEGF kann Tumoren nun bei eben dieser Blutgefässbildung helfen. Krebs ist jedoch umso schwerer besiegbar, je besser er mit Blutgefässen ausgestattet ist. Die Studie von Dr. Paul Kroon hat nun gezeigt, dass sich Polyphenole direkt an das VEGF-Molekül binden und dabei dessen Aktivität hemmen. Somit konnte zum ersten Mal bewiesen werden, wie konkret gesunde Lebensmittel, die Polyphenole enthalten, Krebs verhindern oder bekämpfen können.

    Schon eine kleine Dosis Polyphenole wirkt!

    Des Weiteren hat das Forscherteam festgestellt, dass bereits relativ niedrige Polyphenol-Konzentrationen ausreichen, um das VEGF zu stoppen. Wer also regelmässig polyphenolreiche Lebensmittel wie Äpfel, Aroniabeeren oder Trauben isst und GrünteeZistrosentee oder Kakao trinkt und gleichzeitig ungesunde Nahrungsmittel meidet, kann viel dazu beitragen, sich vor Zivilisationskrankheiten zu schützen.

    Polyphenole sind nicht die einzige Waffe gesunder Lebensmittel. Wie Äpfel beispielsweise aufgrund ihrer Oligosaccharide in Verbindung mit apfeleigenen Enzymen Darmkrebs bekämpfen können, haben wir hier bereits beschrieben: Äpfel gegen Darmkrebs. Denken Sie daran, dass biologisch angebautes Obst und Gemüse zwischen 18 und 69 Prozent mehr Polyphenole enthält als konventionelle Ware!

    Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/polyphenole-ia.html

  • Wie Polyphenole gegen Krebs wirken: Teil 1

    Sekundäre Pflanzeninhaltstoffe oder kurz Phytonährstoffe sind natürliche Substanzen pflanzlicher Herkunft mit wichtigen Aufgaben: Sie schützen die Pflanze vor Insekten, Krankheiten, Trockenheitsstress, ultraviolettem Licht und Verunreinigungen. Die meistbekannten Phytonährstoffe sind Polyphenole, Carotinoide, Flavonoide, Catechine und Isoflavone.

    Es gibt eine Reihe Unterklassifizierungen, darunter etwa die Lignane, Phenolsäuren und Indole. Flavone kommen in Kräutern und Gemüse wie Petersilie und Sellerie vor, Flavone in Tomaten oder auch in Zitrusfrüchten. Catechine gibt es in Obst, wie roten Weintrauben, aber auch in Grünem Tee oder der Kakaobohne. Lignane sind in verschiedenen Hülsenfrüchten, in Getreide, Vollkorn und Leinsamen zu finden. Doch schützen Phytonährstoffe die Pflanzen nicht nur gegen unterschiedliche Krankheitserreger und vor UV-Licht. Polyphenole sind auch wirksame Antioxidantien und hemmen Entzündungen.

    Bis in die jüngste Zeit wurden Phytonährstoffe als unbedeutend für den Menschen betrachtet. Heute wissen wir jedoch, dass sie für die Aufrechterhaltung des menschlichen Lebens sehr wohl notwendig sind. Die meisten unter ihnen zeigen krebshemmende Eigenschaften. Allerdings hängt die Menge der tatsächlich im menschlichen Körper wirksamen Polyphenole von ihrer Bioverfügbarkeit ab, also wie viel von der jeweiligen Verbindung über die Verdauung aufgenommen und dann verstoffwechselt wird. Gewöhnlich reicht die allein über die Nahrung aufgenommene Menge nicht aus, um einen Schutzeffekt zu erzielen.

    Viele Studien konzentrieren sich auf einzelne Polyphenole, um deren biologische Wirkungsweisen im menschlichen Organismus zu verstehen. Hingegen beruht der gesundheitliche Nutzen dieser Verbindungen auf zellulärer Ebene gerade in ihrem Zusammenwirken untereinander sowie mit anderen Mikronährstoffen.

    Dieser Newsletter richtet den Schwerpunkt auf einige der wichtigsten und bestuntersuchten Polyphenole und darauf, welche Funktionen sie im Körper ausüben.

    Catechine kommen in Grüntee vor, der mehrere Polyphenole enthält, darunter auch Epigallo-Catechin-Gallat (EGCG). EGCG besitzt die höchsten antioxidativen und krebshemmenden Eigenschaften. Diesem Catechin sind in Bezug auf Krebs die meisten Studien gewidmet. Belegt ist, dass EGCG das Krebszellwachstum unterbinden kann, indem die entsprechenden Anti-Krebs-Gene (z.B. p53 und Bax) aktiviert werden. Dadurch wird die Apoptose initiiert und verschiedene andere biologische Prozesse in Gang gesetzt, die vor Krebs schützen.

    Werden EGCG oder andere Polyphenole jedoch isoliert eingesetzt, benötigen sie, über den Verdauungsweg aufgenommen, praktisch immer eine höhere Konzentration. Dabei nimmt ihre Bioverfügbarkeit graduell ab, so dass als bioaktive Verbindung viel weniger im Blut und im Gewebe ankommt, als notwendig ist. In unseren in vivo- und in vitro-Studien haben wir gezeigt, dass die Bioverfügbarkeit von Polyphenolen ansteigt, wenn sie in Synergie zusammenwirken. Im zweiten Teil beleuchten wir diesen Zusammenhang eingehender.

    Quelle: https://www.dr-rath-foundation.org/2018/05/the-anticancer-effects-of-polyphenols-part-1/?lang=de

     

  • Wirkung von grünem Tee: Wundersamer Alleskönner?

    Grüner Tee hat sich den Ruf als gesundes Wundermittel erarbeitet. Welche Wirkung Grüner Tee wirklich hat und was du beachten solltest, erfährst du hier.

    Wirkung von grünem Tee: Inhaltsstoffe

    Nährstoffe: Grüner Tee enthält viele Mikronährstoffe, sprich Vitamine und Mineralien. Diese wirken sich förderlich für Zähne, Augen und allgemein deinen Stoffwechsel aus. Am besten kommen die Nährstoffe zum Tragen, wenn du die Blätter nach dem Aufguss verzehrst.

    Aminosäuren: Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine und erfüllen viele wichtige Funktionen im Körper.

    Koffein: Dass Koffein eine aufputschende Wirkung enthält, wissen vor allem Kaffeetrinker. Das Koffein in grünem Tee hat durch die Aminosäure L-Theanin jedoch eine beruhigendere Wirkung als das von Kaffee.

    Polyphenole: Polyphenole sind Bitterstoffe, die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen.

    Antioxidantien: Grüner Tee enthält reichlich Antioxidantien. Dabei handelt es sich um chemische Verbindungen, die uns vor sogenannten freien Radikalen im Körper schützen und somit laut Studien auch Krankheiten wie Krebs oder Rheuma vorbeugen.

    Wirkung von grünem Tee: Unterschied zu schwarzem Tee

    Grüntee ist letztlich nur eine Vorstufe von schwarzem Tee. Beide entstehen über die Teepflanze Camellia sinsensis. Im Unterschied zu grünem Tee, der lediglich erhitzt wird, unterzieht sich Schwarzer Tee noch dem Prozess einer Fermentation. Dadurch erhält der Tee seine dunkle Farbe.

    Durch den kürzeren Prozess enthält Grüner Tee mehr Nährstoffe und die Sorten sind für die meisten besser zu vertragen und noch besser für die Gesundheit.

    Wirkung von grünem Tee: 5 praktische Effekte

    Immunsystem:  Da Grüner Tee so viele Vitamine (C, E) und vor allem Zink enthält, kann er dich vor Erkältungen schützen. Grüner Tee hat insgesamt eine antibakterielle Wirkung und beugt durch den Anteil an Flor auch Karies vor.

    Gesundheit: Durch die Antioxidantien, im Speziellen Flavonoide, werden die freien Radikale im Körper abgefangen, was positive Auswirkung für die Vorbeugung von Krankheiten wie Krebs hat.

    Blutdruck und Cholesterin: Viele Menschen leiden unter zu hohem Blutdruck. Bereits zwei bis drei Tassen Tee können den Blutdruck senken. Grüner Tee soll auch für eine Senkung des schlechten LDL Cholesterins durch die Hemmung der Fettaufnahme verantwortlich sein

    Anti-Aging: Grüner Tee steht nicht nur für Gesundheit, sondern auch für Schönheit. Mittlerweile wird er in vielen Beauty Produkten eingesetzt. Als Extrakt kann er das Hautbild verbessern und für eine bessere Erneuerung der Zellen sorgen. Du kannst abgekühlten grünen Tee auch über deine Haare schütten, da er für besonderen Glanz sorgt

    Entspannung: Die Aminosäure L-Theanin verschafft grünem Tee einen entscheidenden Vorteil zu Kaffee. Das liegt daran, dass sie Stress reduziert und somit auch gut für deine Entspannung arbeitet. Die Aminosäure wirkt auch dem im grünen Tee enthaltenen Koffein entgegen, sodass er dich trotzdem munter, jedoch gleichzeitig gelassen macht.

    Quelle: https://www.brigitte.de/gesund/ernaehrung/wirkung-von-gruenem-tee–wundersamer-alleskoenner–11603348.html

  • Studie mit dem Grüntee-Polyphenol EGCG zeigt Wege zur Entwicklung einer kausalen Therapie für MSA

    Ähnlich wie die Parkinson-Krankheit (PK) ist die Multisystematrophie (MSA) in der Hirngewebeuntersuchung durch Ablagerungen von Aggregaten aus dem Eiweiß Alpha-Synuclein gekennzeichnet. Daher nennt man diese Krankheiten auch Synucleinopathien. Umfangreiche Daten legen nahe, dass eine toxische Wirkung dieser Aggregate eine wesentliche Rolle in der Krankheitsentstehung spielt. Da insbesondere kleine Proteinaggregate, sogenannte Oligomere, toxische Wirkung auf Nervenzellen haben, ergibt sich aus diesen Beobachtungen ein interessanter Ansatz zur Verlaufsmodifikation. Eine verlaufsmodifizierende Therapie wird dringend benötigt, da die genannten Krankheiten durch fortschreitenden Nervenzellverlust unweigerlich zur Pflegebedürftigkeit führen.

    Epidemiologische Beobachtungen deuten auf eine mögliche präventive Wirkung von Teekonsum bezüglich des Risikos, an MSA zu erkranken. Die in grünem Tee enthaltene Substanz „Epigallocatechingallat“ (EGCG) hemmt die Oligomerbildung von Alpha-Synuclein im Reagenzglas, was unter anderem an der Ludwig-Maximilians Universität München in einer Kollaboration zwischen der Neuropathologie und der Neurologie untersucht wurde. In diesem Arbeitsprogramm wurden weitere speziell als Medikament geeignete Oligomer-Modulatoren entwickelt, z.B. die Substanz anle138b, welche unter anderem eine exzellente Bioverfügbarkeit im Hirngewebe zeigt. Andere Wissenschaftler konnten zeigen, dass EGCG in verschiedenen Tiermodellen der PK wirksam ist. Da EGCG in Europa als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen ist, war mit dieser Substanz die direkte Weiterentwicklung in Form einer translationalen industrieunabhängigen Untersucher-initiierten Studie zur Prüfung der Wirksamkeit im Menschen möglich. In Kollaboration der Neurologischen Kliniken der beiden Münchener Universitätsklinika (Ludwig-Maximilians-Universität – PD Dr. Levin und Technische Universität – Prof. Dr. Höglinger) wurde zu diesem Zweck das Protokoll der PROMESA („Progression Rate Of MSA under EGCG aS anti-aggregation Approach“)-Studie entwickelt. Damit ist diese Studie prototypisch für eine translationale „bench to bedside“-Studie.

    Da die MSA eine sehr seltene Erkrankung ist, war die Studie nur mit einem Rekrutierungsnetzwerk aus 12 Zentren in ganz Deutschland durchführbar. Da diese industrieunabhängige Studie mit begrenzten finanziellen Ressourcen auskommen musste, war die Durchführung nur durch die hervorragende Zusammenarbeit mit der ausschließlich akademisch motivierten Studiengruppe atypische Parkinson-Syndrome der Deutschen Parkinson Gesellschaft (DPG e.V.) möglich. Im Einzelnen waren Kollegen aus den PROMESA-Zentren Beelitz-Heilstetten, Charité, Dresden, Düsseldorf, Kassel, Leipzig, Lübeck, Marburg, Tübingen und Ulm daran beteiligt, insgesamt 92 Patienten im Rahmen der Studie zu behandeln. PROMESA ist die bisher weltweit zweitgrößte durch Wissenschaftler initiierte Studie bei MSA, was das herausragende Engagement der beteiligten Kollegen, sowie der Patienten und ihrer Familien illustriert.

    Die Analyse der Studiendaten hat unter anderem gezeigt, dass die Qualität der erhobenen Daten sehr gut ist und daher valide Schlussfolgerungen erlauben. Weiter kann dies als Indikator der gleichmäßig hohen Versorgungsqualität an den Zentren der Deutschen Parkinson Gesellschaft e.V. angesehen werden.

    Basierend auf den bisherigen Analysen brachte die Studie folgende Ergebnisse:

    – Eine signifikante Wirksamkeit von EGCG als verlaufsmodifizierendes Medikament bei MSA konnte die Studie nicht belegen. Daher kann auch die Einnahme der Wirksubstanz nicht pauschal empfohlen werden. Dies gilt insbesondere, da EGCG in den eingesetzten (hohen) Dosen bei manchen Patienten zu einer deutlichen Leberschädigung geführt hat. Dieses Ergebnis unterstreicht die vorher schon angenommene dosisabhängige giftige Wirkung von EGCG, in dem PROMESA-Datensatz bei Dosen oberhalb von 800 mg /Tag.

    – Trotz des negativen klinischen Endpunktes zeigte sich in einer kleinen Teilmenge der Patienten, die systematisch mittels Bildgebung untersucht wurde, eine signifikante Reduktion der Atrophie beteiligten Hirnregionen im MRT. Dieser Biomarker sollte also in zukünftigen Studien berücksichtigt werden.

    – MSA eignet sich gut, um möglicherweise verlaufsmodifizierende Medikamente auf ihre Wirksamkeit beim Menschen zu untersuchen. Daher kann die MSA als Modellerkrankung angesehen werden. Diese Studie hat wichtige Verlaufsdaten geliefert, um in Zukunft noch bessere Studien bei Patienten mit MSA durchführen zu können.

    Wie Studienautor, Professor Dr. Günter Höglinger, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) an der Technischen Universität München (TUM) zusammenfasst, erlauben die Daten der PROMESA-Studie trotz des formal negativen Studienergebnisses interessante Beobachtungen aus Subgruppen- und Biomarker-Analysen. „Diese Daten deuten darauf hin, dass der Wirkmechanismus von EGCG prinzipiell erfolgsversprechend ist, wenn Oligomer-Modulatoren eingesetzt werden, die ein günstigeres Verhältnis von Wirkung zu Nebenwirkung haben und höhere Wirkspiegel im Gehirn erreichen. Solche Substanzen gibt es bereits.“ PD Dr. Johannes Levin, Ludwig-Maximilians-Universität München, bekräftigt: „Wir hoffen, 2020/2021 eine entsprechende Studie mit anle138b bei MSA beginnen zu können.“

    Quelle: https://medizin-aspekte.de/110031-studie-mit-dem-gruentee-polyphenol-egcg-zeigt-wege-zur-entwicklung-einer-kausalen-therapie-fuer-msa/

  • Eine Pflanze auf Jagd: Grüner Tee ist ein Radikalfänger

    Im Drogeriemarkt prangt es von vielen Packungen derzeit in Grün: Ein beliebter Inhaltsstoff in Cremes, Reinigungsmitteln und Shampoo ist Grüner Tee. Aber was kann er eigentlich? Als Getränk ist er für seine wohltuende Wirkung schon lange bekannt. Grüner Tee soll sich etwa gut auf die Blutgefäße auswirken. Und was von innen funktioniert, funktioniert auch von außen: Grüner Tee ist mittlerweile Inhaltsstoff von vielen Kosmetikprodukten.

    Als eine „In-Substanz“ bezeichnet ihn Christiane Bayerl vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Genauer gesagt handelt es sich dabei um ein Extrakt aus den grünen Blättern des Teebaums, erläutert Elena Helfenbein vom VKE-Kosmetikverband.

    Vitamine, Mineralien und Spurenelemente

    Doch warum ist dieses Extrakt so beliebt? „Grünem Tee wird aufgrund seiner vielen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente eine heilende Wirkung nachgesagt, die die Hautgesundheit unterstützt“, erklärt Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW). So beruhigt er etwa im Shampoo die Kopfhaut und hilft bei fettigem Haar.

    Und er ist antioxidativ, was der Haut hilft, sich zu schützen und regelmäßig zu erneuern. „Grüner Tee ist ein gut erforschter und etablierter Radikalfänger“, sagt Bayerl, die Direktorin der Klinik für Dermatologie und Allergologie der HSK Wiesbaden ist. Das macht ihn zu einem guten Inhaltsstoff für die Gesichtspflege.

    Bayerl empfiehlt daher, Produkte mit Grünem Tee vor allem nach dem Sonnenbad einzusetzen, zwecks dieser speziellen Wirkungsweise in Anti-Aging-Kosmetik. Das Chlorophyll der Pflanze wirke außerdem hauterfrischend, sagt Alexandra Kessler-Kiehn, Dozentin an der Berufsfachschule für Kosmetik Norkauer in München. Und sein Koffein entwässert, was wiederum die Haut strafft. Weiteres Plus: Da der Tee einen hohen Gerbstoffgehalt hat, wird der Koffein nicht in einem Mal abgegeben, sondern für einige Stunden kontinuierlich. „Grüner Tee enthält, anders als schwarzer Tee, noch alle seine Wirkstoffe, da die Blätter nicht fermentiert wurden“, fügt Huber vom IKW hinzu.

    Epigallocatechin-3-Gallat

    „Ein Inhaltsstoff, den wir in der Medizin schätzen, ist Epigallocatechin-3-Gallat“, sagt Bayerl. Das sei vor allem interessant, wenn der Tee getrunken wird. Dann beeinflusse er etwa kardiovaskuläre Erkrankungen positiv. Für die Haut ist neben der antioxidativen Wirkung auch die antientzündliche von Bedeutung: So könne Grüner Tee womöglich bei Kontaktekzemen helfen oder als Mittel gegen Akne. Allerdings sei das noch nicht ausreichend getestet.

    Als Inhaltsstoff sieht Bayerl den Tee als unbedenklich an. Vor allem in seiner Standardfunktion in einer Anti-Aging-Creme sei er gut überprüft. „Grüner Tee ist nicht dafür bekannt, dass er ein hohes Allergiepotenzial besitzt“, fügt Huber hinzu. Aber natürlich kann ein Produkt auch andere Konservierungsstoffe enthalten, auf die manche Menschen allergisch reagieren. „Das liegt aber nicht an dem Wirkstoff Grüner Tee“, ergänzt Kessler-Kiehn.

    Grüner Tee auch als Pflegeprodukt einsetzbar

    Gerade wegen der Zusatzstoffe ist es aber immer sinnvoll, ein neues Kosmetikprodukt zuerst an einer kleinen Stelle auszuprobieren. Wer es gut verträgt, kann es im Anschluss auch großflächiger anwenden. „Grundsätzlich eignen sich Kosmetika mit Grünem Tee für alle Hauttypen“, erklärt Huber. Aber besonders bei anspruchsvoller und empfindlicher Haut entfalten Pflegeprodukte damit eine erneuernde und beruhigende Wirkung.

    Weil viele Grünen Tee ohnehin im Küchenschrank stehen haben, ergeben sich auch einige Möglichkeiten, ein eigenes Pflegeprodukt daraus zu machen. Kessler-Kiehn schlägt vor, den Beutel – wenn er abgekühlt ist – als Packung auf geschwollene Augen zu legen. Oder man gießt den Beutel zunächst mit Wasser auf und schüttet dieses über Leinsamen. „Das geliert“, erklärt Kessler-Kiehn. Ausgekühlt kann die Mischung als Maske auf die Haut. „Das wirkt kühlend und beruhigend.“ Die Kosmetikerin rät aber dazu, auf Bio-Produkte zu setzen. Denn je höherwertiger der Tee, desto geringer sei er belastet und umso besser können die Wirkstoffe ihre Arbeit tun.

    Quelle: https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/ernaehrung-essen-und-trinken-eine-pflanze-geht-auf-jagd-gruener-tee-ist-ein-radikalfaenger_id_4707738.html?fbclid=IwAR208ZJORe1ZsCcGsltn_PYpsXAdJ9dYvDLVU7eNw5O6idHAK2FF1TqKmt0

  • Wie gesund ist eigentlich grüner Tee?

    Sadō oder Chadō sagen die Japaner, wenn sie eine Teestunde einlegen. Immer mit grünem Tee, in Japan wird nur solcher produziert. Allerdings klingt „Teestunde“ etwas hemdsärmelig angesichts dessen, was da zum jahrhundertealten Kulturgut gehört. Zeremonie oder Ritual trifft es eher.

    Kennern ist Teeweg am liebsten, eine Zeremonie, die mit den vier Prinzipien Harmonie (wa), Respekt (kei), Reinheit (sei) und Stille (jaku) gleichsam auf das Verhalten ausstrahlen und im großen Ganzen den Lebensweg symbolisieren soll. Selbst, wenn der gerade nicht zu erkennen ist: Wer den Weg des Tees geht, wird belohnt. Zumindest mit Langmut. Und sonst?

    In der westlichen Welt wird Grüntee vor allem wegen der ihm zugeschriebenen Wirkweisen auf die Gesundheit getrunken. Camellia sinensis, die Mutter aller Teepflanzen, wartet mit Schätzen auf, die sie wie eine kleine Apotheke funktionieren lassen – wie ein Supercocktail mit allerlei wohltuenden, vorbeugenden und sogar heilsamen Effekten. Immerhin gilt der sogenannte echte Teestrauch als Heilpflanze.

    Damit er als solche wirken kann, braucht es einige Voraussetzungen. Zunächst müssen die Anbau-, Ernte- und Reinigungsmethoden so sein, dass weder Pestizide (Stichwort Glyphosat) eingesetzt werden, noch größere Gehalte an giftigen Pyrrolyzidinalkaloiden (PA) übrig bleiben. Eins wie das andere macht krank.

    PA sind eine raffinierte Waffe der Natur. Pflanzen sichern damit ihr Überleben, indem sie sich Fraßfeinde vom Leib halten. Das Problem: Diese sekundären Pflanzenstoffe können die Leber des Menschen schädigen und lösen bei Versuchsmäusen Krebs aus. Erzeugnisse aus biologisch-nachhaltig bewirtschafteten Teegärten sind deshalb die beste Wahl.

    Dann entscheiden die Zusammensetzung und Konzentration der unterschiedlichen Inhaltsstoffe über Qualität und Wirkung. Diese ist bei grünen (und weißen) Tees deshalb vielfältiger als bei Schwarztees, weil sie nicht fermentiert werden. Das heißt, die Blätter und gegebenenfalls Stengel durchlaufen keinen Oxidationsprozess, bei dem sich die Bestandteile und der durch Pressen austretende Zellsaft im Kontakt mit der Luft verändern. Sie werden nach dem Welken kurz erhitzt, geröstet oder gedämpft. Entsprechend bleiben die Vitalstoffe enthalten.

    „Grüntee beinhaltet drei Bestandteile, die für die Gesundheit des Menschen von Wichtigkeit sind: Koffein, Öle und Polyphenole“, sagt Professor Johannes Huber, Hormonspezialist und Theologe aus Wien. Besonders lohnend ist der Blick auf die Polyphenole, einer Untergruppe der Sekundären Pflanzenstoffe, die in allen Pflanzen in gigantischer Vielfalt vorkommen und unter anderem für Duft, Geschmack und Farbe sorgen.

    Das Penicillin der grünen Blätter

    Dazu gehören auch die Catechine, deren prominentester Vertreter das Epigallocatechin-Gallat (EGCG) ist. Viele Wissenschaftler meinen, dass unsere Gesundheit am ehesten durch diesen Stoff gefördert wird. Für andere wiederum ergibt sich ein Gutteil seines Erfolgs aus dem Wechselspiel mit sämtlichen Inhaltsstoffen, einschließlich Vitaminen (vor allem Vitamin C), Spurenelementen (Zink, Mangan, Chrom), Aminosäuren (Theanin).

    Johannes Huber nennt ECGC das Penicillin der grünen Blätter. „Von der Evolution hat Epigallat offensichtlich die Aufgabe bekommen, wie ein Antibiotikum Bakterien und andere Eindringlinge abzuwehren, und das leistet es auch beim Menschen.“ Es richtet seine Kraft beispielsweise gegen den Candida-Pilz, einen speziellen Feind des weiblichen Körpers. Darüber hinaus wirkt es entzündungshemmend und antioxidativ: Es stoppt die aggressiven freien Radikale, die den Zellkern und damit Erbinformationen schädigen und die Tumorentwicklung begünstigen. Verhindert Grüntee also Krebs?

    „Mit der Beantwortung solcher Fragen muss man behutsam umgehen“, sagt Huber, der fünf Jahre Vorsitzender der Bioethik-Kommission war. In der internationalen Forschung, darunter der des National Institute for Health in Maryland/USA, scheine sich jedoch herauszukristallisieren, dass Grüntee einen Effekt auf manche Krebsarten ausübt. „Jedenfalls ist es kein Fehler, welchen zu trinken, um sich zu schützen.“ Vor Brustkrebs vielleicht, vor Hautkrebs oder dem Prostatakarzinom.

    Auch in der Prävention bekommt Grüntee immer mehr einen Platz. Laut Huber vermag er Karies fernzuhalten und kann die Reparatur der Haut bei zu starker UV-Strahlung stimulieren. Sammle man sämtliche verfügbare wissenschaftliche Arbeiten, dann wären günstige Effekte auf Blutdruck, Cholesterin- und Blutzuckerspiegel (auch bei Diabetes), auf das Herz-Kreislauf-System und Körpergewicht wahrscheinlich. Ebenso lasse sich das Immunsystem stärken, die Verdauung fördern, die Darmflora positiv beeinflussen.

    Nicht zuletzt ist Grüntee wahlweise ein Entspannungs- und Belebungsgetränk. Zuständig dafür sind die Catechine, Gerbstoffe, Theanin und natürlich Koffein. Koffein ist der Muntermacher, er erhöht die Aufmerksamkeit, Wachheit und Reaktionsschnelligkeit. In dem Zusammenhang hat inzwischen Matcha den Markt erobert – aufwendig zu sattgrünem Pulver vermahlener Blatttee von bester Qualität und mit den Inhaltsstoffen in Hochpotenz.

    So ein Schälchen schaumig geschlagenes „Grünes Gold“ ist die wohl intensivste Art des Teegenusses, eine perfekte Espresso-Alternative, die darüber hinaus als stärkstes Antioxidans gilt. Matcha kann zwei bis vier Mal pro Woche getrunken werden. Ansonsten gibt es keine klaren Aussagen dazu, wie viel Grüntee der Mensch braucht, um davon nennenswert zu profitieren.

    Doch wie so oft heißt es auch hier: Weniger ist mehr. Die Dosis macht bekanntlich das Gift, entsprechend schreiben Sachverständige dem ECGC nicht nur Positives zu. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority, EFSA) ist 2018 zu dem Schluss gelangt: In Form von Nahrungsergänzungsmitteln kann grüner Tee in Dosierungen von 800 mg/Tag oder darüber die Leber schädigen.

    Blattaufgüsse dagegen gelten gemäß EFSA als sicher und gut verträglich. In hochwertigen japanischen Produkten stecken besonders viel Catechine, in einem Liter 140 bis 190 Milligramm. Mengen, die ausreichen. Und weil einmal keinmal ist, kommt es auf Regelmäßigkeit an.

    Ja, und schließlich die Zubereitung, die selbst in ihrer schlichtesten Form ein wenig Wissen und Zeit benötigt. Im Ergebnis ist es das Aroma samt der verschiedenen Farbnuancen und Intensitäten, was Liebhaber so mögen: von grasig und frisch-fruchtig über nussig-süßlich bis feinherb und edelbitter. Milch als Zugabe ist traditionell tabu, es setzt die Substanzen außer Gefecht. Allenfalls darf´s ein wenig Honig sein, die Kombination ist eine Wunderwaffe bei Erkältungen.

    Die Chinesen sind diesbezüglich lässiger. Es braucht keine spezielle Teezeit. Becher, Schale oder ein Schraubdeckelglas gehören zu jeder Mahlzeit, jedem Geschäftsessen, jeder Wanderarbeit. Apropos, der Ordnung halber sei noch erwähnt, dass die Geschichte des grünen Tees im zweiten Jahrtausend v. Chr. in China begonnen hat und um 550 n.Chr. mit buddhistischen Mönchen nach Japan gelangt ist. Im alten China war es der Gelehrte T’ien Yiheng, der auf die seelische und spirituelle Dimension aufmerksam machte: „Man trinkt Tee, um den Lärm der Welt zu vergessen.“

    Quelle: https://www.handelsblatt.com/arts_und_style/health/gruentee-wie-gesund-ist-eigentlich-gruener-tee/24107606.html

  • Grüntee und Alterung

    Im Alter scheint offenbar der Körper mehr auf den Fettstoffwechsel zu setzen, der Fett­einbau wird gefördert, der Kohlenhydratimport in der Zelle reduziert. Dem kann in einfacher Weise mit dem Grünen Tee entgegen­gewirkt werden. An einfachen Lebewesen, wie an der Hefe und der Drosophilia-Fliege untersucht man seit vielen Jahren Gene, die die Lebensdauer beeinflussen. Dabei offen­baren sich Mosaiksteine, die gut in das Bild des Grünen Tees passen: Unterdrückt man die Fettversorgung des Körpers, wird ande­rerseits die Zuckerbildung in der Leber erhöht und gleichzeitig die Sensibilität der Zellen für Kohlenhydrate ver­stärkt, so dass letztendlich im Blut die Zuckerkonzentration sinkt – wenn man dies durch Genmanipulationen erreicht, dann prolongiert sich deutlich die Lebensdauer der Ver­suchstiere. In diese Re­gelkreise greift auch der Grüne Tee ein. Die Übereinstimmung seiner Wirkung mit den Genexperi­menten an Hefe und Fliege verhärten von einer anderen Seite den gesundheitsfördernden Effekt dieses Getränkes.

    Der Grüne Tee scheint auch jene Menschen zu schützen, die das berühmte Gas Stickmonoxyd (NO) nicht in ausreichendem Maße in ihren Blutgefäßzellen herstellen können. Das NO er­laubt den Adern in unserem Körper, sich zu relaxieren, zu ent­span­nen, sich auszudehnen, damit letztendlich die Durchblu­tung zu verbessern. Dies tut jenen Organen gut, zu denen das Blut transportiert wird, aber auch die Blutgefäßzellen selbst haben davon einen großen Nutzen.

    Jeder Krampf, der entsteht, wenn das krampflösende Stickmonoxyd fehlt, schadet auch dem Blutgefäß selbst. Es verliert seine Funktionsfähigkeit, wird an­fälliger für Radikale und verkalkt. Neue Untersuchun­gen demonstrierten (DUFFY), dass der Grüntee auch ein Ent­span­nungsgetränk für das Epithel, der Innenauskleidung der Blut­gefäße ist. Es relaxiert sie und schützt sie dadurch auf die­sem Weg.

    Dadurch sinkt auch der Blutdruck – ebenfalls ein Erfolg des Grünen Tees. Vor allem bei postmenopausalen Frauen (Hodgson) konnte der blutdrucksreduzierende Effekt sehr schön nachgewiesen werden. Wahrscheinlich hängt auch dies mit dem Stickmonoxyd in der Postmenopause zusammen. Das Östrogen des Eierstockes ist ein starker Induktor dieses Gas, es sorgt für seine Freisetzung im Blut, was einen Aspekt der Herzprotektion durch die Eierstockshormone erklärt.

    Fehlen in der Postmenopause die Östrogene, so beobachten manche Frauen das plötzliche Entstehen einer labilen Hypertonie: Der Blutdruck steigt an, obwohl man Lebensgewohnheiten und Essen nicht änderte, normalisiert sich nach einiger Zeit, um dann erneut hoch zu werden. Verständlicherweise beunru­higt das die weibliche Patientin. Findet man bei der kardiologi­schen Konsultation keine Grund für den plötzlich schwanken­den Blutdruck, soll man sich in Erin­nerung rufen, dass sowohl das Östrogen, wie auch der Grüntee die vegetative, die nerv­liche Situation der Blutgefäße günstig beeinflusst. Eine Probe aufs Exempel würde sich auszahlen.

    Quelle: https://www.drhuber.at/gruener-tee/

  • Darum sollten Sie (noch) mehr grünen Tee trinken!

    Alle lieben grünen Tee – und das hat gleich mehrere Gründe. Er gilt als gesunder Wachmacher, soll die Haut jung halten, beim Abnehmen helfen und sogar vor Krebs schützen. Nicht nur deshalb trinken einige gesundheitsbewusste Foodies ihn literweise. Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien, die sich mit den gesundheitlichen Effekten von Grüntee beschäftigen.

    Wirkung: Diese Inhaltsstoffe machen grünen Tee so gesund

    Neben zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen enthält grüner Tee vor allem einen wirksamen Mix an sekundären Pflanzenstoffen. Insbesondere Catechine, wie etwa Epigallocatechingallat (EGCG), werden dabei für seine Gesundheitspower verantwortlich gemacht. Sie wirken antioxidativ – das heißt, sie können die Körperzellen vor dem Einfluss freier Radikale schützen. Das bremst etwa den Alterungsprozess der Haut aus.

    Grüner Tee soll außerdem die Selbstreinigungskräfte des Körpers aktivieren (Zauberwort: Detox!), entzündungshemmend, blutdrucksenkend und regulierend auf den Cholesterinspiegel wirken. Angeblich kann er Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Alzheimer vorbeugen.

    Denn die sekundären Pflanzenstoffe minimeren offenbar Ablagerungen in den Gefäßen und reduzieren Eiweißablagerungen im Gehirn. Einige Studien deuten auch darauf hin, dass grüner Tee vor Krebs schützen könnte. Stichfeste Beweise für viele der Wirkungen fehlen bislang. Ein Wundermittel ist grüner Tee also nicht, aber: „In Japan, wo viel grüner Tee getrunken wird, gibt es weniger Krebserkrankungen als bei uns“, sagt Tee-Experte Schmidt. „Inwieweit das am Teekonsum liegt, muss noch intensiver erforscht werden. Fest steht aber, dass wir es hier mit einem absolut gesunden Durstlöscher zu tun haben, den Sie ruhig täglich trinken dürfen.“

    Koffein in grünem Tee macht sanfter wach als Kaffee

    Wer keinen Kaffee mag, für den ist grüner Tee eine gute Alternative, denn auch er enthält reichlich Koffein. Der „Hallo-wach-Effekt“ ist aber ein anderer, denn das Koffein in grünem Tee wird erst nach und nach freigesetzt. Die Wachmacherwirkung setzt also etwas zeitverzögert ein, ist somit weniger intensiv als die von Kaffee, hält dafür aber etwas länger an.

    Grüner Tee fördert dadurch die Konzentration, macht nicht so nervös und hibbelig wie Kaffee und gilt dank vieler Gerbstoffe insgesamt als magenschonender.

    Fatburner: Grüner Tee hilft beim Abnehmen

    Dass Tee beim Abnehmen hilft, ist nicht neu, schließlich enthält ungesüßter Tee keine Kalorien. Doch es gibt Teesorten – wie grünen Tee – die besonders gut zum Abnehmen geeignet sind. Eine Studie des Potsdamer Deutschen Instituts für Ernährungsforschung besagt, dass Sie aufgrund des im grünen Tee enthaltenen Epigallocatechingallats weniger Fett aus der Nahrung über den Darm aufnehmen. Darüber hinaus regt es die Fettverbrennung an, und die gesunden Bitterstoffe hemmen den Heißhunger.

    Nicht zuletzt erhöht grüner Tee auch den Grundumsatz, indem er die Wärmebildung (Thermogenese) im Körper stimuliert – auch das lässt die Fettzellen schmelzen.

    Quelle: https://www.womenshealth.de/artikel/gruener-tee-gesunder-fatburner-281961.html

  • Wie gesund ist eigentlich grüner Tee?

    Sadō oder Chadō sagen die Japaner, wenn sie eine Teestunde einlegen. Immer mit grünem Tee, in Japan wird nur solcher produziert. Allerdings klingt „Teestunde“ etwas hemdsärmelig angesichts dessen, was da zum jahrhundertealten Kulturgut gehört. Zeremonie oder Ritual trifft es eher.

    Kennern ist Teeweg am liebsten, eine Zeremonie, die mit den vier Prinzipien Harmonie (wa), Respekt (kei), Reinheit (sei) und Stille (jaku) gleichsam auf das Verhalten ausstrahlen und im großen Ganzen den Lebensweg symbolisieren soll. Selbst, wenn der gerade nicht zu erkennen ist: Wer den Weg des Tees geht, wird belohnt. Zumindest mit Langmut. Und sonst?

    In der westlichen Welt wird Grüntee vor allem wegen der ihm zugeschriebenen Wirkweisen auf die Gesundheit getrunken. Camellia sinensis, die Mutter aller Teepflanzen, wartet mit Schätzen auf, die sie wie eine kleine Apotheke funktionieren lassen – wie ein Supercocktail mit allerlei wohltuenden, vorbeugenden und sogar heilsamen Effekten. Immerhin gilt der sogenannte echte Teestrauch als Heilpflanze.

    Damit er als solche wirken kann, braucht es einige Voraussetzungen. Zunächst müssen die Anbau-, Ernte- und Reinigungsmethoden so sein, dass weder Pestizide (Stichwort Glyphosat) eingesetzt werden, noch größere Gehalte an giftigen Pyrrolyzidinalkaloiden (PA) übrig bleiben. Eins wie das andere macht krank.

    PA sind eine raffinierte Waffe der Natur. Pflanzen sichern damit ihr Überleben, indem sie sich Fraßfeinde vom Leib halten. Das Problem: Diese sekundären Pflanzenstoffe können die Leber des Menschen schädigen und lösen bei Versuchsmäusen Krebs aus. Erzeugnisse aus biologisch-nachhaltig bewirtschafteten Teegärten sind deshalb die beste Wahl.

    Dann entscheiden die Zusammensetzung und Konzentration der unterschiedlichen Inhaltsstoffe über Qualität und Wirkung. Diese ist bei grünen (und weißen) Tees deshalb vielfältiger als bei Schwarztees, weil sie nicht fermentiert werden. Das heißt, die Blätter und gegebenenfalls Stengel durchlaufen keinen Oxidationsprozess, bei dem sich die Bestandteile und der durch Pressen austretende Zellsaft im Kontakt mit der Luft verändern. Sie werden nach dem Welken kurz erhitzt, geröstet oder gedämpft. Entsprechend bleiben die Vitalstoffe enthalten.

    „Grüntee beinhaltet drei Bestandteile, die für die Gesundheit des Menschen von Wichtigkeit sind: Koffein, Öle und Polyphenole“, sagt Professor Johannes Huber, Hormonspezialist und Theologe aus Wien. Besonders lohnend ist der Blick auf die Polyphenole, einer Untergruppe der Sekundären Pflanzenstoffe, die in allen Pflanzen in gigantischer Vielfalt vorkommen und unter anderem für Duft, Geschmack und Farbe sorgen.

    Das Penicillin der grünen Blätter

    Dazu gehören auch die Catechine, deren prominentester Vertreter das Epigallocatechin-Gallat (EGCG) ist. Viele Wissenschaftler meinen, dass unsere Gesundheit am ehesten durch diesen Stoff gefördert wird. Für andere wiederum ergibt sich ein Gutteil seines Erfolgs aus dem Wechselspiel mit sämtlichen Inhaltsstoffen, einschließlich Vitaminen (vor allem Vitamin C), Spurenelementen (Zink, Mangan, Chrom), Aminosäuren (Theanin).

    Johannes Huber nennt ECGC das Penicillin der grünen Blätter. „Von der Evolution hat Epigallat offensichtlich die Aufgabe bekommen, wie ein Antibiotikum Bakterien und andere Eindringlinge abzuwehren, und das leistet es auch beim Menschen.“ Es richtet seine Kraft beispielsweise gegen den Candida-Pilz, einen speziellen Feind des weiblichen Körpers. Darüber hinaus wirkt es entzündungshemmend und antioxidativ: Es stoppt die aggressiven freien Radikale, die den Zellkern und damit Erbinformationen schädigen und die Tumorentwicklung begünstigen. Verhindert Grüntee also Krebs?

    „Mit der Beantwortung solcher Fragen muss man behutsam umgehen“, sagt Huber, der fünf Jahre Vorsitzender der Bioethik-Kommission war. In der internationalen Forschung, darunter der des National Institute for Health in Maryland/USA, scheine sich jedoch herauszukristallisieren, dass Grüntee einen Effekt auf manche Krebsarten ausübt. „Jedenfalls ist es kein Fehler, welchen zu trinken, um sich zu schützen.“ Vor Brustkrebs vielleicht, vor Hautkrebs oder dem Prostatakarzinom.

    Auch in der Prävention bekommt Grüntee immer mehr einen Platz. Laut Huber vermag er Karies fernzuhalten und kann die Reparatur der Haut bei zu starker UV-Strahlung stimulieren. Sammle man sämtliche verfügbare wissenschaftliche Arbeiten, dann wären günstige Effekte auf Blutdruck, Cholesterin- und Blutzuckerspiegel (auch bei Diabetes), auf das Herz-Kreislauf-System und Körpergewicht wahrscheinlich. Ebenso lasse sich das Immunsystem stärken, die Verdauung fördern, die Darmflora positiv beeinflussen.

    Nicht zuletzt ist Grüntee wahlweise ein Entspannungs- und Belebungsgetränk. Zuständig dafür sind die Catechine, Gerbstoffe, Theanin und natürlich Koffein. Koffein ist der Muntermacher, er erhöht die Aufmerksamkeit, Wachheit und Reaktionsschnelligkeit. In dem Zusammenhang hat inzwischen Matcha den Markt erobert – aufwendig zu sattgrünem Pulver vermahlener Blatttee von bester Qualität und mit den Inhaltsstoffen in Hochpotenz.

    So ein Schälchen schaumig geschlagenes „Grünes Gold“ ist die wohl intensivste Art des Teegenusses, eine perfekte Espresso-Alternative, die darüber hinaus als stärkstes Antioxidans gilt. Matcha kann zwei bis vier Mal pro Woche getrunken werden. Ansonsten gibt es keine klaren Aussagen dazu, wie viel Grüntee der Mensch braucht, um davon nennenswert zu profitieren.

    Doch wie so oft heißt es auch hier: Weniger ist mehr. Die Dosis macht bekanntlich das Gift, entsprechend schreiben Sachverständige dem ECGC nicht nur Positives zu. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority, EFSA) ist 2018 zu dem Schluss gelangt: In Form von Nahrungsergänzungsmitteln kann grüner Tee in Dosierungen von 800 mg/Tag oder darüber die Leber schädigen.

    Blattaufgüsse dagegen gelten gemäß EFSA als sicher und gut verträglich. In hochwertigen japanischen Produkten stecken besonders viel Catechine, in einem Liter 140 bis 190 Milligramm. Mengen, die ausreichen. Und weil einmal keinmal ist, kommt es auf Regelmäßigkeit an.

    Ja, und schließlich die Zubereitung, die selbst in ihrer schlichtesten Form ein wenig Wissen und Zeit benötigt. Im Ergebnis ist es das Aroma samt der verschiedenen Farbnuancen und Intensitäten, was Liebhaber so mögen: von grasig und frisch-fruchtig über nussig-süßlich bis feinherb und edelbitter. Milch als Zugabe ist traditionell tabu, es setzt die Substanzen außer Gefecht. Allenfalls darf´s ein wenig Honig sein, die Kombination ist eine Wunderwaffe bei Erkältungen.

    Die Chinesen sind diesbezüglich lässiger. Es braucht keine spezielle Teezeit. Becher, Schale oder ein Schraubdeckelglas gehören zu jeder Mahlzeit, jedem Geschäftsessen, jeder Wanderarbeit. Apropos, der Ordnung halber sei noch erwähnt, dass die Geschichte des grünen Tees im zweiten Jahrtausend v. Chr. in China begonnen hat und um 550 n.Chr. mit buddhistischen Mönchen nach Japan gelangt ist. Im alten China war es der Gelehrte T’ien Yiheng, der auf die seelische und spirituelle Dimension aufmerksam machte: „Man trinkt Tee, um den Lärm der Welt zu vergessen.“

    Quelle: https://www.handelsblatt.com/arts_und_style/health/gruentee-wie-gesund-ist-eigentlich-gruener-tee/24107606.html?ticket=ST-3543411-KjXNOyDcN3bedyxl9Mfh-ap4

  • Grüner Tee gegen Schuppenflechte/Psoriasis ?

    Grüner Tee hilft womöglich gegen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Lupus Erythematodes. Zumindest im Tierversuch hatte ein Sud aus unfermentierten Teeblättern die verschiedenen Krankheitsbilder von Immundefekten der Haut heilen können, so das Ergebnis einer US-Studie.

    Bei Schuppenflechte, der so genannten Psoriasis, lösen Immunzellen, die eigentlich gegen Entzündungen schützen sollen, einen Überschuss an Zytokinen aus. Diese Proteine regulieren normalerweise das Wachstum und die Differenzierung von Zellen, doch verursacht ein Zuviel davon selbst Entzündungen und eine Überproduktion an Hautzellen. Zudem bilden Erkrankte zuwenig Caspase-14 aus – ein Eiweiß, das auf Gene wirkt, die den Lebenszyklus von Hautzellen regulieren.

    Bei Psoriasis ist dieser Prozess unterbrochen. Da Hautzellen erst absterben, wenn neue gebildet wurden, verdickt und entzündet sich die Haut an dieser Stelle und blättert ab. Durch Polyphenole aus dem Tee wird die Bildung von Caspase-14 angeregt und damit die Hautzellproduktion normalisiert.

    Zudem bewirkt der Extrakt, dass das Antigen PCNA (proliferating cell nuclear antigen) seltener aktiv wird. Es wird abgelesen, wenn sich Hautzellen teilen, doch geschieht dies bei Schuppenflechte zu oft und beschleunigt dadurch die Entstehung von Hautzellen. Denn es kommt im Krankheitsfall in allen Hautschichten vor, während es bei gesunden Menschen nur in der Basalschicht der Epidermis arbeitet. Die Tee-Polyphenole drängen sie zurück, sodass nur in der Basalschicht normale PCNA-Spiegel verblieben.

    Nun hoffen die Forscher, basierend auf dieser Entdeckung neue Therapien gegen diverse Autoimmunkrankheiten der Haut Hautkrankheiten entwickeln zu können. Viele der momentan gängigen Behandlungen sind häufig noch riskant und Nebenwirkungen verbunden wie etwa die Bestrahlung mit UV-Licht, die auf Dauer zu Hautkrebs führen kann. (dl)

    Quelle: https://www.spektrum.de/news/gruener-tee-gegen-schuppenflechte/896658

  • Kann grüner Tee beim Abnehmen helfen und Fettleibigkeit verhindern?

    Seit Jahrhunderten trinken Menschen grünen Tee, sei es wegen seines Geschmacks oder wegen erhoffter gesundheitlicher Vorteile. Da grüner Tee viele verschiedene positive gesundheitliche Auswirkungen auf den Körper hat, untersuchten Forschende jetzt, wie sich der Konsum von grünem Tee auf Fettleibigkeit und das Abnehmen auswirkt.

    Grüner Tee verhindert Fettleibigkeit bei Mäusen

    Die Wissenschaftler der Ohio State University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass grüner Tee die Gewichtsabnahme bei Fettleibigkeit unterstützt. Die Mediziner publizierten die Ergebnisse ihrer Studie in dem englischsprachigen Fachblatt „Journal of Nutritional Biochemistry“.

    Positive Auswirkungen von grünem Tee

    Jüngste Forschungsprojekte haben bereits eine interessante Mischung aus potenziellen gesundheitlichen Vorteilen des Konsums von grünem Tee aufgedeckt. Dazu gehören beispielsweise der Schutz empfindlicher Zähne, die Abschwächung der Symptome von Alzheimer, die Abwehr von Bakterien und sogar die Verhinderung von Herzinfarkten. Frühere Studien hatten außerdem angedeutet, dass grüner Tee durch die entzündungshemmende Wirkung auf die Darmgesundheit auch ein wichtiger Faktor für den Abbau von Fettleibigkeit sein kann.

    Bisherige Studie ergaben widersprüchliche Ergebnisse

    Die neuesten faszinierenden Beobachtungen stammen von Ernährungswissenschaftlern der Ohio State University (OHU). Diese untersuchten, wie grüner Tee die Fettleibigkeit bei Mäusen einschränken kann. „Die Ergebnisse von Studien, die sich mit Adipositas-Management befassen, waren bisher stark gemischt“, erklärt Studienautor Richard Bruno von der Ohio State University in einer Pressemitteilung. Einige Studien scheinen festgestellt zu haben, dass grüner Tee die Gewichtsabnahme unterstützt, bei anderen Untersuchungen wurde kein solcher Effekt beobachtet, wahrscheinlich aufgrund der Komplexität der Ernährung im Verhältnis zu einer Reihe von Lebensstilfaktoren.

    Wie war die Studie aufgebaut?

    Die aktuelle Studie fand über einen Zeitraum von acht Wochen statt, an einer Gruppe von männlichen Mäusen. Die Hälfte der Tiere erhielt eine fettreiche Ernährung, um Fettleibigkeit hervorzurufen, und die andere Hälfte verzehrte eine normale, gesunde Ernährung. In beiden Gruppen wurde jeweils der Hälfte der Tiere grünes Tee-Extrakt unter die Nahrung gemischt. Diese Zugabe machte etwa zehn Prozent ihrer gesamten Ernährung aus. Bei einem Menschen würde dies der Menge entsprechen, welche wir durch zehn Tassen grünen Tee am Tag zu uns nehmen. Weibliche Mäuse waren in der Studie nicht enthalten, da sie gegen durch Ernährung induzierte Fettleibigkeit und Insulinresistenz resistent sind, erklären die Forschenden. Die Wissenschaftler maßen für ihre Untersuchung Körpergewicht, Fettgewebe, Insulinresistenz, Entzündungen im Darm und Fettgewebe, die Zusammensetzung der Darmmikroben und wie sich die Darmbakterien und ihre Derivate in den Blutkreislauf verschieben, so dass sie Entzündungen fördern.

    Vorteile durch die Aufnahme von grünem Tee

    Dies erlaubte den Medizinern, eine Reihe nützlicher Beobachtungen herauszuarbeiten, vor allem, dass die fetten Mäuse, deren Ernährung mit grünem Tee ergänzt wurden, um 20 Prozent weniger Gewicht zunahmen als die Tiere ohne Nahrungsergänzung. Diese Mäuse zeigten außerdem auch eine geringere Insulinresistenz, ein Risikofaktor beim Auftreten von Diabetes. Die mit grünem Tee gefütterten Tiere wiesen auch gesündere Ansammlungen von Mikroben im Darm und weniger Entzündungen im Fettgewebe und Darm auf. Sie waren auch weniger anfällig für ein Leaky-Gut-Syndrom (durchlässiger Darm), bei dem die Wand des Dünndarms beschädigt ist und giftige Stoffe in den Blutstrom austreten.

    Weitere Forschung ist nötig

    „Die Studie liefert Beweise dafür, dass grüner Tee das Wachstum von gesunden Darmbakterien fördert, und dies führt zu einer Reihe von Vorteilen, die das Risiko von Fettleibigkeit signifikant senken“, berichtet Studienautor Bruno. Obwohl die Ergebnisse vielversprechend sind, ist es noch unklar, wie sich grüner Tee auf die Gewichtszunahme beim Menschen auswirkt. Selbst wenn der Tee eine Gewichtsabnahme erleichtert, stellt sich immer noch die Frage, ob es besser ist, Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen oder Tee normal zu trinken, da der Körper seine Antioxidantien metabolisiert. Es könnte besser sein, den ganzen Tag über grünen Tee mit der Nahrung zu sich zu nehmen, wie dies bei den Mäusen der Fall war, sagen die Mediziner. Eine Folgestudie an Menschen soll jetzt offene Fragen klären. Dabei soll besonders untersucht werden, ob und wie zuverlässig grüner Tee einen durchlässigen Darm verhindern kann. Zukünftige Untersuchungen sollten dann aber unbedingt klären, wie der Konsum von grünem Tee Fettleibigkeit abwenden kann, betonen die Wissenschaftler. (as)

    Quelle: https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/kann-gruener-tee-beim-abnehmen-helfen-und-fettleibigkeit-verhindern-20190315445774

  • Grüner Tee macht Labormäuse schlank

    Grüner Tee macht in Verbindung mit einer Diät schlank. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschern der Ohio State University http://osu.edu . An Menschen ist das jedoch noch nicht erwiesen. Richard Bruno, Professor für Ernährungswissenschaften, hat mit Mäusen experimentiert. Jenen Tieren, die mit grünem Tee angereicherte Nahrung bekamen, ging es danach deutlich besser als den restlichen Mäusen. Bekannt ist, dass dieses asiatische Getränk Menschen guttut, die ein hohes Risiko haben, an Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden zu erkranken.

    Verbesserte Verdauung

    Bruno sieht als Ursache für den Erfolg der Diät eine Verbesserung der Darmflora, also der Anreicherung von Mikroorganismen, die der Mensch für einen optimalen Stoffwechsel braucht. „Unsre Studie zeigt, dass grüner Tee das Wachstum von guten Bakterien fördert“, unterstreicht der Ernährungswissenschaftler. Das führe zu einer ganzen Reihe von Vorteilen für die Gesundheit, einschließlich einer Minderung des Risikos von Fettleibigkeit.

    Grüner Tee hat in Asien eine lange Geschichte. Außerhalb dieser Region kommt das Getränk wegen seiner vermeintlichen gesundheitsfördernden Wirkung auch gut an. In den Inhaltssoffen finden sich Catechine, die ein hohes antioxidatives Potenzial haben. Daher senken sie das Risiko, an Krebs zu erkranken. Sie haben auch positive Auswirkungen auf Herz und Leber. Grüner Tee reduziert zudem die Gefahr von Entzündungen.

    Täglich zehn Tassen trinken

    Aus den Experimenten folgern die Forscher, dass Menschen täglich zehn Tassen grünen Tee trinken müssen, um eine Wirkung zu erzielen. „Das klingt nach einer Menge, aber in vielen Teilen der Welt ist es üblich, so viel zu trinken“, sagt Bruno. Er warnt allerdings davor, die Ergebnisse aus den Tests einfach so auf Menschen zu übertragen.

    Quelle: https://www.pressetext.com/news/20190315002

  • Abnehmen mit grünen Tee: So klappt’s

    Kann man gesünder abnehmen als mit dem grünen Tee? Laut zahlreicher Studien ist es fast unmöglich, auf einer besseren Art und Weise abzunehmen. Grüner Tee ist nicht nur das Heißgetränk, auf das die Chinesen seit über 4000 Jahren setzen, sondern tatsächlich ein Wundermittel der asiatischen Kultur. Erst seit dem 17. Jahrhundert hat der Aufguss seinen Weg nach Europa gefunden, wo 1900 herausgefunden wurde, dass grüner Tee das Abnehmen fördert. 

    Abnehmen Grüner Tee: Positive Effekte, um sein Traumgewicht zu erreichen

    • Grüner Tee gilt als Fett- und Kohlenhydrat Blocker
    • Darin enthaltene Bitterstoffe fördern die Leber und reduzieren den Heißhunger
    • Epigallocatechingallat, das Antioxidans, wirkt sich positiv auf den Hormonhaushalt aus
    • Pilzinfektionen lassen sich mit dem grünen Tee behandeln
    • Die Darmflora wird zudem durch grünen Tee reguliert

    Wie du sehen kannst, hat grüner Tee nicht nur einen positiven Effekt auf das Abnehmen, sondern beteiligt sich auch an der allgemeinen Gesundheit des Körpers sehr positiv.

    Nimmt man zu 100% mit grünem Tee ab?

    Nein, da der Stoffwechsel von zahlreichen Faktoren abhängt, ob am Ende tatsächlich die Pfunde fallen. Während der eine grandiose Ergebnisse damit erzielen kann, geht es bei dem anderen nur schleppend voran. Eine Sache, die beide Seiten jedoch glücklich machen wird, ist die positive Wirkung auf die Gesundheit. Daher ist der Genuss des grünen Tees auf jeden Fall empfehlenswert. Falls man sich unsicher ist, es aber gerne ausprobieren möchte, so raten wir dazu, einen Arzt aufzusuchen, um einen Körpercheck durchzuführen und sich bei seinem Vorgehen betreuen zu lassen. Aufgepasst: Bei Grüntee Kapseln ist es besonders wichtig, sich nicht selbst zu therapieren und mit einem Arzt zu sprechen, um wertvolle Tipps zur Gewichtsreduktion zu erhalten.

    Wie funktioniert die „Abnehmen mit grünen Tee“ Prozedur

    Sicher hast du dir Gedanken zu deinem Idealgewicht gemacht, und erwartest, innerhalb von kurzer Zeit bereits Top-Ergebnisse zu erzielen. Leider funktioniert das Abnehmen mit dem grünen Tee nicht so schnell, wie du es dir vielleicht vorgestellt hast. Nach wenigen Tagen Unterstützung durch Grüntee kann kein effektiver Fettverbrennungsprozess stattfinden. Dieser findet erst nach acht bis zwölf Wochen statt, fanden Forscher heraus. Um eine noch bessere Fettverbrennung zu gewähren, bedarf es, nebenbei noch Sport zu machen und sich gesund zu ernähren, das heißt, möglichst wenige Kalorien, Fette und Zucker.

    Grüntee ein Wundermittel?

    Forscher warnen davor, grünen Tee als Abnehmwundermittel anzusehen, da es viele als einen Hauptbestandteil der Diät verstehen und sie daher in großen Maßen den grünen Tee trinken. Das Heißgetränk soll jedoch, wie bei einem Nahrungsergänzungsmittel, nur ergänzend getrunken werden und nicht die Mahlzeiten ersetzen.

    Welche Grünteesorten eignen sich zum Abnehmen?

    Wie bei allen Teesorten existieren unterschiedliche Pflanzensorten, die durch verschiedenste Anbautechniken das Endprodukt bestimmen und somit die Qualität beeinflussen. Deshalb besitzt jede Grünteesorte unterschiedliche Inhaltsstoffe, die individuelle Wirkungsspektren nachweisen. Natürlich machen die Menge, Qualität und die Kombination einen enormen Unterschied aus, in wieweit sich der Erfolg messen lässt. Ähnlich verhält es sich bei der Zubereitung, hier entscheiden die Dosierung, Wassertemperatur und Ziehzeit maßgeblich über den Erfolg. Folgende Sorten sind empfehlenswert:

    • Viele schwören auf die Grünteesorte Sencha*, die hervorragend zum Abnehmen geeignet ist und der eine positive Wirkung auf den Fettstoffwechsel nachgesagt wird.
    • Gyokuru* ist ein japanischer Grüntee, der eine äußerst positive Wirkung auf den Zuckerstoffwechsel hat.
    • Auch ein grüner Tee zur Übersäuerung hilft enorm, da eine Übersäuerung den Fettstoffwechsel stark beeinträchtigt. Hier empfehlen wir den Grüntee Bancha*.
    • Ein ähnlich guter Tee mit einer hohen Zahl von Antioxidantien ist der Grüntee Matcha*, der freie Radikale mit seiner Vielzahl an Antioxidantien bekämpfen und somit Krebserkrankungen verhindern kann.

    Mit diesem Grüntee Sortiment gehst du nicht nur gegen das Gewicht vor, sondern du erzielst auch anregende Wirkung auf den Grundumsatz und die Gesundheit.

    Fazit: Grüner Tee Abnehmen

    Wie du siehst, ist grüner Tee zwar keine Wunderwaffe, um im Kampf gegen das Fett eine sofortige Wirkung zu erzielen. Nicht desto trotz unterstützt es eine Diät im Kampf gegen die Pfunde. Es sollte nebenbei auch Sport getrieben werden, um die ganze Fettverbrennung effektiv zu entfalten. Dennoch gilt grüner Tee zum Abnehmen als psychologischer Faktor, um die Diät durchzustehen und einen zu motivieren. Wir empfehlen hier ganz klar, grünen Tee zu testen und würden uns freuen, wenn du deine Erfahrung mit dem grünen Tee mit uns in der Kommentarfunktion teilst.

    Quelle: https://www.derneuemann.net/abnehmen-gruenen-tee/6688

  • Grüner Tee gegen Amyloidose

    Werner Hunstein war jahrzehntelang ein knallharter Schulmediziner bis eines Tages auch bei ihm eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wurde und er – wie die WELT berich­tete – von Schülern einen Tipp bekam. Der emeritierte Hoch­schulprofessor zählt zu den onkologischen Pionieren Deutschlands. Er baute vor Jahrzehnten die Abteilung Häma­tologie, Onkologie und Rheumatologie an der Heidelberger Medizinischen Poliklinik auf und leitete sie bis 1998. An seiner Abteilung wurde im Jahr 1983 die erste Transplantation von Blutstammzellen erfolgreich durchgeführt.

    Vor mehr als 6 Jahren wurde dem heute 79Jährigen eine ähn­liche Diagnose gestellt, wie er sie bei vielen anderen Patienten jahrzehntelang behandelte: eine Amyloidose. Interessanter­weise wurde diese leukämieähnliche Bluterkrankung ebenfalls in Heidelberg zum 1. Mal beschrieben, nämlich 1859. Dabei produzieren krankhafte Blutzellen, nämlich Plasmazellen, ein bestimmtes Eiweiß, das Leichtketten genannt wird. Diese für die Immunabwehr zuständigen Proteine werden vom Körper nicht mehr abgebaut, sondern klumpen sich als unauflösliche Fäden – in der Fachsprache Amyloidfibrillen genannt – zu­sammen und lagern sich im Gewebe lebenswichtiger Organe, vor allem in Herz und Nieren ein. Dadurch verdicken sich die Organe, sie werden verhärtet und nehmen in ihrer Funktion ab. Daran stirbt letztendlich der Patient.

    Hunstein wusste, was diese Diagnose bedeutet: Als junger Pathologe in Berlin hatte er Organe an Amyloidose verstorbener gesehen, ihre Leber und Milz waren steinhart. Daran mag er sich erinnert haben, als sein eigenes Herz immer schwächer wurde und er Mühe hatte, einige wenige Meter zurückzulegen. Selbst seine Zunge war verdickt und hinderte ihn am Sprechen. Der Hämatologe erlebte am eigenen Körper, so schrieb er, wie es seinen Patienten ging, denen er jene Chemotherapie verord­nete, der er nun selbst unterzogen wurde: Geschmackstörun­gen, Schlaflosigkeit, körperliche Schwäche und enormer Ge­wichtsverlust waren der Preis, dass sich die Krankheit immer­hin 1½ Jahre lang stabilisierte, dennoch der erhoffte Durch­bruch blieb aus. Der Professor war austherapiert – wie das der Mediziner so unschön zu sagen pflegt – und wartete nur noch auf den Tod.

    Doch dann ereignete sich etwas skurriles: Zwei seiner ehema­ligen Oberärzte gaben ihm einen Tipp; sie hatten in Berlin ei­nen interessanten Vortrag gehört, bei dem der Molekular­mediziner Erich Wanka am Max-Delbruck-Zentrum Unter­su­chungen vorgestellt hat, wonach mit einem bestimmten In­haltsstoff des Grünen Tees, dem Epigallocatechingallat, Amyloidablagerungen verhindert, ja sogar aufgelöst werden können.

    Hunstein hatte nichts mehr zu verlieren, fortan trankt der Tod­kranke täglich 1,5 bis 2 Liter Grünen Tee. Die Wirkung ver­blüffte den passionierten Schulmediziner: Nach wenigen Wo­chen hatte sich sein subjektiv empfundener Zustand drama­tisch verbessert und auch objektiv ging es ihm besser. Die Herzscheidewand wurde langsam wieder dünner, von Monat zu Monat, das Herz dadurch wieder belastungsfähiger und auch die zunehmende Nierenschwäche konnte gestoppt werden. Aber Schulmediziner bleibt Schulmediziner und so entschloss sich Hunstein, seinen Selbstversuch im angesehe­nen Journalblatt „BLOOD“ einzureichen – wo es auch tat­sächlich ange­nommen wurde.

    Das entfachte eine große Diskussion und Prof. Erich Wanka legte nach: Die Amyloidbildung, die durch den Grünen Tee verringert werden kann, spielt auch bei anderen schweren Er­krankungen eine große Rolle, so bei der Chorea Huntington, beim Morbus Alzheimer, beim Morbus Parkinson, sowie bei Lymphomen. Für die Nervenkrankheit Chorea Huntington wurde das bereits gezeigt, eine neue Arbeit belegt die amy­loidhemmende Wirkung des Epigallocatechingallats eindeutig beim Morbus Parkinson und beim Morbus Alzheimer. Dies hat die Wissenschaft enorm stimuliert: Im Amyloidose Zent­rum der Universität Heidelberg steht man offensichtlich schon in den Startlöchern, in der Amerikanischen Mayo-Klinik wird das Epigallocatechingallat auf seine Wirkungen bei bestimm­ten Blutkrebsen getestet.

    Quelle: https://www.drhuber.at/gruener-tee/

  • Grüner Tee kann zum Schutz vor Brustkrebs beitragen

    Grüner Tee kann bei einem regelmäßigen und erhöhten Konsum vermutlich dazu beitragen, vor Brustkrebs und nach der Krankheit auch vor Rückfällen zu schützen. Mehrere Studien haben die präventiven und vermutlich chemotherapeutischen Aktivitäten von Grüntee-Polyphenolen und vor allem von EGCG gegen verschiedene Krebsarten, darunter auch Brustkrebs, gezeigt.

    Tee gehört zu den weltweit beliebtesten Getränken, er wird aus den Blättern und Knospen der Camellia sinensis gewonnen. Nach der Ernte führen verschiedene Techniken zu den drei Hauptteesorten, die sich durch einen unterschiedlichen Gehalt an Polyphenolen und Aromen auszeichnen. Der grüne Tee entsteht, indem frische Blätter unmittelbar nach der Ernte Hitze oder heißem Dampf ausgesetzt werden, was zu einer geringen Polyphenol-Oxidation führt. Durch die schonende Zubereitung enthält der grüne Tee besonders viele gesundheitlich nützliche Inhaltsstoffe. Geschieht die Zubereitung etwas später, entsteht der Oolong-Tee, eine Zwischenstufe zwischen grünem und schwarzem Tee.

    Letzterer wird durch eine Reihe von Prozessen erreicht, darunter einige Vorbehandlungen sowie die Fermentation und Trocknung. Ursprünglich wurde Tee in der Volksmedizin Chinas verwendet, erst später verbreitete er sich als Getränk nach und nach auf der ganzen Welt. Die positiven Wirkungen sind auf große Mengen an bioaktiven Verbindungen zurückzuführen, viele davon gehören zu den Polyphenolen (sekundäre Pflanzenstoffe). Catechine sind die wichtigste Klasse der Polyphenole im Tee, sie sind vor allem im grünen Tee in größeren Mengen enthalten (30 bis 42 % des Gesamt-Trockengewichts). Die häufigsten Catechine sind Epigallocatechin-3-gallat (EGCG), gefolgt von Epigallocatechin (EGC), Epigallocatechin-3-gallat (ECG) und Epicatechin (EC).

    Mehrere Studien haben die präventiven und vermutlich chemotherapeutischen Aktivitäten von Grüntee-Polyphenolen und vor allem von EGCG gegen verschiedene Krebsarten, darunter auch Brustkrebs, gezeigt. Dabei sind die molekularen Mechanismen noch unbekannt. Zu den plausibelsten Erklärungen gehören u.a. die antioxidativen Aktivitäten, die Hemmung der Expansion von Krebs-Stammzellen, die Down-Regulation von Onkogenen und die Up-Regulation von Tumorsuppressor-Genen. Vor kurzem zeigte sich, dass EGCG die Angiogenese (Entstehung von Blutgefäßen aus vorgebildeten Blutgefäßen) durch verschiedene Mechanismen hemmen kann. Frühere Studien hoben außerdem die Rolle von EGCG bei der Modifikation von Genen hervor, die an der frühen Karzinogenese und/oder dem Fortschreiten von Brustkrebs beteiligt sind. Bei Frauen ist Brustkrebs weltweit der häufigste Krebs. Dabei sind die Vorkommen in Europa und Nordamerika höher als in Asien und Afrika.

    Obwohl bekannte erbliche und genetische Faktoren an der Entstehung beteiligt sind, können zahlreiche Faktoren den Brustkrebs beeinflussen. Dazu gehören orale Verhütungsmittel, Geburten, Menstruation, körperliche Aktivität, Stillen und die Ernährung. Frühere Studien lieferten einige Hinweise für die Verbindung zwischen dem Konsum von grünem Tee und dem Risiko von Brustkrebs, die jedoch bisher nicht einstimmig waren. Eine italienische Forschergruppe wertete daher die relevante Literatur aus. Neben der Beziehung vom grünen Tee zu Brustkrebs wurde dabei auch das Risiko eines Wiederauftretens der Krankheit und das Risiko von Brustkrebs in Bezug auf die Wechseljahre bewertet.

    Nach der umfassenden Literaturrecherche wählten die Forscher aus 40 relevanten Studien schließlich 13 Studien aus, die qualitativ für eine Meta-Analyse geeignet waren. Einbezogen wurden acht Bevölkerungsstudien (rund 151.000 Teilnehmerinnen) und fünf Fall-Kontroll-Studien (rund 12.000 Teilnehmerinnen). In dieser Analyse fanden die Forscher eine statistisch signifikante, schützende Wirkung vom grünem Tee auf Brustkrebs, mit einer Risikosenkung von 15 % bei einem hohen Konsum an Grüntee. Das galt auch für Brustkrebs-Rezidive. Die Ergebnisse waren jedoch auch hier nicht immer einheitlich.

    Positive Beziehungen zeigten besonders die Fall-Kontroll-Studien, was für die Einschätzung der Wirkungen besonders wichtig ist. In weiteren Studien sollten diese Ergebnisse weiter untersucht werden. In Bezug auf die nötige Grüntee-Dosis machen die Forscher keine Angaben. Bisher geht man von wenigstens fünf Tassen Grüntee täglich für einen unterstützenden Effekt aus. Auch mit Grüntee-Extrakten lassen sich die Inhaltsstoffe, vor allem die Catechine, aufnehmen.

    Quelle: https://www.openpr.de/news/1037765/Gruener-Tee-kann-zum-Schutz-vor-Brustkrebs-beitragen.html

  • Abnehmen: So lässt Grüner Tee die Pfunde purzeln

    Grüner Tee ist nicht nur besonders gesund, sondern gilt auch als Schlankmacher-Getränk. Wie Grüntee dabei hilft, deine Kilos purzeln zu lassen, erklärt eine Ernährungswissenschaftlerin.

    Grüner Tee steckt voller gesunder Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen. Studien zufolge schützt grüner Tee, täglich getrunken, gegen Zellschäden und vorzeitiges Altern. Die Teesorte gilt aber nicht nur als Gesundheitsbooster, sondern auch als natürliches Mittel zum Abnehmen. Wirklich? Ernährungswissenschaftlerin Maya Feller erklärt gegenüber ‚popsugar‘, wie Grüntee das Köperfett schmelzen lässt.

    Bessere Fettverbrennung durch Grüntee?

    „In Tierversuchen brachten Mäuse, die auf eine fett- und zuckerrreiche Diät gesetzt wurden und zusätzlich Polyphenole aus Grüntee erhielten, ein signifikant geringeres Körpergewicht auf die Waage als Mäuse, die nur auf eine fett- und zuckerreiche Diät gesetzt wurden“, sagt Feller.

    Diverse Studien zeigen, dass grüner Tee die Fettverbrennung beeinflussen kann. Seine Inhaltsstoffe fördern die Verbrennung von Fettgewebe, indem er die Umwandlung von Nahrungsenergie in Körperwärme anregt. Solche Substanzen werden als thermogen bezeichnet: Sie erhöhen die Stoffwechselrate des Körpers und verbrennen zusätzlich Kalorien.

    Sein hoher Koffeingehalt macht Grüntee nicht nur zur idealen Kaffee-Alternative, sondern auch zum Schlankmacher. Denn Koffein aktiviert das sympathische Nervensystem und mobilisiert Speicherfett, was wiederum die Fettbrennung steigert.

    Macht Grüner Tee wirklich schlanker?

    Feller betont jedoch, dass die Studienlage zu den Wirkungen von Grüntee an Menschen noch unzureichend sei. „Wissenschaftler haben zwar positive Effekte belegt, aber noch nicht ausreichend.“

    In Untersuchungen an übergewichtigen und fettleibigen Probanden konnte Grüntee nur eine geringfügige Abnahme der allgemeinen Fettmasse feststellen. Trotz der unzureichenden Forschung empfiehlt Feller den Konsum von Grüntee, nicht zuletzt aufgrund seiner vielen Vorteile für die Gesundheit. Grüner Tee wirkt entgiftend, kann das Immunsystem stärken und die Verdauung in Schwung halten.

    Quelle: https://www.fitforfun.de/news/abnehmen-so-laesst-gruener-tee-die-pfunde-purzerln-299694.html

  • Grüner Tee in der Krebsprävention

    Auf der Suche nach krebsvorbeugenden Substanzen stoßen Wissenschaftler in den letzten Jahren häufig auf Inhaltsstoffe von Pflanzen, darunter z.B. das sog. Epigallocatechingallat (EGCG), das in hohem Maße im Grünen Tee vorzufinden ist.

    Unter der Bezeichnung „Krebs“ werden eine Reihe unterschiedlicher (Tumor-)Erkrankungen zusammengefasst, die die Gemeinsamkeit haben, dass sie mit einem vermehrten Gewebewachstum einhergehen. Laut den aktuellen Erhebungen der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland erkranken jährlich insgesamt ca. 424.250 Menschen an Krebs (ca. 218.250 Männer und ca. 206.000 Frauen).

    Bei der Entstehung von Krebserkrankungen spielen die sogenannten vermeidbaren Risikofaktoren wie Rauchen, ungesunde Ernährung, hoher Alkoholkonsum, Umwelteinflüsse wie Feinstaub, aber auch häufige Sonnenbrände, sowie Toxin- oder Strahlenexposition am Arbeitsplatz eine bedeutende Rolle, wobei das Rauchen in der Ursachenliste mit einer Rate zwischen einem Viertel und einem Drittel aller Krebstodesfälle ganz oben anzutreffen ist.

    Auf der Suche nach krebsvorbeugenden Substanzen stoßen die Wissenschaftler in den letzten Jahren häufig auf Inhaltsstoffe in Organismen wie Gemüse- oder Gewürzpflanzen, deren krebshemmende Wirkung in Experimenten und klinischen Studien geprüft wird. In den letzten Jahren ziehen vermehrt gesundheitserhaltende Substanzen pflanzlichen Ursprungs die Aufmerksamkeit der Wissenschaftlicher auf sich, wie sie in hohem Maße im Grünen Tee vorzufinden sind, so z.B. das sog. Epigallocatechingallat (EGCG), ein Katechin, das zur Untergruppe der Polyphenole gehört. Diesem Katechin wird neben antioxidativen Eigenschaften eine höhere Schutzfunktion der Zellen nachgesagt. In Verbindung mit Krebs würde dies eine Hemmung von Prozessen des Krebszellenwachstums bedeuten.

    Grüner Tee wird wie Schwarzer Tee und Oolong-Tee aus der Teepflanze, Camellia sinensis, hergestellt, unterläuft aber in der weiteren Verarbeitung nicht wie diese beiden Teesorten dem Fermentationsprozess [a,2]. So lässt sich die (rötlich-)braune Farbe mancher Teesorten erklären, während der Grüne Tee seine grüne Farbe beibehält. Besonders im asiatischen Raum wird Grüner Tee konsumiert, findet aber im westlichen Raum immer mehr Anhänger. Neben der krebshemmenden Wirkung konnte in experimentellen Untersuchungen und klinischen Studien auch gezeigt werden, dass den Inhaltsstoffen des Grünen Tees eine wichtige Rolle als Radikalfänger in der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und der Verhinderung der Zellschädigung durch Oxidation (z.B. bei Rauchern) zukommen. Da Camellia sinensis die Pflanze mit dem höchsten Fluoridgehalt ist, trägt das Trinken von (Grünem) Tee zudem noch zur Kariesprophylaxe bei.

    Mehrere in Japan durchgeführte epidemiologische Studien weisen auf dessen krebshemmende Wirkung hin. Dabei wurde in einer Studie festgestellt, dass die Lebenszeitverlängerung von Krebspatienten, die Tag für Tag um die zehn Tassen Grünen Tee tranken, 8,7 Jahre (Frauen) bzw. 3 Jahre (Männer) betrug. In der Kontrollgruppe, die täglich lediglich drei Tassen des Tees zu sich genommen hatten, konnte dieser Effekt nicht beobachtet werden.

    Besonders die Erkrankung an Krebsarten wie Darm-, Blasen-, Brust-, Magen-, Bauchspeicheldrüsen-, Lungen-, Speiseröhrenkrebs und insbesondere Prostatakrebs könnte durch den regelmäßigen Konsum mehrerer Tassen Grünen Tees pro Tag verhindert werden, wie die meisten der vorliegenden Studien vermitteln. In einer aktuellen randomisierten Studie erhielten 60 männliche Probanden, die an einer Vorstufe des Prostatakrebs litten, über einen Zeitraum von einem Jahr entweder drei Kapseln à 200 mg Extrakt aus den Katechinen des Grünen Tees oder Placebo. Nur bei einem der 30 Probanden in der Gruppe, die Grünen Tee zu sich genommen hat, wurde nach Ende der Studienzeit ein Tumor festgestellt, während in der Placebo-Gruppe 9 von 30 Probanden Tumoren aufwiesen.

    Eine kürzlich in Japan durchgeführte Beobachtungsstudie (Ohsaki-Studie) konnte jedoch die in den letzten Jahren aufgezeigten positiven Effekte nicht bestätigen. Die Langzeitstudie, in deren Rahmen die Effekte verschieden hohen Konsums Grünen Tees bei über 40.000 Erwachsenen im Alter zwischen 40 und 79 über 11 Jahre beobachtet worden waren, konnte allerdings keine verminderte Sterblichkeit hinsichtlich auftretender Krebserkrankungen aufzeigen. Insbesondere die in früheren Studien gezeigten Erfolge bei Prostatakrebs konnten nicht bestätigt werden. Demgegenüber steht ein deutlicher Rückgang von Sterbefällen in Verbindung mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Gruppe, die täglich mehr als 3 bzw. 4 Tassen Grünen Tee getrunken haben.

    Aufgrund der aktuellen Widerlegungen der positiven Erwartungen hinsichtlich einer krebsvorbeugenden Wirkung von Grünem Tee kann jedoch keine entgültige Empfehlung ausgesprochen werden, bevor nicht weitere, vergleichbare Studien die aktuellen Ergebnisse bestätigen oder widerlegen. In den klinischen Beobachtungen verursachte der Grüne Tee kaum unerwünschte Wirkungen. Vor einem übertrieben hohen Konsum – auch in der Schwangerschaft – ist zu warnen.

    Quelle: https://www.carstens-stiftung.de/artikel/gruener-tee-in-der-krebspraevention.html

  • Wirkstoff aus dem grünen Tee zur Endometriose- und Myomtherapie

    Die Endometriose und der Uterus myomatosus sind die häufigsten gutartigen Erkrankungen der Frau. Ein möglicher kostengünstiger und  nebenwirkungsarmer Therapieansatz für diese beiden Erkrankungen könnte der Einsatz von Epigallocatechin-3-Gallate (EGCG) sein, dem Hautptwirkstoff des grünen Tees.

    Die in Deutschland von den Krankenkassen zugelassenen Therapieoptionen der Endometriose bestehen in der operativen Sanierung, dermedikamentösen Behandlung mit Dienogest sowie mit GnRH-Analoga. Im Off-Label-Use finden orale Kontrazeptiva im Langzyklus sowie das Levornogestrel-freisetzende Intrauterinpessar bzw. Kombinationen häufige Anwendung.

    Das Behandlungsspektrum des symptomatischen Uterus myomatosus besteht aus der präoperativen Therapie mit Gn-RH-Analoga [8], der Therapie mit Ulipristalacetat, der Embolisation der Arteria uterina, der HiFUS [Magnetic Resonance Guided Focused Ultrasound for Fibroid Treatment, 14 sowie verschiedenen organerhaltenden bzw. nicht organerhaltenden Operationstechniken. Die medikamentöse Therapie ist in Deutschland budgetintensiv und in vielen Ländern der Welt für betroffene Frauen nicht erhältlich, was auch für die operativen und radiologischen Interventionstechniken gilt. Es wäre ideal, wenn es Substanzen gäbe, die frei erhältlich, nicht kostenintensiv, wirksam und nebenwirkungsarm wären. Ein möglicher Therapieansatz in diesem Sinne könnte der Einsatz von Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG), dem Hauptwirkstoff (Hauptcatechin) des grünen Tees sein.

    EGCG und Endometriose

    Bisher liegen In-vitro- sowie In-vivo-Studien vor. So konnte an separierten Stroma- und Epithelzellen des Hamster-endometriums gezeigt werden, dass EGCG die E2-stimulierte Aktivierung, die Proliferation sowie die VEGF-Expression unterdrückt. Die antiangiogenen Effekte des EGCG wurden auch im Mausmodell bestätigt: Die Entwicklung einer experimentellen Endometriose kann gehemmt werden, wobei dies über die VEGF-A- Supression und eine Verringerung der Gefäßdichte realisiert wird. Außerdem kann EGCG neben der Angiogenese auch die VEGF-C- sowie die VEGFR-2 Expression unterdrücken und somit Einfluss auf verschiedene Signaltransduktionswege nehmen. Zwischenzeitlich konnte ein Prodrug des EGCG entwickelt werden, das die Bioverfügbarkeit und die Wirksamkeit im Vergleich zum EGCG im Endometriose-Mausmodell verbesserte.

    Eine signifikante Reduktion der Zellproliferation und der Gefäßdichte sowie eine zunehmende Apoptose konnte in humanen Zellkulturen sowie im Mausmodell bestätigt werden. Derzeit liegen noch keine Studien am Menschen vor. Hier würden sich zunächst randomisierte Placebo-Studien anbieten oder aber der Ansatz Dienogest versus Dienogest + EGCG über sechs Monate. Man sollte nach den vorliegenden Daten mit mindestens 600 mg/d sechs Monate lang behandeln.

    EGCG und Uterus myomatosus

    Im Gegensatz zur Endometriose liegt für den symptomatischen Uterus myomatosus eine doppelblind placebokontrollierte randomisierte klinische Studie vor. 33 Frauen mit symptomatischen Uterus myomatosus (Myome > 2 cm3) erhielten für vier Monate 800 mg Grüntee-Extrakt (n = 22; EGCG 45%) bzw. 800 mg Placebo (n = 17, brauner Reis). Ausgewertet wurde: Myom-Volumen, Symptombeschwerden, Health-related Quality of Life (HRQL), der Blutverlust (ml/Monat) sowie das Hämoglobin (Hb, g/dL). In der Placebo Gruppe kam es zu sechs Drop-outs. Insgesamt zeigte sich, dass es in der Placebo-Gruppe zu einer Myomvergrößerung (24,3%) im Studienverlauf kam, während in der Verum-Gruppe eine Myomreduktion von 32,6% zu verzeichnen war. Dieser Effekt entspricht auch anderen modernen Therapieansätzen. Hinsichtlich der Symptomschwere zeigte sich unter EGCG eine signifikante Verbesserung im Vergleich zu Placebo (32,4%, p = 0,0001). Gleiches galt für die HRQL (18,53%, p = 0,01).

    Auch bei den Anämieparametern Blutverlust (in ml) und Hämoglobin zeigten sich signifikante Effekte zugunsten EGCG im Vergleich zu Placebo. Die Reduktion des Myomvolumens wird auf die Apoptoseinduktion zurückgeführt, während antiinflammatorische Effekte nicht zu den primären Wirkmechanismen zu zählen sind.

    Zusammenfassung

    Epigallocatechin-3-Gallat wird intensiv untersucht. Die Substanz verfügt über zahlreiche interessante Wirkmechanismen, wie z.B. Hemmung des Zellzyklus, Antioxidanz, Apoptoseinduktion, Antiinflammation, Antiproliferation, Angiogenesemodulation, Metastasierungshemmung (über MMP, TIMP-2, Vimentin), Beeinflussung der Expression und Funktion von Wachstums- und Transkriptionsfaktoren sowie von verschiedenen Proteinkinasen.

    Der Einsatz des als Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland freiverkäuflichen EGCG bei Endometriose muss in klinischen Studien weiter untersucht werden, wie dies auch bei anderen komplementären Behandlungsformen geschieht. Sollten sich die beschriebenen Befunde beim symptomatischen Uterus myomatosus in größeren Studien reproduzieren lassen, so wäre der Einsatz von EGCG therapeutisch, aber auch i.S. der Chemoprävention [28] sicher, effektiv und kostengünstig sowie für eine breite Bevölkerung (z.B. in der zweiten und dritten Welt) erhältlich.

    Das EGCG kann derzeit in freiverkäuflichen Kapseln verabreicht werden, um die entsprechenden Wirkspiegel zu gewährleisten, die mit dem Genuss von grünem Tee leider nicht zu erreichen sind.

    Quelle: https://www.natum.de/files/natum_gruener_tee_proof.pdf

  • Tee-Extrakt lindert Hautschäden bei Strahlentherapie

    Tee-Extrakte können Hautschäden bei einer Strahlentherapie bei Krebs deutlich verringern. Sie wirken entzündungshemmend und führen auch nach Ende der Bestrahlung zu einer schnelleren Heilung der angegriffenen Haut. Das haben deutsche und amerikanische Forscher um Frank Pajonk von der Universität von Kalifornien in Los Angeles herausgefunden.

    Sie brachten Extrakte von Grüntee und Schwarztee auf die Haut von Patienten auf und untersuchten außerdem deren Wirkung auf Zellkulturen. Dort hemmen sie die Ausschüttung von entzündungsfördernden Substanzen und schützen damit die Haut.

    Die amerikanischen Forscher arbeiteten mit deutschen Kollegen vom Universitätskrankenhaus in Freiburg zusammen. Dort untersuchten sie sechzig Patienten mit Tumoren im Kopf-, Hals- und Beckenbereich. Durch die Bestrahlung der Krebsgeschwüre bekamen etliche der Patienten Schäden der Haut. „Das äußert sich erst in einer Rötung wie bei einem Sonnenbrand. Dann platzt die Haut auf. Die oberste Hautschicht ist dann nicht mehr vorhanden“, erklärt der an der Studie beteiligte Freiburger Strahlenmediziner Michael Henke gegenüber wissenschaft.de.

    Die Forscher behandelten die damit verbundenen Entzündungen mit Tee-Extrakten. Sie verglichen dabei die Wirkung von Extrakten der Aufgüsse von Standardbeuteln Grüntee und Schwarztee. Beide Extrakte milderten die Schäden und unterstützten die Regenerationsfähigkeit der Haut. Im Vergleich schnitt Grüner Tee besser ab.

    Mit dem Auftragen der Tee-Extrakte können Mediziner nicht nur die Hautverträglichkeit der Strahlentherapie verbessern. Auch auf den Therapieerfolg könnte sich die Methode positiv auswirken, schreiben die Forscher. „Hautschäden können dazu führen, dass wir eine Therapie unterbrechen müssen“, sagt Henke. Durch Anwendung der Tee-Extrakte könnten Mediziner möglichst genau dem optimalen Strahlentherapieplan folgen.

    Quelle: https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/tee-extrakt-lindert-hautschaeden-bei-strahlentherapie/

  • Grüner Tee und Amyloidose

    Dem grünen Tee (Camellia sinensis) werden seit langem vielseitige gesundheitsfördernde Effekte zugesprochen, ohne schwerwiegende Komplikationen aufzuweisen. Ungefähr ein Drittel der Trockenmasse des grünen Tees machen Catechine aus, die zur Untergruppe der Polyphenole zählen und aufgrund seiner positiven gesundheitsfördernden Wirkung geschätzt wird.

    Epigallocatechingallat (EGCG) ist der Hauptanteil dieser Substanzen in grünem Tee, dem vielseitige gesundheitsfördernde Effekte zugesprochen werden. Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass die gesundheitsfördernden Effekte am ehesten durch EGCG (Epigallocatechin-3-Gallat), verursacht werden. In einem Liter Tee sind ca. 140 – 190 mg EGCG enthalten.

    In einem Tiermodell des Morbus Alzheimer konnte durch die Anwendung von EGCG einer Verminderung der Amyloidablagerungen erreicht werden. Weiterhin konnte in anderen Reagenzglasversuchen durch EGCG die Kraft von Herzmuskelzellen gestärkt und das Auftreten von Herzrhythmusstörungen gezeigt werden. In weiteren Experimenten im Reagenzglas führte EGCG zur Auflösung von einem speziellen Amyloid, das bei Alzheimer-Patienten im Gehirn abgelagert wird. Ob der Wirkstoff auch in der Lage ist, anderes Amyloid (wie zum Beispiel Leichtketten- oder Transthyretinamyloid) im Reagenzglas aufzulösen, wurde bisher noch nicht untersucht, soll aber in Zukunft experimentell geprüft werden.

    Ein im letzten Jahr veröffentlichter klinischer Einzelfallbericht (W. Hunstein: Epigallocathechin-3-gallat in AL amyloidsis: a new therapeutic Option? Blood 2007, 110(6),2216) erbrachte bei diesem Patienten positive Effekte auf die bei ihm bestehende Herzamyloidose durch einen Konsum von 2 Liter grünem Tee pro Tag. Es wurde eine deutliche Besserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und vor allem eine Verminderung der Herzwanddicke beobachtet. Mit großem Interesse verfolgen wir die öffentlichen Diskussionen zum Einsatz von grünem Tee in der Behandlung von Amyloidosen, die sich alle auf den oben genannten Selbstversuch von Prof. Hunstein als Einzelfall beziehen. Bisher fehlt allerdings ein wissenschaftlicher Beleg für die Übertragbarkeit dieser Einzelfallbeobachtung auf andere Patienten mit derselben oder mit anderen Formen der Amyloidose.

    Insbesondere aufgrund des meist fortschreitenden Verlaufs der Erkrankung und der fehlenden Vorsorgemöglichkeiten oder der nur sehr eingreifenden Therapieoptionen für die Transthyretin-Amyloidose erscheint der Konsum von grünem Tee ein vielversprechender Ansatz zu sein.

    Quelle: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Gruener-Tee-und-Amyloidose.130498.0.html

  • Grüner Tee: Epigallocatechingallat wirkt medizinisch

    Grüner Tee und sein medizinisch wirksamer Inhaltsstoff Epigallocatechingallat (EGCG) tauchen immer häufiger in der Forschung auf. Experten setzen große Hoffnungen auf die Substanz für sowohl die Behandlung als auch die Vorbeugung ganz unterschiedlicher Erkrankungen.

    Bislang wurde die Wirkung des Stoffes vornehmlich in Laborversuchen nachgewiesen, aber inzwischen laufen auch verschiedene Studien am Menschen. So hilft das EGCG falsch gefaltete Proteine aufzulösen, die eine Ursache von Alzheimer sein könnten. Allerdings ist das Epigallocatechingallat instabil, so dass es bis zum Medikament noch ein weiter Weg ist, sagen die beteiligten Forschergruppen in einer gemeinsamen Mitteilung. Zudem wird es vom Körper nicht immer ausreichend aufgenommen. Die Wissenschaftler wollen daher neue Wirkstoffe mit den Eigenschaften des EGCG identifizieren, die sich besser als Medikament eignen. Darüber hinaus arbeiten sie an maßgeschneiderten Wirkstoffen, die direkt an der fehlerhaften Struktur der Eiweiße ansetzen. Solche fehlgefalteten Eiweißablagerungen spielen auch bei Parkinson und Diabetes mellitus eine Rolle.

    Derselbe Wirkstoff kann die Gehirnaktivitäten von Menschen mit Down-Syndrom deutlich verbessern. Zu diesem Ergebnis kam 2016 eine Studie. Nach einem einjährigen klinischen Test wiesen die Patienten ein deutlich verbessertes Wahrnehmungs- und Erinnerungsvermögen auf, so die Wissenschaftler: „Erstmalig hat hier eine Behandlung bei den kognitiven Fähigkeiten von Menschen mit diesem Syndrom Wirkung gezeigt.“

    Das EGCG soll zudem die Kraft von Herzmuskelzellen stärken und das Auftreten von Herzrhythmusstörungen hemmen sowie den chronischen Entzündungsprozess im zentralen Nervensystem bremsen, der bei Multipler Sklerose auftritt, wie weitere Studien zeigten. 2009 fanden die Virologen des Hamburger Heinrich-Pette-Instituts heraus, dass EGCG auch die Infektiosität des Aids-Erregers bei Sexualkontakten drastisch senkt. Hierzu ist anders als bei den übrigen Krankheiten aber nicht die Aufnahme des Stoffs als Getränk oder Medikament in der Körper nötig. Er soll vielmehr in hoher Konzentration als Vaginalcreme angewendet werden.

    Für die Herstellung von grünem und schwarzen Tee werden die gleichen Teeblätter verwendet. Für grünen Tee werden sie allerdings kurz gedämpft oder geröstet. Der Tee behält seine grüne Farbe und seine Zellstruktur. Mit der kurzzeitigen Dämpfung wird verhindert, dass die Blätter fermentiert und braun und somit zu schwarzem Tee werden.

    Schon 2700 vor Christus tauchten in der chinesischen Literatur die ersten Hinweise auf den Teestrauch auf. 1600 nach Christus kam der Tee über den Seeweg nach Europa. Zunächst wurde der Tee hier grün genossen. 200 Jahre später kam schließlich die schwarze Variante in Mode und verdrängte den grünen Tee. Heute ist grüner Tee wieder beliebt, man kann ihn auch aromatisiert oder mit Fruchtstücken kaufen.

    Quelle: https://www.3sat.de/page/?source=/nano/glossar/tee_gruen.html

  • Wundermittel grüner Tee: So viel gesunde Wirkung steckt drin

    Eigentlich ist es nichts Neues. Grüner Tee wird schon seit Jahren wegen seiner gesundheitlichen Wirkung gehypt und in den Himmel gelobt. Doch was ist dran? Kann eine Tasse grüner Tee wirklich unser Leben verlängern? Egal, ob es stimmt oder nicht: Grüner Tee hat ohne Frage eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit.

    Wie sehr, darüber streitet die Wissenschaft noch. Damit ihr davon profitiert, solltet ihr mindestens zwei bis drei Tassen am Tag trinken. Alternativ könnt ihr euch auch Matcha-Pulver (ja, das ist auch grüner Tee) oder Kapseln mit Grüntee-Extrakt kaufen, im Tee stecken jedoch mehr Inhaltsstoffe.

    Neugierig geworden? Wir verraten euch, was grüner Tee alles kann und warum ihr ihn jeden Tag trinken solltet.

    Grüner Tee ist super fürs Immunsystem

    Vitamin C, E sowie der Mineralstoff Zink sind eine super Kombi gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit. Grüner Tee enthält daneben noch weitere Inhaltsstoffe, die die Immunabwehr so richtig in Schwung bringen und uns speziell in den kalten Monaten vor Erkältungen und Co. schützen sollen.

    Grüner Tee soll das Krebsrisiko senken

    Erste Studien zeigen, dass grüner Tee nicht nur eine positive Wirkung aufs Immunsystem hat, sondern auch auf Krebszellen. Im Tee sollen sogenannte Antioxidantien stecken, die freie Radikale unschädlich machen, die zur Veränderung von Körperzellen führen und Krebs verursachen können.

    Grüner Tee hat eine positive Wirkung auf den Blutdruck

    Bluthochdruck ist ein ernstes gesundheitliches Problem, das leider oft unentdeckt bleibt. Beugt mit grünem Tee vor. Das Trinken von zwei, drei Tassen am Tag soll Studien zufolge den Blutdruck senken. Der Tee soll dabei die Bildung von Angiotensin unterdrücken, was für Bluthochdruck verantwortlich ist.

    Grüner Tee soll den Cholesterinspiegel senken

    Grüner Tee hat nicht nur eine positive Wirkung auf den Blutdruck, er soll auch den Cholesterinspiegel senken. Der Grund: Der Tee soll die Aufnahme von Fetten hemmen und so das Verhältnis vom guten HDL Cholesterin zum schlechten LDL verbessern.

    Grüner Tee beugt Karies vor

    Trinkt ihr grünen Tee ohne Zucker, freuen sich eure Zähne. Im Tee steckt nämlich reichlich Fluor, der den Zahnschmelz härtet und so vor Karies schützt. Außerdem hat grüner Tee eine antibakterielle Wirkung, sprich, er macht Bakterien und Keime unschädlich.

    Grüner Tee soll eine positive Wirkung beim Abnehmen haben

    Endlich schlank! Auch hierbei soll grüner Tee helfen. Seine positive Wirkung ist aber bislang noch nicht abschließend geklärt. Asiatische Forscher fanden heraus, dass er das Fett zum Schmelzen bringen soll.

    Grüner Tee hat eine hautpflegende Wirkung

    Grünen Tee könnt ihr nicht nur trinken, als Extrakt wird er mittlerweile in Kosmetikprodukten verarbeitet und soll das Hautbild verbessern. Auch hier kommen die entzündungshemmenden Substanzen zum Tragen. Das enthaltene Chlorophyll sorgt zudem für eine kleine Hauterfrischung.

    Grüner Tee soll eine Anti Aging Wirkung haben

    Grüner Tee pflegt die Haut nicht nur, er hält sie auch jung. Das liegt an den enthaltenen Antioxidantien bzw. Gerbstoffen (auch Polyphenole genannt), die für einen Hautschutz und eine schnellere Erneuerung der Zellen sorgen. Zusätzlich wirkt der Tee entwässernd und lässt die Haut straffer erscheinen. Für den besten Effekt, solltet ihr pro Tag circa 3 – 4 Tassen trinken.

    Grüner Tee ist toll für die Haare

    Keine Lust grünen Tee zu trinken? Dann brüht ihn auf, lasst ihn etwas abkühlen und gießt ihn dann über euer Haar. Das soll die Haare stärken und für Extra-Glanz sorgen.

    Grüner Tee hat eine entspannende Wirkung

    Oooommm … Alle Stressgeplagten sollten den Kaffee in der Kanne lassen und sich lieber grünen Tee brühen. Die im Tee enthaltene Aminosäure L-Theanin soll Stress abbauen und dabei helfen, das innere Gleichgewicht wiederzufinden. Und weil erhöhter Stress häufig Übergewicht begünstigt, ist grüner Tee in Kombination mit Bewegung ein echter Schlankmacher.

    Quelle: https://www.gofeminin.de/gesundheit/gruner-tee-wirkung-s1770303.html

  • Grüntee: Anti-Aging-Talent und mehr

    Grüner Tee ist weltweit beliebt: nicht nur wegen seines Geschmacks, sondern auch wegen seiner positiven Wirkung auf die Gesundheit. Denn er enthält neben Koffein viele sekundäre Pflanzenstoffe, besonders Catechine. Erfahren Sie, bei welchen Erkrankungen Sie Grüntee unterstützend einsetzen können, welche Wechselwirkungen es gibt und worauf Sie bei der Einnahme achten müssen.

    Wichtige sekundäre Pflanzenstoffe in Grüntee

    Die im Grüntee enthaltenen Pflanzenstoffe sind aufgrund ihrer positiven Wirkung ins Interesse der Forschung und der Öffentlichkeit gerückt. Die gesundheitsfördernde Wirkung macht Grüntee für die Mikronährstoffmedizin sehr interessant. Die wichtigsten Pflanzenstoffe sind:

    Polyphenole: Früher wurden diese Inhaltsstoffe auch als Gerbstoffe oder Tannine bezeichnet. Polyphenole helfen dabei, das Wachstum der Pflanzen zu regulieren sowie Krankheiten und Schädlinge abzuwehren. Polyphenole sind natürliche Antioxidanzien. Ihnen wird der eigentliche gesundheitsfördernde Effekt des Grüntees zugesprochen.

    Catechine: Catechine sind eine Untergruppe der Polyphenole. In einem zubereiteten grünen Tee sorgen die Catechine für den leicht bitteren Geschmack. Von allen bekannten Teephenolen besitzen sie die größte Wirkung auf die Gesundheit. Die wichtigsten sind Epicatechin (EC), Epicatechingallat (ECG), Epigallocatechin (EGC) und Epigallocatechingallat(EGCG).

    Epigallocatechingallat(EGCG): Die meisten Studien untersuchen das Catechin EGCG. Es wird vor allem im Zusammenhang mit der Krebsprävention sowie der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erforscht.

    Üblicherweise empfehlen Ärzte in der Mikronährstoffmedizin einen Grüntee-Extrakt. Extraktees enthalten die Pflanzenstoffe in höheren Mengen als grüner Tee oder ein Grüntee-Pulver.

    Grüntee: Aufnahme in den Körper

    Die Polyphenole des Grüntees werden teilweise im Dünndarm aufgenommen, teilweise gelangen sie in den Dickdarm. Dort werden sie von den Bakterien zu anderen Substanzen umgebaut, die wahrscheinlich ebenfalls die Gesundheit unterstützen.

    Welche Aufgabe übernehmen Grüntee-Catechine?

    Schutz vor freien Radikalen: Catechine wirken antioxidativ. Das heißt, sie entgiften gefährliche Oxidantien (freie Radikale), die Gewebe und die Erbsubstanz schädigen könnten. Daher wird dem grünen Tee eine Anti-Aging-Wirkung zugesprochen. Zudem zeigte das Catechin EGCG in verschiedenen Tier- und Zellstudien krebshemmende und herzschützende Eigenschaften.

    Aufnahme von Fetten: Grüntee-Catechine können einige Enzyme im Fettstoffwechsel hemmen. Das mindert die Aufnahme von Fetten, wodurch der Blutfettspiegel sinkt.

    Schutz von Blutgefäßen: Die Catechine können Gefäßverengungen und letztlich einer koronaren Herzkrankheit vorbeugen. Sie verhindern atherosklerotische Gefäßwandverdickungen und Gewebewucherungen. Damit sinkt die Gefahr von Gefäßverstopfungen (Thrombosen). Daneben regulieren sie vermutlich auch den Blutdruck.

    Hemmung von Bakterien und Viren: Insbesondere Epigallocatechingallat (EGCG) und Epicatechingallat (ECG) hemmen das Wachstum vieler Bakterien und Viren. Letzteres belegte eine Studie, bei der die Wirkung von EGCG auf Herpes-Simplex-Viren untersucht wurde. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass die Catechine, insbesondere das EGCG, bei der Behandlung von Infektionen im Mundraum, bei Karies und Zahnfleischerkrankungen nützlich sind.

    Nervenschutz: Das Catechin EGCG verhindert vermutlich die Bildung bestimmter Verbindungen, die für die Nervenzellen giftig sind. Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson beruhen auf einer Fehlfunktion von Eiweißen in den Nervenzellen: Sie verklumpen und schädigen dadurch die Zelle. Versuche an tierischen Zellen zeigten, dass EGCG die verklumpten Eiweißbündel zum Teil wieder lösen konnte.

    Grüntee-Extrakt als Anti-Aging-Kur

    Das Epigallocatechingallat (EGCG) sowie andere Polyphenole im grünen Tee wirken als starke Radikalfänger. Sie entgiften den Körper und schützen ihn von Schäden, die durch freie Radikale verursacht wurden. Freie Radikale beschleunigen den Alterungsprozess, wie etwa die Entwicklung von Falten im Gesicht. Als Radikalfänger kann EGCG Hautalterung verlangsamen.

    Gerade UV-Strahlung schadet der Haut. Davor können Grüntee-Polyphenole schützen. Dies zeigten Studien am Menschen. Die Forscher gehen von einem Schutz sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlung aus.

    Für die Unterstützung eines guten Hautbildes sowie der Verlangsamung des Alterungsprozesses werden täglich 250 Milligramm EGCG empfohlen. Diese Einnahme ist lebenslang möglich. Bei akuten Belastungen durch Sonne oder Stress kann man Grüntee-Extrakt als Kur über mehrere Wochen einnehmen. Dann sollte die Einnahme bei 500 Milligramm EGCG täglich liegen.

    Quelle: https://www.vitamindoctor.com/naehrstoffe/sekundaere-pflanzenstoffe/gruenteeextrakt/

  • Grüntee-Extrakt EGCG reduziert Größe von Gebärmutter-Myomen

    Der Grüntee-Extrakt EGCG ist ein erstaunliches Antioxidans, das viel mehr tut, als vor den oxidativen Schäden durch freie Radikale zu schützen. In einer interessanten Studie erfuhren Frauen, dass eine tägliche 800 mg Einnahme von EGCG über 4 Monate das Volumen der Gebärmuttermyoms reduziert und Symptome wie starke Blutungen reduziert. Uterusmyome sind nicht einfach zu beseitigen und es braucht Zeit, um die Größe zu reduzieren.

    Wie bei allen chronischen Erkrankungen betrachten wir den ganzen Menschen und was in seinem Körper passiert. Es ist auch notwendig, sich mit dem Östrogenspiegel und den Umweltfaktoren zu befassen, die möglicherweise ein hohes Maß an Östrogen erzeugen. Der Östrogenstoffwechsel könnte ebenfalls beeinträchtigt sein, und wenn ja, muss dies korrigiert werden. Das Hinzufügen von EGCG könnte die Ergebnisse jedoch verbessern, wie diese großartige Studie unten berichtet.

    Hintergrundwissen

    Uterusmyome betreffen 70% der Frauen im reproduktiven Alter. Sie stellen eine große Belastung für die gesundheitsbezogene Lebensqualität prämenopausaler Frauen dar und ist ein Anliegen der öffentlichen Gesundheit. Für Frauen mit symptomatischer Uterusmyomen gibt es derzeit keine wirksamen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten.

    Ziele

    Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Grüntee-Extrakt (Epigallocatechin-Gallat[EGCG]) hinsichtlich UF-Belastung und Lebensqualität bei Frauen mit symptomatischer UF in einer doppelblinden, placebokontrollierten, randomisierten klinischen Studie.

    Methoden

    Insgesamt 39 Frauen im reproduktiven Alter (Alter 18-50 Jahre, Tag 3 Serum-Follikelstimulationshormon <10 \U/mL) mit symptomatischer UF wurden für diese Studie rekrutiert. Alle Probanden hatten mindestens eine fibroide Läsion von 2 cm, 3 oder mehr, wie durch transvaginale Ultraschalluntersuchungen bestätigt. Die Probanden wurden für 4 Monate zur oralen täglichen Behandlung mit entweder 800 mg Grüntee-Extrakt (45% EGCG) oder Placebo (800 mg Braunreis) randomisiert, und die UF-Volumina wurden am Ende gemessen, ebenfalls mittels transvaginaler Sonographie. Die fibroid-spezifische Symptomstärke und HRQL dieser UF-Patienten wurden bei jedem monatlichen Besuch mit Hilfe der Symptomstärke und der Fragebögen zur Lebensqualität bewertet. Der Student’s t-Test wurde verwendet, um die statistische Signifikanz des Behandlungseffekts zwischen den beiden Gruppen zu bewerten.

    Ergebnisse

    Von den letzten 39 Frauen, die für die Studie rekrutiert wurden, waren 33 konform und absolvierten alle fünf Besuche der Studie. In der Placebogruppe (n = 11) stieg das fibroide Volumen während des Studienzeitraums um 24,3%; Patienten, die mit Grüntee-Extrakt (n = 22, 800 mg/Tag) behandelt wurden, zeigten jedoch eine signifikante Reduktion (32,6%, P = 0,0001) des gesamten UF-Volumens. Darüber hinaus reduzierte die EGCG-Behandlung die myom-spezifische Symptom-Schwere (32,4%, P = 0,0001) signifikant und führte zu einer deutlichen Verbesserung der HRQL (18,53%, P = 0,01) im Vergleich zur Placebogruppe. Die Anämie verbesserte sich ebenfalls klar um 0,7 g/dl (P = 0,02) in der EGCG-Behandlungsgruppe, während der durchschnittliche Blutverlust signifikant von 71 mL/Monat auf 45 mL/Monat (P = 0,001) sank. Keine Nebenwirkungen, endometriale Hyperplasie oder andere endometriale Pathologie wurden in beiden Gruppen beobachtet.

    Fazit

    EGCG zeigt vielversprechende Eigenschaften als sicheres und wirksames Therapeutikum für Frauen mit symptomatischen Uterusmyomen. Eine so einfache, kostengünstige und oral verabreichte Therapie kann die Gesundheit von Frauen weltweit verbessern.

    Quelle: https://thegutbrainclinic.com.au/2016/06/13/green-tea-extract-egcg-reduces-size-of-uterine-fibroids/

  • Grüner Tee zur Behandlung des Human Papilloma Virus (HPV)

    Derzeit wird an dem Wirkstoff namens Polyphenol-E – hergestellt aus Extrakten von grünem Tee – hinsichtlich seiner Anwendung zur Behandlung von Infektionen mit dem humanen Papillomavirus (HPV) geforscht. Eine Studie untersucht, wie orale Dosen von Polyphenol-E HPV-Infektionen des Gebärmutterhalses beseitigen können.

    HPV wurde als ein Virus identifiziert, das Gebärmutterhalskrebs verursacht, indem normale Zellen auf dem Gebärmutterhals abnormal gedreht werden. Meistens geht HPV von selbst weg, und die Gebärmutterhalszellen normalisieren sich wieder. Aber wenn das Virus viele Jahre andauert, können diese Zellen zu Krebs werden. Deshalb ist es für Frauen wichtig, jährliche Pap-Prüfungen zu erhalten.

    Die Wirkstoffe in Polyphenol-E sind eine definierte Mischung aus Grünteekatechinen, darunter Epigallocatechin-Gallat (EGCG) aus Grünteeblättern, das als Immunsystem-Modulator wirkt und auch wichtige Funktionen des Virus hemmt. Der größte Teil der Forschung wurde mit EGCG-Extrakt durchgeführt. Diese Studien haben gezeigt, dass grüner Tee viele medizinische Vorteile hat.

    Derzeit gibt es keine konventionellen Behandlungen für das humane Papillomavirus direkt. Sobald eine HPV-Infektion gefunden wurde (von einem abnormalen Pap), beschränkt sich die Behandlung auf die Entfernung der abnormalen Zellen, anstatt HPV zu eliminieren. Die Forscher interessierten sich deswegen für grünen Tee und seine Wirkung auf HPV, weil er das Immunsystem stimulieren und vor allem das Wachstum von Krebszellen hemmen kann.

    Quelle: https://greensfirst.com/blog/green_tea_to_treat_human_papilloma_virus_hpv

     

  • Grüner Tee Wirkstoff könnte Herzinfarkte verhindern

    Grüner Tee könnte den Schlüssel zur Verhinderung von Todesfällen durch Herzinfarkte und Schlaganfälle infolge von Atherosklerose darstellen. Das ergaben die Forschungsergebnisse, die von der British Heart Foundation finanziert und im Journal of Biological Chemistry veröffentlicht wurde.

    Wissenschaftler der Lancaster University und der University of Leeds haben herausgefunden, dass eine Verbindung, die in grünem Tee enthalten ist und derzeit auf ihre Fähigkeit untersucht wird, Amyloid-Plaques im Gehirn bei der Alzheimer-Krankheit zu reduzieren, auch potenziell gefährliche Protein-Plaques in den Blutgefäßen auflöst.

    Atherosklerose ist die Ansammlung von Fettmaterial in unseren Arterien, das den Blutfluss zu Herz und Gehirn reduzieren kann. In fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung kann ein Protein namens Apolipoprotein A-1 (apoA-1) Amyloidablagerungen bilden, die in ihrer Struktur denen der Alzheimer-Krankheit ähnlich sind. Diese Ablagerungen bilden sich in atherosklerotischen Plaques. Hier erhöhen sie die Größe der Plaques, was die Durchblutung weiter einschränkt, und können die Plaques auch weniger stabil machen, was das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls erhöht.

    Forscher fanden heraus, dass Epigallocatechin-3-gallate (EGCG), am häufigsten mit grünem Tee assoziiert, sich an die Amyloidfasern von apoA-1 bindet. Dadurch werden die Fasern in kleinere lösliche Moleküle umgewandelt, die weniger schädlich für die Blutgefäße sind.

    Jetzt arbeitet das Team daran, Wege zu finden, wie man effektive Mengen an EGCG in den Blutkreislauf einbringen kann, ohne große und potenziell schädliche Mengen an grünem Tee trinken zu müssen. Dies könnte bedeuten, dass die chemische Struktur von EGCG verändert wird, dass es leichter aus dem Magen aufgenommen werden kann und widerstandsfähiger gegen den Stoffwechsel ist, oder dass neue Methoden entwickelt werden, um das Molekül an die Plaques zu bringen – zum Beispiel durch eine Injektion.

    David Middleton, Professor für Chemie an der Lancaster University, sagte:

    „Die gesundheitlichen Vorteile von grünem Tee wurden umfassend gefördert und es ist seit einiger Zeit bekannt, dass EGCG die Strukturen von Amyloid-Plaques im Zusammenhang mit der Alzheimer-Krankheit verändern kann. Unsere Ergebnisse zeigen, dass diese faszinierende Verbindung auch gegen die Arten von Plaques wirksam sein könnte, die Herzinfarkte und Schlaganfälle verursachen können.“

    Professor Jeremy Pearson, Associate Medical Director bei der British Heart Foundation, sagte: „Unser Körper ist sehr gut darin, EGCG abzubauen, so dass es kaum einen großen Unterschied in Bezug auf die Gesundheit Ihres Herzens machen wird, Ihren Tee gegen grünen Tee einzutauschen. „Aber wenn wir das Molekül leicht verändern, können wir vielleicht neue Medikamente gegen Herzinfarkt und Schlaganfall herstellen.“

    Professor Sheena Radford, Direktorin des Astbury Centre for Structural Molecular Biology an der University of Leeds und Mitautorin der Forschung, sagte: „Die Ergebnisse dieser Studienrunde sind sehr ermutigend. Wir müssen jetzt die besten wissenschaftlichen Techniken anwenden, um herauszufinden, wie wir das molekulare EGCG-Element aus grünem Tee nehmen und in ein funktionierendes Instrument zur Bekämpfung lebensbeeinträchtigender Gesundheitsprobleme verwandeln können.“

    Quelle: https://www.sciencedaily.com/releases/2018/05/180531190840.htm

  • Wissenschaftler erklären, was mit dem Körper passiert, wenn man täglich grünen Tee trinkt

    Tee wird seit Jahrhunderten angebaut, mit Beginn in Indien und China. Heute ist Tee nach Wasser das meist verwendete Getränk der Welt. Hunderte von Millionen Menschen trinken Tee, und Studien deuten darauf hin, dass vor allem grüner Tee (Camellia sinesis) viele gesundheitliche Vorteile hat. – University of Maryland Medical Center

    Wenn wir an Tee denken, stellen sich die meisten von uns ein erfrischendes Getränk vor, um uns im Sommer zu kühlen. Wir sprechen hier jedoch nicht von süßem Tee (obwohl er köstlich ist!), sondern von der Kräutersorte in Form von grünem Tee.

    Grüner Tee hat eine hohe Konzentration an Polyphenolen, einem starken Antioxidans. Dies ist die Grundlage dafür, warum grüner Tee so vorteilhaft für die menschliche Gesundheit ist, denn unsere Zellen sind aufgrund von Umwelt-, genetischen und Ernährungsfaktoren, um nur einige zu nennen, stark geschädigt. Freie Radikale oder zellschädigende Moleküle können zu vielen gesundheitlichen Problemen führen, aber grüner Tee kann helfen, die freien Radikale zu bekämpfen, die sie verursachen.

    Der Nutzen von grünem Tee wurde ausführlich untersucht, und wir werden einige der Forschungsarbeiten aus diesen Studien weiter unten durchgehen. Sobald Sie über die breite Palette der Vorteile, die grüner Tee bieten kann, lesen, können Sie beginnen wollen, einen für sich aufzusetzen!

    HIER IST, WAS PASSIERT, WENN MAN TÄGLICH GRÜNEN TEE TRINKT.

    1. SENKT DEN BLUTZUCKERSPIEGEL

    Weltweit leiden etwa 400 Millionen Menschen an Typ-2-Diabetes. Diese Zahl steigt wahrscheinlich aufgrund von Stress, schlechter Ernährung und Bewegungsmangel. Grüner Tee kann jedoch helfen, schlechten Lebensgewohnheiten und einem niedrigen Blutzuckerspiegel entgegenzuwirken.

    Eine japanische Studie ergab, dass Teilnehmer, die den meisten grünen Tee tranken, eine 42% geringere Chance hatten, Typ-2-Diabetes zu entwickeln Zusätzlich ergab eine Überprüfung von 7 Studien mit insgesamt 286.701 Teilnehmern, dass Grünteetrinker ein 18% geringeres Risiko für die Entwicklung von Diabetes hatten.

    2. VERBESSERT DIE VERDAUUNGSGESUNDHEIT

    Da grüner Tee ein entzündungshemmendes Mittel ist, hilft er, die Symptome von Verdauungsproblemen im Zusammenhang mit Entzündungen wie entzündliche Darmerkrankungen (IBD), Colitis ulcerosa und Morbus Crohn zu reduzieren.

    Wissenschaftler erklären, was mit deinem Körper passiert, wenn du grünen Tee trinkst, jeden Tag grünen Tee.
    Tee wird seit Jahrhunderten angebaut, beginnend in Indien und China. Heute ist Tee das meistverwendete Getränk der Welt, das nach Wasser das zweitgrößte ist. Hunderte von Millionen Menschen trinken Tee, und Studien deuten darauf hin, dass vor allem grüner Tee (Camellia sinesis) viele gesundheitliche Vorteile hat. – Medizinisches Zentrum der Universität von Maryland

    Wenn wir an Tee denken, können sich die meisten von uns ein erfrischendes Getränk vorstellen, um uns im Sommer zu kühlen. Wir sprechen hier jedoch nicht von süßem Tee (obwohl er köstlich ist!), sondern von der Kräutersorte in Form von grünem Tee.

    Grüner Tee hat eine hohe Konzentration an Polyphenolen, ein starkes Antioxidans. Dies ist die Grundlage dafür, warum grüner Tee so vorteilhaft für die menschliche Gesundheit ist, denn unsere Zellen sind aufgrund von Umwelt-, genetischen und Ernährungsfaktoren, um nur einige zu nennen, stark geschädigt. Freie Radikale oder zellschädigende Moleküle können zu vielen gesundheitlichen Problemen führen, aber grüner Tee kann helfen, die freien Radikale zu bekämpfen, die sie verursachen.

    Der Nutzen von grünem Tee wurde ausführlich untersucht, und wir werden einige der Forschungsarbeiten aus diesen Studien weiter unten durchgehen. Sobald Sie über die breite Palette der Vorteile, die grüner Tee bieten kann, lesen, können Sie beginnen wollen, einige sofort zu brauen!

    HIER IST, WAS PASSIERT, WENN MAN TÄGLICH GRÜNEN TEE TRINKT:

    1. SENKT DEN BLUTZUCKERSPIEGEL
    Weltweit leiden etwa 400 Millionen Menschen an Typ-2-Diabetes. Diese Zahl steigt wahrscheinlich aufgrund von Stress, schlechter Ernährung und Bewegungsmangel. Grüner Tee kann jedoch helfen, schlechten Lebensgewohnheiten und einem niedrigen Blutzuckerspiegel entgegenzuwirken.

    Eine japanische Studie ergab, dass Teilnehmer, die den meisten grünen Tee tranken, eine 42% geringere Chance hatten, Typ-2-Diabetes zu entwickeln.

    Zusätzlich ergab eine Überprüfung von 7 Studien mit insgesamt 286.701 Teilnehmern, dass Grünteetrinker ein 18% geringeres Risiko für die Entwicklung von Diabetes hatten.

    2. VERBESSERT DIE VERDAUUNGSGESUNDHEIT
    Da grüner Tee ein entzündungshemmendes Mittel ist, hilft er, die Symptome von Verdauungsproblemen im Zusammenhang mit Entzündungen wie entzündliche Darmerkrankungen (IBD), Colitis ulcerosa und Morbus Crohn zu reduzieren.

    3. KANN HELFEN, KREBS ZU VERHINDERN
    Krebs ist zum größten Teil auf oxidative Schäden an Zellen zurückzuführen, und die hohe Konzentration an Antioxidantien im grünen Tee kann helfen, Krebs zu bekämpfen. Hier sind einige erstaunliche Statistiken:

    Brustkrebs: Eine Analyse vieler Studien ergab, dass Frauen, die den meisten grünen Tee tranken, ein um 20-30% geringeres Risiko hatten, Brustkrebs zu entwickeln, den häufigsten Krebs bei Frauen.
    Prostatakrebs: Eine Studie ergab, dass Männer, die grünen Tee tranken, ein 48% geringeres Risiko hatten, Prostatakrebs zu entwickeln, den häufigsten Krebs bei Männern.
    Darmkrebs: Eine Analyse von 29 Studien ergab, dass Grünteetrinker 42% weniger wahrscheinlich Darmkrebs entwickeln.
    Grüner Tee hat sich auch bei anderen Krebsarten wie Lungen-, Blasen-, Ösophagus-, Haut-, Magen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs bewährt.

    4. SENKT DEN CHOLESTERINSPIEGEL
    Die Antioxidantien im grünen Tee können die Cholesterinaufnahme im Darm verhindern und die LDL-Partikel vor Oxidation schützen, was zu Herzerkrankungen und Schlaganfall beiträgt. Darüber hinaus erhöht grüner Tee auch beim Menschen den guten Cholesterinspiegel (HDL) erheblich.

    5. SENKT DAS RISIKO VON HERZERKRANKUNGEN
    Herzkrankheiten sind weltweit eine der häufigsten Todesursachen. Studien deuten darauf hin, dass der Überfluss an Antioxidantien des grünen Tees die Atherosklerose verlangsamen oder sogar verhindern kann, d.h. den Aufbau von Fetten, Cholesterin und anderen Substanzen in den Arterien. Studien zeigen, dass Grünteetrinker eine bis zu 31% geringere Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine um 10% geringere Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt haben.

    6. VERBESSERT DIE LEBERGESUNDHEIT
    Die Leber profitiert auch vom Konsum von grünem Tee. Grünteetrinker können die Auswirkungen von Alkohol auf die Leber umkehren und sich vor Lebertumoren schützen. Wissenschaftler führen dies auf Pflanzenchemikalien namens Katechine zurück, die im grünen Tee reichlich vorhanden sind.

    7. HILFT BEI DER GEWICHTSABNAHME
    Einige Studien deuten darauf hin, dass grüner Tee den Stoffwechsel anregt und somit bei der Fettverbrennung hilft. Studien zeigten, dass grüner Tee in Kombination mit Koffein die Gewichtsabnahme bei mäßig fettleibigen und übergewichtigen Bevölkerungsgruppen beschleunigte. Grüner Tee enthält einen Phytonährstoff namens EGCG, der hilft, ein Hormon zu erhöhen, das das Gefühl der Fülle fördert.

    8. ERHÖHT DIE KOGNITIVE FUNKTION
    Laut einer Studie an der Universität Basel in der Schweiz verbessert das Trinken von grünem Tee die Gedächtnisleistung. Es kann wichtige Auswirkungen auf die Behandlung neuropsychiatrischer Störungen, einschließlich kognitiver Beeinträchtigungen, haben. Derzeit laufen Studien über mögliche Behandlungen von Demenz und Alzheimer mit grünem Tee.

    9. SONSTIGE VORTEILE
    Studien haben gezeigt, dass grüner Tee helfen kann bei:

    – Vorbeugung von Zahnkaries

    – Behandlung vonAarthritis

    – Behandlung von Genitalwarzen

    – Behandlung verschiedener Hauterkrankungen

    – Vorbeugung von Erkältungs- und Grippesymptomen

    Wir wünschen Ihnen allen Gesundheit und viel Spaß beim Tee trinken!

    Übersetzt aus dem Original: https://www.powerofpositivity.com/health-benefits-of-green-tea/?fbclid=IwAR2ZgMdcX2f3vgmD4mVtdQP8rxazdCpzgIZfbYAcufmMni_mQwMK2fZ4_Zk

  • Grüner Tee stärkt das Immunsystem

    Die gesundheitlichen Wirkungen des grünen Tees sind schon sehr lange bekannt. Zu den Vorteilen, die grüner Tee bietet gehören: Stärkung des Immunsystems, senken des Cholesterinspiegels und senken des Bluthochdrucks.

    In der westlichen Welt findet der Grüner Tee immer mehr Anhänger, da er gesund ist und das Wohlbefinden fördert. Es gibt immer mehr Menschen, die die positiven Eigenschaften des grünen Tee für sich nutzen möchten. Im grünen Tee findet man die folgenden Bestandteile: Vitamin C, Vitamin E, Spurenelementen, Kalzium und Aminosäuren. Damit wird der menschliche Körper auf natürliche Weise mit den wichtigsten Grundstoffen versorgt.

    Wirkung von grünem Tee

    Die folgenden positiven Wirkungen werden dem grünen Tee zugeschrieben:

    • Die im grünen Tee enthaltenen Gerbstoffe wirken beruhigend auf den Magen und Darm.
    • Dank seines antibakteriellen Effektes verhindert grüner Tee die Bildung von Karies.
    • Grüner Tee wirkt anregend auf den Kreislauf und reguliert den Blutdruck.
    • Grüner Tee enthält u.a. Flavonoide. Diese sind für die Farbgebung der Blätter verantwortlich und schützen die Teepflanze vor schädlichen Umwelteinflüssen. Die Flavonoide beeinflussen eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen in unserm Körper und wirken positiv auf unser Immunsystem.
    • In den asiatischen Ländern wird Grüner Tee als Lebenselixier geschätzt und ist wegen seiner positiven Eigenschaften auf den menschlichen Organismus bekannt.
    • Grüner Tee senkt den Cholesterinspiegel. Man trinkt ihn bei hohem Blutdruck, weil er den Blutdruckt senkt. Er stärkt den Geist und man sieht viele Dinge sehr viel gelassener.
    • Grüner Tee hilft bei:  Magen und Darmbeschwerden, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Stoffwechselerkrankungen, Diabetes, Gicht, Harnsteinen, Rheuma, Entzündungen, Zahn und Knochenschwund, Krebserkrankungen, nachlassender Leistungsfähigkeit.
    • Taiwanesische Wissenschaftler haben u. a. herausgefunden, dass sich der hohe Fluoridgehalt des Grünen Tees positiv auf die Knochendichte auswirkt und damit Osteoporose vorbeugt.

    Ob sich der Genuss von grünem Tee positiv auf die Verhinderung von Krebserkrankungen auswirkt, konnte nicht zweifelsfrei belegt werden. Es ist allerdings zu vermuten das grüner Tee einen positiven Einfluss auf die Vermeidung und der Verlauf Leberkrebs, Krebs der Bauchspeicheldrüse, der Lunge und der Prostata hat. Bei Frauen mit erblicher Vorbelastung scheint er das Risiko an Brustkrebs zu erkranken zu mindern.

    Trotz zahlreicher wissenschaftlicher Studien sind keine schädlichen Nebenwirkungen des grünen Tee festgestellt worden. Es ist ein ausgewogenes und gesundes Naturprodukt.

    Quelle: https://www.das-tee-magazin.de/gruener-tee-staerkt-das-immunsysem/

  • Grüner Tee verhindert die Entstehung von Typ-2-Diabetes

    Das Risiko für Typ-2-Diabetes kann durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung reduziert werden. Es ist auch möglich, die Entstehung der Erkrankung zu vermeiden, indem Sie ein spezielles Getränk als Teil ihres täglichen Frühstücks zu sich nehmen – grünen Tee!

    Diabetes ist eine häufig auftretende Erkrankung, welche weltweit Millionen Menschen betrifft. Wenn Sie einem erhöhten Blutzuckerspiegel und Typ-2-Diabetes vorbeugen möchten, empfiehlt es sich, morgens zum Frühstück grünen Tee zu trinken.

    Erste Symptome für Typ-2-Diabetes?

    Typ-2-Diabetes wird dadurch verursacht, dass die Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin produziert. Häufige Diabetes-Symptome umfassen beispielsweise einen unerklärlichen Gewichtsverlust und eine schlechte Wundheilung und häufiges Urinieren. Das Risiko für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes kann aber reduziert werden, indem Menschen grünen Tee zu sich nehmen.

    Grüner Tee verbessert die Insulinempfindlichkeit

    Seit Jahren ist bereits bekannt, dass grüner Tee sehr gesund ist. Scheinbar kann der Konsum auch Typ-2-Diabetes vorbeugen, weil er hilft die Insulinempfindlichkeit zu verbessern, erläutern Experten von Diabetes.co.uk. Grüner Tee könne auch das Risiko von Herzerkrankungen senken. Dies ist von entscheidender Bedeutung, denn Diabetiker sind stärker gefährdet Herzkrankheiten zu erleiden. Diese gesundheitlichen Vorteile von Tee seien nicht bei Kräutertees festzustellen.

    Weitere positive Auswirkungen von grünem Tee

    Grüner Tee kann außerdem auch zur Bekämpfung von Fettleibigkeit und Gedächtnisstörungen verwendet werden. Wissenschaftler der Northwest A&F University in China fanden vor einiger Zeit bei ihrer im englischsprachigen Fachblatt „FASEB Journal“ publizierten Untersuchung heraus, dass Grüner Tee vor Übergewicht und Gedächtnisverlust schützt. Zusätzlich kann grüner Tee vor Herzinfarkten und Schlaganfällen schützen, stellten Wissenschaftler der University of Lancaster und der University of Leeds bei einer gemeinsamen Studie fest. Die Ergebnisse hierzu veröffentlichten die Mediziner in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Journal of Biological Chemistry“.

     Wodurch entsteht Typ-2-Diabetes?

    Typ-2-Diabetes wird durch Insulinresistenz verursacht, diese tritt auf, wenn Menschen aufhören empfindlich auf Insulin zu reagieren. Unempfindlich gegenüber Insulin zu sein bedeutet, dass die Bauchspeicheldrüse mehr und mehr Insulin produzieren muss, was im Laufe der Zeit die Insulin produzierende Zellen zerstören kann. Bereits mehrere Studien haben gezeigt, dass Tee die Insulinempfindlichkeit verbessert, solange Sie keine Milch hinzufügen.

    Auch schwarzer Tee kann helfen, Typ-2-Diabetes zu verhindern

    Schwarzer und grüner Tee können helfen einen gesunden Blutdruck zu halten, und der Konsum kann sogar das Risiko für bestimmte Arten von Krebs senken, erläutern die Experten. Bei Menschen, bei denen noch kein Diabetes diagnostiziert wurde, könne das Trinken von Tee auch dazu beitragen, ein Entstehen des hohen Blutzuckerspiegels zu verhindern. Dies gelte auch für schwarzen Tee. Etwa drei bis fünf Tassen schwarzer Tee pro Tag wirken der Entwicklung von Typ-2-Diabetes entgegen, erläutern die Mediziner. Aber Vorsicht beim Kauf von schwarzem Tee, einige Marken enthalten Pestizide. Mancher schwarzer Tee ist mit krebserregenden Stoffen belastet.

    Diese Anzeichen deuten auf Typ-2-Diabetes hin

    Typ-2-Diabetes ist eine lebenslange Erkrankung, welche das tägliche Leben erheblich beeinflusst. Patienten müssen möglicherweise ihre Ernährung ändern, Medikamente einnehmen oder regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchführen. Viele Menschen können Diabetes haben, ohne überhaupt von ihrer Erkrankung zu wissen, da die Symptome teilweise nicht leicht zu erkennen sind. Wenn Sie sich häufig sehr müde fühlen, oft einen nahezu unstillbaren Durst haben oder unter einer verschwommenen Sicht leiden, könnten dies Warnzeichen für Typ-2-Diabetes sein. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie ähnliche Symptome an sich bemerken oder wenn Sie glauben, dass Sie ein erhöhtes Risiko für die Krankheit haben könnten. (as)

    Quelle: https://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/gruener-tee-verhindert-die-entstehung-von-typ-2-diabetes-20181012427864

  • Grünteeextrakt bei Endometriose und Myomen

    Endometriose und Myome sind zwei häufige Frauenbeschwerden, die zu Schmerzen, starken Blutungen, Zwischenblutungen oder vielen anderen Problemen führen können. Die tatsächlichen Ursachen sind unbekannt, so dass auch die jeweiligen Therapien oft zu wünschen übrig lassen. Es werden Medikamente verordnet und im Zweifel wird operiert. In der Naturheilkunde gibt es dagegen ganz andere Ansätze. Neben einer insgesamt gesunden Ernährungs- und Lebensweise kann auch Grünteeextrakt zum Einsatz kommen.

    Was ist eine Endometriose?

    Bei der Endometriose kommt es zu zwar gutartigen, aber meist sehr schmerzhaften Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut, und zwar nicht innerhalb, sondern außerhalb der Gebärmutter. Diese Wucherungen entwickeln sich im Rhythmus des Zyklus und werden daher auch zum Zeitpunkt der Menstruation abgebaut.

    Doch kann das Blut natürlich nicht abfließen, wenn die Wucherungen beispielsweise im Bauch- und Beckenraum vorhanden sind, so dass sich dort nun Zysten entwickeln. Es kann auch zu Verklebungen der Eileiter und damit zu Unfruchtbarkeit kommen. Ja, Endometriose gilt als eine der wichtigsten Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch.

    Manche der betroffenen Frauen haben keine Beschwerden. Ihre Endometriose wird oft nur zufällig entdeckt. Auch wird die Endometriose häufig erst nach vielen Jahren – im Schnitt nach 10 Jahren – diagnostiziert.

    Was sind Myome?

    Myome sind gutartige Wucherungen (Tumore) in der Gebärmuttermuskelwand. Ähnlich wie bei der Endometriose können sie Beschwerden verursachen oder aber auch völlig symptomlos bestehen. Myome sind ebenfalls hormonabhängig, was bedeutet, dass sie unter Östrogeneinfluss wachsen und daher in den Wechseljahren entweder schrumpfen oder zumindest nicht weiter wachsen.

    Abhängig von der Lage der Myome können sie zu Menstruationsstörungen, aber auch zu Beschwerden an der Blase (häufige Blasenentzündungen), den Nieren oder dem Darm (z. B. Verstopfung) führen und sogar Rückenschmerzen verursachen, wenn sie auf die entsprechenden Nerven drücken.

    Grünteeextrakt als natürliches Mittel bei Endometriose

    Während in der Schulmedizin nun in beiden Fällen (wenn Beschwerden vorhanden sind) operiert oder medikamentös behandelt wird, ist in der Naturheilkunde schon seit einigen Jahren der Grünteeextrakt als gut verträgliches und natürliches Mittel gegen Endometriose und Myome im Gespräch.

    Erste Studien (aus Brasilien) mit Mäusen stammen aus dem Jahr 2013. Hier zeigte sich, dass die Gabe von Grünteeextrakt (EGCG, Epigallocatechingallat) oder auch von Resveratrol die Zahl und den Umfang der Wucherungen verringern kann.

    Beide Mittel gehören zur Gruppe der Polyphenole und sind für ihre krebshemmenden und antioxidativen Eigenschaften bekannt.

    In einer weiteren Studie aus demselben Jahr zeigte sich bei Mäusen in einem vierwöchigen Zeitraum ebenfalls eine Unterdrückung der Endometriose, wenn man ihnen EGCG gab, also den isolierten Wirkstoff des Grünteeextraktes. Auch eine französische Studie aus 2014 kam zu diesem Ergebnis. Allerdings beklagte man die schlechte Bioverfügbarkeit des Stoffes und sah in EGCG lediglich dann ein hilfreiches Arzneimittel bei Endometriose, wenn man es schaffen könnte, die Bioverfügbarkeit zu erhöhen.

    Grünteeextrakt als natürliches Mittel bei Myomen

    Aus dem Jahr 2013 stammt eine doppelblinde placebokontrollierte Studie, in der man die Wirksamkeit des Grünteeextraktes bei 33 Frauen mit Myomen (Leiomyomen) untersuchte. Sie erhielten über den Zeitraum von vier Monaten entweder 800 mg Grünteeextrakt (45 Prozent EGCG-Gehalt) oder ein Placebo.

    In der Placebogruppe wuchsen die Myome um durchschnittlich 24,3 Prozent, bei den Teilnehmerinnen, die den Grünteeextrakt erhielten, zeigte sich hingegen eine Reduzierung des Myomumfanges um durchschnittlich 32,6 Prozent. Hier besserte sich auch die Lebensqualität der Frauen, sie hatten weniger Schmerzen, ihr monatlicher Blutverlust war geringer und die bei vielen Frauen vorliegende Anämie ging zurück, was in der Placebogruppe nicht der Fall war. Nebenwirkungen hatte der Grünteeextrakt keine.

    Teilnehmerinnen für Anwendungsbeobachtung gesucht!

    Derzeit (Herbst 2018) sucht die Berliner Charité Teilnehmerinnen für eine Anwendungsuntersuchung von Grünteeextrakt bei Myomen. Gesucht werden 40 Teilnehmerinnen mit den folgenden Voraussetzungen:

    • 18 bis 50 Jahre
    • Myom oder mehrere Myome
    • keine oder nur geringe myombedingte Beschwerden
    • keine Beschwerden durch Wechseljahre

    Die Probandinnen sollen über sechs Monate dreimal täglich eine Grüntee-Kapsel mit je 130 mg EGCG einnehmen und über eine Änderung der Lebensqualität berichten. Eine Anmeldung ist direkt an der Charité bei Rebecca Biro hier möglich.

    Grünteeextrakt könnte somit begleitend eine Möglichkeit sein, Myome und Endometriose einzudämmen. Neben individuell passenden Nahrungsergänzungen sollte jedoch unbedingt die Ernährung auf eine vitalstoffreiche und vollwertige Kost umgestellt werden und die Lebensweise insgesamt gesund gestaltet werden. Inzwischen gibt es auch konkrete Myom-Kochbücher, die Sie über die passende Ernährung informieren.

    Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruenteeextrakt-bei-endometriose-myome-810908.html

  • Grüner Tee gegen Amyloidose

    Der Inhaltsstoff Catechin im Grünen Tee (Camellia sinensis) macht ein weiteres Mal von sich Reden, er verhindert die Ablagerung von schädlichen Eiweissen, die die Amyloidose verursachen.

    GRÜNER TEE VERHINDERT ABLAGERUNG SCHÄDLICHER EIWEISSE

    Catechine zählen zu einer Untergruppe der Polyphenole, die wiederum den sekundären Pflanzenstoffen zugeordnet werden. Etwa ein Drittel der Trockenmasse von grünem Tee besteht aus Catechinen. Verantwortlich für die bislang bekannten gesundheitsfördernden Effekte ist nach wissenschaftlicher Ansicht der Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG), von dem etwa 140 mg bis 190 mg pro Liter grünem Tee enthalten ist.

    AMYLOIDOSE – STUDIE DER UNIVERISTÄT HEIDELBERG

    In einer Studie der Universität Heidelberg fanden die Forscher heraus, dass der tägliche Genuss von zwei Litern grünem Tee oder Kapseln mit Grünteeextrakt nach 12 Monaten bei erblich und altersbedingten Formen der Amyloidose weitere Schäden bei Patienten verhindern konnte. Und zwar ohne Nebenwirkungen. In dieser Zeit lagerten sich bei den Probanden keine weiteren Eiweiße mehr ab. Vorhandene Ablagerungen wurden sogar abgebaut.

    Amyloidose gilt bislang als unheilbar und bezeichnet eine seltene Erkrankung, die erworben werden oder genetisch bedingt sein kann. Bei der Erkrankung sammeln sich bei mehr als 50 % der Patienten fehlgebildete Eiweiße (Amyloide) im Herzen an, die schließlich zum Herzversagen führen können. Betroffen sein können auch andere Körperbereiche wie Nerven, Darm oder Augen. Man unterscheidet zwischen dem Befall kleiner Areale (lokale Amyloidose) und dem Befall mehrerer Organe (systemische Amyloidose). Etwa 20 bisher bekannte Proteine können Amyloidose auslösen. Die Ablagerungen der Eiweiße schränken die Organe zunehmend ein und können bis hin zum Organversagen führen.

    BISLANG KEINE MEDIKAMENTE VERFÜGBAR

    Die Behandlung erfolgt in der Regel durch Lebertransplantation, da die schädlichen Eiweiße in der Leber gebildet werden. Medikamente gegen Amyloidose gibt es derzeit nicht.

    GRÜNER TEE AUCH HILFREICH BEI MORBUS ALZHEIMER

    Tierstudien und Studien im Reagenzglas hatten darüber hinaus gezeigt, dass sich bei Morbus Alzheimer nach Anwendung von EGCG die Ablagerungen schädlicher Eiweiße verminderten und sogar aufgelöst werden konnten. Forscher gestalten weitere klinische Studien mit Grünem Tee. Während in Heidelberg zur Amyloidose geforscht wird, forscht man in Berlin zu Alzheimer und in China zur Wirkung von Grüntee auf die Parkinson-Krankheit.

    Quelle: https://infothek-gesundheit.de/gruener-tee-studienergebnisse/

  • Grüner Tee gegen Multiple Sklerose

    Grüner Tee könnte eine neue Therapieoption für Patienten mit Multipler Sklerose liefern. Ein Inhaltsstoff bremst offensichtlich den chronischen Entzündungsprozess im zentralen Nervensystem, der für die Erkrankung typisch ist.

    Verantwortlich für die erhofften positiven Effekte des grünen Tees ist die Substanz Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG), ein Naturstoff aus der Gruppe der so genannten Flavanoide. Er ist in geringerer Menge auch in schwarzem Tee enthalten. EGCG kann offensichtlich sowohl ein fehlgeleitetes Immunsystem drosseln als auch die Nervenzellen vor schädlichen Einflüssen des Immunsystems schützen. Das fanden Wissenschaftler um Professor Frauke Zipp vom Institut für Neuroimmunologie der Charité in Berlin jetzt heraus. Sie überprüften die Wirksamkeit der Substanz im Tierversuch und in Kulturen von menschlichen Immun- und Nervenzellen. „Wir haben mit EGCG erstmals eine Substanz gefunden, die oral verabreicht über unabhängige immunmodulatorische und nervenzellschützende Eigenschaften verfügt”, erklärt Dr. Orhan Aktas, der die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Timour Prozorovski durchführte. „Somit scheint EGCG die zerstörerischen Krankheitsprozesse der Multiplen Sklerose von zwei Seiten anzugreifen. Darüber hinaus hat die Substanz den Vorteil, dass sie wahrscheinlich kaum Nebenwirkungen verursacht.“

    Studien am Patienten geplant

    Aktas, Prozorovski und ihre Kollegen wiesen nach, dass EGCG in das Wachstum aktivierter Immunzellen, der so genannten T-Lymphozyten, eingreift und die Expansion dieser Zellen hemmt. Gleichzeitig kann EGCG die Nervenzellen vor verschiedenen schädlichen Substanzen schützen, die das Immunsystem freisetzt. „Die Ergebnisse sind viel versprechend, zumal die Therapieerfolge mit den bisher bekannten Behandlungsmöglichkeiten vergleichsweise bescheiden ausfallen. Unsere Versuche haben gezeigt, dass EGCG auch bei bereits erkrankten Tieren wirkt. Dies entspricht der Behandlungssituation bei Patienten, die sich nach dem ersten Schub einer Multiplen Sklerose bei ihrem Arzt vorstellen“, erläutert Aktas. Als nächstes planen die Wissenschaftler Studien, die untersuchen sollen, ob eine Behandlung mit EGCG bei Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose wirksam und sicher ist. „Wenn diese Studien positiv ausfallen, steht mit EGCG vielleicht bald eine neue Therapie für Patienten mit Multipler Sklerose zur Verfügung“, hofft Aktas.

    Abwehrsystem attackiert Nervenzellen

    Die Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Nervensystems, die meist im frühen Erwachsenenalter beginnt und ganz unterschiedlich verlaufen kann. Wissenschaftler gehen von einer fehlgeleiteten Immunreaktion aus, bei der das Abwehrsystem die eigenen Nervenzellen attackiert. Die Beschwerden sind vielfältig und können schubförmig auftreten. Häufig leiden die Betroffenen unter Sehstörungen, Sensibilitätsstörungen sowie Sprach- und Gleichgewichtsstörungen. Im weiteren Verlauf können außerdem Lähmungen von Armen und Beinen sowie Störungen der Blasenfunktion auftreten.

    Quelle: https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/gruner-tee-gegen-multiple-sklerose-3073.php

  • Grüner Tee senkt natürlich den Blutdruck

    Reines Wasser ist bei weitem das ideale Getränk der Wahl, aber hochwertiger Tee kann eine wertvolle Ergänzung sein. Tee rehydriert nicht nur wie Wasser, die meisten Tees haben auch zusätzliche gesundheitliche Vorteile, darunter die Senkung des Bluthochdrucks.

    Besonders hochwertiger Grüntee enthält Polyphenol-Antioxidantien, die für ihre Krankheitsvorbeugung und Anti-Aging-Eigenschaften bekannt sind. Polyphenole können bis zu 30 Prozent des Trockengewichtes von grünem Tee ausmachen.

    Zu den Polyphenolen gehören Flavonoide, die Catechine enthalten. Eines der stärksten Katechine ist Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG), das in grünem Tee enthalten ist. Es hat sich gezeigt, dass EGCG eine Reihe von Krankheiten und Zuständen positiv beeinflusst.

    Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass Grüntee-Polyphenole auf molekularen Wegen die Produktion und Ausbreitung von Tumorzellen stoppen. Sie verhindern auch das Wachstum der Blutgefäße, die die Tumore ernähren.

    EGCG wirkt sogar als Antiaging- und antitumorales Mittel und hilft, die Reaktion der Tumorzellen auf eine Chemotherapie zu modulieren. Studienergebnisse zeigen auch, dass EGCG bei der Prävention von Arteriosklerose, zerebraler Thrombose, Herzinfarkt und Schlaganfall hilfreich sein kann, da es die Arterien entspannt und den Blutfluss verbessert.

    Grüner Tee senkt natürlich den Blutdruck

    Einige der neuesten Forschungen auf diesem Gebiet bestätigen erneut solche gesundheitlichen Vorteile. Nach der Analyse von 25 randomisierten kontrollierten Studien kam die im British Journal of Nutrition veröffentlichte systematische Übersicht zu dem Schluss, dass die langfristige Einnahme von Tee den Blutdruck signifikant verbessert. Wie im Time Magazine berichtet:

    „Nach 12 Wochen Teetrinken war der Blutdruck um 2,6 mmHg systolisch und 2,2 mmHg diastolisch niedriger. Grüner Tee hatte die bedeutendsten Ergebnisse, während schwarzer Tee die nächstbeste….

    Eine Senkung des systolischen Blutdrucks um 2,6 mmHg würde das Schlaganfallrisiko um 8 Prozent, die Mortalität bei koronarer Herzkrankheit um 5 Prozent und die Gesamtmortalität um 4 Prozent auf Bevölkerungsebene senken….'“.

    Obwohl sie nicht genau bestimmen können, wie viel Tee Sie trinken müssen, um diese Vorteile zu erhalten, haben einige frühere Studien vorgeschlagen, dass die ideale Menge bei drei bis vier Tassen Tee pro Tag liegt.

    Beispielsweise fand eine Studie aus dem Jahr 2007 „klare Beweise“ dafür, dass drei oder mehr Tassen Tee – in diesem Fall schwarzer Tee – das Risiko einer koronaren Herzkrankheit reduzierten.

    Grüner Tee – hilfreich gegen Adipositas, Diabetes und Alzheimerkrankheit

    Es gibt bestimmte Verbindungen und Nährstoffe, die fast grenzenloses Gesundheitspotenzial zu haben scheinen, und Katechine sind Teil dieses Pakets. Glücklicherweise ist hochwertiger grüner Tee eine ausgezeichnete Quelle für diese Antioxidantien, die sie leicht verfügbar machen.

    Neben den positiven Auswirkungen auf den Kreislauf haben frühere Studien gezeigt, dass insbesondere EGCG eine regulierende Wirkung auf den Fettstoffwechsel hat, wodurch die Fettoxidation erhöht und Fettleibigkeit verhindert wird. Es kann sogar helfen, die Trainingsleistung zu verbessern.

    Eine Studie aus dem Jahr 2010, in der das Potenzial von EGCG zur Gewichtsabnahme bewertet wurde, ergab, dass es die Fettoxidation um beachtliche 33 Prozent erhöht. EGCG kann auch zur Gewichtsabnahme beitragen, indem es die Entwicklung von Fettzellen hemmt und die Fettausscheidung erhöht. Adipositas und Diabetes neigen dazu, Hand in Hand zu gehen, und was für den einen von Vorteil ist, ist in der Regel auch für den anderen von Vorteil.

    In der Tat fand eine Tierstudie, dass EGCG so wirksam war wie das Diabetikermedikament Avandia bei mäßig diabetischen Mäusen, was darauf hindeutet, dass grüner Tee oder ein hochwertiger Grüntee-Extrakt für die Prävention und/oder Behandlung von Diabetes hilfreich sein könnte.

    Forscher haben auch entdeckt, dass grüner Tee das Potenzial hat, die Funktion Ihres Gehirns zu verbessern und altersbedingte Hirndegeneration zu verhindern.

    Insbesondere scheint EGCG die Produktion des Proteins Beta-Amyloid zu verringern, das sich im Gehirn überlagern kann, was zu Nervenschäden und Gedächtnisverlust im Laufe der Zeit führt – ein Zustand, der mit der Alzheimer-Krankheit zusammenhängt.

    In einer 2005 veröffentlichten Studie injizierten Forscher reines EGCG in Mäuse, die genetisch programmiert waren, um Alzheimer zu entwickeln; die Ergebnisse zeigten einen Rückgang von bis zu 54 Prozent in der mit Alzheimer assoziierten Plaque.

    Quelle: https://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2014/11/03/green-tea-helps-lower-blood-pressure.aspx

     

     

  • EGCG in grünem Tee reduziert Gewichtszunahme, Typ 2 Diabetes

    Grüner Tee wird seit Jahrtausenden wegen seiner gesundheitlichen Vorteile als Medizin verwendet. Die hellgrüne Flüssigkeit ist mit Antioxidantien und Nährstoffen angereichert, die unser Wohlbefinden verbessern. Eine Studie, die im FASEB Journal veröffentlicht wurde, legt nahe, dass eine Verbindung in grünem Tee die negativen gesundheitlichen Auswirkungen einer westlichen Diät bekämpfen kann, einschließlich Gewichtszunahme, Typ-2-Diabetes und schlechter Gehirnfunktion.

    Diese Diät, auch die „amerikanische“ Diät genannt, wird durch Lebensmittel definiert, die reich an rotem und verarbeitetem Fleisch sind, reich an gesättigten Fetten, raffiniertem Zucker und raffinierten Kohlenhydraten, während sie wenig Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Meeresfrüchte und Geflügel enthalten.

    Verhindert, dass sich Typ-2-Diabetes und Fettleibigkeit entwickeln

    Forscher des College of Food Science und Engineering, Nordwest-A & F-Universität, in Yangling, China, gefunden Grüntee-Extrakt – Epigallocatechingallat (EGCG) – reduziert die Entwicklung von Insulinresistenz, Fettleibigkeit und Gedächtnisstörungen in einer Gruppe von Mäusen gefüttert Fett und High-Fructose-Diät (HFFD). Galiliertes Catchin (GC) in grünem Tee reduziert akut die Blutglucosespiegel durch seine Aktivitäten im Verdauungstrakt – Teil des Verdauungssystems – und erhöht gleichzeitig den Glukosespiegel im Blutkreislauf durch Blockierung der normalen Glukoseaufnahme in das Gewebe. Mit anderen Worten hilft diese Aktion zu verhindern, dass sich Typ-2-Diabetes und Fettleibigkeit entwickeln.

    „Die alte Gewohnheit, grünen Tee zu trinken, könnte eine akzeptablere Alternative zur Medizin sein, wenn es darum geht, Fettleibigkeit, Insulinresistenz und Gedächtnisstörungen zu bekämpfen“, sagte Xuebo Liu, Autor der Studie, in einer Erklärung.

    Um die Auswirkungen von EGCG auf Verbraucher einer westlichen Diät zu beurteilen, trennten Liu und ihre Kollegen junge erwachsene Mäuse in drei Gruppen: eine Gruppe von Mäusen, die mit einer HFFD gefüttert wurden; eine Gruppe speiste beide HFFD mit zwei Gramm EGCG in jedem Liter Trinkwasser; und eine Gruppe ernährte sich mit einer Standarddiät. Die Mäuse wurden dann mit einer Vielzahl von Parametern getestet, einschließlich eines Wasser-Labyrinth-Gedächtnistests, um ihre kognitive und Gedächtnisfunktion in einem Sondenversuch zu testen. Dies wird verwendet, um zu messen, wie lange die Mäuse in einem „Zielquadranten“ oder Bereich des Labyrinths verbringen, in dem sich die Plattform befand, bevor die Forscher sie entfernten.

    Weniger Gewichtszunahmen durch EGCG

    Die Befunde zeigten, dass die Mäuse, die HFFD plus EGCG essen, weniger wahrscheinlich an Gewicht zunehmen und als Reaktion auf eine HFFD eine Insulinresistenz erfahren. Die Supplementation von EGCG schien den Auswirkungen der westlichen Ernährung entgegenzuwirken. Außerdem zeigten die Mäuse, die EGCG konsumierten, eine bessere Leistung im Morris-Wasserlabyrinth; die Mäuse waren wiederholt viel schneller darin, die Fluchtplattform zu finden; und sie nahmen auch eine kürzere Route, um sie zu lokalisieren. Die Forscher stellten fest, dass die Insulinfunktion im Nervensystem von Mäusen, die mit EGCG gefüttert wurden, besser war, was darauf hindeutet, dass die Verbindung eine neuroprotektive Wirkung auf das Gehirn hat, speziell den Hippocampus – verantwortlich für Lernen und Gedächtnis.

    „Viele Berichte, anekdotisch und in gewissem Maße forschungsbasiert, werden jetzt durch diese eindringlichere Studie stark gestärkt“, sagte Thoru Pederson, Chefredakteur des FASEB Journals .

    Weitere Studien sind erforderlich, um zu bestätigen, ob Forscher diese Ergebnisse in Studien am Menschen reproduzieren können. Es gibt jedoch wissenschaftliche Daten, die darauf hindeuten, dass grüner Tee verschiedene gesundheitliche Beschwerden wie das metabolische Syndrom abwehren kann. Eine Studie aus dem Jahr 2013 stellte beispielsweise fest, dass das Trinken von grünem Tee über acht Wochen mit einem signifikanten Anstieg der antioxidativen Kapazität und der Glutathionspiegel im Blut einherging, was den antioxidativen Schutz des Körpers bei Patienten mit metabolischem Syndrom verbessern könnte.

    Grüner Tee ist nicht Teil einer normalen westlichen Diät, aber der Beginn des Trinkens des medizinischen Tees beeinflusst unsere Gesundheit zum Besseren, da weitere Forschung sich auf die Auswirkungen von EGCG auf unseren Körper und Geist konzentriert.

    Quelle: Mi Y, Qi G, Fan R et al. EGCG lindert durch die Regulierung von IRS / AKT und ERK / CREB / BDNF fettreiche und fructoseinduzierte kognitive Defekte. Das FASEB Journal . 2017.

  • Abnehmen: So lässt Grüner Tee die Pfunde purzeln

    Grüner Tee ist nicht nur besonders gesund, sondern gilt auch als Schlankmacher-Getränk. Wie Grüntee dabei hilft, deine Kilos purzeln zu lassen, erklärt eine Ernährungswissenschaftlerin.

    Grüner Tee steckt voller gesunder Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen. Studien zufolge schützt grüner Tee, täglich getrunken, gegen Zellschäden und vorzeitiges Altern.

    Die Teesorte gilt aber nicht nur als Gesundheitsbooster, sondern auch als natürliches Mittel zum Abnehmen. Wirklich? Ernährungswissenschaftlerin Maya Feller erklärt gegenüber ‚popsugar‘, wie Grüntee das Köperfett schmelzen lässt.

    Bessere Fettverbrennung durch Grüntee?

    „In Tierversuchen brachten Mäuse, die auf eine fett- und zuckerrreiche Diät gesetzt wurden und zusätzlich Polyphenole aus Grüntee erhielten, ein signifikant geringeres Körpergewicht auf die Waage als Mäuse, die nur auf eine fett- und zuckerreiche Diät gesetzt wurden“, sagt Feller.

    Diverse Studien zeigen, dass grüner Tee die Fettverbrennung beeinflussen kann. Seine Inhaltsstoffe fördern die Verbrennung von Fettgewebe, indem er die Umwandlung von Nahrungsenergie in Körperwärme anregt. Solche Substanzen werden als thermogen bezeichnet: Sie erhöhen die Stoffwechselrate des Körpers und verbrennen zusätzlich Kalorien.

    Sein hoher Koffeingehalt macht Grüntee nicht nur zur idealen Kaffee-Alternative, sondern auch zum Schlankmacher. Denn Koffein aktiviert das sympathische Nervensystem und mobilisiert Speicherfett, was wiederum die Fettbrennung steigert.

    Macht Grüner Tee wirklich schlanker?

    Feller betont jedoch, dass die Studienlage zu den Wirkungen von Grüntee an Menschen noch unzureichend sei. „Wissenschaftler haben zwar positive Effekte belegt, aber noch nicht ausreichend.“

    In Untersuchungen an übergewichtigen und fettleibigen Probanden konnte Grüntee nur eine geringfügige Abnahme der allgemeinen Fettmasse feststellen. Trotz der unzureichenden Forschung empfiehlt Feller den Konsum von Grüntee, nicht zuletzt aufgrund seiner vielen Vorteile für die Gesundheit. Grüner Tee wirkt entgiftend, kann das Immunsystem stärken und die Verdauung in Schwung halten.

    Autorin: Julia Poggensee

    Quelle: https://www.fitforfun.de/news/abnehmen-so-laesst-gruener-tee-die-pfunde-purzerln-299694.html

     

  • Grüner Tee kann vor Herzinfarkten und Schlaganfällen schützen

    Bereits seit mehreren Jahren gibt es Aussagen darüber, dass der Konsum von grünem Tee sich positiv auf die Gesundheit auswirkt. Forscher fanden jetzt heraus, dass eine Substanz in grünem Tee vor Herzinfarkten zu schützen scheint.

    Wie wirkt sich der grüne Tee auf die Gesundheit des Herzens aus?

    Die Wissenschaftler der University of Lancaster und der University of Leeds stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass der Konsum von grünem Tee zu einem verminderten Risiko für Herzinfarkte führen könnte. Die Experten publizierten die Ergebnisse ihrer Studie in dem englischsprachigen Fachblatt „Journal of Biological Chemistry“.

    Was ist EGCG?

    Eine Substanz, welche in grünem Tee vorkommt, könnte Medizinern dabei helfen, neue Wege zu finden, um das Risiko für einen Herzinfarkt zu verringern. Ein Molekül in grünem Tee, bekannt als EGCG, kann sich an ein Protein binden, welches in sogenannten Plaques vorkommt. Diese Plaques stehen mit einer koronaren Herzkrankheit in Verbindung, erläutern die Autoren der Studie. Die Entdeckung könnte neue Möglichkeiten für die Entwicklung von Molekülen eröffnen, um Ablagerungen in Blutgefäßen zu bekämpfen, die zu einer sogenannten Koronararterien-Erkrankung beitragen, hoffen die Wissenschaftler. Es ist aber keineswegs klar, ob das Trinken von grünem Tee bei der Erkrankung helfen kann.

    EGCG soll optimiert werden

    Wenn Menschen normale Mengen grünen Tees trinken, wird dies wahrscheinlich keinen besonderen Effekt haben, erklärt Studienautor Professor David Middleton von der University of Lancaster. Das Molekül EGCG müsse nun sorgfältiger untersucht werden, um es zu modifizieren oder anzupassen, damit es besser zu den Plaques gelangen kann. Es hat sich bereits früher gezeigt, dass EGCG die Architektur von Proteinen beeinflusst, welche mit Alzheimer verbundene Plaques bilden. Bei der aktuellen Untersuchung erforschten die Wissenschaftler die Wirkung von grünem Tee auf ApoA-I. Dieses Protein ist eine Schlüsselkomponente des sogenannten gesunden Cholesterins HDL ist.

    ApoA-I kann unter bestimmten Umständen feine Fasern bilden, die sich innerhalb der Arterien in Plaques ansammeln. Die Zugabe dieser Fasern erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Plaques in Stücke zerbrechen, wodurch das Risiko für einen Herzinfarkt und einen Schlaganfall erhöht wird, sagt Professor Middleton. EGCG schien die feinen Fasern des Proteins in kleinere, kreisförmige Formen aufzubrechen, die unter bestimmten Umständen löslich waren.

    Wie kann das Risiko einer koronaren Herzkrankheit reduziert werden?

    Eine ausgewogene Ernährung, nicht zu Rauchen und andere Aspekte des Lebensstils sind Schlüsselwege, die bei Menschen das Risiko einer koronaren Herzkrankheit senken. Bei dem Konsum von grünem Tee bleibt der Effekt hingegen unklar. Der Körper spaltet die Bestandteile von grünem Tee auf, und es ist nicht klar, wie viel EGCG wirklich in das Blut gelangt, sagen Kritiker der aktuellen Studie.

    Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/herz-kreislauf-gesundheit-gruener-tee-kann-vor-einem-herzinfarkt-und-schlaganfaellen-schuetzen-20180601411922

  • Weight Loss Benefits of Green Tea

    Since 1977, obesity has become an epidemic in the United States, and this has gradually affected the entire world. Starting about 10 years later, type 2 diabetes has also risen dramatically. Prevention and treatment strategies are global priorities. A randomized controlled trial done in 2016 showed that green tea helped in the treatment of obesity.

    Numerous supplements have been purported to help with weight loss, but most fail when tested in a scientifically rigorous manner. Many miracle diet pills have come and gone. There were the prescription drugs like Fen-Phen, which, like the old street drug ‘speed’ caused weight loss, but also caused all kinds of heart problems. Fen-Phen could make you thin, but could also kill you. There was Orlistat, which blocks fat absorption. It caused weight loss, but also some bothersome side effects like diarrhea from all that mal-absorbed fat. Best advice for Orlistat? Don’t wear white pants. Then there was Meridia, which caused weight loss, but a little side effect like heart attacks and strokes caused it to be discontinued.

    There was also weight loss supplements that wouldn’t kill you, but didn’t really work either. Green coffee, raspberry ketones and grapefruit extract all come to mind. They sound great, but they all turned out to be pure hype. One substance, though seems to have stood the test of time — green tea, with traditional Asian medicine touting the weight loss effects for thousands of years.

    Modern randomized trials are just now demonstrating the benefits of tea for cardiovascular disease, high blood pressure and cholesterol. Green tea is particularly beneficial due to it’s high concentration of EGCG, a type of catechin (50–80% of total catechins in green tea). Catechins are absorbed in the intestine, but the presence of food significantly decreases absorption. Studies often use green tea extracts due to the dose needed, but also because the bio-availability in extracts is much higher than brewed tea. Typically a cup of brewed tea may have 70–100 g of catechins. Using a cold brew crystal process such as Pique Tea have about triple that amount per cup.

    In the 2016 randomized, placebo controlled trial, researchers used a fairly high dose of EGCG of 856 mg, which required high dose green tea extract (GTE). Trying to drink this much from hot brewed green tea is daunting as it would require 12 cups per day. Supplements have high placebo effects, so randomization and placebo controlling is important. If people believe a supplement will make them lose weight, it generally will, no matter what it is. In order to maximize extraction of EGCG, the GTE was prepared by steeping green tea leaves in pure water at 90 C three times for 20 minutes each, then cooling the extract to preserve the catechin content. The extract was dried under low temperature and pressure conditions and also decaffeinated.

    The GTE lowered body weight by about 1 kg and reduced the waist circumference as well. The placebo, by contrast did not reduce either body weight or waist size.

    Ghrelin showed a trend towards lowering, but a significant difference when compared to the placebo group (not shown in this table). GTE reduced ghrelin from 621 to 529, where the placebo increased it from 599 to 664, so there was a big statistically significant difference between two groups.

    Ghrelin is often referred to as the ‘hunger hormone’. If ghrelin is high, then you are hungrier. Anecdotal studies and personal experience have hinted at the appetite suppressing effect of green tea but this provides some rational basis for explaining how high dose catechin suppresses hunger. Adiponectin was also increased significantly, which is good although the exact significance is unknown. It has known anti-atherogenic and anti-diabetic properties, but this effect is not consistently seen in the literature.

    Obviously, better hunger control hunger leads to eating less and weight loss. Hunger is a powerful obstacle because it is one of the most basic of human instincts. The three most powerful human needs are known as the 3F’s — Fluids, Feeding and Procreation. You may be able to temporarily ignore hunger, but when it persists for day after day, it becomes progressively more difficult to ignore. Controlling hunger is one of the keys to long term weight loss. Most calorie restriction plans ignore this factor, pretending it is all about will power. You can’t ‘decide’ to be less hungry. Fasting, on the other hand, tends to reduce overall hunger. Green tea, with its small effect on decreasing ghrelin is a great complement to fasting.

    A 2009 meta-analysis had reached the same conclusion that green tea may cause a loss of 1.31 kg of body weight. Asians show consistently better results compared to Caucasians perhaps as a result of genetic differences in COMT (the enzyme blocked by catechins, discussed in previous post) activity, which can vary by as much as 3-fold. Asians have a higher frequency of the high-activity COMT variation, so therefore may benefit more from the inhibition of COMT by green tea catechins. Weight loss for Asians averaged 1.51 kg, but only 0.8 kg for Caucasians. However, 0.8kg is still a substantial benefit.

    The other major differences between Asian and Caucasian populations include the typical Asian preference for green or oolong tea versus black (higher levels of catechins) and the fact that Asians often drink tea like water, so drink more throughout the day.

    Caffeine itself may play a synergistic role in increasing metabolic rate. A meta-analysis of 15 studies showed that shows that green tea catechins given with caffeine was able to decrease body weight compared to catechins given alone. I will note that green tea does in fact contain some caffeine, whereas green tea extracts are may or may not contain it. Some studies sugges that regular and high caffeine usage may blunt the benefits of the GTE. In one study, using more than 300 mg/day of caffeine daily negated much of the benefits (a cup of brewed green tea only has 30 mg caffeine). Caucasian population typically drink more coffee and perhaps higher doses of catechins are necessary for benefits.

    In addition to effects to suppress hunger, the increased noradrenalin may act to increase 24 hour energyexpenditure. A small randomized controlled trial of green tea extract increased caloric expenditure by 4%. A meta-analysis of studies on the increased energy expenditurealso generally found a synergistic effect of catechins and caffeine.

    Ancient traditional Chinese medicine believes tea to have weight loss effects, and these beliefs are increasing found since the 1990s in westernized world as natural herbs that may increase energy expenditure. The stimulatory effects of the catechin-caffeine combination is greater than caffeine alone. Fat oxidation (the burning of fat for energy) increases with the catechin+caffeine but not so much with the caffeine alone group, except perhaps at very high doses.

    Oolong tea may also show this beneficial effect and raises energy expenditure by 2.9%. Oolong tea is fermented and the catechins are partially converted to theaflavins. Oolong tea is not fully fermented like black tea, and thus represents a sort of mid-way between green and black tea. It is very popular in China and Japan.

    Based on studies such as these, the optimal supplement would provide high doses of catechins with a smaller dose of caffeine (ie. not decaffeinated). This would have all the benefits of hunger suppression, increased energy expenditure, and fat oxidation. The dose would require 10 cups of green tea per day, but by using a cold brew technique, we can get this down to 3 cups per day in a easy to use formulation.

    Quele: https://medium.com/@drjasonfung/weight-loss-benefits-of-green-tea-d665b5584325

  • Grüner Tee zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    Eine große Rolle in der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielen Polyphenole, da sie die Bildung freier Radikale verhindern. In der Medizinforschung stößt man aktuell vermehrt auf die Aussage, besonders reich an Polyphenolen sei Grüner Tee.

    Im Jahr 2005 verstarben laut einem aktuellen Gesundheitsbericht des Statistischen Bundesamts rund 830.000 Männer und Frauen an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Damit bleiben Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzversagen – noch vor Krebsleiden – die Todesursache Nummer Eins in Deutschland.

    Zudem wird in Deutschland für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedeutend mehr Geld ausgegeben als in anderen europäischen Ländern. So betragen die Ausgaben pro Kopf in Deutschland 423 Euro, in Großbritannien 352 Euro, in Schweden 318 Euro und in den Niederlanden 260 Euro. Im Vergleich dazu bildet allerdings die USA mit Gesundheitskosten für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen von ca. 715 Euro pro Einwohner die Spitze.

    Zu den Ursachen der Entstehung von Herz-Kreislauf-Problemen gehören unter anderem ungesunde Ernährung, zu wenig Bewegung, Rauchen und Stress. Diese Faktoren können leicht zu erhöhten Blutdruckwerten, Übergewicht, Diabetes oder einer Verkalkung der Arterien führen. Sind diese Beschwerden erst einmal da, kann es zu einem schwerwiegenderen Folgeereignis wie einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen. Wie wichtig die Vorbeugung der Grunderkrankungen bzw. Beschwerden ist, die zu ernsthafteren Vorfällen führen können, verdeutlicht die Tatsache, dass mehr als 90 Prozent aller Herzinfarkte auf vermeidbare Risiken wie die oben genannten zurückzuführen sind.

    Eine wesentliche Rolle in der Vorbeugung diverser Erkrankungen spielen Substanzen wie z.B. die in Rotwein, Tee usw. enthaltenen Polyphenole, welche die Bildung freier Radikale verhindern und somit antioxidativ wirken, d.h. sie kommen dem Schutz der Zellen und Gefäße, z.B. vor arteriosklerotischen [a] Veränderungen zugute.

    In Meldungen aus der Medizinforschung stößt man aktuell vermehrt auf die Aussage, dass besonders Grüner Tee reich an antioxidativen Substanzen, und zwar besagten Polyphenolen, sei. Während ihrer Untersuchungen wurden die Forscher insbesondere auf das sog. Epigallocatechingallat (EGCG) aufmerksam, ein Katechin, das zur Untergruppe der Polyphenole gehört. Diesem Katechin wird neben antioxidativen Eigenschaften eine höhere Schutzfunktion der Zellen nachgesagt. Aktuelle Studien konnten jedoch die Vermutung, dass durch die regelmäßige Zufuhr von EGCG, beispielsweise durch das Trinken von Grünem Tee oder der Einnahme dieser Substanz in Kapselform, Erkrankungen an diversen Krebsformen verhindert werden könnten, nicht bestätigen.

    Grüner Tee wird wie Schwarzer Tee und Oolong-Tee aus der Teepflanze, Camellia sinensis, hergestellt, unterläuft aber in der weiteren Verarbeitung nicht wie diese beiden Teesorten dem Fermentationsprozess, der für die (rötlich-)braune Farbe dieser Teesorten verantwortlich ist. Besonders im asiatischen Raum wird Grüner Tee konsumiert, findet aber im westlichen Raum immer mehr Anhänger. Neben der schützenden Wirkung vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen weist Grüner Tee aber noch andere schützende Eigenschaften auf, wie z.B. Kariesprophylaxe durch den sehr hohen Fluoridgehalt der Teepflanze Camellia sinensis. Auch zur Reduzierung von Übergewicht – Ursache verschiedener Erkrankungen – eignet sich der Grüne Tee, da er thermogenetische Eigenschaften aufweist, die für eine bessere Energieverwertung im Organismus und damit für eine beschleunigte Fettverbrennung sorgen. Möglicherweise hilft Grüner Tee auch dabei, das Fortschreiten unheilbarer Nervenleiden wie der Huntington’schen Krankheit („Veitstanz“) zu verlangsamen, wie eine kürzlich veröffentlichte Forschungsarbeit vermuten lässt. Klinische Studien an Menschen stehen hier jedoch noch aus.

    In einer großen, in Japan über einen Zeitraum von elf Jahren durchgeführten aktuellen Beobachtungsstudie (Ohsaki-Studie) konnte gezeigt werden, dass ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Grünem Tee und einem verminderten Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, besteht. Von den 40.000 Testpersonen im Alter zwischen 40 und 79 Jahren wiesen diejenigen, die mehr als fünf Tassen Grünen Tee pro Tag tranken, eine um 16% niedrigere Sterblichkeitsrate auf als diejenigen, die weniger als eine Tasse täglich konsumierten. Auffällig sind die Unterschiede in der Wirkung zwischen beiden Geschlechtern. So konnte für die Frauen im Vergleich zu den Männern durch den höheren Teekonsum ein bis zu 31% geringeres Risiko für die Erkrankung an Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt werden.

    In einer kürzlich erschienenen Übersichtsarbeit wird sogar die Vermutung nahegelegt, es gebe einen positiven Effekt des Konsums von Grünem Tee auf die Entwicklung von Herz-Kreislauf- und Krebs-Erkrankungen bei Rauchern. Die Forscher nennen dieses Phänomen „Asiatisches Paradox“, das die erstaunliche Beobachtung bezeichnet, dass in asiatischen Ländern, in denen ja bekanntlich häufig und viel Grüner Tee getrunken wird (durchschnittlich 1,2 Liter pro Tag), Herz-Kreislauf- und Krebs-Erkrankungen trotz hohen Zigarettenkonsums seltener auftreten.

    Zusammenfassend kann man auf der Grundlage der Studienlage feststellen, dass Grüner Tee mittlerweile eine bedeutende Rolle in der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen einnimmt, während aber hinsichtlich einer möglichen krebsvorbeugenden Wirkung noch weitere Langzeitstudien aussteht.

    Quelle: https://www.carstens-stiftung.de/artikel/gruener-tee-zur-praevention-von-herz-kreislauf-erkrankungen.html

  • Abnehmen mit grünem Tee

    In einer US-amerikanischen Studie zeigte sich, dass die regelmässige Aufnahme von entkoffeiniertem grünem Tee in Verbindung mit Lauftraining das Körpergewicht um fast 30 Prozent reduziert. Der Bauchfettanteil sank sogar um ganze 36,6 Prozent. Diese Wirkweise war vollkommen unabhängig von der sonstigen Ernährung. Die Forscher stellten fest, dass grüner Tee kombiniert mit Lauftraining den Energiestoffwechsel verändert und die Neubildung von Fettzellen reduziert.

    Bauchfett besonders ungesund

    Übergewicht ist zur Volkskrankheit geworden. In den westlichen Industrienationen werden die Menschen nicht nur immer dicker. Auch die Adipositas, also die krankhafte Fettsucht, ist auf dem Vormarsch.

    Untersuchungen zeigen immer wieder, dass bei leichtem Übergewicht die Lebenserwartung am höchsten ist. Dabei kommt es aber darauf an, wo die Fettpolster sitzen. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen dem Birnen- und dem Apfeltyp.

    Beim Birnentyp sind Oberschenkel, Gesäss und Hüften kräftig, der Oberkörper dafür eher schmal. Der Apfeltyp hat vor allem am Bauch Fettpolster – und das ist gar nicht gut.

    Besonders Männer sind vom übermässigen Bauchfett betroffen. Eine kohlenhydratreiche Kost wird als Ursache gehandelt, ebenso ein Mangel an essentiellen Aminosäuren und natürlich die fehlende Bewegung in Kombination mit häufigem Alkoholkonsum.

    Grüner Tee gegen Bauchfett

    Bauchfett erhöht nicht nur den Appetit, sondern auch den Cholesterinspiegel. Es produziert überdies zahlreiche Hormone, die mit einem wachsenden Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht werden.

    Auch zu Asthma kann es kommen, und sogar die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, nimmt mit wachsendem Bauch zu.

    Dr. Sudathip Sae-tan und Kollegen von der Pennsylvania State University begaben sich sodann auf die Suche nach einer Methode, um dem Bauchfett zu Leibe zu rücken.

    Über sechzehn Wochen hinweg führten sie einen Versuch an Mäusen durch, die fettreich ernährt wurden.

    Ein Teil der Mäuse erhielt entkoffeinierten Grüntee-Extrakt, ein Teil machte Lauftraining. An einer weiteren Gruppe wurde die Kombination aus beiden Massnahmen getestet. Eine vierte Gruppe bekam zur Kontrolle nur kalorienreiche Nahrung.

    Dreamteam: Grüner Tee und Sport

    Die Wissenschaftler stellten fest, dass diejenigen Mäuse am Ende der Studie am wenigsten Bauchfett zugelegt hatten, die den entkoffeinierten Grüntee-Extrakt einnahmen und regelmässig Sport trieben.

    Grüntee-Extrakt und Bewegung hatten zwar auch einzeln positive Auswirkungen auf das Bauchfett, in Kombination waren sie jedoch wesentlich wirksamer: Die Mäuse waren um 27 Prozent leichter und hatten 36,6 Prozent weniger Bauchfett als die Kontrollgruppe.

    Ihr Blutzuckerspiegel sank ausserdem um 17 Prozent, während gleichzeitig ihr Energiestoffwechsel angeregt wurde.

    Die Forscher nehmen an, dass die Grüntee-Sport-Kombination bestimmte Genbestandteile und Enzyme aktiviert, die den Bauchfettabbau fördern.

    Quelle: https://nachrichten.zentrum-der-gesundheit.de/abnehmen-gruener-tee-140825-news.html

  • Grüntee-Extrakt und Vitamin C: gut für die Haut, schützt aber nicht vor Sonnenbrand

    UV-Strahlung kann oxidativen Stress und entzündliche Prozesse in der Haut auslösen – Neue Studie spricht gegen einen Schutz vor UV-Strahlung durch Grüntee-Extrakt und Vitamin C. Empfehlenswert für die Hautgesundheit sind die Nährstoffe jedoch in jedem Fall.

    Im Jahre 2013 erschienen die Ergebnisse einer Studie von Wissenschaftlern der Universität Manchester, Vereinigtes Königreich, zur Wirkung von Grüntee-Extrakten. Darin wollten sie belegt haben, dass die Einnahme von Grüntee-Catechinen, das sind Polyphenol-Metaboliten oder -Zwischenprodukte, die Konzentration von Entzündungsmarkern in der menschlichen Haut reduziert.

    Hieraus folgerten die Forscher, dass auf diese Weise bei langfristiger Einnahme eine Schutzwirkung gegen Entzündungen, die bei Sonnenbränden auftreten können, entsteht sowie Schäden durch UV-Strahlung vermindert werden können (1). Im September 2015 veröffentlichte das gleiche, allerdings um Wissenschaftler der ebenfalls englischen Universitäten Bradford und Leeds erweiterte Forscherteam eine neue Studie. In dieser nehmen sie die Resultate der 2013er Studie sowie die daraus geschlossenen Hypothesen zum Teil zurück.

    Jeweils dreimonatige Einnahme von Grüntee-Extrakten und Vitamin C

    Während die Vorgänger-Untersuchung nach einem offenen, unkontrollierten Design aufgebaut war, handelt es sich aktuell um eine randomisierte, Placebo-kontrollierte Doppel-Blind-Studie. In der Auswahl der Testpersonen folgten beide Untersuchungen gleichen Kriterien. Jedes Mal wurden gesunde Erwachsene mit keltischen oder nordischen Hautypen(Typ I und Typ II nach Fitzpatrick) ausgewählt. Auch die Einnahmedauer von 12 Wochen war identisch.

    In 2015 jedoch gab es eine Placebo-Gruppe. Außerdem wurde das Grüntee-Präparat in Kapsel-Form mit jeweils 1350 Milligramm Grünteeextrakten oder 540 Milligramm Grüntee-Catechinen plus 50 Milligramm Vitamin C in doppelter Dosierung also zweimal täglich vergeben.

    Studien mit Lycopin und Superoxid-Dismutase erfolgreich

    Die Motivation beider Studien bestand in der Entdeckung, dass die Sonneneinstrahlung bei sehr hellhäutigen Menschen oxidativen Stress sowie entzündliche Entwicklungen in der Haut auslösen kann. Folglich seien Antioxidantien geeignet, diese Prozesse abzumildern. Dies wurde in weiter zurückliegenden Forschungen unter Verwendung der Antioxidantien Lycopin – das ist der rote Farbstoff beispielsweise in Tomaten und Hagebutten – sowie des Enzyms und sehr leistungsfähigen Radikalfängers Superoxid-Dismutase (SOD) bestätigt.

    Dosis-Wirkungs-Kurve von Grüntee-Catechinen unbekannt

    Die vorliegende 2015er Untersuchung zur Anwendung von Grüntee-Extrakten und Vitamin C zeigen allerdings keinerlei Einfluss auf eine Verringerung der Hautirritationen durch Sonnenbrand, der Infiltration von Leukozyten oder weißen Blutkörperchen und die Aktivität von Entzündungs-Neurotransmittern wie Eikosanoiden (2). Die englischen Wissenschaftler können natürlich keine Aussagen zu den Untersuchungen mit Lycopin oder SOD machen.

    Zu ihrer eigenen früheren Studie, die zu gegenteiligen Ergebnissen kam, bemängeln sie jedoch das offene, nicht kontrollierte Design. Außerdem führen sie die Möglichkeit einer nichtlinearen Dosis-Wirkungs-Kurve auf. Damit ist gemeint, dass eine geringere Dosierung wirksamer als eine höhere sein kann. In manchen Fällen kann es bei einer höheren Dosierung gar zu einer gegenteiligen Wirkung kommen. Da es sich allerdings bei dem Zusammenhang von Antioxidantien und ihren Wirkungen gegen die schädlichen Folgen der UV-Strahlung um Grundlagenforschung in einem sehr frühen Stadium handelt, sind diese Parameter noch völlig unbekannt und müssen von zukünftigen Studien aufgedeckt werden.

    Quelle: http://vitamine-ratgeber.com/gruentee-extrakt-vitamin-c-gut-fuer-haut-schuetzt-sonnenbrand/

  • Green Tea for HPV

    Green tea, made from the leaves of the Camellia sinensis plant, is known worldwide for its healing properties. Research has demonstrated that green tea inhibits the growth of cancer cells, lowers cholesterol, protects against cardiovascular disease, increases fat metabolism, reduces symptoms of rheumatoid arthritis, prevents abnormal blood clot formation, has antibacterial properties, and supports immune function.

    Most health benefits from green tea can be attributed to the polyphenols or flavonoids found in the plant leaves, the majority of which are catechins. Of these powerful antioxidants, epigallocatechin-3-gallate(EGCG) has been identified as the most prevalent and most therapeutic component of green tea, as well as the most studied. It is important to note, however, that evidence has demonstrated a positive synergistic effect when multiple catechins act together.1

    Current research has investigated the use of green tea extracts for the treatment of external genital warts caused by the human papilloma virus (HPV). The first botanical drug approved by the United States FDA, Sinecatechins 10 percent ointment (Veregen), contains more than 85 percent catechins, the majority of which are EGCG. Although the exact mechanisms of action of the treatment are unclear, the extract effectively clears the presence of warts, stops the spread of the virus, and reduces the likelihood of recurrence for many patients. This botanically based, patient-applied alternative appears to be a safe, effective and minimally invasive option for those wishing to treat the condition in the privacy and comfort of their own home.2

    HPV is most commonly spread through sexual activity, but it can also be spread through non-sexual skin-to-skin contact with an infected area of the body.3 Low-risk strains of the virus can cause highly contagious genital warts, contributing to the spread of the disease, and high-risk strains can cause abnormal cell growth on the cervix. In the majority of cases HPV goes away without treatment and cells return to normal, but if the virus lingers, it can lead to cervical cancer.2 Cervical cancer currently ranks third in frequency for both diagnosis and cause of death among gynecologic cancers in the United States and fourteenth for all cancers affecting women in the United States.3 Studies are currently examining the effectiveness of both EGCG and another green tea polyphenol, polyphenol E, on their ability to inhibit cervical cancer cell growth and/or kill cancer cells; however, more research is necessary for definitive conclusions.

    Quelle: https://womeninbalance.org/2015/05/14/green-tea-for-hpv/

  • Grüntee hilft bei Arthritis

    Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die schubweise auftritt und aus schulmedizinischer Sicht als unheilbar gilt. Weder kennt man die tatsächliche Ursache, noch gibt es Medikamente ohne Nebenwirkungen. Den Patienten werden starke Schmerzmittel oder Entzündungshemmer verordnet, um eine kurzfristige Linderung der Schmerzen zu erreichen. Aber es gibt auch natürliche Wirkstoffe gegen Arthritis. Erst kürzlich wurde eine Studie veröffentlicht, die zeigt, wie gut eine Substanz aus Grüntee bei Arthritis zu einer Besserung führen kann.

    Wirkstoff aus Grüntee lindert Arthritis

    Grüntee hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Er ist beispielsweise für die Zähne und die Mundschleimhaut sehr gesund; er stärkt das Herz, wirkt gegen Arteriosklerose, fördert das Gedächtnis und hilft beim Abnehmen – um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

    Eine aktuelle Studie der University of Michigan hat jetzt gezeigt, dass ein Inhaltsstoff im Grüntee – das sogenannten EGCG (Epigallocatechingallat) – auch bei Arthritis positive Auswirkungen hat. EGCG ist ein Antioxidans und kann in EGCG-reichen Teesorten bis zu 17 Prozent der Trockenmasse ausmachen. Für ihre Untersuchung isolierte das Team um Prof. Ahmed die so genannten synovialen Fibroblasten aus den arthritischen Gelenken der Studienteilnehmer.

    Ein Teil der Zellen wurde mit Grüntee behandelt. Bei den unbehandelten Zellen konnte man nach wie vor Entzündungsreaktionen feststellen, bei den mit Grüntee behandelten Zellen war die Entzündung deutlich schwächer ausgeprägt. Zusätzlich schien der Grüntee Enzyme blockieren zu können, die zur Knorpeldegeneration beitragen.

    Grüntee reduziert Schwellung der Gelenke

    Eine weitere Studie zum Thema „Grüntee gegen Arthritis“, durchgeführt an der Washington State University, wurde im Januar 2016 veröffentlicht. Dabei wurde den Probanden mit rheumatoider Arthritis in einer zehntägigen Behandlung 50 mg EGCG pro Kilogramm Körpergewicht gegeben, was zu einem deutlichen Rückgang der Gelenkschwellungen führte.

    Grüntee bei Arthritis – Die Anwendung

    Bei Arthritis kann somit die Heilwirkung des Grüntees sehr gut in ein ganzheitliches Therapiekonzept integriert werden. Da die EGCG-Menge, die sich im Aufguss des Grüntees findet, nicht so hoch ist, kann man auf Grünteeextrakt in Kapseln zurückgreifen, die höhere EGCG-Werte enthalten.

    Will man sich über Tee mit EGCG versorgen, kann man Matcha-Tee wählen, der deutlich mehr EGCG liefert als «normale» Grünteesorten. Spitzenreiter in Sachen EGCG ist jedoch der sog. Benifuuki-Tee, eine japanische Grünteesorte, die nach bisherigen Erkenntnissen auch bei Neurodermitis, Allergien und Heuschnupfen eingesetzt werden kann.

    Den Benifuuki-Tee gibt es – wie den Matcha-Tee – auch in Pulverform. Dieses Pulver kann kurweise (man empfiehlt dreimal jährlich) über einen Zeitraum von 10 Tagen (morgens 1 TL) eingenommen werden, z. B. in Smoothies gemixt.

    Natürlich wird allein der Grüntee die Arthritis nicht vollkommen aus der Welt schaffen. Doch gibt es noch viele andere ganzheitliche und naturheilkundliche Massnahmen, die umgesetzt werden können, um die Arthritis zu lindern – wie unsere nachfolgenden Empfehlungen zeigen.

    Quelle: Zentrum der Gesundheit

    https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gruentee-hilft-bei-arthritis-ia.html

  • Grüntee-Polyphenole verbessern Cholesterinwerte von Frauen

    Eine Studie, veröffentlicht im American Journal of Clinical Nutrition, berichtet über einen positiven Effekt von Grüntee-Polyphenolen auf die Cholesterinwerte von postmenopausalen Frauen. 

    Samavat und Kollegen hatten  gesunden postmenopausalen Frauen über 12 Monate entweder täglich Grüntee-Polyphenolkapseln (Epigallokatechingallate – EGCG) oder ein identisch anmutendes Placebo gegeben. Zu Beginn, nach 6 und nach 12 Monaten untersuchten die Wissenschaftler die Blutfettwerte bei den 936 Frauen.

    Ergebnisse
    Bei Frauen, die Grüntee-Polyphenole verzehrten, fielen die LDL-Cholesterin- (-4,1 %) und nicht-HDL-Cholesterinspiegel (-3,1 %) signifikant ab. In der Placebogruppe hingegen stiegen die Werte an. Lediglich der Gesamtcholesterinspiegel (-2,1 %) fiel nur bei Frauen mit ursprünglich hohen Cholesterinwerten (>200 mg/dl) signifikant ab.

    Zusammenfassung
    Grüntee-Polyphenole können die Blutfettwerte nach der Menopause, vor allem bei  Frauen mit hohen Cholesterinwerten, deutlich reduzieren.

    Quelle: https://www.dgnp.de/mitgliedschaft/service/nachricht/news/detail/News/gruentee-polyphenole-verbessern-cholesterinwerte-von-frauen.html